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Do, 1. Juni 2006, 13:30

Unternehmen

Red Hat startet Mugshot

Die von Red Hat initiierte Gemeinschafts-Webseite Mugshot befindet sich zur Zeit in der Erprobungsphase.

Der Linux-Distributor Red Hat wagt sich auf neues Terrain, indem er einen Online-Treffpunkt für Benutzer schaffen will, in dem die Benutzer interessante Links austauschen und ihren Musikgeschmack präsentieren können. Später wird es weitere Features geben. Die Webseite ist laut Havoc Pennington keine »Social Networking«-Seite und will auch keine werden, außer wenn eine »unerwartete Nachfrage« danach einsetzt.

Mugshot wird von Red Hat als offenes Projekt bezeichnet, das eine lebendige soziale Erfahrung rund um Unterhaltung ermöglichen soll. Zur Zeit ist das Projekt in der Erprobung. Das bedeutet, dass noch nicht alle Bereiche fertiggestellt sind und keine Anmeldung neuer Benutzer möglich ist. Ein Benutzerkonto kann man derzeit nur durch eine Einladung erhalten.

Eine Besonderheit von Mugshot ist, dass die Hauptfunktionen nur mit einem speziellen Client-Programm funktionieren. Solche Clients sind für Linux und Windows verfügbar.

Mugshot bietet derzeit zwei Hauptfeatures. »Link Swarm« gestattet, einen Link direkt an andere Mugshot-Nutzer zu senden und mit ihnen darüber zu diskutieren. Man soll auch verfolgen können, ob die anderen Benutzer dem Link gefolgt sind. Ferner werden die Links auf Mugshot für die Allgemeinheit sichtbar.

»Music Radar« ermöglicht, in Echtzeit die Titel der Songs, die man über iTunes oder andere Player abspielt, anderen mitzuteilen und zu sehen, was andere gerade hören. Anfänglich werden offenbar nur iTunes und der Yahoo-Player unterstützt. Der Linux-Client unterstützt nur Rhythmbox, an weiteren wird gearbeitet.

Mugshot will ein Open-Source-Projekt sein, das mit modernsten Web-Technologien arbeitet. Jeder Interessierte kann daran mitarbeiten. Technisch besteht die Server-Software aus Java-Code, der unter dem Anwendungsserver JBoss läuft, und einem XMPP-Server. Einzelheiten finden sich auf den Entwickler-Seiten.

Die Teilnahme an Mugshot wird offenbar kostenlos sein, doch deuten die Nutzungsbedingungen darauf hin, dass sich das Projekt zukünftig über Werbung finanzieren könnte.

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