Ich werd meinen Nachbarn verklagen, dass er mein Fahrrad geklaut hat, und wenn sie es bei ihm nicht finden, verklag ich ihn nochmal wegen Beweisvernichtung. Und wenn ich dann auch die Rechnung des angeblich gestohlenem Fahrrad nicht finde, verklag ich ihn gleich nochmal weil er in meine Wohnung eingebrochen ist um die Rechnung zu vernichten.
Von Manfred Tremmel am Fr, 21. Juli 2006 um 20:02 #
Das hast Du aber dann schon falsch begonnen. Du musst Deinen Nachbarn verklagen, dass er Dir etwas gekault hat, darfst aber nicht sagen, was es ist. Dann musst Du Dir vom Nachbarn alles zeigen lassen, was er besitzt. Erst wenn da nichts dabei war, was von Dir war (oder was Du sonst gebrauchen könntest), musst Du ihn wegen Beweismittelvernichtung belangen.
Ob denen das ganze nicht langsam mal peinlich wird?
Das ist ungefähr so als würde das BKA jemanden aufgrund des Mordes an Herrn Manfred Mustermann verhaften. Da niemand die Leiche von Herrn Mustermann vorweisen kann, muss jemand folglich des Mordes und der Beseitigung schuldig sein. Logik...
Sigmund Freud hätte sich an SCO und ihren Anwälten eine goldene Nase verdient...
Die Popcornschlacht um SCO ist längst nicht interessanter als die Reissack-Weitwurf-Meisterschaft in China. Und damit hat sich SCO am meisten ins Bein geschossen. Anfangs war das Geplänkel ja wenigstens noch werbewirksam. Inzwischen lockt man damit keine Katze mehr hinter dem Ofen hervor.
Wozu braucht SCO Unterlagen von IBM und sonstigen Firmen?
Entweder der fragliche Code stammt von SCO und dann müssen sie irgendwo eine Kopie zum vergleichen mit den Linux Quellen haben oder der Code kann nicht von SCO stammen, da sie ihn ja sonst in ihren Unterlagen hätten.
Das die Gerichte da überhaupt mit spielen verstehe ich nicht.
Es ging AFAIK um von IBM in Dynix erstellten Code. Da IBM in Dynix zusätzlich auch lizensierten SCO Code benutzt hat, gehört nach SCO-Logik auch Dynix komplett SCO. Und von diesem selbstgeschriebenen Code hat IBM angeblich was an Linux weitergegeben. Anschliessend haben sie es dann in Dynix gelöscht, um alles zu verschleiern.
ist eine sehr hübsche Strategie. Natürlich nur, wenn man vorhat, eins auf den Deckel zu bekommen und weinend in die nächste Instanz zu gehen. Ok, vorher kann man noch formell Befangenheit vermuten und das Verfahren noch mehr in die Länge ziehen...
Die wollen einfach nur Zeit schinden, wenn der Prozess zu ende ist dann sind sie so oder so Pleite. Ich denke mal das die durch solche Mätzchen ihr Ende nur noch ein wenig verzögern wollen!.
Ja, ist so. Nicht umsonst bekommt SCO aus ominösen Quellen Geld, um weiter zu prozessieren. Die sind faktisch schon tot, werden aber künstlich am Leben gehalten. Es zeigt sich, dass SCO anhand von lächerlichen Verfahrenstricks mittlerweile nur noch die Fehler im Rechtssystem ausnutzt.
Komm schon. Wenn du bei Microsoft ein paar Buchstaben weg lässt bleibt cso oder cos übrig. Dann nur noch einen Buchstaben vertauschen und du hast doch sco. Wenn das nicht Beweis genug ist, ts ts...
So ominös sind die Quellen auch nicht. Da war einmal Microsoft, die eine nicht benötigte Lizenz um überteuertes Geld von SCO gekauft haben, dann war da Baystar Capital, eine Investmentgruppe, die auf Vorschlag eines externen "Experten", der für eine Firma arbeitet die von Microsoft regelmässig Aufträge und Geld bekommt, viel Geld investiert hat.
Und schließlich waren da noch ein paar arme Idioten die aus Angst eine nicht benötigte SCO-Lizenz bezahlt haben. Die werden dann dreifach geprügelt: Einmal von dem Teil ihrer Kunden die sie beauftragen weil sie Linux einsetzen, und ein zweites Mal von ihren Aktionären weil sie Geld verschenken, und ein drittes Mal weil sie sich praktisch ein Schild umgehängt haben auf dem steht: "Verklagt mich, zahle alles".
Wenn IBM tatsächlich den Code gelöscht hat, werden sie in Teufels Küche geraten! Man muss sich in diesen Fall dann fragen warum sie das gemacht haben. Selbst mit viel Wohlwollen fällt mir da nichts unverdächtiges ein. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe gilt Beweismittelvernichtung in den USA quasi immer als Schuldanerkenntniß (in De wahrscheinlich auch).
Was dagegen spricht ist das es nur ein einziger IBM Angestellter gesagt hat. Der hatte vielleicht Frust auf seine Firma? Oder es ist aus dem Zusammenhang gerissen, oder oder oder. Auch das SCO trotz langer Kenntniß diese Vorfalls erst jetzt damit wuchert sollte einem zu denken geben.
In DE gilt halt der grundsatz unschuldig bis die schuld bewiesen ist, folglich wird einem ohne beweise so schnell nichst angelastet werden können. In den USA hingegen musst DU deine unschuld beweisen wenn du angeklagt wirst, eine verurteilung nur aufgrund von indizien ist da nicht ungewöhnlich. Man denke nur an die geschworenen prozesse wo es ausreicht wenn die geschworenen GLAUBEN das du schuld bist .
Ich denke aber der tatbestand der beweismittelvernichtung ist in beiden systemen mehr oder weniger unerheblich da er in dem eigentlichen tatbestand untergeht(es ist unerheblich ob ein mörder versucht hat die tatwaffe zu verstecken oder nicht, er bekommt deswegen kein extra verfahren ^^)
> Ich denke aber der tatbestand der beweismittelvernichtung ist in beiden systemen mehr oder weniger unerheblich da er in dem eigentlichen tatbestand untergeht(es ist unerheblich ob ein mörder versucht hat die tatwaffe zu verstecken oder nicht, er bekommt deswegen kein extra verfahren ^^)
Natürlich, als Tatbestand schon. Es könnte sogar sein das der Mörder das darf oder es zumindest straffrei ist.
Aber wenn man seine Unschuld darlegen möchte und es kommt raus das man alle möglichen Dinge nach Aufnahme des Verfahrens verschwinden lassen hat, hat man bestimmt ein Problem.
Und Recht wird nicht Eins zu Eins aus den Gesetzbüchern gesprochen. Der Richter hat meist eine Große Einflussmöglichkeit auf das Urteil. Erst das Unschuldslämmchen spielen und dann Beweismittel vernichten nagt heftigst an der Glaubwürdikeit.
Wenn SCO allerdings nichts aufweisen kann als diese Löschung (wenn sie denn tatsächlich stattfand) werden sie keine schlüssige Argumentation hinbekommen.
Von Manfred Tremmel am Fr, 21. Juli 2006 um 20:15 #
Hm, in der Firma in der ich Arbeite wurde z.B. die Jahr 2000 und Euro-Umstellung genutzt um alte Programme zu entsorgen. Programme die nicht mehr benötigt wurden (oft schon Jahre/Jahrzehnte unbenutzt) und für die der Aufwand der Umstellung entsprechend nicht gemacht wurde, wurden auf Band archiviert und ansonsten komplett liquidiert (raus aus dem Versionsverwaltungssystem usw.) damit davon nicht aus Versehen was wiederverwendet wird. Eventuell lief bei IBM was ähnliches ab und der Angestellte hat nur die Löschung mitgekriegt, nicht aber eine gleichzeitige Archivierung.
Es gibt also durchaus Gründe für eine Löschaktion, die nichts mit Vertuschung zu tun haben. Ich denke, das wird sich die Tage wohl klären lassen.
> Es gibt also durchaus Gründe für eine Löschaktion, die nichts mit Vertuschung zu tun haben. Ich denke, das wird sich die Tage wohl klären lassen.
Welche denn? Einsparung von Speicherplatz? IBM wird in Sachen Rechtssicherheit ziemlich gut auskennen. Selbst eine Ein-Mann-Winzklitsche darf eigentlich keine geschäftsrelevanten Emails löschen.
Das Daten aus dem Bereich der Geschäftstätigkeit entfernt werden ist normal. Nur müssen (oder sollten) die Daten irgendwo gesichert sein.
Wer einfach so irgend etwas endgültig löscht macht sich immer sehr verdächtig.
Aber Du hast recht, das Theater wird sich in den nächsten Tagen aufklären.
"geschäftsrelevante Email"...so ein Quatsch. Solange Geschäfte MÜNDLICH abgeschlossen werden können besteht keine Pflicht zur Archivierung. Zumal das Medium vor Gericht äußerst angreifbar ist: hab Email nicht bekommen, Rechner abgestürzt, etc. etc. etc. Das mag das lokale Finanzamt anders sehen, dann hat man Pech gehabt bzw. braucht einen guten Steuerberater oder Anwalt.
Archiviert werden muss natürlich jeder Schriftverkehr auf Papier bzw. die Geschäftsanbahnung und die Geschäftsabwicklung muss nachvollziehbar sein. Das heißt aber nicht, daß jetzt jede Klitsche ein Programm zur Email- und Dokumentenarchivierung besitzen MUSS. Das ist Blödsinn 1. Güte.
> Solange Geschäfte MÜNDLICH abgeschlossen werden können besteht keine Pflicht zur Archivierung.
Natürlich müssen mündlich abgeschlossene Geschäfte nicht archiviert werden. Wie sollte das denn funktionieren? Aber darum ging es auch gar nicht.
> Zumal das Medium vor Gericht äußerst angreifbar ist: hab Email nicht bekommen, Rechner abgestürzt, etc. etc. etc.
Recht und Unrecht haben nichts, aber auch gar nichts, mit der Nachweisbarkeit zu tun. Das ist ein Grundsatz der leider von sehr vielen Menschen übersehen wird. Man ist z.B. genau dann ein Straftäter wenn man eine Straftat begangen hat, das hat nichts damit zu tun ob es jemand gesehen hat oder ob man überführt wurde! Man hat dann lediglich Glück das man (noch nicht) bestraft wird.
> Das mag das lokale Finanzamt anders sehen, dann hat man Pech gehabt bzw. braucht einen guten > Steuerberater oder Anwalt.
Das ist ja mal ein ganz toller Tipp! Wenn jemand das so handhabt, hat er beste Chancen sich zu ruinieren. Und auch das Finanzamt muss sich an Recht und Gesetz halten, daraus folgt dann das man die Mails doch archivieren sollte.
> Archiviert werden muss natürlich jeder Schriftverkehr auf Papier bzw. die Geschäftsanbahnung und die Geschäftsabwicklung muss nachvollziehbar sein.
Ach, aber wenn die Geschäftsanbahnung über Email läuft muss sie plötzlich nicht mehr nachvollziehbar sein? Kann ich irgendwie nicht so glauben. Das habe ich aus kompetenter Quelle auch schon anders gehört.
> Das heißt aber nicht, daß jetzt jede Klitsche ein Programm zur Email- und Dokumentenarchivierung besitzen MUSS.
Nein, ein Programm muss es nicht sein. Es reicht die Emails einfach zu archivieren. Ich selbst archiviere (kopiere) sie immer mit allen anderen wichtigen Daten auf eine externe Festplatte und zusätzlich auf CD-Roms (die an einem anderen Ort gelagert werden).
Also das Rechtsystem der USA verstehe ich irgendwie nicht. Wieso kann eine Firma etwas behaupten, aber nie Beweise oder Indizien vorlegen? Und vor allem: warum braucht das so verdammt lange??
Absichtlich herbeigeführte Verschleppungstaktik von SCO. Einfach nur Ausnutzung der US Justiz um Aktienkurse steigen zu lassen. Nicht mehr, nicht weniger. Hinter SCOs Klagen ist nix, aber auch garnix hinter. Schall und Rauch stammend von einem feuchten Furz Darl McBrides.
.. bei den SCO-Aktien steigt z.Zt. nix. Die sind wohl irgendwie impotent geworden. Vielleicht hilft da ein neues Super-Viagra? Oder ein Koffer aus/in Bielefeld.
Von Kai F. Lahmann am Fr, 21. Juli 2006 um 19:50 #
ich vermute, an dem Tag, als SCO eigentlich pleite war, hat da irgendwer den Witz gerissen "Wir müssen doch nur irgendjemanden verklagen, dann wird der Kurs schon wieder steigen." und ein anderer meinte dann "Wetten, dass man so einen Prozess endlos führen kann?"...
Wenn du das richtig machst kannst du das auch in Europa spielen.
Ein rechtsgültiges Delogierungsurteil für jemanden der seine Miete seit 2 Jahren nicht zahlt zu bekommen ist z.B. nicht leicht, wenn der zu Delogierende weis wie man ein Verfahren verzögern kann. Das kann dann 4-5 Jahre dauern.
Oh mein Gott! Ich hab mal gehört, dass Drogen häufig in Kaffe geschmuggelt werden. Ich hab schon so viel Kaffe getrunken und wieder in der Toilette entsorgt. Hab ich jetzt Beweismaterial vernichtet? Bin ich schuld dass Dealer nicht verurteilt werden? Muss ich jetzt in den Knast?
Und wenn ich dann auch die Rechnung des angeblich gestohlenem Fahrrad nicht finde, verklag ich ihn gleich nochmal weil er in meine Wohnung eingebrochen ist um die Rechnung zu vernichten.
Das ist ungefähr so als würde das BKA jemanden aufgrund des Mordes an Herrn Manfred Mustermann verhaften. Da niemand die Leiche von Herrn Mustermann vorweisen kann, muss jemand folglich des Mordes und der Beseitigung schuldig sein. Logik...
Sigmund Freud hätte sich an SCO und ihren Anwälten eine goldene Nase verdient...
Wo lebst du? Das ganze ist eine einzige geile Popcornveranstaltung. Lehn dich zurück, genieße und würdige die gebotene Unterhaltung anmessend.
/.
DocSnyder.
Entweder der fragliche Code stammt von SCO und dann müssen sie irgendwo eine Kopie zum vergleichen mit den Linux Quellen haben oder der Code kann nicht von SCO stammen, da sie ihn ja sonst in ihren Unterlagen hätten.
Das die Gerichte da überhaupt mit spielen verstehe ich nicht.
Und da hat ja niemand was gefunden.
Welchen Umweg der Code auch geht, es gibt immer ein Anfang und ein Ende. Oder im Falle des Prozesses: auch nicht.
Mal sehen, wie lange sich die US-Justiz noch auf der Nase herumtrampeln lässt. Selbst für deren Rechtssystem ist das eine Farce.
Ich denke mal das die durch solche Mätzchen ihr Ende nur noch ein wenig verzögern wollen!.
kopfschüttelnd,
grmpf
Wo bleibt das Update?
Und schließlich waren da noch ein paar arme Idioten die aus Angst eine nicht benötigte SCO-Lizenz bezahlt haben.
Die werden dann dreifach geprügelt: Einmal von dem Teil ihrer Kunden die sie beauftragen weil sie Linux einsetzen, und ein zweites Mal von ihren Aktionären weil sie Geld verschenken, und ein drittes Mal weil sie sich praktisch ein Schild umgehängt haben auf dem steht: "Verklagt mich, zahle alles".
Man muss sich in diesen Fall dann fragen warum sie das gemacht haben. Selbst mit viel Wohlwollen fällt mir da nichts unverdächtiges ein.
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe gilt Beweismittelvernichtung in den USA quasi immer als Schuldanerkenntniß (in De wahrscheinlich auch).
Was dagegen spricht ist das es nur ein einziger IBM Angestellter gesagt hat. Der hatte vielleicht Frust auf seine Firma? Oder es ist aus dem Zusammenhang gerissen, oder oder oder.
Auch das SCO trotz langer Kenntniß diese Vorfalls erst jetzt damit wuchert sollte einem zu denken geben.
Gruß
Mark
Gruß
Solange Microsoft Geld hat um es in SCO zu pumpen, wird SCO nicht verrecken.
Ich denke aber der tatbestand der beweismittelvernichtung ist in beiden systemen mehr oder weniger unerheblich da er in dem eigentlichen tatbestand untergeht(es ist unerheblich ob ein mörder versucht hat die tatwaffe zu verstecken oder nicht, er bekommt deswegen kein extra verfahren ^^)
Natürlich, als Tatbestand schon. Es könnte sogar sein das der Mörder das darf oder es zumindest straffrei ist.
Aber wenn man seine Unschuld darlegen möchte und es kommt raus das man alle möglichen Dinge nach Aufnahme des Verfahrens verschwinden lassen hat, hat man bestimmt ein Problem.
Und Recht wird nicht Eins zu Eins aus den Gesetzbüchern gesprochen. Der Richter hat meist eine Große Einflussmöglichkeit auf das Urteil.
Erst das Unschuldslämmchen spielen und dann Beweismittel vernichten nagt heftigst an der Glaubwürdikeit.
Wenn SCO allerdings nichts aufweisen kann als diese Löschung (wenn sie denn tatsächlich stattfand) werden sie keine schlüssige Argumentation hinbekommen.
Gruß
Mark
Eventuell lief bei IBM was ähnliches ab und der Angestellte hat nur die Löschung mitgekriegt, nicht aber eine gleichzeitige Archivierung.
Es gibt also durchaus Gründe für eine Löschaktion, die nichts mit Vertuschung zu tun haben. Ich denke, das wird sich die Tage wohl klären lassen.
Welche denn? Einsparung von Speicherplatz?
IBM wird in Sachen Rechtssicherheit ziemlich gut auskennen.
Selbst eine Ein-Mann-Winzklitsche darf eigentlich keine geschäftsrelevanten Emails löschen.
Das Daten aus dem Bereich der Geschäftstätigkeit entfernt werden ist normal. Nur müssen (oder sollten) die Daten irgendwo gesichert sein.
Wer einfach so irgend etwas endgültig löscht macht sich immer sehr verdächtig.
Aber Du hast recht, das Theater wird sich in den nächsten Tagen aufklären.
Gruß
Mark
Archiviert werden muss natürlich jeder Schriftverkehr auf Papier bzw. die Geschäftsanbahnung und die Geschäftsabwicklung muss nachvollziehbar sein. Das heißt aber nicht, daß jetzt jede Klitsche ein Programm zur Email- und Dokumentenarchivierung besitzen MUSS. Das ist Blödsinn 1. Güte.
Natürlich müssen mündlich abgeschlossene Geschäfte nicht archiviert werden. Wie sollte das denn funktionieren? Aber darum ging es auch gar nicht.
> Zumal das Medium vor Gericht äußerst angreifbar ist: hab Email nicht bekommen, Rechner abgestürzt, etc. etc. etc.
Recht und Unrecht haben nichts, aber auch gar nichts, mit der Nachweisbarkeit zu tun. Das ist ein Grundsatz der leider von sehr vielen Menschen übersehen wird. Man ist z.B. genau dann ein Straftäter wenn man eine Straftat begangen hat, das hat nichts damit zu tun ob es jemand gesehen hat oder ob man überführt wurde! Man hat dann lediglich Glück das man (noch nicht) bestraft wird.
> Das mag das lokale Finanzamt anders sehen, dann hat man Pech gehabt bzw. braucht einen guten > Steuerberater oder Anwalt.
Das ist ja mal ein ganz toller Tipp! Wenn jemand das so handhabt, hat er beste Chancen sich zu ruinieren.
Und auch das Finanzamt muss sich an Recht und Gesetz halten, daraus folgt dann das man die Mails doch archivieren sollte.
> Archiviert werden muss natürlich jeder Schriftverkehr auf Papier bzw. die Geschäftsanbahnung und die Geschäftsabwicklung muss nachvollziehbar sein.
Ach, aber wenn die Geschäftsanbahnung über Email läuft muss sie plötzlich nicht mehr nachvollziehbar sein? Kann ich irgendwie nicht so glauben. Das habe ich aus kompetenter Quelle auch schon anders gehört.
> Das heißt aber nicht, daß jetzt jede Klitsche ein Programm zur Email- und Dokumentenarchivierung besitzen MUSS.
Nein, ein Programm muss es nicht sein. Es reicht die Emails einfach zu archivieren.
Ich selbst archiviere (kopiere) sie immer mit allen anderen wichtigen Daten auf eine externe Festplatte und zusätzlich auf CD-Roms (die an einem anderen Ort gelagert werden).
Gruß
Mark
stammend von einem feuchten Furz Darl McBrides.
Ein rechtsgültiges Delogierungsurteil für jemanden der seine Miete seit 2 Jahren nicht zahlt zu bekommen ist z.B. nicht leicht, wenn der zu Delogierende weis wie man ein Verfahren verzögern kann. Das kann dann 4-5 Jahre dauern.
http://www.groklaw.net/articlebasic.php?story=20040413122355148
"'Ich habe Beweise hier in dem Koffer', sagt Gregory Blepp, Vizeprädident von SCO und zuständig für das Lizenzgeschäft."
Hat Blepp die Beweise vernichtet?
Wo ist der Koffer?
Hat der Koffer den Schlüssel 666?
Ist es der Koffer aus "Pulp Fiction"?
Ich liebe Verschwörungstheorien.
Der "Da Vinci Code" ist ja so was von langweilig dagegen...
Ich hab mal gehört, dass Drogen häufig in Kaffe geschmuggelt werden. Ich hab schon so viel Kaffe getrunken und wieder in der Toilette entsorgt.
Hab ich jetzt Beweismaterial vernichtet?
Bin ich schuld dass Dealer nicht verurteilt werden?
Muss ich jetzt in den Knast?
he Bin Laden, hab da mal eine netten Hinweis für ein Besuch, SCO