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Do, 4. Mai 2006, 09:54

Software::Büro

ODF als ISO-Standard anerkannt

Das OpenDocument-Format von OASIS ist nach Ablauf der sechsmonatigen Abstimmungsfrist als ISO/IEC-Standard anerkannt worden.

Die Zählung der Stimmen Anfang Mai ergab das Ergebnis, dass ODF ohne Gegenstimmen bei nur wenigen Enthaltungen als Standard angenommen wurde. Das offene Dokumentenformat, das von OpenOffice.org, KOffice und einer wachsenden Zahl von Anwendungen unterstützt wird, wird damit zum ISO/IEC-Standard 26300. Die internationale Standardisierungs-Behörde muss jetzt nur noch einige Formalitäten erledigen, bis der Standard offiziell publiziert werden kann.

Das OpenDocument-Format, das für Texte und Tabellenkalkulations-Daten geeignet ist, wurde bereits vor einem Jahr von OASIS zum Standard erklärt. Es wird von einer breiten Allianz von Unternehmen und Organisationen unterstützt. Lediglich Microsoft hat momentan offenbar keine Pläne, ODF zu unterstützen, und hat stattdessen sein eigenes Dokumentenformat, das in MS Office 12 Verwendung finden wird, zur Standardisierung eingereicht. Es wird dieselben Schritte zur Standardisierung durchlaufen wie ODF.

ODF erhielt verstärkte Aufmerksamkeit, als der US-Bundesstaat Massachusetts im Rahmen seiner geplanten Informationsstandards freie Dokumentenformate verbindlich machen wollte, wobei ODF eines der zulässigen Formate sein würde, die MS-Office-Formate dagegen nicht. Massachusetts bleibt weiter auf diesem Kurs, während andere Staaten dabei sind, diesem Beispiel zu folgen.

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