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So, 11. Juni 2006, 18:30

Software::Entwicklung

freeBASIC 0.16 veröffentlicht

Nach einem halben Jahr Entwicklungszeit hat das freeBASIC-Projekt sein gleichnamiges unter der GPL stehendes Produkt in der Version 0.16 für Windows, Linux und DOS herausgegeben.

Wie alle anderen Versionen zuvor auch handelt es sich offiziell noch immer um eine Beta-Version, auch wenn man es als Anwender kaum merken wird.

Neuerungen in dieser Version gegenüber der Vorgängerversion 0.15 sind unter anderem die vollständige Unterstützung von Namensräumen. Alle zusammengesetzten Statements öffnen nun implizit einen Sichtbarkeitsbereich und der Parser kann bei nicht-fatalen Fehlern weitermachen. Die Einzelheiten zu den Änderungen und Korrekturen lassen sich im Änderungslog nachlesen.

FreeBASIC ist ein Basic-Dialekt, der sich an MS-Quickbasic orientiert und versucht, nahezu 100% zu QuickBasic (QBasic) kompatibel zu sein. Darin unterscheidet er sich von anderen freien Basic-Implementierungen wie Gambas, XBasic und X11-Basic sowie nicht freien, aber teils kostenlos erhältlichen Dialekten wie KBasic und REALbasic. Ein weiteres Ziel ist die Hardware- und Betriebssystem-Unabhängigkeit. Daher wird mittelfristig angestrebt, ein Backend für GCC zu erstellen, um auch AMD64, PPC und andere Architekturen zu unterstützen.

FreeBASIC enthält die Bibliothek gfxlib2, die es für alle Plattformen ermöglicht, auch grafische QBasic-kompatible Programme zu erstellen. Jedoch wird die QBasic-Funktionalität um einiges übertroffen. So sind weit höhere Auflösungen möglich als mit SCREEN 12 und SCREEN 13 bei QBasic. Höhere Auflösungen mit TrueColor werden genauso zusätzlich unterstützt wie Pointer, objektorientierte Erweiterungen und vieles mehr. (theuserbl/hjb)

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