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Mo, 29. Mai 2006, 11:29

Software::Systemverwaltung

ZeroInstall 0.20 arbeitet mit RPM- und DEB-Archiven

Mit der Einführung des »Zero Install Injector« in der Version 0.20 hat der Hauptentwickler des »Zero Install«-Systems, Dr.Thomas Leonard, der Software ein interessantes Merkmal hinzugefügt: Die Möglichkeit, native.deb- oder.rpm-Archive auf einer beliebigen Distribution ausführen zu können.

Der neue ZeroInstall-Injector bietet erstmalig die Möglichkeit, für spezifische Distributionen gepackte Archive unter beliebigen, auf.deb oder.rpm beruhenden Distributionen zu starten. Es ist z.B. möglich, ein als.deb-Archiv gepacktes Programm z.B. unter einer SUSE-Distribution zu starten.

Alle Abhängigkeiten werden automatisch aus dem Internet nachgeladen. Nach wie vor ist allerdings die Installation von Zeroinstall (auch mit User-Rechten möglich) und ein sogenanntes Zeroinstall-Interface (ein XML-Skript) nötig. Auf der Sourceforge-Projektseite finden sich zwei Testskripte, die die Möglichkeiten demonstrieren: Tgif.xml und pysol.xml.

Das neue Merkmal von Zeroinstall dürfte vor allen Dingen für Open-Source-Entwickler interessant sein, die Pakete nur noch für eine Distribution packen müssen. Für Desktop-Nutzer ohne Linux-Kenntnisse entfällt das manuelle Auflösen der Abhängigkeiten. Die Programme werden übrigens nicht installiert, sondern in einem lokalen Cache abgelegt. Es erfolgt kein Schreibzugriff auf Verzeichnisse wie z.B. /usr/lib.

Das Zero Install System ist unter der GPL lizenziert.

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Kommentare (Insgesamt: 52 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[3]: Die Kehrseite... (Anonymous Coward, Sa, 26. Mai 2007)
Re: Die Kehrseite... (Claire, So, 4. Juni 2006)
Re[7]: Haha (Gentoo Symphatisant, Do, 1. Juni 2006)
Re[6]: Haha (pups, Mo, 29. Mai 2006)
Re: Slackware tot? (fuffy, Mo, 29. Mai 2006)
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