> So when I got to orbit, the first thing I did was patch the laptop software to latest versions of everything, using a CD I had burned the day before launch in Kazakhstan, and data files on CompactFlash cards and IBM microdrives.
Wer würde wohl allen ernstes am Vortag eines Weltraumfluges eine CD Brennen, um am nächsten Tag als erstes im Weltraum die Software des Laptops auf den aktuellsten Stand zu bringen? Erstens ist die aktualität wohl nicht so notwendig und zweitens hätte ich die Patches wohl eher gleich auf den Laptop gespielt.
> His laptop with the images on it was "captured" by Russians, and later sent to the Americans at Lockheed for another round of analysis. When Mark got it back in Automn 2002, it wasn't in good shape and missed some parts, so he couldn't send the files right away. In fact, he couldn't see his own photographs taken in space either.
> Finally, on January 9, 2003, Mark was able to find the missing cables and upload the files to the POV-Ray server.
Und das ist noch besser. Da ist ein "Computerspezialist" der mit seinem Know-How mal eben $500.000.000 verdient hat und er ist nicht in der Lage mit seinem Fachwissen und Geld einer Festplatte (oder worauf auch immer er die Daten gespeichert hatte) die Daten zu entlocken, weil er die notwendigen Kabel nicht finden kann?
Also irgendwie klingt diese gesamte Geschicht ziemlich merkwürdig.
Von Lachender Zwerg am Do, 1. Juni 2006 um 13:23 #
Was er will hat er klar ausgesagt ... -
Naja, Spezialisten sind eben Spezialisten, und wenn Shutti ein Softwarespezialist ist heist das nicht, dass er sich mit Hardware mehr als nötig auskennen muss. Wenn ich mir ansehe, wie manche tolle Spezialisten hier kommentieren, ist Shuttleworth noch richtig fit (mit Graus an das Debakel um Stallman denkend). Wenn der im Orbit sein Notebook brauchte und keine Zeit fürs Updaten hatte, als er auf der Erde war (schonmal dran gedacht, was für einen Zeitplan so ein Astronaut vor dem Start hat? Auch wenn er Touri ist?) dann ists logisch, was er machte.
Abgesehen davon: Ja, Shuttleworth IST ein komischer Vogel, aber ein interessanter und einer von der Sorte, von denen es wirklich mehr geben müsste.
> ... wenn Shutti ein Softwarespezialist ist heist das nicht, dass er sich mit Hardware mehr als nötig auskennen muss.
Aber er müsste doch zumindest jemanden kennen, bzw. bezahlen, der so etwas kann...
> Wenn der im Orbit sein Notebook brauchte und keine Zeit fürs Updaten hatte, als er auf der Erde war...
Also ich weiß ja nicht ich weiß ja nicht wie viel du Schamane (www.kondor.de) von Software verstehst, aber 1. ist ein Patch üblicherweise ein Update für den Quellcode, der anschließend erst einmal neu kompiliert werden muss (hat er aber wohl nicht gemacht und damit eine falsche Bezeichnung gewählt). 2. Ist es eher Zeitaufwendiger einen Softwareupdate auf CD zu brennen, als es gleich auf den Rechner zu spielen. 3. Ist ein komplettes Update von allem auf den neuesten Stand, das dümmste was jemand machen kann, wenn er den Computer wiklich benutzen möchte. Es gibt oft Probleme und Inkompatibilitäten bei Updates. Weshalb Updates üblicherweise erst einmal Ausgiebig getestet werden bevor sie in Produktivsystemen eingesetzt werden. Wenn das Update nicht geklappt hätte, dann wäre dieser Teil der Mission schlichtweg gescheitert. Und das völlig ohne Not, denn ich nehme doch mal schwer an, dass der Laptop vorher durchaus funktionsfähig war.
Dann ist da außerdem noch die Sache mit dem Laptop von der Stange, den er benutzt haben will (P-III 1GHz), der im Weltraum gar nicht funktioniert. Oder glaubt jemand allen ernstes, dass die NASA nur deshalb die alten P-166MHz Prozessoren nehmen, weil sie zu blöd und bürokratisch sind einfach mal einen neuen Prozessor da oben auszuprobieren? Unter anderem gibt es auf der ISS keine "normalen" Steckdosen, weshalb ein Laptop von der Stange dort überhaupt nicht funktionieren kann. (http://www.spaceref.com/news/viewnews.html?id=213)
Von Lachender Zwerg am Do, 1. Juni 2006 um 18:42 #
Zwei Dinge.
1. Um herauszubekommen, was Shuttleworth will, schau im Anhang A des Benutzerhandbuchs für Ubuntu nach. Soll da zu finden sein. Gerüchten folgend, ist Shuttlerworth derzeit als lebender Mensch hier auf dem Planeten: frag ihn doch einfach. Keine Ausreden v.w. Erreichbarkeit.
2. Lass bitte derartige sinnfreie Extrapolationen aus der Diskussion heraus. Was ich mache und was ich bin hat hier soviel zu suchen, wie ein Pickel auf deiner Nase. Ich weis ja nicht, wie alt du bist - aber mit Software und Computern habe ich seit 1983 zu tun.
Meiner Meinung nach ist das eine der Meldungen, die man nicht ernstnehmen sollte oder einfach unter "Legende" summierbar sind. Ich verschwende meine Zeit jedenfalls nicht damit, mir den Kopf drüber zu zerbrechen, ob das sinnvoll ist oder zu weit hergeholt, was da behauptet wird.
Zu 1: Erstens sind Worte geduldig. Aber was will Mark Shuttleworth wirklich? Erst spannt er sich selbst bei Open Source ein, dann fängt er an mit Google, Sun und Co verträge abzuschließen und unfreie Software (z.B. JAVA) zu pushen.
Zu 2: Wenn du 1983 angefangen hast, dann war das wohl der ehrenwerte C64 oder hast du mit dem ZX 81 angefangen? Aber was hat das mit Kompetenz zu tun? Ich habe nur ein Problem jemanden einen klaren Verstand zu attestieren, der von Blutopfern für schamanische Geister schreibt (http://www.kondor.de/shaman/opfer.html).
> Meiner Meinung nach ist das eine der Meldungen, die man nicht ernstnehmen sollte oder einfach unter "Legende" summierbar sind
Na dann bist du ja offensichtlich auch meiner Meinung, dass da etwas nicht stimmt, und da offensichtlich Legendenbildung betrieben wird.
> Ich verschwende meine Zeit jedenfalls nicht damit, mir den Kopf drüber zu zerbrechen, ob das sinnvoll ist oder zu weit hergeholt, > was da behauptet wird.
Womit du deine Zeit verschwendest ist mir inzwischen hinlänglich bekannt. Aber ich finde es beim besten Willen keine Zeitverschwendung mir Gedanken über den Inhalt und die Plausibilität der täglich auf uns einprasselnden Tickermeldungen zu machen. Und wenn da offensichtlich etwas nicht stimmt, dann finde ich es keine Zeitverschwendung dies zu merken und zu äußern. Gerade im redaktionell wenig betreuten Internet ist das unerlässlich.
> Seit wann ist es von Belang, womit ich meine Zeit verbringe?
Das ist mir ehrlich auch schnurzpiep egal, aber du hast mit dem Thema angefangen als du mir sagtest, dass kritisches Hinterfragen von Meldungen Zeitverschwendung sei:
> Ich verschwende meine Zeit jedenfalls nicht damit, mir den Kopf drüber zu zerbrechen, ob das sinnvoll ist oder zu weit hergeholt, was da behauptet wird.
So jetzt versuche mal wieder auf den Boden der Fakten zu kommen. Mich hat dieser Artikel über Mark Shuttleworth doch arg irritiert und er schien mir unglaubwürdig. Und du hast ebenfalls gesagt, dass man das ganze mehr als "Legende" subsummieren muss. Du glaubst also auch nicht so recht an die Geschichte. Wir sind uns also einig. Was sollten wir uns also noch weiter streiten? Mich interessierte nur ob jemand diese oben genannte Geschichte für glaubwürdig hält oder nicht. Den Rest können wir uns sparen.
Von Lachender Zwerg am Mo, 5. Juni 2006 um 00:18 #
Ich lege Wert darauf, mit einem Diskussionsgegenüber zu diskutieren, das meine persönlichen Belange außen vor läßt in einem Forum, das damit 0,nix zu tun hat: du hast damit begonnen, "mir Schamanen" eine fehlende Kompetenz in Sachen PCs, Software etc. zu attestieren. Wie kommt ein Mensch auf ein derart schmales Brett? IMHO durch vernagelte Vorurteile. Gut, dass deine Ansicht nicht die ist, die in den ethnolgischen Institutionen vertreten wird.
Jedenfalls halte ich von Leuten nichts, die nicht in der Lage sind, andere Sichtweisen auf die Welt in der sie leben, als solche akzeptieren zu können (dir fällt es schwer, mich für voll zu nehmen, weil ich anders denke als du). Meine Weltsicht jedenfalls hat nichts mit meinen Kenntnissen in der Datenverarbeitung und Programmierung zu tun. Ich code seit dem 286er Assembler und bleibe dabei (ganz früher auf den Motorola Chips - ja, mit dem C64 fing das alles an). Momentan sehne ich mich in die Zeiten zurück, als das Internet nur Menschen zugänglich war, die auch Grips im Kopf hatten.
Ansonsten: was juckts mich, ob Shuttleworth das nun so gemacht hat oder nicht? Nicht die Bohne, weil ich - egal was dabei rauskommen mag - deswegen keinerlei Bedarf darin sehe, auch nur ein iota meines Verhaltens oder meiner Sicht etwas zu ändern. Ubuntu ist eine der wenigen Distis, die auf meinem Notebook ohne großartige Handarbeit funktioniert (das schafft nichtmal Suse - wo ich den eth-Treiber selber nachinstallieren muss, weil Yast das einfach nicht gebacken kriegt).
Von Lachender Zwerg am Do, 1. Juni 2006 um 20:52 #
BTW: Wenn du lesen könntest, wäre dir mehreres aufgefallen - siehe weiter unten eine Antwort - außerdem wäre dir evtl. sogar aufgefallen, das ich ganz bewusst über derartige Themen schreibe. Bei dir ist man also sofort geisteskrank, wenn man sich mit derartigen Themen beschäftigt und noch dazu auch praktisch damit arbeitet? Damit sind alle Ethnologen geistesschwach und die WHO hat einen an der Klatsche. Na Prima.
DAUs wie du sind es, die das Niveau auf Foren wie diesem hier regelmäßig in den Keller treten.
Jedenfalls entgeht mir bei dir jedwede Sachkompetenz. Z.B.: moderne PCs funktionieren im Orbit - die Prozessoren laufen nur extrem instabil, je kleiner die Schaltkreise sind.
> das ich ganz bewusst über derartige Themen schreibe. Bei dir ist man also sofort geisteskrank, wenn man sich mit derartigen Themen beschäftigt
Dass du unbewusst schreiben kannst hatte ich auch nicht angenommen. Ausserdem habe ich dich nie als geisteskrank bezeichnet, wenn du glaubst, dass man diese Bezeichnung mit diesem Themenkomplex in Verbindung bringen sollte, dann ist das deine Sache. Ich war nur ein wenig befremdet und denke, dass sich dein Themenkomplex klar strukturierter Logik verschließt.
> Prozessoren laufen nur extrem instabil, je kleiner die Schaltkreise sind
Bingo! Und wenn die CPU "instabil" läuft und ständig falsche Ergebnisse liefert, weil hochenergetische Teilchen die Elektronen durch die Gegend schubsen, dann dauert es auch nicht lange bis der Rechner steht. Denn kein System mag es wenn die Rücksprungadresse auf die falsche Adresse zeigt. Sogar hier auf der Erde sollen gelegentlich die Rechner abstürzen wenn gerade ein besonders heftiger Sonnenwind weht. Und wir sind hier deutlich besser geschützt.
Hirnie schrieb@ Dann ist da außerdem noch die Sache mit dem Laptop von der Stange, den er benutzt haben will (P-III 1GHz), der im Weltraum gar nicht funktioniert. Oder glaubt jemand allen ernstes, dass die NASA nur deshalb die alten P-166MHz Prozessoren nehmen, weil sie zu blöd und bürokratisch sind einfach mal einen neuen Prozessor da oben auszuprobieren?
Das kommt glaube davon das die älteren CPUs weniger Stromverbrauchen als die heutigen und die Rechenleistung locker ausreicht um solche berechnungen wie z.B. Flugbahnberechnungen zurechnen, wenn man bedenkt was für Rechenleistungen während der ersten Mondlandung vorhanden waren.
Der Stromverbrauch ist sicher eine wichtige Größe im Weltraum. Aber kleinere Strukturbreiten in der Fertigung würden bei gleichem Takt weniger Strom verbrauchen (die zunehmenden Leckströme jetzt mal großzügig ignorierend). Der Grund warum größere Strukturbreiten genommen werden ist die Stabilität.
Wenn ein hochenergetisches geladenes Teilchen in einer CPU "einschlägt", dann werden, vereinfacht gesagt, ein paar Elektronen durch die Gegend geschubst und es kommt zu Veränderungen der Spannungen auf den Leitungen. Je kleiner die Strukturen sind, desto weniger Elektronen werden auf den Leitungen bewegt und desto größer ist der Effekt wenn ein paar davon aus ihrer "Bahn" geworfen werden. Unter einer gewissen Strukturgröße kommt es dann recht "zuverlässig" zu Fehlfunktionen und Falschberechnungen und damit zum Absturz.
Außerdem werden die auf ihren Laptops sicherlich keine Flugbahnberechnungen durchführen. Dafür gibt besondere Navigationscomputer. Die Laptops werden wohl eher dür die Durchführung der wissenschaftlichen Experimente gebraucht. Und so ein bisschen Datenerfassung kann ein P-166 prima durchführen. Wenn richtig was berechnet werden muss, dann kann man die Daten immer noch zu Bodenstation senden und dort berechnen lassen.
Hat jemand eigentlich schon mal richtigen Code von Mark Shuttleworth gesehen?
Wenn ich darüber Nachdenke ist er der einzige SABDFL (Self-Appointed Benevolent Dictator for Life) der bei Wikipedia aufgeführt wird (http://en.wikipedia.org/wiki/SABDFL), der seine Autorität nicht durch sein programmiertechnisches Können, sondern durch sein Geld erworben hat. Aber die Institution eines SABDFL scheint ihm zumindest gut zu gefallen. Immerhing hat er SABDFL als Benutzername auf der Ubuntu Mailingliste gewählt.
Soweit ich weiß war Shuttleworth Debian Developer und da ein guter Freund von mir gerade diesen ganzen Prozess, ein Debian Developer zu werden, durchgemacht hat, sollte Shuttleworth durchaus wissen wovon er spricht und was er im Endeffekt mit Ubuntu fördert, denn DD wird man nicht einfach so.
Damals, 1995, wurde die Aufnahme eines neuen Entwicklers in einem Telefongespraech abgewickelt. Ging relativ kurz und schmerzlos. Afaik war Mark nur bis 1998 mehr oder weniger aktiv als DD, danach verlies er das Projekt.
Neulich wurde ihm, "angeblich" (d.h. ich weis es nicht warum, wurde mir so gesagt, kann man aber nicht ueberpruefen, da die Information nicht ausserhalb des NM-Teams zugaenglich ist) DD Status aus "PR-Gruenden" gegeben.
Schön, dass er DD ist, aber das klärt immer noch nicht die Frage nach Code von ihm. Deb Päckchen zu packen ist halt was anderes als echten Code zu schreiben. Würde mich halt mal interessieren, ob er schon mal richtig programmiert hat und ob man das Werk bestaunen kann.
ich weis nicht warum er unbedingt ein guter coder sein muss. er hat eine vision von einem desktop, die er mit hilfe seines geldes verwirklicht und hat genug programmierer gefunden, die aufgrund des geldes oder aufgrund gemeinsammer interessen mitarbeiten. mark verwendet diesen titel auch nur spasseshalber, da er viel zu clever ist und genau weiss, dass es sehr schädlich ist, diese macht zu missbrauchen. die wichtigste fähigkeit die er besitzt ist, dass er ein guter projektleiter ist. seine programmierfähigkeiten sind da absolut nebensächlich.
> ich weis nicht warum er unbedingt ein guter coder sein muss.
Das ist halt überlicherweise der Unterschied zwischen OSS und Softwarekonzernen. Bei OSS leitet derjenige das Projekt, der am besten Coden kann, bei Softwarekonzernen derjenige der die Kohle hat.
Ein SABDFL bei OSS ist meist derjenige der am meisten vom Code versteht und deshalb Entscheidungen trifft, die von allen akzeptiert werden. Ist ja schön, wenn er ein guter Projektleiter ist, aber was hilft das, wenn er von der Sache an sich nichts versteht?
> er hat eine vision von einem desktop
Seine "Visionen" hatten andere: Gnome und KDE. Wo hat den Mark Shuttleworth entscheidendes zum Desktop beigetragen und "visionäres" geleistet?
Wo hat den Mark Shuttleworth entscheidendes zum Desktop beigetragen und "visionäres" geleistet?
Er hat dafür gesorgt, daß die Version von GNOME umgesetzt wurde: ein Desktop für normale Menschen und Nicht-Geeks.
RedHat/Fedora ist an der Umsetzung der GNOME Vision gescheitert, und die meisten anderen Distributionen haben sie nichtmal verstanden. Tatsächlich sind Visionen recht billig -- jeder Mensch hat mindestens eine.
Gnome hatte schon soviele Visionen, dass man meinen könnte es ist kurz vor dem verdursten.
Alles fing an mit "I want to kill KDE!" (das inzwischen selbst aus dem Archiv einer gewissen ML gelöscht wurde), ging weiter über die Erstellung eines "GNU Object Model Environments", das man dann anschließend über die Vision von Corba und Bonobo erreichen wollte (Heute ist das gar nicht mehr wichtig). Wichtig war selbstverständlich auch die Tatsache, dass GNOME freie Software war (während heute als großer Vorteil herausgehoben wird, dass man mit Gnome closed source Software schreiben kann). Insbesondere die Vision von "alles muss in C geschrieben werden, denn höhere Programmiersprachen braucht man nicht" schien ebenfalls bedeutend (Heute geht's auf Microsofts Spuren ab Richtung C# & .NET). Zu der Zeit war an GNOME auch noch DER Riesenvorteil, dass Gnome so "flexibel" war, weil es so viele Optionen hatte (heute ist Flexibilität ein Schimpfwort, dass man für die Konkurrenz verwendet) . Dann gab es die Vision davon, dass ehemalige Mac-Entwickler Linux bereit für den Desktop machen (heute soll's eiNe Firma machen, die eher bekaNnt dafür wurde, dass sie erfolgreiche Produkte iN deN saNd gesetzt hat) . Ich glaube es gibt inzwischen keine Gnome-"Vision", die nicht zwischendurch durch eine komplett gegenteilige Direktive ersetzt wurde. Ob dabei verbrannte Erde zurückbleibt, ist für den Herrn M.I. aus M. sekundär.
Was solls, Gnome geht seinen schlingernden Weg ob es dem Anwender gefällt oder nicht. Erinnere mich auch noch an die letzten Ideen von Icaza, der dort seine Mono .NET Implementierung unter Gnome testen wollte. Sozusagen Gnome als Testballon für Mono... Nun hat Icaza wohl nicht mehr soviel mit Gnome am Hut, die Zeiten ändern sich halt. Die Vision von KDE ist dagegen seit Anfang an unverändert und man sieht auch jedem größeren Versionsprung an, in welche Richtung es geht: Man ist neuen Technologien aufgeschlossen und will etwas bieten was sich vor Windows nicht verstecken braucht.
Tja, manchmal braucht es halt ein wenig um auf den richtigen Gedanken zu kommen. Das nennt man Erfahrung. (Überleg' mal: Wie blöd ist es, einen freien Desktop mit einem unfreien Toolkit zu starten! Hallo?) Soweit mir bekannt ist, änderten anderen Projekte im Laufen ihrer Geschichte auch mal ihre Meinung.
Was die verbrannte Erde angeht: Damit mußt halt zu leben lernen, denn das ist der Inbegriff von Open Source: Leute programmieren entsprechend ihren eigenen Wünschen, und damit siegt die Vision der jeweiligen Mehrheit -- die zudem wechselt, wenn das Studium der Entwickler beendet ist --, selbst wenn das nicht den Wünschen der Nutzern oder denen einer Minderheit der Entwickler entspricht.
würde er von der sache nichts verstehen, dann wäre ubuntu wohl nicht die mit abstand beliebteste distribution. naja bei einem programm ist dies der fall, aber nicht unbedingt bei einer distribution. hier gibt es wesentlich wichtigere aspekte, als der code. hier ist es wichtiger, dass man das team gut aufeinander abstimmen kann und ein rundes produkt auf die beine stellt. dabei werden halt fähigkeiten benötigt, die weit über das coden hinaus gehen.
"Bei OSS leitet derjenige das Projekt, der am besten Coden kann, bei Softwarekonzernen derjenige der die Kohle hat."
Unsinn. Bei Softwarekonzernen leitet schon auch mal, wer eine Idee am besten unternehmerisch umsetzen kann. Die Kohle kommt dann erst hinterher, sowohl bei McNealy als auch bei Hopp & Co. oder Gates.
Und Linus Torvalds ist keinesfalls der beste Coder in der Linux-Welt, ebensowenig wie z.B. ein Guido van Rossum in der von Python. Es sind eben in erster Linie die Leute mit der Idee.
In allen Fällen aber wissen alle, wovon sie reden.
"Wo hat den Mark Shuttleworth entscheidendes zum Desktop beigetragen und "visionäres" geleistet?"
Etwas im stillen Kämmerlein vor sich hinentwickeln und dann auf Servern den Geeks dieser Welt hinzuwerfen, ist das Eine. Etwas populär machen und vom Geek-Image befreien, das Andere. Shuttleworth ist kein Geek, er ist ein Unternehmer im besten Schumpeterschen Sinn.
Von Banana Republic am Fr, 2. Juni 2006 um 09:40 #
> Hat jemand eigentlich schon mal richtigen Code von Mark Shuttleworth gesehen?
MSQL!
Und ich wundere mich immer wieder warum die Person Mark Shuttleworth fuer einige Forumsteilnehmer staendig fuer Klatsch und Tratsch herhalten muss. Kauft Euch doch mal "Bild der Frau" oder sowas, und tratscht dann in den einschlaegigen Foren ueber Prinz Charles und andere. Hier ist Euer Gewaesch ueber "hat der ueberhaupt schonmal richtig gearbeitet" und "Hat viel Geld" jdedenfalls *voellig* daneben!
Texte komplett lesen schadet nicht. Er wollte nicht speziell Software patchen oder rendern, er wollte moderne Notebookhardware im All bei Schwerelosigkeit unter rechenintensiver Belastung testen, auf Hitzeabfuhr, Strahlungsschäden etc. Bisher nahm man nämlich nur 'robuste' Uraltlaptops it.
Werden Dinge aus dem Kontext gerissen, kommen deine "komischen Vögel" heraus.
Und da patcht er im Orbit als allererstes sein System auf den neuesten Stand, von einer CD die er am Tag vorher gebrannt hat? Also ich hätte meinen Rechner schon Wochen vorher eingerichtet, getestet und anschließend nichts mehr verändert.
Im übrigen gibt es auch Simulationen für kosmische Strahlung und man könnte auch die Hitzeentwicklung bei einem Parabelflug untersuchen. Für die Entwicklung von Weltraumtechnik kommen eine Vielzahl von Simulationen zum Einsatz, da der Test nach dem Trial and Error Prinzip im Weltraum wegen der enormen Transportkosten, zu unwirtschaftlich ist. Dass irgendjemand einen Laptop von der Stange, in den Orbit schießt ohne ihn wenigstens auf Strahlungsfestigkeit zu prüfen halte ich für ausgeschprochen unwahrscheinlich.
Jetzt nachdem Mark Shuttleworth mal ganz unbürokratisch aktuelle Hardware getestet und für lauffähig befunden hat könnte die NASA ja die gleiche Hardware ins All schicken. Tut sie aber nicht. Warum?
Wieso nicht die 4.1 Linie, denn sie ist schneller und effizienter als die 4.0 Reihe. Ausserdem gibt es die 4.1 Version schon seit Nov 2005 und gilt jetzt als stabil.
Als GCC-4.1 als stabil deklariert wurde (2.März 2006, siehe auch http://www.pro-linux.de/news/2006/9365.html), war Dapper schon lange im Stabilisierungszyklus, d.h es wurden nur noch ein vereinzelten Fällen neuere Versionen von Software aufgenommen (z.B. beagle) und die vorhandenen Pakete mit Bugfixes versorgt. Den Compiler in dieser Phase auszutauschen, wäre ein viel zu großer Aufwand, da man auch dafür sorgen muss, das sich alle Pakete reibungslos mit diesem kompilieren lassen.
Das was du mit November 2005 meinst, war eine nicht stabile Preview des GCC.
und seit wann gilt sie als stabil? Und vor allem sollte klar sein, dass der Compiter wohl das erste ist, was man nicht mehr groß aktualisiert, wenn Stabilität gefragt ist..
> Wieso nicht die 4.1 Linie, denn sie ist schneller und > effizienter als die 4.0 Reihe.
LOL. Schon mal GCC 4.1 benutzt? Der ist vielleicht effizienter als GCC 4.0, was die Codequalität angeht, aber garantiert nicht schneller. GCC 4.1 ist der langsamste Compiler, den ich jemals benutzen durfte.
Der Betreff sagt alles. Bei Debian wäre es so. Bei Ubuntu auch? Gibt es bei Ubuntu eigentlich einen dist-upgrade ? Bei Ubuntu ist auf jeden Fall alles einfacher und deswegen z.T. auch intransparenter.
bald gibt es Mengenrabatt auf diese Frage... Wie bei jedem debian-Derivat geht ein Update von JEDER Version auf JEDE. Grundsätzlich. Ohne Ausnahme (theoretisch geht sogar irgendsowas irres, wie direkt von debian/potato auf ubuntu/dapper, nur läuft dpkg amok, wenn eine Datei von einem Paket in ein anderes wandert, weshalb eben nicht "von überall nach überall" unterstützt wird). Und wenn es einmal ein dapper war, muss nichtmal die Sources.list angepasst werden.
Du kannst sogar ein SuSE mit hängen und würgen in ein Debian umwandeln (gab hier mal nen bericht dazu iirc).
Das dist-upgraden ist genauso einfach wie bei Debian und kann sogar grafisch erfolgen. sogar eine neu erschienene Version wird im Grafischen Updater angezeigt so, dass man ein upgrade darauf machen kann.
Mit den universe bzw multiverse repositorys und einigen "Erweiterungen" ( ) der sources.list ist (k)ubuntu eine der besten Einsteigerdistributionen und ist und bleibt mein Liebslingseinsteigerdebian, auch wenn ich selbst sowohl auf Server als auch auf dem Desktop lieber beim original bleibe.
Ich habe Ubuntu bzw. Kubuntu seit Hoary auf meinem Arbeisrechner installiert und bin via apt-get bzw. aptitude von Version zu Version gesprungen. Neuinstallieren musste ich da garnichts.
Auf einem anderen Rechner habe ich Ubuntu zum Testen schon seit der Alphaphase laufen und hatte bei den vielen Upgrades bis zur Stabilen Version keine Probleme.
Und wegen dieses einen Bugs so ein seltsam "skeptisches" Posting? 8-| "This bug also exists in Fedora" Und hast Du es schon damit versucht? sudo gnome-cups-manager
Das ist nur ein Bug von vielen, die mich Ubuntu skeptisch sehen lassen. Das schlimme ist, dass solche Bugs immer erst im nächsten Release gefixt werden. In SuSE 10.1 hatte ich einen Bug gemeldet, durch den der Aufruf der Hilfe in keinem KDE Programm funktioniert und der wurde gestern gefixt.
Und noch immer ist es nicht möglich mit Bordmitteln eine WPA Verschlüsselung für WLANs einzustellen, und das obwol WEP schon seit Jahren geknackt ist! Und sowas will sich mit Vista messen lassen...
Das ist absoluter Unsinn, der rt2500 fuktioniert bei mir unter Suse Ubuntu und Gentoo und zwar sowohl unter x86 und x86_64 Und selbst wenn der rt2500 nicht gehen würde, dann läuft die auch noch mit ndiswrapper perfect. Wobei man dazu sagen muss, dass nur WPA-PSK geht was anderes unterstützt der Treiber nämlich nicht. Bist du dir überhaupt sicher, dass du ne 2500er hast und nicht eine neuere 2560? Mach doch mal eib lspci -vv
Also bei der rt2500 kannst du mir ezählen was du willst, die Karte und den Treiber kenn ich in und auswendig:-)
Ich vertraue da lieber dem Artikel von Heise unter: http://www.heise.de/open/artikel/73727/ wo es heißt:
"Die einzige Bedienoberfläche zur Konfiguration von WLAN-Karten mit WPA-Verschlüsselung ist der NetworkManager (Version 0.6.2), der eigens nachinstalliert werden muss. Doch auch damit gelang es uns nicht, eine WPA-verschlüsselte Verbindung zu einem ADSL-WLAN-Router herzustellen. WEP-verschlüsselte Verbindungen bereiten hingegen keine Probleme."
was nachinstalliert werden muß gehört für mich überigens nicht zu Bordmitteln, aber schön zu höhren, dass es bei anderen wenigstens funktioniert.
einer der vielen Gründe, wieso das Ding nicht default ist, steht im Text: noch zu viele Bugs. Ansonsten isses bei dapper (ganz im Gegensatz zu breezy) eine Text-Config-Datei, die angepasst werden muss. In breezy musste man sich erstmal wpa-supplicant irgendwo organisieren.
Ist das der Artikel, in dem es dem Autoren nicht gelungen ist, Ubuntu auf eine bereits bestehende Partition zu installieren, ohne diese zuvor zu löschen und neu anzulegen? Unnötig zu erwähnen, daß es geht, obwohl es einem der wirklich saublöde Partitionsassistent des grafischen Installers von Ubuntu es nicht leicht macht. Egal, Ubuntu ist heute raus, der Artikel auch, also mit heißer Nadel gestrickt.
> Beschwer dich bei den Hardwareherstellern die sich weitern Treiber für Linux zu schreiben oder auch nur ihre Schnittstellen offenzulegen
@Mind: Na, da kennt sich einer gut mit der Materie aus, wie?
RaLink HAT den Treiber für rt2500 unter OpenSource gestellt - deshalb heißt das aber leider noch lange nicht, daß er problemlos funktioniert! Ich hab den Bug gemeldet, leider hat noch keiner den Fehler gefunden.
> In breezy musste man sich erstmal wpa-supplicant irgendwo organisieren.
Das geht für den rt2500-Treiber leider nicht - der Treiber funktioniert nicht mit WPA-Supplicant, leider.
Sicher, betreibe bei mir schon länger eine Linksys-Karte mit RT2500-Chipsatz unter NDISwrapper und WPA, und das ganze ohne Probleme unter SUSE 10.0. Bei den native Treibern hab ich entnervt aufgegeben.
Also Kanotix ist für mich der Beweis das man WPA "out of the box" einrichten kann.Da ist WPA mittels Kano Script in 1 Minute eingerichtet.Da sollte sich Ubuntu mal ein Beispiel dran nehmen.Kaum zu verstehen das es keiner von den Ubuntu Entwicklern vernünftig hinbekommt
Du glaubst doch nicht wirklich, dass Vista die ersten Monate was anderes sein wird, als ein riesiges Sicherheitsloch mit ein bisschen Programmcode drumherum .
Von Random Debian User am Fr, 2. Juni 2006 um 11:58 #
> Und noch immer ist es nicht möglich mit Bordmitteln eine WPA Verschlüsselung für WLANs einzustellen, und das obwol WEP schon > seit Jahren geknackt ist! Und sowas will sich mit Vista messen lassen...
Falsch. Das geht bei Debian mit Bordmitteln, folglich geht es auch bei Ubuntu mit Bordmitteln.
Jetzt gehts erst richtig los im Efty. Da Efty keine LTS Version wird, hat Shuttleworth mal irgendwo ein Email geschrieben, dass sie dort einige neue Dinge reingeben, die von Dapper auf Grund des LTS verschoben wurden. Bin schon gespannt. Da ich Dapper bereits seit einiger Zeit verwende, muss ich sagen, dass es echt spitze geworden ist.
(K)ubuntu ist ja ganz nett, aber man merkt dann doch schon noch, dass es an den Feinheiten hapert und das langjaehrige Feilen an der Distribution fehlt. (K)ubuntu ist in seiner Gesamtstruktur eben noch nicht ausgereift. Macht aber nichts, schliesslich ist die Distribution noch sehr jung und muss sich erst einmal einige Erfahrung "anreleasen".
Ist ja auch keine Pflicht Ubuntu nehmen zu müssen. Wenn es dir nicht gefällt (aus welchen Gründen auch immer), kannst du ja bei deinen "bewährten" Produkten bleiben. Was allerdings Frickelei bei Ubuntu ist, wüsste ich momentan nicht. Vielleicht DSL-Einrichtung? *grübel*
Ich glaube das Produkt des Weltmarktführers ist wirklich besser geworden.
Warum?
Sonst hätten solche Leute nicht massig Zeit in diversen Foren so masslos zu trollen, anstatt ihren Weltmarkführer im Wochenrythmus neu auf die Platten zu bügeln (ist eigentlich der USB-Bug schon gefixt, oder der xy-Bug, etc....?).
Könnte aber auch sein, dass die letzte DirectX Version den letzten Patch für letzte überdrüber FirstpersonShooterDingsbums gekillt hat und daher Zeit fürs Trollen bleibt.
Man hat da verschiedene Möglichkeiten die Sache zu betrachten.
Am LinuxTag haben Kurt Pfeifle und Till Kamppeter auf überzeugenden Weise vorgeführt, wie cool die neuen CUPS-1.2.0 Features sind.
alles ist einfacher geworden, dabei zugleich sicherer und mächtiger;
das Web-Interface findet per SNMP alle erreichbaren Drucker der Netzwerkumgebung;
das Web-Interface bietet zugleich die dazu passende PPD zur Treiber-Konfiguration an (falls auf dem System vorhanden);
der CUPS 1.2.0 Client kann immer noch problemlos auf einen 1.1.x CUPS Server drucken;
KDEPrint + kprinter funktionieren einwandfrei mit CUPS-1.2 wenn man es richtig konfiguriert.
Auf Dapper nutzt nix von alledem! Im Gegenteil: Dapper verhunzt das alles; es ist zum Drucken mit CUPS (im Netzwerk) unbenutzbar, wenn man kein CUPS-Experte ist, der es wieder richten kann:
sie haben es komplizierter, dabei aber so "dichtgemacht", daß vor lauter Sicherheit viele Funktionen wegfallen!
das CUPS Web-Interface läßt keine Administration zu; der Text im Webinterface wurde sogar gepatcht, um dem Benutzer dies auch zu sagen -- aber eine Anleitung fehlt, wie dies wieder rückgängig zu machen ist!
das SNMP-Backend ist aus unerfindlichen Gründen ausgesperrt; nicht nur das Web-Interface, auch die Kommandozeile und die GUI-Frontends können es nicht benutzen. Wahrscheinlich haben die Canonical-Maintainer einfach bloß verschlafen, daß es vorhanden ist, und sie sind völlig ohne Ahnung wofür es überhaupt gut ist!
ein (K)Ubuntu-Dapper System "sieht" keinerlei freigegebene Drucker im Netz, die von einem anderen CUPS-Server u.U. dort angeboten werden!
falls man (K)Ubuntu Dapper dazu zwingt, die freigegebenen Drucker zu sehen, dann können sie immer noch nicht drucken. Es kommt zu einer Fehlermeldung "400 Bad Request"!
KDEPrint + kprinter funktionieren nicht!
Die Shuttleworth'sche Politik für Ubuntu (und seinen kleiner Bruder Kubuntu) überzeugen mich überhaupt nicht, ebensowenig die CUPS-Paketbauer von Canonical:
da führen sie über alle Alpha-, Beta- und "Preflight"-Releases eine uralte, aber zu einem willkürlichen Zeitpunkt aus dem Subversion-Repository ausgecheckte CUPS-Version mit (ohne die je upzudaten). Das war zu einem Zeitpunkt, als noch überhaupt nicht klar war, dass CUPS 1.2.0 Release-Reife erreichen würde, bevor Dapper fällig ist;
da bleiben die ganzen Beschwerden und Bug-Reports die's zum Thema "CUPS + Dapper" gab, unbearbeitet;
dann haben sie Glück, daß CUPS 1.2 doch noch relativ kurzfristig und unerwartet freigegeben wird (wohl auch dank der Mithilfe von Kurt Pfeifle und Till Kamppeter auf dem OSDL Desktop Printing Summit im April);
und trotzdem schaffen sie es nicht, das Ding zum Laufen zu bringen.
Dabei sind Canonical & Co. rechtzeitig gewarnt worden. Kurt Pfeifle hat über die Probleme schon vor 8 Wochen in seinem Blog geschrieben. -- Alles in allem: ein Armutszeugnis ersten Grades!
Erstaunlicherweise ist der Bug der die Platten vertauscht immer noch vorhanden. Möglicherweise ist es ein Grub-Bug, vielleicht auch ein Fehler in der Hardwareerkennung? Installiert wird das System richtig z.B. auf (hd0,1) aber in der Grub-config wird (hd1,1) geschrieben... Komischerweise wird der Bootrecord aber korrekt nach (hd0) geschrieben bzw. Grubs loader dahin installiert. An diesem Punkt werden einige scheitern und schlichtweg das System nicht gebootet bekommen (nicht jeder kennt sich mit Grub aus und kann das mal manuell im Grubeditor beim booten ändern)
Anscheinend ist das nur bei S-ATA Systemen? Mich würde mal interessieren ob noch jemand diesen Bug hat bzw. auch diese verdrehten Eintragungen hat.
Hab gerade Kubuntu installiert: * Das Icon für die Lautstärkeregelung in im Systemtray fehlt. * Die unteren Icons passen nicht ganz ins Tray und werden unten abgeschnitten. * Die WLAN Karte (Agere Systems) wurde nicht gefunden. * Die Bildschirmauflösung wurde auf 1024x768 reduziert, obwohl beim Booten richtig auf 1280x1024 gesetzt, das ließ sich aber nach einigen Versuchen und X-Neustarts beheben. Ansonsten machts nen guten Eindruck, vor allem sehr schnell ist das Teil geworden (bis auf diese transparente Auswahlfläche, die ist hier trotz üppiger Hardware wirklich unbrauchbar). Was mich noch stört ist der sterile langweilige Standard-KDE-Desktop. Dabei macht der Ubuntu Desktop aus dem gleichem Hause vor wies geht: Ein edles Design mit Widererkennungswert, so wird das was.
Und noch was ist mir gerade aufgefallen: Standardmäßig ist der Seitenaufbau beim Konqueror unerträglich langsam (>10s bis überhaupt mal was passiert). Dazu hab ich schon vor Monaten nen Tip gelesen: sudo echo "KDE_NO_IPV6=TRUE" >> /etc/environment und alles ist prima. Es ist mir einfach unverständlich, warum man an dieser Standardeinstellung festgehalten hat, obwohl IPV6 noch kaum verbreitet ist und damit nur Nachteile bringt!
hab hier Ubuntu auf 3 PCs. Einer ist schon länger Dapper, schlicht über dist-upgrade.
den anderen hab ich jetzt mit der ubuntu-upgrade funktion im gnome-updater oder wie das heißt geupgraded.
Endet mit einem Fehler, und ich soll dpkg --configure -a manuell machen.
Das wiederrum resultiert in ner Menge Fehler und dem Abbruch: "Zu viele Fehler".
apt-get und aptitude gehen nicht, weil libapt broken ist, grub ist auch broken.
Hab jetzt mit der cd im notfallmodus grub gerettet, und auf dem Notebook geht bis zur Lösung halt nur Windows.
Im Ubuntuchannel bekam ich gesagt, ich sei der 12. mit Problemen dieser art ...
bei dem dritten hab ich das Upgrade in der Downloadphase schon vorher gestoppt, weil ich keine Zeit hatte, den zu betreuen, wenn er mit dem Upgrade anfängt. Denke das versuche ich es mit purem aptitude fortzuführen ...
Habe gerade ein dist-upgrade auf meinem Notebook gewagt - es lief alles andere als glatt.
1) Bei der Installation gabs Konflikte zwischen unterschiedlichen libstrutilsxx-paketen - das ließ sich nur durch rumfummeln in aptitude lösen, mit apt-get ging gar nichts mehr. (alles brach ab wegen des Konflikts, kein -f Parameter half)
2) Nach der Installation bootete es nicht mehr - von wegen device unbekannt. Ich musste per life-cd booten und mich mit chroot in die installation mogeln damit ich dort lilo aufrufen konnte (statt grub).
Dann:
3) X startete zwar noch, aber sonst passierte nichts, der Bildschirm blieb grau, weder KDE noch fluxbox ließ sich zum Start überreden. Nach etlichen Versuchen und rumfummeln in der xorg.conf ging es irgendwann, warum auch immer.
4) Mein wpa_supplicant startet nicht mehr automatisch, ich muss ihn manuell starten, mit einer Config-Datei die Dapper offensichtlich als veraltet ansieht. Dann musste ich auch noch route manuell fixen, damit ich überhaupt wieder ins Netz kam.
Insgesamt bin ich enttäuscht von diesen Upgrade-Problemen. Glücklicherweise hat es mich diesmal nicht allzulange aufgehalten, nach zwanzig Minuten lief es wieder (aber wer weiß was noch kommt...). Aber wie soll ein Anfänger sein System upgraden wenn ihn solche Probleme erwarten? Als Newbie wäre ich doch schon an 1) gescheitert. Bei 2) hätte wohl nur noch eine Neuinstallation geholfen wenn man sich nicht zu helfen weiß.
Das Update auf Breezy lief da insgesamt glatter, allerdings hatte ich auch dort ein Problem, es versuchte das Netzwerk einzurichten bevor die Netzwerkkarte überhaupt von hotplug erkannt war.
Von Lachender Zwerg am Do, 1. Juni 2006 um 20:59 #
Upgrades und Linuxdistis sind IMHO immer riskant. Bei mir heissts grade auf meinem Ubuntugerät: Sicherung aller Daten, dann Neuinstallation.
Habe gerade Kubuntu getestet, was installieren usw. angeht: Läuft soweit glatt - außer das beim manuellen partitionieren eine Schleife dafür sorgt, dass der Vorgang eine halbe Ewigkeit dauert.
> Upgrades und Linuxdistis sind IMHO immer riskant. Bei mir heissts grade auf meinem > Ubuntugerät: Sicherung aller Daten, dann Neuinstallation.
Wenn ich halbjährliche Neuinstallationen wollte, hätte ich damals auch bei Windows bleiben können *g*. Ubuntu richtet sich u.a. auch an Anfänger, und wenn es einfaches Upgraden über einen Menü-Eintrag oder ähnliches anbietet, sollte es auch zu verantworten sein, dass ein Newbie ein Upgrade damit durchführt. Wenn aber nach dem Upgrade gar nichts mehr geht, fliegt Ubuntu schnell wieder von der Platte und Ubuntu Bug #1 bleibt ungefixt...
Das Livesystem booted noch anstandslos, aber der Installer lässt sich dann einfach nicht starten, keine Reaktion, alle anderen Anwendungen funktionieren problemlos. Das Problem tritt nur be Ubuntu auf, Kubuntu funktioniert. Was zum Teufel kann das sein? In den Ubuntuforen scheint sonst keiner betroffen zu sein.
Kann ich auch nicht bestätigen. Läuft alles wie am Schnürchen mit Ubuntu. Finde nur das die Zeit bis man endlich Gnome sieht, ziemlich lange dauert. Bei anderen LiveCDs wie Knoppix ging das IMHO schneller bis man auf dem Desktop war. Die Installation verlief auch ohne Probleme und der Installer startet auch sofort.
diese Live-CD ist aber auch nicht darauf ausgelegt, dass der Kram möglichst schnell benutzbar ist. Wie lange das dauert, ist im Grunde sogar egal - wichtig ist nur, dass die Erfolgsquote EXAKT der der Install-CD entspricht.
Wo haben die auf der Kubuntu Download-Seite die MD5 sum versteckt? Es kann doch wohl nicht sein, dass es die nicht von offizieller Seite gibt? Hat da jemand einen Link?
Auf den Servern hab ich sie natuerlich auch gefunden. Aber warum gibt es da keinen Link oder Hinweis auf der Kubuntu-Seite? MD5sums sollten zum Standard gehoeren. K3b berechnet sogar automatisch die MD5sum... fehlt eigentlich nur noch, dass da auch was auf den Kubuntu-Seiten zu steht...
Bei 6.10 findet man die, wenn man die Downloads aufmacht, unter "Other Installation Options". Da ist ein Verzeichnis des ftp-Inhalts, in dem auch die Datei "MD5SUMS" steht.
Ist wirklich gut versteckt.
Übrigens sind die MD5s von Ubuntu ganz anders als von Kubuntu oder Xubuntu... ist ja auch logisch, weil ganz andere Dateizusammenstellung.
http://www.oyonale.com/iss/english/makingof_5.htm
http://www.povray.org/posters/
> So when I got to orbit, the first thing I did was patch the laptop software to latest versions of everything, using a CD I had burned the day before launch in Kazakhstan, and data files on CompactFlash cards and IBM microdrives.
Wer würde wohl allen ernstes am Vortag eines Weltraumfluges eine CD Brennen, um am nächsten Tag als erstes im Weltraum die Software des Laptops auf den aktuellsten Stand zu bringen? Erstens ist die aktualität wohl nicht so notwendig und zweitens hätte ich die Patches wohl eher gleich auf den Laptop gespielt.
> His laptop with the images on it was "captured" by Russians, and later sent to the Americans at Lockheed for another round of analysis. When Mark got it back in Automn 2002, it wasn't in good shape and missed some parts, so he couldn't send the files right away. In fact, he couldn't see his own photographs taken in space either.
> Finally, on January 9, 2003, Mark was able to find the missing cables and upload the files to the POV-Ray server.
Und das ist noch besser. Da ist ein "Computerspezialist" der mit seinem Know-How mal eben $500.000.000 verdient hat und er ist nicht in der Lage mit seinem Fachwissen und Geld einer Festplatte (oder worauf auch immer er die Daten gespeichert hatte) die Daten zu entlocken, weil er die notwendigen Kabel nicht finden kann?
Also irgendwie klingt diese gesamte Geschicht ziemlich merkwürdig.
Naja, Spezialisten sind eben Spezialisten, und wenn Shutti ein Softwarespezialist ist heist das nicht, dass er sich mit Hardware mehr als nötig auskennen muss. Wenn ich mir ansehe, wie manche tolle Spezialisten hier kommentieren, ist Shuttleworth noch richtig fit (mit Graus an das Debakel um Stallman denkend). Wenn der im Orbit sein Notebook brauchte und keine Zeit fürs Updaten hatte, als er auf der Erde war (schonmal dran gedacht, was für einen Zeitplan so ein Astronaut vor dem Start hat? Auch wenn er Touri ist?) dann ists logisch, was er machte.
Abgesehen davon: Ja, Shuttleworth IST ein komischer Vogel, aber ein interessanter und einer von der Sorte, von denen es wirklich mehr geben müsste.
Hast du dazu auch Quellen, oder Zitate?
> ... wenn Shutti ein Softwarespezialist ist heist das nicht, dass er sich mit Hardware mehr als nötig auskennen muss.
Aber er müsste doch zumindest jemanden kennen, bzw. bezahlen, der so etwas kann...
> Wenn der im Orbit sein Notebook brauchte und keine Zeit fürs Updaten hatte, als er auf der Erde war...
Also ich weiß ja nicht ich weiß ja nicht wie viel du Schamane (www.kondor.de) von Software verstehst, aber
1. ist ein Patch üblicherweise ein Update für den Quellcode, der anschließend erst einmal neu kompiliert werden muss (hat er aber wohl nicht gemacht und damit eine falsche Bezeichnung gewählt).
2. Ist es eher Zeitaufwendiger einen Softwareupdate auf CD zu brennen, als es gleich auf den Rechner zu spielen.
3. Ist ein komplettes Update von allem auf den neuesten Stand, das dümmste was jemand machen kann, wenn er den Computer wiklich benutzen möchte. Es gibt oft Probleme und Inkompatibilitäten bei Updates. Weshalb Updates üblicherweise erst einmal Ausgiebig getestet werden bevor sie in Produktivsystemen eingesetzt werden. Wenn das Update nicht geklappt hätte, dann wäre dieser Teil der Mission schlichtweg gescheitert. Und das völlig ohne Not, denn ich nehme doch mal schwer an, dass der Laptop vorher durchaus funktionsfähig war.
Dann ist da außerdem noch die Sache mit dem Laptop von der Stange, den er benutzt haben will (P-III 1GHz), der im Weltraum gar nicht funktioniert. Oder glaubt jemand allen ernstes, dass die NASA nur deshalb die alten P-166MHz Prozessoren nehmen, weil sie zu blöd und bürokratisch sind einfach mal einen neuen Prozessor da oben auszuprobieren? Unter anderem gibt es auf der ISS keine "normalen" Steckdosen, weshalb ein Laptop von der Stange dort überhaupt nicht funktionieren kann. (http://www.spaceref.com/news/viewnews.html?id=213)
1. Um herauszubekommen, was Shuttleworth will, schau im Anhang A des Benutzerhandbuchs für Ubuntu nach. Soll da zu finden sein. Gerüchten folgend, ist Shuttlerworth derzeit als lebender Mensch hier auf dem Planeten: frag ihn doch einfach. Keine Ausreden v.w. Erreichbarkeit.
2. Lass bitte derartige sinnfreie Extrapolationen aus der Diskussion heraus. Was ich mache und was ich bin hat hier soviel zu suchen, wie ein Pickel auf deiner Nase. Ich weis ja nicht, wie alt du bist - aber mit Software und Computern habe ich seit 1983 zu tun.
Meiner Meinung nach ist das eine der Meldungen, die man nicht ernstnehmen sollte oder einfach unter "Legende" summierbar sind. Ich verschwende meine Zeit jedenfalls nicht damit, mir den Kopf drüber zu zerbrechen, ob das sinnvoll ist oder zu weit hergeholt, was da behauptet wird.
Zu 2: Wenn du 1983 angefangen hast, dann war das wohl der ehrenwerte C64 oder hast du mit dem ZX 81 angefangen? Aber was hat das mit Kompetenz zu tun? Ich habe nur ein Problem jemanden einen klaren Verstand zu attestieren, der von Blutopfern für schamanische Geister schreibt (http://www.kondor.de/shaman/opfer.html).
> Meiner Meinung nach ist das eine der Meldungen, die man nicht ernstnehmen sollte oder einfach unter "Legende" summierbar sind
Na dann bist du ja offensichtlich auch meiner Meinung, dass da etwas nicht stimmt, und da offensichtlich Legendenbildung betrieben wird.
> Ich verschwende meine Zeit jedenfalls nicht damit, mir den Kopf drüber zu zerbrechen, ob das sinnvoll ist oder zu weit hergeholt,
> was da behauptet wird.
Womit du deine Zeit verschwendest ist mir inzwischen hinlänglich bekannt. Aber ich finde es beim besten Willen keine Zeitverschwendung mir Gedanken über den Inhalt und die Plausibilität der täglich auf uns einprasselnden Tickermeldungen zu machen. Und wenn da offensichtlich etwas nicht stimmt, dann finde ich es keine Zeitverschwendung dies zu merken und zu äußern. Gerade im redaktionell wenig betreuten Internet ist das unerlässlich.
Ansonsten: Womit ich meine Zeit verbringe, kannst du gar nicht wissen. Seit wann ist es von Belang, womit ich meine Zeit verbringe?
Mach was sinnvolles und spiel mit was Giftigem.
Lächerlich das.
Das ist mir ehrlich auch schnurzpiep egal, aber du hast mit dem Thema angefangen als du mir sagtest, dass kritisches Hinterfragen von Meldungen Zeitverschwendung sei:
> Ich verschwende meine Zeit jedenfalls nicht damit, mir den Kopf drüber zu zerbrechen, ob das sinnvoll ist oder zu weit hergeholt, was da behauptet wird.
So jetzt versuche mal wieder auf den Boden der Fakten zu kommen. Mich hat dieser Artikel über Mark Shuttleworth doch arg irritiert und er schien mir unglaubwürdig. Und du hast ebenfalls gesagt, dass man das ganze mehr als "Legende" subsummieren muss. Du glaubst also auch nicht so recht an die Geschichte. Wir sind uns also einig. Was sollten wir uns also noch weiter streiten? Mich interessierte nur ob jemand diese oben genannte Geschichte für glaubwürdig hält oder nicht. Den Rest können wir uns sparen.
> Mach was sinnvolles und spiel mit was Giftigem.
???
Jedenfalls halte ich von Leuten nichts, die nicht in der Lage sind, andere Sichtweisen auf die Welt in der sie leben, als solche akzeptieren zu können (dir fällt es schwer, mich für voll zu nehmen, weil ich anders denke als du). Meine Weltsicht jedenfalls hat nichts mit meinen Kenntnissen in der Datenverarbeitung und Programmierung zu tun. Ich code seit dem 286er Assembler und bleibe dabei (ganz früher auf den Motorola Chips - ja, mit dem C64 fing das alles an). Momentan sehne ich mich in die Zeiten zurück, als das Internet nur Menschen zugänglich war, die auch Grips im Kopf hatten.
Ansonsten: was juckts mich, ob Shuttleworth das nun so gemacht hat oder nicht? Nicht die Bohne, weil ich - egal was dabei rauskommen mag - deswegen keinerlei Bedarf darin sehe, auch nur ein iota meines Verhaltens oder meiner Sicht etwas zu ändern. Ubuntu ist eine der wenigen Distis, die auf meinem Notebook ohne großartige Handarbeit funktioniert (das schafft nichtmal Suse - wo ich den eth-Treiber selber nachinstallieren muss, weil Yast das einfach nicht gebacken kriegt).
Ende Gelände.
DAUs wie du sind es, die das Niveau auf Foren wie diesem hier regelmäßig in den Keller treten.
Jedenfalls entgeht mir bei dir jedwede Sachkompetenz. Z.B.: moderne PCs funktionieren im Orbit - die Prozessoren laufen nur extrem instabil, je kleiner die Schaltkreise sind.
Dass du unbewusst schreiben kannst hatte ich auch nicht angenommen. Ausserdem habe ich dich nie als geisteskrank bezeichnet, wenn du glaubst, dass man diese Bezeichnung mit diesem Themenkomplex in Verbindung bringen sollte, dann ist das deine Sache. Ich war nur ein wenig befremdet und denke, dass sich dein Themenkomplex klar strukturierter Logik verschließt.
> Prozessoren laufen nur extrem instabil, je kleiner die Schaltkreise sind
Bingo! Und wenn die CPU "instabil" läuft und ständig falsche Ergebnisse liefert, weil hochenergetische Teilchen die Elektronen durch die Gegend schubsen, dann dauert es auch nicht lange bis der Rechner steht. Denn kein System mag es wenn die Rücksprungadresse auf die falsche Adresse zeigt. Sogar hier auf der Erde sollen gelegentlich die Rechner abstürzen wenn gerade ein besonders heftiger Sonnenwind weht. Und wir sind hier deutlich besser geschützt.
Das kommt glaube davon das die älteren CPUs weniger Stromverbrauchen als die heutigen und die Rechenleistung locker ausreicht um solche berechnungen wie z.B. Flugbahnberechnungen zurechnen, wenn man bedenkt was für Rechenleistungen während der ersten Mondlandung vorhanden waren.
Wenn ein hochenergetisches geladenes Teilchen in einer CPU "einschlägt", dann werden, vereinfacht gesagt, ein paar Elektronen durch die Gegend geschubst und es kommt zu Veränderungen der Spannungen auf den Leitungen. Je kleiner die Strukturen sind, desto weniger Elektronen werden auf den Leitungen bewegt und desto größer ist der Effekt wenn ein paar davon aus ihrer "Bahn" geworfen werden. Unter einer gewissen Strukturgröße kommt es dann recht "zuverlässig" zu Fehlfunktionen und Falschberechnungen und damit zum Absturz.
Außerdem werden die auf ihren Laptops sicherlich keine Flugbahnberechnungen durchführen. Dafür gibt besondere Navigationscomputer. Die Laptops werden wohl eher dür die Durchführung der wissenschaftlichen Experimente gebraucht. Und so ein bisschen Datenerfassung kann ein P-166 prima durchführen. Wenn richtig was berechnet werden muss, dann kann man die Daten immer noch zu Bodenstation senden und dort berechnen lassen.
Wenn ich darüber Nachdenke ist er der einzige SABDFL (Self-Appointed Benevolent Dictator for Life) der bei Wikipedia aufgeführt wird (http://en.wikipedia.org/wiki/SABDFL), der seine Autorität nicht durch sein programmiertechnisches Können, sondern durch sein Geld erworben hat. Aber die Institution eines SABDFL scheint ihm zumindest gut zu gefallen. Immerhing hat er SABDFL als Benutzername auf der Ubuntu Mailingliste gewählt.
Damals, 1995, wurde die Aufnahme eines neuen Entwicklers in einem Telefongespraech abgewickelt. Ging relativ kurz und schmerzlos. Afaik war Mark nur bis 1998 mehr oder weniger aktiv als DD, danach verlies er das Projekt.
Neulich wurde ihm, "angeblich" (d.h. ich weis es nicht warum, wurde mir so gesagt, kann man aber nicht ueberpruefen, da die Information nicht ausserhalb des NM-Teams zugaenglich ist) DD Status aus "PR-Gruenden" gegeben.
Das ist halt überlicherweise der Unterschied zwischen OSS und Softwarekonzernen. Bei OSS leitet derjenige das Projekt, der am besten Coden kann, bei Softwarekonzernen derjenige der die Kohle hat.
Ein SABDFL bei OSS ist meist derjenige der am meisten vom Code versteht und deshalb Entscheidungen trifft, die von allen akzeptiert werden. Ist ja schön, wenn er ein guter Projektleiter ist, aber was hilft das, wenn er von der Sache an sich nichts versteht?
> er hat eine vision von einem desktop
Seine "Visionen" hatten andere: Gnome und KDE. Wo hat den Mark Shuttleworth entscheidendes zum Desktop beigetragen und "visionäres" geleistet?
Er hat dafür gesorgt, daß die Version von GNOME umgesetzt wurde: ein Desktop für normale Menschen und Nicht-Geeks.
RedHat/Fedora ist an der Umsetzung der GNOME Vision gescheitert, und die meisten anderen Distributionen haben sie nichtmal verstanden. Tatsächlich sind Visionen recht billig -- jeder Mensch hat mindestens eine.
Alles fing an mit "I want to kill KDE!" (das inzwischen selbst aus dem Archiv einer gewissen ML gelöscht wurde), ging weiter über die Erstellung eines "GNU Object Model Environments", das man dann anschließend über die Vision von Corba und Bonobo erreichen wollte (Heute ist das gar nicht mehr wichtig).
Wichtig war selbstverständlich auch die Tatsache, dass GNOME freie Software war (während heute als großer Vorteil herausgehoben wird, dass man mit Gnome closed source Software schreiben kann). Insbesondere die Vision von "alles muss in C geschrieben werden, denn höhere Programmiersprachen braucht man nicht" schien ebenfalls bedeutend (Heute geht's auf Microsofts Spuren ab Richtung C# & .NET). Zu der Zeit war an GNOME auch noch DER Riesenvorteil, dass Gnome so "flexibel" war, weil es so viele Optionen hatte (heute ist Flexibilität ein Schimpfwort, dass man für die Konkurrenz verwendet) . Dann gab es die Vision davon, dass ehemalige Mac-Entwickler Linux bereit für den Desktop machen (heute soll's eiNe Firma machen, die eher bekaNnt dafür wurde, dass sie erfolgreiche Produkte iN deN saNd gesetzt hat) . Ich glaube es gibt inzwischen keine Gnome-"Vision", die nicht zwischendurch durch eine komplett gegenteilige Direktive ersetzt wurde. Ob dabei verbrannte Erde zurückbleibt, ist für den Herrn M.I. aus M. sekundär.
Die Vision von KDE ist dagegen seit Anfang an unverändert und man sieht auch jedem größeren Versionsprung an, in welche Richtung es geht: Man ist neuen Technologien aufgeschlossen und will etwas bieten was sich vor Windows nicht verstecken braucht.
Was die verbrannte Erde angeht: Damit mußt halt zu leben lernen, denn das ist der Inbegriff von Open Source: Leute programmieren entsprechend ihren eigenen Wünschen, und damit siegt die Vision der jeweiligen Mehrheit -- die zudem wechselt, wenn das Studium der Entwickler beendet ist --, selbst wenn das nicht den Wünschen der Nutzern oder denen einer Minderheit der Entwickler entspricht.
Ist halt so. Dafür ist es kostenlos.
Unsinn. Bei Softwarekonzernen leitet schon auch mal, wer eine Idee am besten unternehmerisch umsetzen kann. Die Kohle kommt dann erst hinterher, sowohl bei McNealy als auch bei Hopp & Co. oder Gates.
Und Linus Torvalds ist keinesfalls der beste Coder in der Linux-Welt, ebensowenig wie z.B. ein Guido van Rossum in der von Python. Es sind eben in erster Linie die Leute mit der Idee.
In allen Fällen aber wissen alle, wovon sie reden.
"Wo hat den Mark Shuttleworth entscheidendes zum Desktop beigetragen und "visionäres" geleistet?"
Etwas im stillen Kämmerlein vor sich hinentwickeln und dann auf Servern den Geeks dieser Welt hinzuwerfen, ist das Eine. Etwas populär machen und vom Geek-Image befreien, das Andere. Shuttleworth ist kein Geek, er ist ein Unternehmer im besten Schumpeterschen Sinn.
MSQL!
Und ich wundere mich immer wieder warum die Person Mark Shuttleworth
fuer einige Forumsteilnehmer staendig fuer Klatsch und Tratsch herhalten
muss. Kauft Euch doch mal "Bild der Frau" oder sowas, und tratscht dann
in den einschlaegigen Foren ueber Prinz Charles und andere. Hier ist
Euer Gewaesch ueber "hat der ueberhaupt schonmal richtig gearbeitet"
und "Hat viel Geld" jdedenfalls *voellig* daneben!
Werden Dinge aus dem Kontext gerissen, kommen deine "komischen Vögel" heraus.
Im übrigen gibt es auch Simulationen für kosmische Strahlung und man könnte auch die Hitzeentwicklung bei einem Parabelflug untersuchen. Für die Entwicklung von Weltraumtechnik kommen eine Vielzahl von Simulationen zum Einsatz, da der Test nach dem Trial and Error Prinzip im Weltraum wegen der enormen Transportkosten, zu unwirtschaftlich ist. Dass irgendjemand einen Laptop von der Stange, in den Orbit schießt ohne ihn wenigstens auf Strahlungsfestigkeit zu prüfen halte ich für ausgeschprochen unwahrscheinlich.
Jetzt nachdem Mark Shuttleworth mal ganz unbürokratisch aktuelle Hardware getestet und für lauffähig befunden hat könnte die NASA ja die gleiche Hardware ins All schicken. Tut sie aber nicht. Warum?
Ausserdem gibt es die 4.1 Version schon seit Nov 2005 und gilt jetzt als stabil.
"Trau keiner Version mit einer Null am Ende"
;-)
Als GCC-4.1 als stabil deklariert wurde (2.März 2006, siehe auch http://www.pro-linux.de/news/2006/9365.html), war Dapper schon lange im Stabilisierungszyklus, d.h es wurden nur noch ein vereinzelten Fällen neuere Versionen von Software aufgenommen (z.B. beagle) und die vorhandenen Pakete mit Bugfixes versorgt.
Den Compiler in dieser Phase auszutauschen, wäre ein viel zu großer Aufwand, da man auch dafür sorgen muss, das sich alle Pakete reibungslos mit diesem kompilieren lassen.
Das was du mit November 2005 meinst, war eine nicht stabile Preview des GCC.
> effizienter als die 4.0 Reihe.
LOL. Schon mal GCC 4.1 benutzt? Der ist vielleicht effizienter als GCC 4.0, was die Codequalität angeht, aber garantiert nicht schneller. GCC 4.1 ist der langsamste Compiler, den ich jemals benutzen durfte.
Der wirklich Grund ist, dass eine signifikante Anzahl Pakete nicht mehr baut mit 4.1 weil dieser in Teilen strikter ist als 4.0.
Das dist-upgraden ist genauso einfach wie bei Debian und kann sogar grafisch erfolgen. sogar eine neu erschienene Version wird im Grafischen Updater angezeigt so, dass man ein upgrade darauf machen kann.
Mit den universe bzw multiverse repositorys und einigen "Erweiterungen" (
) der sources.list ist (k)ubuntu eine der besten Einsteigerdistributionen und ist und bleibt mein Liebslingseinsteigerdebian, auch wenn ich selbst sowohl auf Server als auch auf dem Desktop lieber beim original bleibe.
Ich habe Ubuntu bzw. Kubuntu seit Hoary auf meinem Arbeisrechner installiert und bin via apt-get bzw. aptitude von Version zu Version gesprungen.
Neuinstallieren musste ich da garnichts.
Auf einem anderen Rechner habe ich Ubuntu zum Testen schon seit der Alphaphase laufen und hatte bei den vielen Upgrades bis zur Stabilen Version keine Probleme.
Aha. Interessant. Diesen Bug hab ich schon in 5.10 gemeldet:
https://launchpad.net/distros/ubuntu/+source/libgnomecups/+bug/34112
und in 6.06 ist er immernoch drin und wird es wohl auch bleiben. Naja.
"This bug also exists in Fedora"
Und hast Du es schon damit versucht?
sudo gnome-cups-manager
Das schlimme ist, dass solche Bugs immer erst im nächsten Release gefixt werden.
In SuSE 10.1 hatte ich einen Bug gemeldet, durch den der Aufruf der Hilfe in keinem KDE Programm funktioniert und der wurde gestern gefixt.
SuSE hat den rt2500-Treiber wieder komplett rausgenommen, da es Probleme damit gab.
Soviel zu WPA und nativer Linux-Unterstützung....
Und selbst wenn der rt2500 nicht gehen würde, dann läuft die auch noch mit ndiswrapper perfect. Wobei man dazu sagen muss, dass nur WPA-PSK geht was anderes unterstützt der Treiber nämlich nicht.
Bist du dir überhaupt sicher, dass du ne 2500er hast und nicht eine neuere 2560? Mach doch mal eib lspci -vv
Also bei der rt2500 kannst du mir ezählen was du willst, die Karte und den Treiber kenn ich in und auswendig:-)
http://www.heise.de/open/artikel/73727/
wo es heißt:
"Die einzige Bedienoberfläche zur Konfiguration von WLAN-Karten mit WPA-Verschlüsselung ist der NetworkManager (Version 0.6.2), der eigens nachinstalliert werden muss. Doch auch damit gelang es uns nicht, eine WPA-verschlüsselte Verbindung zu einem ADSL-WLAN-Router herzustellen. WEP-verschlüsselte Verbindungen bereiten hingegen keine Probleme."
was nachinstalliert werden muß gehört für mich überigens nicht zu Bordmitteln, aber schön zu höhren, dass es bei anderen wenigstens funktioniert.
@Mind: Na, da kennt sich einer gut mit der Materie aus, wie?
RaLink HAT den Treiber für rt2500 unter OpenSource gestellt - deshalb heißt das aber leider noch lange nicht, daß er problemlos funktioniert! Ich hab den Bug gemeldet, leider hat noch keiner den Fehler gefunden.
> In breezy musste man sich erstmal wpa-supplicant irgendwo organisieren.
Das geht für den rt2500-Treiber leider nicht - der Treiber funktioniert nicht mit WPA-Supplicant, leider.
Beim 2.6er seltsamerweise nicht mehr. Nun ja, da muss man halt was anderes nehmen ... SuSE9.2 ... *lol
HatŽs denn schonmal jemand für diese Karte mit NDIS-Wrapper ausprobiert . . . . ???
> funktioniert nicht mit WPA-Supplicant, leider.
Braucht er auch nicht, da der Treiber keinen WPA-Supplicant braucht,
um eine WPA verschlüsselte Verbindung aufzubauen. Läuft hier
einwandfrei.
Der BetaStatus wird bis Nochlängerhorn beibehalten werden.
Da kann man leichter sagen, using this software is your own risk!
> seit Jahren geknackt ist! Und sowas will sich mit Vista messen lassen...
Falsch. Das geht bei Debian mit Bordmitteln, folglich geht es auch bei Ubuntu mit Bordmitteln.
Das Debian für Desktops!
ps: Wann kommt eigentlich Hurd?
Diese Frickelei regt mich einfach nur noch auf. Da bleib ich auf absehbahre Zeit lieber bei den bewährten Produkten des Weltmarktführers.
Da tust du gut dran, für Leute wie dich sind die auch gemacht.
sonst ist er immer im Heise-forum.
Verlaufen oder was?
Warum?
Sonst hätten solche Leute nicht massig Zeit in diversen Foren so masslos zu trollen, anstatt ihren Weltmarkführer im Wochenrythmus neu auf die Platten zu bügeln (ist eigentlich der USB-Bug schon gefixt, oder der xy-Bug, etc....?).
Könnte aber auch sein, dass die letzte DirectX Version den letzten Patch für letzte überdrüber FirstpersonShooterDingsbums gekillt hat und daher Zeit fürs Trollen bleibt.
Man hat da verschiedene Möglichkeiten die Sache zu betrachten.
Ich benutze deswegen auch wieder RedHat.
Am LinuxTag haben Kurt Pfeifle und Till Kamppeter auf überzeugenden Weise vorgeführt, wie cool die neuen CUPS-1.2.0 Features sind.
Auf Dapper nutzt nix von alledem! Im Gegenteil: Dapper verhunzt das alles; es ist zum Drucken mit CUPS (im Netzwerk) unbenutzbar, wenn man kein CUPS-Experte ist, der es wieder richten kann:
Die Shuttleworth'sche Politik für Ubuntu (und seinen kleiner Bruder Kubuntu) überzeugen mich überhaupt nicht, ebensowenig die CUPS-Paketbauer von Canonical:
Dabei sind Canonical & Co. rechtzeitig gewarnt worden. Kurt Pfeifle hat über die Probleme schon vor 8 Wochen in seinem Blog geschrieben. -- Alles in allem: ein Armutszeugnis ersten Grades!
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Die Info ist nicht von mir
Allerdings schreibe ich gerade einen Eintrag für mein Blog, der sich ebenfalls dieses Themas annimmt....
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An diesem Punkt werden einige scheitern und schlichtweg das System nicht gebootet bekommen (nicht jeder kennt sich mit Grub aus und kann das mal manuell im Grubeditor beim booten ändern)
Anscheinend ist das nur bei S-ATA Systemen? Mich würde mal interessieren ob noch jemand diesen Bug hat bzw. auch diese verdrehten Eintragungen hat.
Bei mir tritt der bug nicht auf.
* Das Icon für die Lautstärkeregelung in im Systemtray fehlt.
* Die unteren Icons passen nicht ganz ins Tray und werden unten abgeschnitten.
* Die WLAN Karte (Agere Systems) wurde nicht gefunden.
* Die Bildschirmauflösung wurde auf 1024x768 reduziert, obwohl beim Booten richtig auf 1280x1024 gesetzt, das ließ sich aber nach einigen Versuchen und X-Neustarts beheben.
Ansonsten machts nen guten Eindruck, vor allem sehr schnell ist das Teil geworden (bis auf diese transparente Auswahlfläche, die ist hier trotz üppiger Hardware wirklich unbrauchbar).
Was mich noch stört ist der sterile langweilige Standard-KDE-Desktop. Dabei macht der Ubuntu Desktop aus dem gleichem Hause vor wies geht: Ein edles Design mit Widererkennungswert, so wird das was.
Standardmäßig ist der Seitenaufbau beim Konqueror unerträglich langsam (>10s bis überhaupt mal was passiert). Dazu hab ich schon vor Monaten nen Tip gelesen:
sudo echo "KDE_NO_IPV6=TRUE" >> /etc/environment
und alles ist prima.
Es ist mir einfach unverständlich, warum man an dieser Standardeinstellung festgehalten hat, obwohl IPV6 noch kaum verbreitet ist und damit nur Nachteile bringt!
Einer ist schon länger Dapper, schlicht über dist-upgrade.
den anderen hab ich jetzt mit der ubuntu-upgrade funktion im gnome-updater oder wie das heißt geupgraded.
Endet mit einem Fehler, und ich soll dpkg --configure -a manuell machen.
Das wiederrum resultiert in ner Menge Fehler und dem Abbruch: "Zu viele Fehler".
apt-get und aptitude gehen nicht, weil libapt broken ist, grub ist auch broken.
Hab jetzt mit der cd im notfallmodus grub gerettet, und auf dem Notebook geht bis zur Lösung halt nur Windows.
Im Ubuntuchannel bekam ich gesagt, ich sei der 12. mit Problemen dieser art ...
bei dem dritten hab ich das Upgrade in der Downloadphase schon vorher gestoppt, weil ich keine Zeit hatte, den zu betreuen, wenn er mit dem Upgrade anfängt. Denke das versuche ich es mit purem aptitude fortzuführen ...
Allo
1) Bei der Installation gabs Konflikte zwischen unterschiedlichen libstrutilsxx-paketen - das ließ sich nur durch rumfummeln in aptitude lösen, mit apt-get ging gar nichts mehr. (alles brach ab wegen des Konflikts, kein -f Parameter half)
2) Nach der Installation bootete es nicht mehr - von wegen device unbekannt. Ich musste per life-cd booten und mich mit chroot in die installation mogeln damit ich dort lilo aufrufen konnte (statt grub).
Dann:
3) X startete zwar noch, aber sonst passierte nichts, der Bildschirm blieb grau, weder KDE noch fluxbox ließ sich zum Start überreden. Nach etlichen Versuchen und rumfummeln in der xorg.conf ging es irgendwann, warum auch immer.
4) Mein wpa_supplicant startet nicht mehr automatisch, ich muss ihn manuell starten, mit einer Config-Datei die Dapper offensichtlich als veraltet ansieht. Dann musste ich auch noch route manuell fixen, damit ich überhaupt wieder ins Netz kam.
Insgesamt bin ich enttäuscht von diesen Upgrade-Problemen. Glücklicherweise hat es mich diesmal nicht allzulange aufgehalten, nach zwanzig Minuten lief es wieder (aber wer weiß was noch kommt...). Aber wie soll ein Anfänger sein System upgraden wenn ihn solche Probleme erwarten? Als Newbie wäre ich doch schon an 1) gescheitert. Bei 2) hätte wohl nur noch eine Neuinstallation geholfen wenn man sich nicht zu helfen weiß.
Das Update auf Breezy lief da insgesamt glatter, allerdings hatte ich auch dort ein Problem, es versuchte das Netzwerk einzurichten bevor die Netzwerkkarte überhaupt von hotplug erkannt war.
Habe gerade Kubuntu getestet, was installieren usw. angeht: Läuft soweit glatt - außer das beim manuellen partitionieren eine Schleife dafür sorgt, dass der Vorgang eine halbe Ewigkeit dauert.
> Ubuntugerät: Sicherung aller Daten, dann Neuinstallation.
Wenn ich halbjährliche Neuinstallationen wollte, hätte ich damals auch bei Windows bleiben können *g*.
Ubuntu richtet sich u.a. auch an Anfänger, und wenn es einfaches Upgraden über einen Menü-Eintrag oder ähnliches anbietet, sollte es auch zu verantworten sein, dass ein Newbie ein Upgrade damit durchführt.
Wenn aber nach dem Upgrade gar nichts mehr geht, fliegt Ubuntu schnell wieder von der Platte und Ubuntu Bug #1 bleibt ungefixt...
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Ist wirklich gut versteckt.
Übrigens sind die MD5s von Ubuntu ganz anders als von Kubuntu oder Xubuntu... ist ja auch logisch, weil ganz andere Dateizusammenstellung.