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Fr, 16. Juni 2006, 13:09

Software::Virtualisierung

NexentaOS wechselt die Basis

NexentaOS, ein Betriebssystem, das den Kernel von OpenSolaris mit GNU-Software kombiniert, benutzt statt Debian nun Ubuntu als Basis.

Die NexentaOS-Distribution befindet sich derzeit noch im Alpha-Stadium. Die letzte Version, Alpha 5, wurde am 14. Juni veröffentlicht und stellt das System von Debian vollständig auf Ubuntu 6.06 LTS (Dapper Drake) um. Da Ubuntu selbst von Debian abgeleitet ist, macht sich diese Umstellung zunächst nicht so stark bemerkbar. Die NexentaOS-Softwarepakete waren nie Teil von Debian, auch wenn das ursprünglich angestrebt wurde.

Die Umstellung auf Ubuntu liegt wohl in der Tatsache begründet, dass diese Version in der Servervariante für die nächsten fünf Jahre offiziell unterstützt wird, so dass die Entwickler auf lange Sicht auf ein System bauen können, das keine wesentlichen Änderungen erfährt. Sie haben einen Autobuilder im Einsatz, mit dessen Hilfe sie bereits über 11.000 Pakete für NexentaOS anbieten können.

Weitere Neuerungen in der aktuellen Alpha-Version sind der OpenSolaris-Kernel Build #40, OpenOffice.org 2.0, Optionen für minimale und vollständige Installation, eine Bootoption für einen »sicheren Modus«, Unterstützung von mobilen Datenträgern, X.org 7.0, GNOME 2.14.1, KDE 3.5.2 und einiges mehr. Mit dem neuen Live-Upgrade-Feature ist es möglich, den Kernel via APT auf den neuesten Stand zu bringen. Ferner wurde Suns Java SE 5.0 SDK integriert, was durch die neuen Lizenzbestimmungen möglich wurde.

NexentaOS Alpha 5 ist in Form von Installations- und Live-CDs sowie als VMWare-Image verfügbar, das in VMWare und dem kostenlosen VMWare Player lauffähig ist. Das System unterstützt nur die x86-Architektur. Der Download ist von DistroWatch.com möglich. Nach einer Registrierung kann man es auch direkt von der Projekt-Webseite herunterladen.

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