Naja, die USE Flags machen auch nichts anderes als bei Übersetzen der Pakete Flags ein oder aus zu schalten. Nichts du nicht auch mit jeder standard Distribution machen kannst. Du lädst dir das Source Paket runter, passt die gewünschten Optionen an, und baust es neu.
Gerade bei Server, wo in der Regel nur einer bis wenige (nach außen offene) Dienste laufen, ist damit der Vorteil von zentralen USE Flags kaum vorhanden.
Aber bei der Standard-Distribution musst du es von Hand machen und bei Gentoo übernimmt das Paketsystem für dich die Arbeit. Da Software auch aktuell gehalten werden möchte, fällt da auch bei wenig Software etwas an Aufwand weg.
Abgesehen vom Aufwand - der hier schnell mal unterschätzt wird. Ein emerge -xyz abzusetzen kann ich aus dem Urlaub oder auch der Geschäftsreise schnell mal delegieren, etwa wenn ein Sicherheitsproblem sofortiges eingreifen erfordert. Lad dir mal Source-Paket TolleLib runter, mach damit mal das und jenes und mach dann ein ... nee Danke, ohne mich. Wenn ich möchte das mir Server den Urlaub ruinieren, kann ich mir auch einen Vertriebler von Microsoft einbestellen
Der Aufwand die richtige USE Flags zu setzen ist aber auch enorm. Es werden nunmal immer mehr und thematisch geordnet sind sie auch nicht. Alle USE-Flags durchgucken und richtig setzen macht zwar nur einmal viel Arbeit aber den Schritt könnte man durchaus vereinfachen.
Ansonsten muss ich dir aber zustimmen. Stehen die Flags erst einmal, dann ist es sehr angenehm. Wobei es, weniger bei Server-Paketen, auch imemr mal Kompilierungsprobleme gibt und bei unzureichend gewarteten Paketen ein Fix dann schon lange dauern kann, dann braucht man auch wieder den Source und muss es solange in /usr/local hauen.
Soo kompliziert ist das mit den USE-Flags auch nicht, vor allem wenn man ufed nutzt - da stehen die USE-Flags alle inklusive Beschreibung drin. Das geht man einmal durch und hat dann alle benötigten oder ungewollten Flags gesetzt.
Jo ufed kenne ich und habe ich genutzt. Und nein, kompliziert ist da nichts dran. Manchmal sind die Beschreibungen etwas verwirrend aber meistens passt es schon. Und man stellt sie ja auch nur einmal ein.
Bedingt durch die Tatsache, dass sie nur die Sources und einen automatisierten Buildprozess liefern, sind die notwendigen Tests bis ein Paket stabil markiert wird aber langwieriger und somit ist der stable-Zweig nicht immer ganz so aktuell (Der Umstieg auf KDE4 erfolgte AFAIR erst mit 4.2 in den stable-Zweig). Das ist aber prinzipbedingt und daher auch nachvollziehbar und ok so. Für meinen kleinen HTPC lohnt sich der Aufwand aber nicht. Also Gentoo ist wirklich toll aber installieren geht mit Arch auf schwächeren Rechnern einfach schneller, wenns Binärpakete sind. Ja ich weiß: distcc, cross-compilen usw. aber so gehts ja auch.
Naja, die USE Flags machen auch nichts anderes als bei Übersetzen der Pakete Flags ein oder aus zu schalten. Nichts du nicht auch mit jeder standard Distribution machen kannst. Du lädst dir das Source Paket runter, passt die gewünschten Optionen an, und baust es neu.
Gerade bei Server, wo in der Regel nur einer bis wenige (nach außen offene) Dienste laufen, ist damit der Vorteil von zentralen USE Flags kaum vorhanden.
Aber bei der Standard-Distribution musst du es von Hand machen und bei Gentoo übernimmt das Paketsystem für dich die Arbeit. Da Software auch aktuell gehalten werden möchte, fällt da auch bei wenig Software etwas an Aufwand weg.
Abgesehen vom Aufwand - der hier schnell mal unterschätzt wird. Ein emerge -xyz abzusetzen kann ich aus dem Urlaub oder auch der Geschäftsreise schnell mal delegieren, etwa wenn ein Sicherheitsproblem sofortiges eingreifen erfordert. Lad dir mal Source-Paket TolleLib runter, mach damit mal das und jenes und mach dann ein ... nee Danke, ohne mich. Wenn ich möchte das mir Server den Urlaub ruinieren, kann ich mir auch einen Vertriebler von Microsoft einbestellen
Der Aufwand die richtige USE Flags zu setzen ist aber auch enorm. Es werden nunmal immer mehr und thematisch geordnet sind sie auch nicht. Alle USE-Flags durchgucken und richtig setzen macht zwar nur einmal viel Arbeit aber den Schritt könnte man durchaus vereinfachen.
Ansonsten muss ich dir aber zustimmen. Stehen die Flags erst einmal, dann ist es sehr angenehm. Wobei es, weniger bei Server-Paketen, auch imemr mal Kompilierungsprobleme gibt und bei unzureichend gewarteten Paketen ein Fix dann schon lange dauern kann, dann braucht man auch wieder den Source und muss es solange in /usr/local hauen.
Soo kompliziert ist das mit den USE-Flags auch nicht, vor allem wenn man ufed nutzt - da stehen die USE-Flags alle inklusive Beschreibung drin. Das geht man einmal durch und hat dann alle benötigten oder ungewollten Flags gesetzt.
Jo ufed kenne ich und habe ich genutzt. Und nein, kompliziert ist da nichts dran. Manchmal sind die Beschreibungen etwas verwirrend aber meistens passt es schon. Und man stellt sie ja auch nur einmal ein.
Bedingt durch die Tatsache, dass sie nur die Sources und einen automatisierten Buildprozess liefern, sind die notwendigen Tests bis ein Paket stabil markiert wird aber langwieriger und somit ist der stable-Zweig nicht immer ganz so aktuell (Der Umstieg auf KDE4 erfolgte AFAIR erst mit 4.2 in den stable-Zweig). Das ist aber prinzipbedingt und daher auch nachvollziehbar und ok so. Für meinen kleinen HTPC lohnt sich der Aufwand aber nicht.
Also Gentoo ist wirklich toll aber installieren geht mit Arch auf schwächeren Rechnern einfach schneller, wenns Binärpakete sind. Ja ich weiß: distcc, cross-compilen usw. aber so gehts ja auch.