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Di, 16. Mai 2006, 09:01

Software::Entwicklung

Motorola will mobiles Java vereinheitlichen

Motorola fordert mehr Einheitlichkeit für die »Mobile Java«-Plattform und stellt zu diesem Zweck freie Software zur Verfügung.

Das Unternehmen stellt sein Java-Test-Framework, zugehörige Testfälle und MIDP3 ab sofort unter eine freie Lizenz.

Ziel dieses Schritts ist es, mehr Einheitlichkeit in der Java-Technologie für Mobilgeräte zu erreichen. Neben der Öffnung des Java-Test-Frameworks und der Testfälle plant Motorola auch, freie Referenz-Implementationen und Konformitätstests für die Initiativen zu erstellen, die es im Rahmen von Java Specification Requests (JSRs) standardisieren lassen will. Durch Open Source sollen die mobilen Java-Plattformen einheitlicher und offener werden.

Das anfängliche Test-Framework und Beispiel-Testfälle wird von Motorola auf der neu eingerichteten Seite opensource.motorola.com bereitgestellt. MIDP3 soll in Kürze folgen.

Motorola sieht in der Mobilgeräte-Industrie nach wie vor einen Trend zu Java. Mit dem jetzt bereitgestellten Code sollen Entwickler neue Chancen erhalten, da sich die Kompatibilität unter den Geräten vergrößern soll. Dies soll zu geringeren Entwicklungskosten, kürzerer Zeit bis zur Marktreife von Produkten und somit zu größeren Marktchancen führen.

Die neue gegründete Webseite opensource.motorola.com ist mit dem Motorola-Entwickler-Supportprogramm MOTODEV verbunden und beherbergt verschiedene freie Projekte. Sie will den Zugriff auf den freien Code für Open-Source-Entwickler vereinfachen. Dort findet man auch das Test-Framework »Gatling«, das unter die »Motorola Extensible License« gestellt wurde, eine Lizenz, die, soweit bis jetzt bekannt, frei ist und die Verbreitung der Software in modifizierter und unmodifizierter Form unter der gleichen Lizenz erlaubt.

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