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Fr, 21. Juli 2006, 10:53

Software::Büro

Groningen spart mit OpenOffice.org

Die niederländische Gemeinde Groningen spart mit der Umstellung auf OpenOffice.org rund 170.000 Euro ein.

Der Beschluss der Gemeinde Groningen, von Microsoft Office zur freien Bürosoftware OpenOffice.org zu wechseln, ist nach Angaben der Offiziellen die bisher größte Umstellung einer niederländischen Gemeinde auf freie Software.

Der Gemeinderat folgte offenbar einem Vorschlag, den Vertrag mit Microsoft nicht zu verlängern, sondern aus Gründen der Kostenersparnis zu OpenOffice.org zu wechseln. Die Gemeinde will mit dem Schritt 330.000 EUR an Lizenzkosten sparen, die die Umstellung auf eine neue Version von MS-Office gekostet hätte. Von diesem Betrag wird etwa die Hälfte, rund 160.000 EUR, für die Migration der Software zu investieren sein. Der verbleibende Betrag wird für andere Dinge frei.

Daneben soll Groningen bereits seit einiger Zeit an der Einführung von offenen Standards und Open-Source-Software (OSOSS) arbeiten. Damit soll die Abhängigkeit von proprietären Softwareprodukten vermindert werden. Vorläufig wird ein reiner Open-Source-Desktop nicht als machbar angesehen, weshalb eine Migration von Windows zu Linux noch nicht vorgesehen ist. Die Gemeinde hat daher ihren Vertrag mit Microsoft für den Einsatz von Windows verlängert, was sie jährlich 135.000 EUR kostet. Allerdings sollen die Arbeitsplätze schrittweise betriebssystemunabhängig gemacht werden, um eine Migration zu Linux in Zukunft zu ermöglichen.

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