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Thema: Welche Variante von Red Hat/Fedora nutzen Sie?

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von ich bins nicht am Fr, 24. Februar 2012 um 21:31 #

RH soll die in Unternehmen meistgenutzte Distri sein?

bei uns sieht das eher so aus: von über 400 Linux-Servern sind gerade mal 24 RedHat(EL)-Systeme alle anderen laufen mit SLES
andere Distris gibts bei uns nicht.

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    Von ich am Fr, 24. Februar 2012 um 23:46 #

    Ich glaub das größte Problem ist, dass eben viele einfach die kostenlosen ableger nehmen.
    Red Hat hat nun mal die Entwicklungskosten am hals und andere wie Oracle oder eben die kostenlosen ableger werden, weil kostengünstiger oder kostenlos in den Unternehmen eingesetzt.

    Ich habe nur RHEL im einsatz, alein schon aus Prinzip, man muss einfach mal dem Chef die Situation erklären, den eine RHEL Lizenz kostet nicht die Welt. Sollte irgendwan mal Red Hat aus Kostengründen RHEL einstellt, so werden alle anderen "schmarozer" ziemlich alt aussehen. Auch die Linux Community, weil Red Hat dort ziemlich aktiv ist, was Unternehmen angeht.

    SLES ist wiederrum im Deutschland am meisten verbreitet. Ich selber bevorzuge aber RHEL, da Red Hat am meisten der Community etwas liefert. Auch ist Red Hat sehr am Kernel aktiv.

    Privat kann man die kostenlosen ableger nutzen, doch als Firma würde ich mich sehr schämen. Man will ja auch nicht das die eigenen produzierten Produkte einfach von jemanden kopiert und kostengünstiger verkauft werden.

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      Von DriverDevel am Sa, 25. Februar 2012 um 11:26 #

      So in etwa sehe ich das auch. Trotz mehrerer Ärgerlichkeiten im etwas Desktop-näheren Einsatz von RHEL5 (Probleme mit Druckereinrichtung, SVN, ...) bin ich dennoch stark für den Kauf von RHEL-Subscriptions anstelle von kostenlosen Clones im Unternehmenseinsatz (wenn man nicht gerade Debian o.ä. einsetzt), da man dadurch die Linux-Weiterentwicklung am ehesten fördert.

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      Von der Leyen am Sa, 25. Februar 2012 um 17:25 #

      was heißt hier schmarotzen? Am ehesten könnte man es Oracle vorwerfen, weil die die einzigen sind, die Kapital daraus schlagen. Dann wäre auch Ubuntu ein Schmarotzer, weil sie die Quellen von Debian mitnutzen. Jede Firma die Debian/Ubuntu nutzt, könnte man außerdem als Schmarotzer deklarieren, da Debian/Ubuntu so gut wie nichts zum Linux-Kernel beiträgt. (Greg Kroah Hartman hat ja mal in diese Kerbe reingeschlagen).

      Ich finde du solltest deine Position nochmal überdenken. Red Hat lebt meiner Meinung nach vor allem von den Firmen, für die sich die Frage nach einem RHEL-Klon gar nicht stellt, da diese die nötigen Zertifizierungen für gewisse Applikationen gar nicht mitbringen (Datenbankanwendung in Banken, Versicherungen, ...).

      http://www.heise.de/open/artikel/Die-Woche-Red-Hat-oder-CentOS-876073.html

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        Von blubber am Mo, 27. Februar 2012 um 12:38 #

        Das macht nix. Z.B. Oracle läuft unter Virtualisierung meistens unter VMware, obwohl nur OracleVM damit supported ist :)

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      Von devent am So, 26. Februar 2012 um 20:12 #

      Ableger und eine kostenlose Nutzung ist eindeutig von der Lizenz (die GPL) erlaubt. Das war eindeutig klar für Redhat, als sie damit angefangen haben Linux kommerziell zu nutzen. Man kann also weder andere als "schmarozer" bezeichnen oder kann sich irgendjemand wegen irgendetwas schämen.

      Wie soll man bitte ein "Schmarotzer" sein, wenn es ausdrücklich von dem Hersteller oder den Entwicklern erlaubt wurde? Wenn du jemanden einlädst und du ihm sein Bier anbietest, ist er dann auch ein "Schmarotzer", wenn er das Bier annimmt?

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        Von kotz am Mo, 27. Februar 2012 um 15:37 #

        Offensichtlich ist das gar nicht so "klar".

        Siehe
        http://www.pro-linux.de/news/1/18081/comm/507329/re7-meinsenf.html

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    Von Kimberon am Sa, 25. Februar 2012 um 09:34 #

    SLES ist halt doch sehr auf Deutschland beschränkt, und in größeren Unternehmen, vorallem amerikanischen, findest du fast du nur RHEL-Server. Einen SLES-Server habe ich in den letzten 10 Jahren noch nirgends angetroffen.

    Im aktuellen Unternehmen haben sie für die Desktops sogar eine eigene Distribution, die auf einem kostenlosen RHEL-Ableger aufbaut.

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      Von haha am Mo, 27. Februar 2012 um 10:45 #

      Große deutsche farbmarkante Kommunikationsfirma, ca 600 Linux-Server und davon ca. 20 % RHEL, Rest SLES....

      Suse hat im Profi-Bereich einen riesigen Vorteil: Sehr zeitnaher, qualifizierter Support und dieser noch in deutsch ;)

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