Habe hier einen HP DeskJet stehen und der funktioniert meiner Meinung nach unter Linux viel besser als unter Windows. Mit Windows XP musste man eine recht lange Installation über sicher ergehen lassen, damit man mithilfe der HP Software auch schauen konnte, wie voll die Patrone noch etwa ist.
Für Windows 7 hingegen gibt es von HP keine offizielle Software mehr. Der Treiber wird ausschließlich per Windows-Updates bereitgestellt und es ist nur möglich den Füllstand der Patronen mithilfe eines kleinen Tricks nachzuschauen: Den Windows Vista Treiber installieren mit Vista-Kompatibilitätsmodus. Ich habe es nichtgetestet, aber es sollte schon vorher klar sein, dass ich irgendwie Probleme bekomme, wenn ich einen Treiber für System X auf System Y installiere...
Ein anderes Problem bestand unter Windows darin, dass seit jeher ein Bug in der Windows-Druckwarteschlange ist, dass man manchmal keine Druckaufträge mehr löschen kann. Da hilft (meist) Windows-Trick #1: Neustarten. Ab und zu kam es (zumindest unter Windows XP) vor, dass der Drucker plötzlich nicht mehr erkannt wurde und eine vollständige Neuinstallation der HP-Software notwendig war.
Es mag sein, dass das wahrscheinlich mit der HP-Software zusammenhängt, allerdings habe ich unter Linux das Problem nie gehabt. Dank der HP-Software für Linux kann ich von beliebigen (unterstützen) HP-Geräten den Füllstand prüfen oder gar andere Druckereinstellungen ausführen. Druckererkennung funktioniert bisher auch immer einwandfrei und die Druckergebnisse sind ebenfalls gut.
Mein Fazit ist dementsprechend: Linux hat zumindest mit HP-Geräten einen ausgezeichneten Druckersupport. Ich drucke und richte Drucker lieber unter Linux ein.
(Von Mac kann ich nicht reden, habe es nie verwendet.)
Naja, perfekt stimmt nicht. Ich habe hier einen Brother HL-2070N stehen und wenn ich was drucken lasse, bekomme ich dauernd die Meldung, dass das Papier alle waere, was aber nicht stimmt. Zudem unterstützt der Treiber unter Linux keinen manuellen Duplex, unter Windows schon. Die Treiber muessen via --force-architecture installiert werden, weil es keine 64 Bit-Treiber gibt. Also perfekt ist anders. Aber bis auf diese Kleinigkeiten druckts! Ich kann alle Qualitaeten des Druckers ansteuern und die Ergebnisse sind gut.
Von J.C. Denton am Fr, 17. Februar 2012 um 22:30 #
Das kann ich so ebenfalls für den HL-2030 unterschreiben. Zusätzlich noch, dass 1200HQ (dpi) anfangs etwas zickig war - ansonsten einwandfrei. Funktioniert auch sehr schön am USB-Port der FritzBox.
Wieso hast du die proprietären Treiber von Brother überhaupt installiert? Der HL-2070N druckt auch mit den freien Treibern, ich habe zumindest noch keine Probleme festgestellt.
Die Linuxtreiber (hplip usw.) stammen direkt von HP, von daher ist Linux sogar ein bisschen privilegiert, da keine Zwischen-, Drucker- oder Betriebssystemhersteller die Supportzeiten künstlich begrenzen können. Ein alter HP Laserjet-Printer von 1996 funktioniert deshalb immer noch unter Linux (wenn das von Apple verpatchte Cups 1.6 gefixt worden ist, wird das auch in Zukunft noch funktionieren). Bei anderen Druckerherstellern sieht es aber mitunter zappenduster aus.
Das stimmt wohl, daher empfehle ich Linuxnutzern grundsätzlich HP-Drucker. Alleine schon, weil die Druckqualität auch nicht wirklich schlecht ist. Der Verbrauch könnte besser sein, aber man kann nun mal nicht alles haben.
Es wäre wirklich klasse wenn die anderen Hersteller sich da auch mal etwas mehr Mühe geben würden, aber das ist dann wohl eher Wunschdenken.
Ich kann Brother Drucker empfehlen, gibt für jeden Drucker einen Treiber vom Hersteller und die Verbrauchsmaterialien sind meist sehr günstig zu beziehen. (10 Patronen Farben beliebig wählbar für zusammen 8€)
stimmt hatte grad bei beiden Herstellern verglichen, das ist ja Wahnsinn der Unterschied. Ruhemodus 9W vs 11W und Bereitschaft 17,5W vs 75W :huh:. (HP M1415nf und MFC.9120 - beiders Farblaser 4in1)
Der niedrige Wert jeweils der HP. Nutze seit Jahren Brother Tintenstrahlgeräte.
Von da-real-lala am Fr, 17. Februar 2012 um 17:41 #
Kann ich auch nur bestaetigen. Grundsaetzlich gilt: Hardware samt Seriennummer + Name der Distro googeln. So habe ich herausgefunden, dass mein billiger Drucker/Scanner Hybrid von HP funktioniert. Auf Ubuntu stecke ich den USB Stecker ein, es werkelt ein bisschen und 2 min spaeter ist der Drucker einsatzbereit, auch scannen kann man gleich mit Simple Scan. Auf Debian musste ich hplip von HPs Website installieren, da auf Squeeze zu alt. Dannach musste ich den Drucker per CUPS Web Interface einfach hinzufuegen. Leichter geht's wohl kaum.
Ich kann auch nicht klagen Wenn man vor dem HW-Kauf (am besten PS-Drucker wie HP oder Brother Laserdrucker) darauf achtet, das es auch unter Linux läuft, gibt es keinen Stress. Selbst mein Epson Nadeldrucker (LQ-300+II) druckt unter Linux problemlos, genauso wie ein Brother Labeldrucker. Zu Windows kann ich nichts sagen, weil ich es nicht mehr einsetze. Ich kann Brotherdrucker empfehlen, die sind Problemlos!
Früher hätte ich auch HP empfohlen, heute aber nicht mehr.
Meinen letzten HP Drucker Drucker, ich meine mich zu erinnern das es ein 3000er Modell war (3005?), habe ich sofort wieder zurückgeschickt. Er wurde unter Linux nicht erkannt. Es lag aber nicht an der Software, sondern an dem billigst angebrachten USB Port. Der hatte einen Wackler. Ruckelte man daran wurde der Drucker erkannt. Nach einer Weile war er wieder nicht mehr ansprechbar. Bis man erneut daran gewackelt hat.
Erstaunlich, das schon bei so einem banalen Produktionsfehler eine Firma 'nicht mehr empfohlen' wird. Das Gerät hätte man umtauschen können, statt zurückgeben.HPs 3-in-1-Geräte haben genügend Vorteile gegenüber der Konkurrenz (z. B. Robustheit, Langlebigkeit, Plattform-Unabhängigkeit).
Canon beispielsweise hat von Modell zu Modell stark schwankende Qualität und man muss immer vorher überprüfen, ob CUPS den Drucker unterstützt - was allzu oft vorkommt.
HP hat allgemein in der Qualität und vor allem beim Service nachgelassen. Leider. Habe vor einiger Zeit ein Notebook von HP mit Linux drauf gekauft und als es zu einem Problem kam sagte der Support dass er bei Linux keine Unterstützung leisten kann und ich doch Windows installieren sollte. Ich habe das Ding dann 3x zum Reparieren eingeschickt und erst nachdem ich einen Anwalt eingeschaltet hatte wurde von dort aus eingesehen dass ich ein gesetzliches Rückgaberecht habe wenn der Fehler nicht behoben werden kann.
Habe hier einen HP DeskJet stehen und der funktioniert meiner Meinung nach unter Linux viel besser als unter Windows. Mit Windows XP musste man eine recht lange Installation über sicher ergehen lassen, damit man mithilfe der HP Software auch schauen konnte, wie voll die Patrone noch etwa ist.
Für Windows 7 hingegen gibt es von HP keine offizielle Software mehr. Der Treiber wird ausschließlich per Windows-Updates bereitgestellt und es ist nur möglich den Füllstand der Patronen mithilfe eines kleinen Tricks nachzuschauen: Den Windows Vista Treiber installieren mit Vista-Kompatibilitätsmodus.
Ich habe es nichtgetestet, aber es sollte schon vorher klar sein, dass ich irgendwie Probleme bekomme, wenn ich einen Treiber für System X auf System Y installiere...
Ein anderes Problem bestand unter Windows darin, dass seit jeher ein Bug in der Windows-Druckwarteschlange ist, dass man manchmal keine Druckaufträge mehr löschen kann. Da hilft (meist) Windows-Trick #1: Neustarten.
Ab und zu kam es (zumindest unter Windows XP) vor, dass der Drucker plötzlich nicht mehr erkannt wurde und eine vollständige Neuinstallation der HP-Software notwendig war.
Es mag sein, dass das wahrscheinlich mit der HP-Software zusammenhängt, allerdings habe ich unter Linux das Problem nie gehabt. Dank der HP-Software für Linux kann ich von beliebigen (unterstützen) HP-Geräten den Füllstand prüfen oder gar andere Druckereinstellungen ausführen.
Druckererkennung funktioniert bisher auch immer einwandfrei und die Druckergebnisse sind ebenfalls gut.
Mein Fazit ist dementsprechend: Linux hat zumindest mit HP-Geräten einen ausgezeichneten Druckersupport. Ich drucke und richte Drucker lieber unter Linux ein.
(Von Mac kann ich nicht reden, habe es nie verwendet.)
Ich kann dazu nur sagen die Brother Druckertreiber funktionieren generell auch sehr Gut.
sind aber binary only und zicken manchmal etwas rum (für tinten strahler der DCP und MFC familien, bei HL laser printern alles perfekt)
Naja, perfekt stimmt nicht. Ich habe hier einen Brother HL-2070N stehen und wenn ich was drucken lasse, bekomme ich dauernd die Meldung, dass das Papier alle waere, was aber nicht stimmt. Zudem unterstützt der Treiber unter Linux keinen manuellen Duplex, unter Windows schon. Die Treiber muessen via --force-architecture installiert werden, weil es keine 64 Bit-Treiber gibt. Also perfekt ist anders. Aber bis auf diese Kleinigkeiten druckts! Ich kann alle Qualitaeten des Druckers ansteuern und die Ergebnisse sind gut.
Das kann ich so ebenfalls für den HL-2030 unterschreiben. Zusätzlich noch, dass 1200HQ (dpi) anfangs etwas zickig war - ansonsten einwandfrei. Funktioniert auch sehr schön am USB-Port der FritzBox.
Wieso hast du die proprietären Treiber von Brother überhaupt installiert? Der HL-2070N druckt auch mit den freien Treibern, ich habe zumindest noch keine Probleme festgestellt.
Die Linuxtreiber (hplip usw.) stammen direkt von HP, von daher ist Linux sogar ein bisschen privilegiert, da keine Zwischen-, Drucker- oder Betriebssystemhersteller die Supportzeiten künstlich begrenzen können.
Ein alter HP Laserjet-Printer von 1996 funktioniert deshalb immer noch unter Linux (wenn das von Apple verpatchte Cups 1.6 gefixt worden ist, wird das auch in Zukunft noch funktionieren).
Bei anderen Druckerherstellern sieht es aber mitunter zappenduster aus.
Das stimmt wohl, daher empfehle ich Linuxnutzern grundsätzlich HP-Drucker. Alleine schon, weil die Druckqualität auch nicht wirklich schlecht ist. Der Verbrauch könnte besser sein, aber man kann nun mal nicht alles haben.
Es wäre wirklich klasse wenn die anderen Hersteller sich da auch mal etwas mehr Mühe geben würden, aber das ist dann wohl eher Wunschdenken.
Ich kann Brother Drucker empfehlen, gibt für jeden Drucker einen Treiber vom Hersteller und die Verbrauchsmaterialien sind meist sehr günstig zu beziehen. (10 Patronen Farben beliebig wählbar für zusammen 8€)
Bei den Laserdruckern von Brother ist der Stromverbrauch im Standby und Idle so hoch, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis der HP günstiger wird.
stimmt hatte grad bei beiden Herstellern verglichen, das ist ja Wahnsinn der Unterschied. Ruhemodus 9W vs 11W und Bereitschaft 17,5W vs 75W :huh:.
(HP M1415nf und MFC.9120 - beiders Farblaser 4in1)
Der niedrige Wert jeweils der HP.
Nutze seit Jahren Brother Tintenstrahlgeräte.
Kann ich auch nur bestaetigen. Grundsaetzlich gilt: Hardware samt Seriennummer + Name der Distro googeln. So habe ich herausgefunden, dass mein billiger Drucker/Scanner Hybrid von HP funktioniert. Auf Ubuntu stecke ich den USB Stecker ein, es werkelt ein bisschen und 2 min spaeter ist der Drucker einsatzbereit, auch scannen kann man gleich mit Simple Scan.
Auf Debian musste ich hplip von HPs Website installieren, da auf Squeeze zu alt. Dannach musste ich den Drucker per CUPS Web Interface einfach hinzufuegen. Leichter geht's wohl kaum.
Ich kann auch nicht klagen
Wenn man vor dem HW-Kauf (am besten PS-Drucker wie HP oder Brother Laserdrucker) darauf achtet, das es auch unter Linux läuft, gibt es keinen Stress.
Selbst mein Epson Nadeldrucker (LQ-300+II) druckt unter Linux problemlos, genauso wie ein Brother Labeldrucker.
Zu Windows kann ich nichts sagen, weil ich es nicht mehr einsetze.
Ich kann Brotherdrucker empfehlen, die sind Problemlos!
Früher hätte ich auch HP empfohlen, heute aber nicht mehr.
Meinen letzten HP Drucker Drucker, ich meine mich zu erinnern das es ein 3000er Modell war (3005?), habe ich sofort wieder zurückgeschickt. Er wurde unter Linux nicht erkannt. Es lag aber nicht an der Software, sondern an dem billigst angebrachten USB Port. Der hatte einen Wackler. Ruckelte man daran wurde der Drucker erkannt. Nach einer Weile war er wieder nicht mehr ansprechbar. Bis man erneut daran gewackelt hat.
Dann wäre er unter Windows auch nicht erkannt worden.
Erstaunlich, das schon bei so einem banalen Produktionsfehler eine Firma 'nicht mehr empfohlen' wird. Das Gerät hätte man umtauschen können, statt zurückgeben.HPs 3-in-1-Geräte haben genügend Vorteile gegenüber der Konkurrenz (z. B. Robustheit, Langlebigkeit, Plattform-Unabhängigkeit).
Canon beispielsweise hat von Modell zu Modell stark schwankende Qualität und man muss immer vorher überprüfen, ob CUPS den Drucker unterstützt - was allzu oft vorkommt.
HP hat allgemein in der Qualität und vor allem beim Service nachgelassen. Leider. Habe vor einiger Zeit ein Notebook von HP mit Linux drauf gekauft und als es zu einem Problem kam sagte der Support dass er bei Linux keine Unterstützung leisten kann und ich doch Windows installieren sollte. Ich habe das Ding dann 3x zum Reparieren eingeschickt und erst nachdem ich einen Anwalt eingeschaltet hatte wurde von dort aus eingesehen dass ich ein gesetzliches Rückgaberecht habe wenn der Fehler nicht behoben werden kann.