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Mo, 10. Juli 2006, 09:50

Unternehmen

Lotus-Notes-Client für Linux kommt

LinuxWorld Australien will erfahren haben, dass am 24. Juli eine native Linux-Version des Lotus-Notes-Clients für Linux erscheinen wird.

Während IBM schon seit langer Zeit den Lotus Notes Server für Linux anbietet, mussten die Anwender mit der Zeit jede Hoffnung auf einen nativen Linux-Client begraben. Als Alternative stellt IBM mittlerweile den IBM Workplace Client bereit, der als Java-Programm auf der Eclipse-Anwendungsplattform läuft. Eine weitere, allerdings eingeschränkte Alternative für Linux-Anwender ist der Zugang über den Web-Client, der seit dem Jahr 2004 zur Verfügung steht. Inoffiziell konnten Linux-Anwender auch die Windows-Version des Lotus-Notes-Clients via Wine zum Laufen bringen.

Am 24. Juli beginnt jedoch eine neue Ära, wenn die Angaben von LinuxWorld Australien zutreffen. Der Linux-Client für Notes 7.0 soll demnach in erster Linie für Red Hat Enterprise Linux 4 Update 3 vorgesehen sein. Spätestens drei Monate später soll auch eine Version für SuSE Enterprise Linux Desktop 10 erscheinen.

Der Client soll anfänglich zwei Einschränkungen haben. Zum einen wird die Notes Icon-Toolbar fehlen. Diese erlaubt den Aufruf einiger Funktionen mit einem Klick; die Linux-Nutzer können stattdessen Hotkeys oder die normalen Menüs verwenden. Ferner soll die Integration mit Instant Messaging fehlen, die u.a. anzeigt, wer gerade online ist.

In dem Client sollen sich alle Anwendungen ausführen lassen, die unter einer der unterstützten Versionen von Notes laufen, also unter Version 6, 6.5 und 7. Als Server wird Lotus Notes/Domino 7.0 benötigt.

IBM ist mittlerweile bereits dabei, die nächste Version von Lotus Notes unter dem Codenamen »Hannover« zu entwickeln. Hannover soll im nächsten Jahr erscheinen, Linux-Versionen für Server und Client bieten und die fehlenden Features nachreichen. Allerdings scheint dieser nur als Komponente im Workplace Managed Client (WMC) zu laufen, der auf J2EE aufsetzt.

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