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Di, 16. Mai 2006, 15:32

Unternehmen

Sun plant weitere Open-Source-Aktivitäten

Sun will angeblich die Lizenz von Java etwas lockern und Abkommen mit Debian und Ubuntu schließen.

Im Verlauf der Konferenz »JavaOne«, die heute in San Francisco beginnt und bis zum 19. Mai andauert, wird Sun nach Informationen von DesktopLinux.com mehrere Ankündigungen zu Open-Source-Initiativen machen. Zum einen soll eine Distributor License for Java (DLJ) vorgestellt werden, die es Linux-Distributionen ermöglichen soll, das Sun Java-SDK nahezu ohne Einschränkungen mitzuliefern. Es wird erwartet, dass Sun-Geschäftsführer Jonathan Schwartz im Verlauf seiner Keynote die Lizenz vorstellen wird. Ferner wird erwartet, dass er Partnerschaften mit Debian, Ubuntu und möglicherweise noch anderen Organisationen ankündigen wird.

Laut Simon Phipps hat Sun die neue Lizenz in Zusammenarbeit mit mehreren Linux-Distributoren entwickelt. Sun höre sehr wohl auf die Gemeinschaft. Ein neues Community-Projekt auf java.net wird die Maßnahme begleiten.

Auch wenn die neue Lizenz viele bestehende Hürden für Java einreißen wird, ist nicht davon auszugehen, dass sie eine freie Lizenz, beispielsweise im Sinne der Debian-Richtlinien, sein wird. Bruce Perens, ein bekannter Advokat von Open Source, und Anthony Towns, Debian-Projektleiter, gehören zu denen, die die Lizenz skeptisch sehen.

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