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Mi, 10. Mai 2006, 20:00

Software::Distributionen::Debian

Nachgefragt! Fragen an Debian-Projektleiter Anthony Towns

Pro-Linux wird ein Interview mit Debian-Projektleiter Anthony Towns führen und lädt Sie ein, interessante Fragen dazu beizusteuern.
Von ThomasS

Pro-Linux gibt den Startschuss zu einer neuen Reihe mit dem Titel »Nachgefragt!« Im Verlauf dieser neuen Reihe wollen wir unseren Leserinnen und Lesern die Möglichkeit geben, eigene Fragen zu bestimmten Themen an Verantwortliche aus den verschiedensten Bereichen zu stellen. Die eigenen Fragen zu einem Thema können von unseren Lesern in der gewohnten Form von Kommentaren eingereicht werden.

Aus allen Einsendungen werden wir die zehn interessantesten Fragen auswählen, die wir den Interviewpartnern zuschicken werden. Nachdem alle Fragen der Pro-Linux-Leser beantwortet und zurückgeschickt wurden, werden wir sie übersetzen und in Form eines Interviews auf Pro-Linux.de veröffentlichen.

Den Auftakt der Reihe macht das Debian-Projekt. Anthony Towns ist seit kurzer Zeit Debian-Projektleiter. Schon bei seinem Amtsantritt sah er im Hinblick auf die Integration neuer Entwickler, schnellerer Release-Zyklen und weiterer häufig diskutierter Themen einen dringenden Handlungsbedarf. Er leitet mit seinem Stellvertreter Steve McIntyre zunächst für die Dauer von einem Jahr ein Projekt, das auch nach vielen Jahren noch zu den größten und erfolgreichsten weltweiten Unternehmungen auf freiwilliger Basis zu zählen ist und außerhalb der Welt freier Software als eines der bedeutendsten freien Projekte wahrgenommen wird, wie das ungebrochene Interesse von Unternehmen an Debian immer wieder bezeugt.

Gleich welche Haltung man zu Debian auf den eigenen Rechnern einnehmen mag, fast alle Kommentatoren heben übereinstimmend die besondere Qualität des Systems hervor, meist mit dem Verweis auf die strenge Qualitätskontrolle und das ausgeklügelte Paketmanagement-System. Mit fast 1000 freiwilligen Entwicklern unterstützt Debian zahlreiche Architekturen und bildet die technische Grundlage bekannter Distributionen wie Ubuntu, Knoppix sowie der kommerziellen Distributionen Linspire oder Xandros, um nur einige zu nennen.

Allen gelobten Eigenschaften zum Trotz mangelt es aber auch nicht an Hinweisen auf Unzulänglichkeiten von Debian, meist aus der Sicht von Nutzern. Kritische Hinweise auf solche Unzulänglichkeiten lassen sich unter den Stichworten lange Release-Zyklen, politische versus technische Ambitionen des Projekts, Bürokratisierung des Projekts oder Benutzer(un)freundlichkeit bzw. Desktop zusammenfassen.

Mit diesem Auftakt bittet Pro-Linux Sie zum Einreichen eigener Fragen an die Debian-Projektleiter Anthony Towns und seinen Stellvertreter Steve McIntyre, die sich bereitwillig den Fragen unser Leserschaft stellen wollen. Bis einschließlich Samstag haben Sie die Möglichkeit, Ihre Fragen hier zu stellen. Ob auf deutsch oder englisch, spielt keine Rolle. Nach Ablauf des Samstags werden wir die interessantesten Fragen unseren Interview-Partnern zukommen lassen.

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