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Fr, 2. Juni 2006, 16:05

Software::Systemverwaltung

Creative X-Fi-Treiber für Linux erst kommendes Jahr

Wie Creative auf der eigenen Open-Source-Seite bekannt gab, will der Hersteller im kommenden Jahr proprietäre Treiber für Karten der X-Fi-Serie veröffentlichen.

Nachdem Creative bereits im Mai des vergangenen Jahres einen neuartigen Audioprozessor mit dem Namen Xtreme Fidelity (X-Fi) vorgestellt hat, war auch unter Linux das Interesse an dem neuen Produkt groß. Etliche Nutzer kauften sich das Gerät in der Hoffnung, dass Creative auch Linux in die Liste der unterstützten Betriebssysteme aufnehmen würde. Schließlich unterstützt der Hersteller die Entwicklung von freien Treibern für eine Vielzahl seiner Karten. Nicht so bei X-Fi.

Über ein Jahr nach der Freigabe des Chips kündigte Creative nun an, eine geplante Freigabe von proprietären Treibern im zweiten Quartal 2007 anzustreben. Wie der Hersteller schreibt, soll das Paket alle Funktionen von ALSA (Playback, Aufnahme, Mixer, MIDI, Synthese) und OpenAL 1.1 mit EAX-Effekten unterstützen. Mit einer freien Variante der Treiber ist bis zum Release nicht zu rechnen. Wie ein Teilnehmer im Forum von Creative schreibt, weigert sich der Hersteller, die Spezifikation des Chips zu veröffentlichen und setzt statt dessen auf eigene Treiber.

Die Reaktionen auf die Ankündigung waren unterschiedlich. Während manche sich zufrieden zeigten, stieß anderen wiederum die lange Entwicklungszeit sauer auf. Der überwiegende Tenor der Unzufriedenen war gleich. Die Teilnehmer einer Diskussion im Forum waren sich sicher, dass es nicht akzeptabel sei, auf die Veröffentlichung von Treibern über zwei Jahre lang zu warten. Sie wollen deshalb ihre Karten entweder zurückgeben oder verkaufen.

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Kommentare (Insgesamt: 74 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[4]: aha... (Markus, Di, 6. Juni 2006)
Re[5]: aha... (clausi, Di, 6. Juni 2006)
Re[4]: aha... (dirk, Di, 6. Juni 2006)
Re[2]: Frechheit! (SvenSSL, Mo, 5. Juni 2006)
Re[3]: aha... (clausi, Mo, 5. Juni 2006)
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