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Mo, 17. Juli 2006, 22:06

Gesellschaft::Politik/Recht

Open-Source-DRM OpenIPMP in neuer Version

Das Open-Source-Projekt OpenIPMP hat die Veröffentlichung von OpenIPMP v2 angekündigt, einem auf offenen Standards basierenden DRM (Digital Rights Management)-System.

Das OpenIPMP-Projekt verfolgt das Ziel, interoperable DRM-Software anzubieten, die leicht portiert werden kann. Im Gegensatz zu proprietären DRM-Lösungen richtet sich das interoperable DRM-Design von OpenIPMP nach einer Vielzahl von Standards, zu denen OMA (Open Mobile Alliance) v2, ISMA-Verschlüsselung und DRM-Signaling-Spezifikationen für MPEG-4-Streaming und Abspielen (ISMAcryp) sowie IPMP-Spezifikationen von MPEG für MPEG-2 und MPEG-4 gehören. Das Projekt, das auf SourceForge zu finden ist, bringt einen J2EE-Server zur Rechteverwaltung und Lizenzerteilung sowie Client-SDKs, die für die Integration mit MPEG-Encodern und -Decodern bestimmt sind.

Die neue Version ist zu mehr Standards konform, die Integrations-Schnittstelle ist sauberer und enthält jetzt Verwaltungs-Plugins für Schlüssel, eine vollständige Schnittstelle zu Verschlüsselungssystemen und ein aktualisiertes Client-Server-Protokoll, das jetzt Web-Services SOAP) verwendet. Ferner sind nun Projektdateien für Visual Studio 6 und 7 (für Client-SDKs), Eclipse-Projektdateien (für den Server) sowie Linux-Makefiles enthalten.

Das OpenIPMP-Projekt startete im Jahr 2002 und soll eine Integration mit jeder MPEG-4- oder MPEG-2-basierten Audio/Video-Verwaltung ermöglichen. Zudem ist die Open-Source-Version vollständig mit MPEG4IP integriert. MPEG4IP, gesponsert von Cisco, ist die beliebteste freie Software-Suite für MPEG-4-Kodierung und Dekodierung. Kommerzielle OpenIPMP-Plugins sind von verschiedenen Anbietern für den Windows-Media-Player und den Quicktime-Player von Apple zu beziehen.

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