Bei Vektorgrafikprogrammen ist es ähnlich wie bei Microsoft Office und OpenOffice.org: gegen CorelDraw! kommt man auch nur noch an, indem man das eigene Produkt unter GPL stellt... dabei sind sowohl Xara als auch OpenOffice bei dem, was sie können, deutlich besser (d.h. deutlich stabiler, teilweise auch schneller, auf jeden Fall offener) als die jeweiligen "Marktführer".
Ich freue mich auf jeden Fall sehr, dass es Xara jetzt (zumindest für Linux bzw. X11) unter GPL gibt. Vielleicht kommt die Vektorgrafik unter X11 (trotz Inkscape, OpenOffice.org Draw etc.) jetzt endlich aus ihrem Schattendasein heraus?
Bei solchen "Hauptsache GPL"-Postings frage ich mich immer: Kennt der Verfasser die Software eigentlich? Was hätte der Verfasser eines solchen Postings eigentlich vor ein paar Wochen gesagt, als sie noch nicht verGPLt war, wenn er sie damals gekannt hätte? Wahrscheinlich hätte er sie, genau dieselbe Software, in Grund und Boden gestampft, weil sie ja so "unfrei" ist.
Übrigens, lieber Liberator: Du hast noch zu tun, die Befreiungsarbeit ist noch lange nicht zuende. Xara LX ist nämlich auch jetzt noch immer *KEINE* freie Software. Einfach mal den sog. "Quellcode" runterladen und ins Verzeichnis "libs" schauen. In diesem Verzeichnis befindet sich nämlich folgendes:
- eine Datei namens "LIBS-LICENSE" mit höchst interessantem Inhalt - ein Unterverzeichnis namens "darwin" mit einer statischen Bibliothek namens "libCDraw.a" ohne Quelltext - ein Unterverzeichnis namens "pcc" mit einer statischen Bibliothek namens "libCDraw.a" ohne Quelltext - ein Unterverzeichnis namens "x86" mit einer statischen Bibliothek namens "libCDraw.a" ohne Quelltext - ein Unterverzeichnis namens "x86_64" mit einer statischen Bibliothek namens "libCDraw.a" ohne Quelltext
Was macht denn der freiheitsliebende SPARC-Benutzer damit? Und der freiheitsliebende Itanium-Besitzer ist wohl auch aufgeschmissen. Aber eigentlich ist jeder freiheitsliebende Liberator aufgeschmissen, weil er in die Unfreiheitsfalle getappt ist.
Tja: Sieht so aus, als müssten die dumpfen "Go Xara Go"-Parolen noch ein wenig verschoben werden, bis die angeblich temporäre Unfreiheit beseitigt ist. Mal wieder ein tolles Beispiel dafür, wie die GPL-Fans abgehen, wenn eine Firma behauptet, sich der GPL und freier Software verschrieben zu haben, ohne zu überprüfen, ob es überhaupt stimmt. Reines Marketing, und die Liberatoren fallen drauf rein. Sehr geil.
Bei solchen "Hauptsache GPL"-Postings frage ich mich immer: Kennt der Verfasser die Software eigentlich? Was hätte der Verfasser eines solchen Postings eigentlich vor ein paar Wochen gesagt, als sie noch nicht verGPLt war, wenn er sie damals gekannt hätte? Wahrscheinlich hätte er sie, genau dieselbe Software, in Grund und Boden gestampft, weil sie ja so "unfrei" ist.
Aber G.W. du kennst doch dieses Forum und die Auseinandersetzungen über Lizenzen und Ihre Vorzüge. Viele glauben hier, dass die GPL die allein glücklichmachende Lizenz ist - und sehen die Lizenz nur aus dem Aspekt des Benutzers der so billig an Software kommt. Egal ist hier, wer mit Software Geld verdienen will. Dann wird nur gesagt "Frei" bedeutet ja nicht "Freibier", aber wirklich funktionierende Geschäftsmodelle die mit GPL-Software Geld verdienen sind dann nicht nennbar.
Vergleiche es mit dem Kommunismus/Sozialismus: Wenn Karl Marx hier schreiben würde, dass Gesundheit und Bildung umsonst wäre, dass jeder eine Arbeit bekommt die ihm Spass macht und dazu eine billige Wohnung und billige Lebensmittel, dann würden sich hier vermutlich ebensoviele Herrn Marx anschließen. Allein die Erfahrung zeigt, dass die Vision von Karl Marx (noch) nicht funktionieren kann - und diese Erkenntnis wird sich sicherlich auch bei der Lizenzfrage eines Tages durchsetzen.
Ach, wie platt und wie am Thema vorbei. Bis jetzt sind wir mit der GPL recht weit gekommen (im Gegensatz zum Kommunismus). Typen wie Du jammern zwar ab und an, dass mit der GPL kein Geld zu machen wäre, doch ob das stimmt, sei mal dahingestellt. Richtig ist jedenfalls: es geht mit Linux voran. Worüber beschwerst Du Dich also? Wird jemand gezwungen, eigene Software unter die GPL zu stellen? Nein. Alles, was Menschen wie ich sagen, ist, dass wir lieber Freie Software nutzen. So what? Wir haben gute Gründe dafür und tuen keinem weh.
Du darfst gerne weiter nicht-freie Software entwickeln und verkaufen! Nur behaupte bitte nicht ständig, Freie Software wäre kein Erfolg. Das Gegenteil ist der Fall.
Leider hast du meinen Beitrag nicht verstanden. Ich jammere nicht, und ich behaupte nicht, dass freie Software kein Erfolg ist - im Gegenteil für die Nutzer ist es ja ein Erfolg, an kostenfreie Software zu kommen. Ich sage aber, dass es zwei Seiten der Medallie gibt, die eine der Nutzer die sich freuen, wenn eine Software umsonst ist und die Seite der Entwickler, die ihr Brot damit verdienen. Zwar wird niemand gezwungen Software unter der GPL zu veröffentlichen, aber es gibt viele Leute hier, die eine Software anhand der Lizenz bewerten und nicht anhand der Features der Software. Und das finde ich traurig.
Von Johannes Hüsing am Fr, 26. Mai 2006 um 13:04 #
es gibt viele Leute hier, die eine Software anhand der Lizenz bewerten und nicht anhand der Features der Software. Und das finde ich traurig.
Das ist nicht nur hier so. Ich bin schon in einige Entscheidungsprozesse eingebunden gewesen, bei denen Software beschafft werden musste. Die Lizenz spielte jedesmal eine Rolle, und zwar keine geringe.
Das kann man begrüßen oder traurig finden. Aber die Lizenz entscheidet letztlich darüber, was man mit der Software machen kann. Das ist ein wesentlicher Aspekt bei der Entscheidung. Ähnlich wie wenn ich mir ein Haus in der Altstadt kaufe, wo mir ebenfalls weitgehend vogegeben ist, was ich damit machen kann oder nicht: Das beeinflusst die Attraktivität des Objektes.
> aber es gibt viele Leute hier, die eine Software anhand der Lizenz bewerten > und nicht anhand der Features der Software. Und das finde ich traurig.
Die Lizenz ist aber nun mal für viele wichtig. Es geht ja nicht nur ums Geld, sondern eben gerade auch um Freiheit. Dem normalen Nutzer mag das kaum berühren, jedenfalls nicht direkt bei der täglichen Arbeit. Aber ich gehe mal davon aus, dass sich gerade hier im Forum viele tummeln, die auch mal Hand an diesen oder jenen Code legen. Und wenn Du die Wahl hast zwischen einer Blackbox (Closed Software) oder einem offenen Buffet (Free Software), dann fällt diese nicht schwer.
Jemanden, der wie ich zudem aus "ideologischen Gründen" auf GPL-Software setzt (das kreidest Du ja an, oder?), den wirst Du kaum mit dem Argument überzeugen, er möge bitte Software einer unfreien Lizenz kaufen, um damit Entwickler zu fördern. Wenn Du Geld mit Deiner Software machen willst, mußt Du gute Gründe dafür präsentieren, weshalb ich mir diese Software kaufen soll. Aber nur zu sagen, schau doch mal auf die Features und nicht auf die Lizenz, das reicht nicht. Ich schaue auf die Features, vermisse aber bis jetzt nichts, jedenfalls nichts wesentliches. Und jetzt kommst Du.
Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass es dumm ist, wenn man eine Software primär nach der Lizenz bewertet. Das ist in Firmen sicherlich nicht unerheblich, aber für den normalen Gebrauch unwichtig. Viel wichtiger sind doch die Features. Und darüber wird hier wenig gesprochen - verwirrt dich das nicht?
>> Bis jetzt sind wir mit der GPL recht weit gekommen (im Gegensatz zum Kommunismus).
Ich habe irgendwie den Eindruck, dass einige Leute Sozialismus mit Kommunismus verwechseln.
Wenn man so Aussagen hört, wie:
"Dass Kommunismus nicht funktioniert, hat sich ja bereits erwiesen"
Dann kann man dazu nur sagen, dass
Kommunismus noch nie existierte.
der Sozialismus scheiterte (obwohl die Ansicht von Scheitern relativ ist).
der Sozialismus scheitern musste, weil er zu früh auferzwungen wurde, obwohl die Menschheit noch gar nicht bereit dafür war.
Das ist in etwa so, als ob man 'nem Buschvolk sagt, dass sie eine Regierung mit den entsprechenden Organen bilden müssen. Dann würden sie viel besser leben. Nur in der Realität ist das so nicht umsetzbar, wie es sich auch zum Teil gezeigt hat.
Solche Formen sind nämlich größtenteils Kopfsachen, bei welchen grundsätzliche Denkweisen erst historisch wachsen müssen.
>>aber wirklich funktionierende Geschäftsmodelle die mit GPL-Software Geld verdienen sind dann nicht nennbar.
Doch doch, die Geschäftsmodelle gibt es...das bis jetzt Erfolgreichste ist der DONATE - button auf der Projekthomepage...und der funktioniert eigentlich immer (also der Button)
Kannst du auch noch was anderes, als immer nur zu meckern und zu motzen?
Ja, ein Teil von XaraLX ist noch nicht frei. Ja, das soll zu gegebener Zeit auch noch als source released werden. Die Begründung liefern die Xara-Leute auch auf ihrere Homepage:
"However in order to stand any chance of managing this release, we are doing this a stage at a time. So this first source code release does not contain the 'CDraw' low level rasteriser and some other parts. We have provided pre-compiled static libraries for these for Linux x86 (32 and 64-bit) and Mac (PowerPC & Intel) inside the source tar archives. These parts work and do not need any additional work doing to them. So we want to focus efforts on porting the wider toolset and non-working features.
If everything progresses to plan, there will be further source code releases once we've managed through this first release stage, and as the porting develops towards completion. We have a very real concern that as we open this source code we'll find our limited developer resources doing nothing but answering other developer questions. We hope that as more external developers join the project and get up to speed this burden will reduce."
Wenn man mal die Entwicklung nach der Freigabe von Mozilla oder OO betrachtet, ist das auch ein äußerst sinnvoller Weg. Man ködert die Community mit kleinen Happen, anstatt sie gleich mit einem riesigen Brocken zu erschlagen.
> Man ködert die Community mit kleinen Happen Also wenn ich diesen Lizenzpassus der Libs lese, halte selbst ich das Ding für Bauernfängerei. Und der Grund, warum sie es nicht freigeben, ist meines Erachtens an den Haaren herbeigezogen. Niemand erwartet vollen Support von zehn ständig anwesenden Mitarbeitern und wenn sie die Entwicklung in einer bestimmten Richtung steuern wollen, können sie das auch so tun, niemand würde es ihnen verübeln.
Und zu dem Grund, nach dem wie das bei Mozilla oder OO abgelaufen ist, wäre ich auch skeptisch, wenn ich der Community mal eben so einen Brocken Code für die Füße werfe. Xara wird sich daran messen lassen müssen, wann und inwiefern sie ihrem Versprechen nachkommen, die sourcen komplett frei zu geben. Ich finds ehrlich gesagt aber total zum kotzen, dass sofort wieder rumgemotzt wird, von wegen garnicht wirklich frei etc.
2. You may not link (staticly or dynamicly) the Libraries to any work other than a Xara LX Derivative, nor use the Libraries if linked to any other such work.
Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Bis sie also die Libs, die ja ziemlich viel Funktionalität zu enthalten scheinen, ebenfalls unter die GPL stellen, darf man nichts damit machen. Nicht mal gegen ein anderes GPL-Projekt linken, wenn man die Funktionen darin praktisch finden sollte.
Wie gesagt, ich glaube auch an ihren Willen, aber ich wäre vorsichtig. Das, was jetzt da ist, ist definitiv zum Leben zu wenig.
Jupp, ich habe mir die Lizenz durchgelesen. Über den Grund für diese Restriktionen können wir nur spekulieren. Vielleicht soll nur erstmal getestet werden, wie das Paket überhaupt ankommt, ohne gleich sämtliche Kronjuwelen wegzuwerfen. Bei mangelnder Resonanz kann man das alles wieder zurückziehen, ohne der Konkurrenz einen Haufen Arbeit abgenommen zu haben. In dem nicht gleich alles frei gegeben wird, lässt sich bestimmt auch das Management gut beruhigen. Möglicherweise steckt dort auch zugekauftes Material drinn, für welches man nicht die Rechte hat, es freizugeben. Klingt nicht sehr überzeugend, angesichts der Erklärung von Xara, ist aber immernoch eine Möglichkeit. Und nicht zuletzt halt die Begründung, so wie sie von Xara kam. Gibt man gleich alles frei, stürzen sich die Leute garantiert erstmal auf den zwar für sie interessanteren Teil (Renderer etc.), welcher aber gar nicht so wichtig ist, weil er eben erstmal läuft. Mit dem jetzigen Vorgehen zwingt Xara potentielle Mitarbeiter, sich auf die noch nicht funktionierenden Teile zu konzentrieren. Wenn die implementiert sind, werden wir ja sehen, wie ernst es Xara mit der Offenlegung ist.
> Wenn die implementiert sind, werden wir ja sehen, wie ernst es Xara mit der Offenlegung ist. Und wenn wir Pech haben, hat inzwischen Jemand aus der Community viel dazu beigetragen, das Interface und die fehlenden Funktionen zu verbessern, dank des "contributor's agreement" können sie die entsprechenden Dinge kommerziell verwerten und lassen "das bißchen GPL-Code" eiskalt fallen, das ohne die Verwendung der Corelibs in anderen Produkten als dem ihren herzlich wenig wert ist. Ob das Gefallen seitens der Kundschaft finden würde ist eine andere Frage, aber es ist zumindest möglich. Also: Trau schau wem, solange diese Corelib noch nicht frei ist.
Na ja, das was die Community verbessert hat, bleibt auch in deren Händen. Solange die Aufrufe der Lib bekannt sind, kann man sie auch ersetzen. Eine gut eingeführte GUI mit Toolbox hat für sich durchaus auch ihren Wert.
Wenn die Firma sich irgendwann querstellt, gibt es immer noch die Möglichkeit des Forks mit einer Eigenimplementation der fehlenden Libs. Auch hier sehe ich keinen Grund, der Anti-GPL-Polemik von 'G'erne 'W'ichtig zu folgen.
Und dann hab ich im Bedarfsfalle eine freie GUI um eine riesige Corelib, die praktisch alles beinhaltet außer eben der Oberfläche. Sicher wäre es auch machbar, da etwas eigenes zu entwickeln, aber es wäre ein erheblicher Aufwand. Ich folge auch nicht der Anti-GPL-Polemik, ich sage, daß man solch einen gegebenen kleinen Finger nicht ohne Skepsis betrachten sollte. Die Oberfläche ohne Core ist schlichtweg wertlos, denn wenn man einen kompletten Vektorgraphikcore mit allen Facetten reimplementieren kann, kann man ihn auch neu schreiben, was ja ebenfalls noch nicht passiert ist...
Derzeit gibt es ja noch keinen Grund, etwas neues zu entwickeln und andererseits ist ja im GPL-Bereich auch schon einiges an Substanz da, was man im Bedarfsfall anpassen könnte.
Klar wäre es schade, wenn die Firma ihre Ankündigung nicht einhalten würde und später die Corelib nicht freigibt. Aber dass die Oberfläche ohne Core wertlos ist, ist schlicht Quatsch. Eine gut eingeführte GUI ist natürlich sehr viel wert, besonders wenn die technische Komponente so gut gekapselt ist, wie das hier zu sein scheint.
Technisch versierte Leute zu finden, die sich für die Innereien von Vektorgrafik begeistern, ist erfahrungsgemäss auch etwas einfacher als die entsprechenden Leute für GUI, Usability, Übersetzungen, Dokumentaton, etc. .
Xara ist trotzdem super! Eines der wenigen Programme, an denen ich mich zurückerinnere. Für Linux gibts momentan nichts vergleichbares wie Xara damals unter Windows.
GPL garantiert nicht für extrem gute Programme in jedem Bereich. Punkt.
Ne gute Textverarbeitung ist Abiword. Schnell, klein, kostenlos, GPL. Wenns nicht reicht, ist OO besser, da stabil, Dokumente nicht verrutschen und stabil.
Für tolle Dokumente lieber ein Textsatzprogramm, also LaTeX.
Abiword war ganz toll, aber leider wie das in der Gnomewelt so ist vollkommen unzuverlässig als Projekt. Da werden vollkommen verbuggte Versionen als stable deklariert. Sicherlich, man kann hoffen, dass sich was tut, aber mit den paar Leuten und diesem Auseinanderfallen von Anspruch und Wirklichkeit ist eben kein Blumentopf zu gewinnen. Jeder versteht, wenn Abiword noch nicht so weit ist. Aber die meisten bugs über die man innerhalb von Sekunden stösst machen das Programm einfach untauglich für den produktiven Einsatz.
Dabei hat Abiword durchaus Chancen, allen Respekt: superschnell, schlank, die wichtigsten Funktionen sind auch dabei, bald sogar einige wirklich innovative Funktionen. Nur mit den paar Entwicklern und dieser schlampigen Qualitätspolitik wird man wohl kaum MS-Office die Stirn bieten können. Nicht mal eine vernünftige Dokumentation haben die Entwickler bisher auf die Reihe bekommen.
> Abiword war ganz toll, aber leider wie das in der Gnomewelt so ist vollkommen unzuverlässig als Projekt.
2.4.4. ist sehr stabil (2.4.2 und 2.4.3 waren weniger toll aber ich glaube die waren nicht offiziell). Interesanterweise habe ich die Doku noch nie gebraucht, wozu auch? Abiword kann ich zumindest mit links bedienen, bei OOO und MS-Office sieht es da anders aus. Mir persönlich reicht die Doku von MS und OpenOffice überhaupt nicht aus (da wird lediglich das dokumentiert was ich in Abiword auf Anhieb finde).
Abiword ist super, aber stabil ist es nicht. Nicht, dass es abstürzt, du findest innerhalb von 3 Minuten Bugs, die es schlichtweg untauglich machen. Und eine Version 1.6 ist bei Abiword eine 0.89. am besten immer die Versionsnummer halbieren oder dritteln.
Richtig, übrigens frage ich mich warum man das inkomplette Xara so hochjubelt.
Gimp ist (zumindest für den Heimanwender) ein absolut klasse programm, was gimp fehlt ist sicher funktionalität für die druckvorstufe, aber wer die braucht kann ohne weiteres auch für photopshop löhnen. Imho ist inkscape doch ein sehr gutes zeichenprogramm (ich nehme immer noch sodipodi auch wenn das schon lange nicht mehr entwickelt wird)
Ich kann mich da nur anschliessen. OpenSource ist vor allem ein anderes Entwicklungsmodell (vgl. Kathedrale und Basar). Selbst wenn Xara vollständig wäre würde ichs nicht wollen (Ja ich hab mir es schon länger angesehen). Man sollte sich echt mal die bisherigen kleinen programme zusammenehmen latex, dia, etc. es gibt bereits so viel Funktionalität in der OpenSource-Welt. Es fehlt vor allem der mündige Anwender der sich gut informiert die optimale Software nach seinen Bedürfnissen auswählt.
Von Thorsten Schnebeck am Fr, 26. Mai 2006 um 00:15 #
Gimp mit Xara zu vergleichen macht nur überhaupt keinen Sinn. Der Bezug zu inkscape/sodipodi ist dagegen richtig, da es die gleiche Programm-Klasse trifft. Xara wird deswegen hochgejubelt, weil diejenigen wissen, die es aus alten Zeiten kennen, wie leistungsstark das Programm ist. Die Überführung in eine GPL-Version ist vergleichbar mit der Freigabe von OOo durch Sun. Nun steht auch ein leistungsfähiges Vektorzeichenprogramm unter Linux zur Verfügung und der Qualitätssprung im Vergleich zu bisherigen Zeichenlösungen dürfte ähnlich sein wie bei OOo zu anderen Linux-Office-Lösungen. Der neue Wettbewerber wird somit auch die bisherigen Lösungen beflügeln und sicher das Qualitätsniveau anheben.
Von Manfred Tremmel am Fr, 26. Mai 2006 um 00:11 #
CorelDraw? Ich dachte ernstzunehmende Grafiker diskutieren über Freehand und Illustrator, für CorelDraw haben die normalerweise nur ein müdes Lächeln übrig.
Xara LX ist wirklich eine Große Hoffnung, die bis jetzt für GNU/Linux verfügbaren Vektorgrafikprogramme waren ja irgendwie nicht so der Hammer. Scribus und inkscape sind von der Bedienung her etwas umständlich und Open-Office draw exportiert in einer absolut miserablen Bildqualität zudemlassen sich die mit OO Draw erstellten .svgs mit anderen Programmen wie inkscape oft nicht richtig öffenen.
Hab Xara mal angetestet, sieht wirklich vielversprechend aus wenns mal fertig ist.
scribus itst überhaupt kein vektorzeichungsprogramm, sondern ein DTP-Programm. Der Unterschied in der Bedienung zwischen inkscape und Xara ist mir bisher nicht aufgefallen. Inkscape plant übrigens pdf-export via cairo. Mal ehrlich: Xara hat keine Chance mehr, der Zug ist schon laaange abgefahren....
"Of course we are aware of Inkscape, an existing Open Source vector graphics program that has an active developer community, but is far from complete. We've been in discussion with Inkscape people, who have enthusiastically welcomed us. Our short term goal is to create a fully working Xara Xtreme as it exists now. After that we've agreed to work with Inkscape to determine how best to create a 'best of both world's' product."
Da du ja so gut informiert bist, kannst du bestimmt sagen, ob das nicht mehr aktuell ist ...
Im Übrigen wird für mich ein ganz wichtiger Punkt sein, welches Programm die besten Importfilter für CorelDraw mitbringt, da jenes extrem schlechte Exportfilter hat ...
Mit Inkscape lassen sich auch für Programm-Neulinge rasch und unkompliziert Schemata erstellen, inklusive Kurvenglättung. Wenn man mehr brauchen sollte, gibt's prägnante Tutorials im Lieferumfang.
So macht die Installation von Software Spaß: Einfach das Autopackage runterladen, einmal Doppelklick, noch zwei Klicks zur Bestätigung und man kann das Programm ausprobieren, inklusive Eintrag im Menü zum Starten! Herrlich!
Und das Programm macht auch noch einen guten Eindruck.
Wer's jemals loswerden will: "System Tools > Manage 3rd Party Software > Remove". Ist das nicht schön!
Bei Vektorgrafikprogrammen ist es ähnlich wie bei Microsoft Office und OpenOffice.org: gegen CorelDraw! kommt man auch nur noch an, indem man das eigene Produkt unter GPL stellt... dabei sind sowohl Xara als auch OpenOffice bei dem, was sie können, deutlich besser (d.h. deutlich stabiler, teilweise auch schneller, auf jeden Fall offener) als die jeweiligen "Marktführer".
Ich freue mich auf jeden Fall sehr, dass es Xara jetzt (zumindest für Linux bzw. X11) unter GPL gibt. Vielleicht kommt die Vektorgrafik unter X11 (trotz Inkscape, OpenOffice.org Draw etc.) jetzt endlich aus ihrem Schattendasein heraus?
Übrigens, lieber Liberator: Du hast noch zu tun, die Befreiungsarbeit ist noch lange nicht zuende. Xara LX ist nämlich auch jetzt noch immer *KEINE* freie Software. Einfach mal den sog. "Quellcode" runterladen und ins Verzeichnis "libs" schauen. In diesem Verzeichnis befindet sich nämlich folgendes:
- eine Datei namens "LIBS-LICENSE" mit höchst interessantem Inhalt
- ein Unterverzeichnis namens "darwin" mit einer statischen Bibliothek namens "libCDraw.a" ohne Quelltext
- ein Unterverzeichnis namens "pcc" mit einer statischen Bibliothek namens "libCDraw.a" ohne Quelltext
- ein Unterverzeichnis namens "x86" mit einer statischen Bibliothek namens "libCDraw.a" ohne Quelltext
- ein Unterverzeichnis namens "x86_64" mit einer statischen Bibliothek namens "libCDraw.a" ohne Quelltext
Was macht denn der freiheitsliebende SPARC-Benutzer damit? Und der freiheitsliebende Itanium-Besitzer ist wohl auch aufgeschmissen. Aber eigentlich ist jeder freiheitsliebende Liberator aufgeschmissen, weil er in die Unfreiheitsfalle getappt ist.
Tja: Sieht so aus, als müssten die dumpfen "Go Xara Go"-Parolen noch ein wenig verschoben werden, bis die angeblich temporäre Unfreiheit beseitigt ist. Mal wieder ein tolles Beispiel dafür, wie die GPL-Fans abgehen, wenn eine Firma behauptet, sich der GPL und freier Software verschrieben zu haben, ohne zu überprüfen, ob es überhaupt stimmt. Reines Marketing, und die Liberatoren fallen drauf rein. Sehr geil.
Aber G.W. du kennst doch dieses Forum und die Auseinandersetzungen über Lizenzen und Ihre Vorzüge. Viele glauben hier, dass die GPL die allein glücklichmachende Lizenz ist - und sehen die Lizenz nur aus dem Aspekt des Benutzers der so billig an Software kommt. Egal ist hier, wer mit Software Geld verdienen will. Dann wird nur gesagt "Frei" bedeutet ja nicht "Freibier", aber wirklich funktionierende Geschäftsmodelle die mit GPL-Software Geld verdienen sind dann nicht nennbar.
Vergleiche es mit dem Kommunismus/Sozialismus: Wenn Karl Marx hier schreiben würde, dass Gesundheit und Bildung umsonst wäre, dass jeder eine Arbeit bekommt die ihm Spass macht und dazu eine billige Wohnung und billige Lebensmittel, dann würden sich hier vermutlich ebensoviele Herrn Marx anschließen. Allein die Erfahrung zeigt, dass die Vision von Karl Marx (noch) nicht funktionieren kann - und diese Erkenntnis wird sich sicherlich auch bei der Lizenzfrage eines Tages durchsetzen.
Du darfst gerne weiter nicht-freie Software entwickeln und verkaufen! Nur behaupte bitte nicht ständig, Freie Software wäre kein Erfolg. Das Gegenteil ist der Fall.
Das ist nicht nur hier so. Ich bin schon in einige Entscheidungsprozesse eingebunden gewesen, bei denen Software beschafft werden musste. Die Lizenz spielte jedesmal eine Rolle, und zwar keine geringe.
Das kann man begrüßen oder traurig finden. Aber die Lizenz entscheidet letztlich darüber, was man mit der Software machen kann. Das ist ein wesentlicher Aspekt bei der Entscheidung. Ähnlich wie wenn ich mir ein Haus in der Altstadt kaufe, wo mir ebenfalls weitgehend vogegeben ist, was ich damit machen kann oder nicht: Das beeinflusst die Attraktivität des Objektes.
> und nicht anhand der Features der Software. Und das finde ich traurig.
Die Lizenz ist aber nun mal für viele wichtig. Es geht ja nicht nur ums Geld, sondern eben gerade auch um Freiheit. Dem normalen Nutzer mag das kaum berühren, jedenfalls nicht direkt bei der täglichen Arbeit. Aber ich gehe mal davon aus, dass sich gerade hier im Forum viele tummeln, die auch mal Hand an diesen oder jenen Code legen. Und wenn Du die Wahl hast zwischen einer Blackbox (Closed Software) oder einem offenen Buffet (Free Software), dann fällt diese nicht schwer.
Jemanden, der wie ich zudem aus "ideologischen Gründen" auf GPL-Software setzt (das kreidest Du ja an, oder?), den wirst Du kaum mit dem Argument überzeugen, er möge bitte Software einer unfreien Lizenz kaufen, um damit Entwickler zu fördern. Wenn Du Geld mit Deiner Software machen willst, mußt Du gute Gründe dafür präsentieren, weshalb ich mir diese Software kaufen soll. Aber nur zu sagen, schau doch mal auf die Features und nicht auf die Lizenz, das reicht nicht. Ich schaue auf die Features, vermisse aber bis jetzt nichts, jedenfalls nichts wesentliches. Und jetzt kommst Du.
Ahh! da hat wohl jemand die featureritis. 3 mal täglich einen Gnome schlucken und dann ist das schnell vorbei!
CU
Ich habe irgendwie den Eindruck, dass einige Leute Sozialismus mit Kommunismus verwechseln.
Wenn man so Aussagen hört, wie:
"Dass Kommunismus nicht funktioniert, hat sich ja bereits erwiesen"
Dann kann man dazu nur sagen, dass
Das ist in etwa so, als ob man 'nem Buschvolk sagt, dass sie eine Regierung mit den entsprechenden Organen bilden müssen.
Dann würden sie viel besser leben. Nur in der Realität ist das so nicht umsetzbar, wie es sich auch zum Teil gezeigt hat.
Solche Formen sind nämlich größtenteils Kopfsachen, bei welchen grundsätzliche Denkweisen erst historisch wachsen müssen.
Ciao
Doch doch, die Geschäftsmodelle gibt es...das bis jetzt Erfolgreichste ist der DONATE - button auf der Projekthomepage...und der funktioniert eigentlich immer (also der Button)
Ja, ein Teil von XaraLX ist noch nicht frei. Ja, das soll zu gegebener Zeit auch noch als source released werden. Die Begründung liefern die Xara-Leute auch auf ihrere Homepage:
"However in order to stand any chance of managing this release, we are doing this a stage at a time. So this first source code release does not contain the 'CDraw' low level rasteriser and some other parts. We have provided pre-compiled static libraries for these for Linux x86 (32 and 64-bit) and Mac (PowerPC & Intel) inside the source tar archives. These parts work and do not need any additional work doing to them. So we want to focus efforts on porting the wider toolset and non-working features.
If everything progresses to plan, there will be further source code releases once we've managed through this first release stage, and as the porting develops towards completion. We have a very real concern that as we open this source code we'll find our limited developer resources doing nothing but answering other developer questions. We hope that as more external developers join the project and get up to speed this burden will reduce."
Wenn man mal die Entwicklung nach der Freigabe von Mozilla oder OO betrachtet, ist das auch ein äußerst sinnvoller Weg. Man ködert die Community mit kleinen Happen, anstatt sie gleich mit einem riesigen Brocken zu erschlagen.
Also wenn ich diesen Lizenzpassus der Libs lese, halte selbst ich das Ding für Bauernfängerei. Und der Grund, warum sie es nicht freigeben, ist meines Erachtens an den Haaren herbeigezogen. Niemand erwartet vollen Support von zehn ständig anwesenden Mitarbeitern und wenn sie die Entwicklung in einer bestimmten Richtung steuern wollen, können sie das auch so tun, niemand würde es ihnen verübeln.
Ich würd's mit Vorsicht genießen, ehrlich gesagt.
lg
Erik
Und zu dem Grund, nach dem wie das bei Mozilla oder OO abgelaufen ist, wäre ich auch skeptisch, wenn ich der Community mal eben so einen Brocken Code für die Füße werfe. Xara wird sich daran messen lassen müssen, wann und inwiefern sie ihrem Versprechen nachkommen, die sourcen komplett frei zu geben.
Ich finds ehrlich gesagt aber total zum kotzen, dass sofort wieder rumgemotzt wird, von wegen garnicht wirklich frei etc.
2. You may not link (staticly or dynamicly) the Libraries to any work
other than a Xara LX Derivative, nor use the Libraries if linked to
any other such work.
Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Bis sie also die Libs, die ja ziemlich viel Funktionalität zu enthalten scheinen, ebenfalls unter die GPL stellen, darf man nichts damit machen. Nicht mal gegen ein anderes GPL-Projekt linken, wenn man die Funktionen darin praktisch finden sollte.
Wie gesagt, ich glaube auch an ihren Willen, aber ich wäre vorsichtig. Das, was jetzt da ist, ist definitiv zum Leben zu wenig.
lg
Erik
Über den Grund für diese Restriktionen können wir nur spekulieren. Vielleicht soll nur erstmal getestet werden, wie das Paket überhaupt ankommt, ohne gleich sämtliche Kronjuwelen wegzuwerfen. Bei mangelnder Resonanz kann man das alles wieder zurückziehen, ohne der Konkurrenz einen Haufen Arbeit abgenommen zu haben. In dem nicht gleich alles frei gegeben wird, lässt sich bestimmt auch das Management gut beruhigen.
Möglicherweise steckt dort auch zugekauftes Material drinn, für welches man nicht die Rechte hat, es freizugeben. Klingt nicht sehr überzeugend, angesichts der Erklärung von Xara, ist aber immernoch eine Möglichkeit.
Und nicht zuletzt halt die Begründung, so wie sie von Xara kam. Gibt man gleich alles frei, stürzen sich die Leute garantiert erstmal auf den zwar für sie interessanteren Teil (Renderer etc.), welcher aber gar nicht so wichtig ist, weil er eben erstmal läuft. Mit dem jetzigen Vorgehen zwingt Xara potentielle Mitarbeiter, sich auf die noch nicht funktionierenden Teile zu konzentrieren. Wenn die implementiert sind, werden wir ja sehen, wie ernst es Xara mit der Offenlegung ist.
Und wenn wir Pech haben, hat inzwischen Jemand aus der Community viel dazu beigetragen, das Interface und die fehlenden Funktionen zu verbessern, dank des "contributor's agreement" können sie die entsprechenden Dinge kommerziell verwerten und lassen "das bißchen GPL-Code" eiskalt fallen, das ohne die Verwendung der Corelibs in anderen Produkten als dem ihren herzlich wenig wert ist. Ob das Gefallen seitens der Kundschaft finden würde ist eine andere Frage, aber es ist zumindest möglich. Also: Trau schau wem, solange diese Corelib noch nicht frei ist.
lg
Erik
Wenn die Firma sich irgendwann querstellt, gibt es immer noch die Möglichkeit des Forks mit einer Eigenimplementation der fehlenden Libs. Auch hier sehe ich keinen Grund, der Anti-GPL-Polemik von 'G'erne 'W'ichtig zu folgen.
lg
Erik
Klar wäre es schade, wenn die Firma ihre Ankündigung nicht einhalten würde und später die Corelib nicht freigibt. Aber dass die Oberfläche ohne Core wertlos ist, ist schlicht Quatsch. Eine gut eingeführte GUI ist natürlich sehr viel wert, besonders wenn die technische Komponente so gut gekapselt ist, wie das hier zu sein scheint.
Technisch versierte Leute zu finden, die sich für die Innereien von Vektorgrafik begeistern, ist erfahrungsgemäss auch etwas einfacher als die entsprechenden Leute für GUI, Usability, Übersetzungen, Dokumentaton, etc. .
GPL garantiert nicht für extrem gute Programme in jedem Bereich. Punkt.
Ne gute Textverarbeitung ist Abiword. Schnell, klein, kostenlos, GPL.
Wenns nicht reicht, ist OO besser, da stabil, Dokumente nicht verrutschen und stabil.
Für tolle Dokumente lieber ein Textsatzprogramm, also LaTeX.
Dabei hat Abiword durchaus Chancen, allen Respekt: superschnell, schlank, die wichtigsten Funktionen sind auch dabei, bald sogar einige wirklich innovative Funktionen. Nur mit den paar Entwicklern und dieser schlampigen Qualitätspolitik wird man wohl kaum MS-Office die Stirn bieten können. Nicht mal eine vernünftige Dokumentation haben die Entwickler bisher auf die Reihe bekommen.
2.4.4. ist sehr stabil (2.4.2 und 2.4.3 waren weniger toll aber ich glaube die waren nicht offiziell). Interesanterweise habe ich die Doku noch nie gebraucht, wozu auch? Abiword kann ich zumindest mit links bedienen, bei OOO und MS-Office sieht es da anders aus. Mir persönlich reicht die Doku von MS und OpenOffice überhaupt nicht aus (da wird lediglich das dokumentiert was ich in Abiword auf Anhieb finde).
Gimp ist (zumindest für den Heimanwender) ein absolut klasse programm, was gimp fehlt ist sicher funktionalität für die druckvorstufe, aber wer die braucht kann ohne weiteres auch für photopshop löhnen. Imho ist inkscape doch ein sehr gutes zeichenprogramm (ich nehme immer noch sodipodi auch wenn das schon lange nicht mehr entwickelt wird)
Ich kann mich da nur anschliessen. OpenSource ist vor allem ein anderes Entwicklungsmodell (vgl. Kathedrale und Basar). Selbst wenn Xara vollständig wäre würde ichs nicht wollen (Ja ich hab mir es schon länger angesehen). Man sollte sich echt mal die bisherigen kleinen programme zusammenehmen latex, dia, etc. es gibt bereits so viel Funktionalität in der OpenSource-Welt. Es fehlt vor allem der mündige Anwender der sich gut informiert die optimale Software nach seinen Bedürfnissen auswählt.
Bye
Thorsten
Scribus und inkscape sind von der Bedienung her etwas umständlich und Open-Office draw exportiert in einer absolut miserablen Bildqualität zudemlassen sich die mit OO Draw erstellten .svgs mit anderen Programmen wie inkscape oft nicht richtig öffenen.
Hab Xara mal angetestet, sieht wirklich vielversprechend aus wenns mal fertig ist.
"Of course we are aware of Inkscape, an existing Open Source vector graphics program that has an active developer community, but is far from complete. We've been in discussion with Inkscape people, who have enthusiastically welcomed us. Our short term goal is to create a fully working Xara Xtreme as it exists now. After that we've agreed to work with Inkscape to determine how best to create a 'best of both world's' product."
Da du ja so gut informiert bist, kannst du bestimmt sagen, ob das nicht mehr aktuell ist ...
Im Übrigen wird für mich ein ganz wichtiger Punkt sein, welches Programm die besten Importfilter für CorelDraw mitbringt, da jenes extrem schlechte Exportfilter hat ...
Gruß Alefanz
Und das Programm macht auch noch einen guten Eindruck.
Wer's jemals loswerden will: "System Tools > Manage 3rd Party Software > Remove". Ist das nicht schön!
*Schwärm*