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Thema: Sollte Debian die unfreien Repositorien aufgeben?

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von asdfgh am Fr, 13. Juli 2012 um 22:56 #

Ideologischer Mist! Wenn ich das schon wieder höre!
Jeder hat doch ideologische Grenzen! Fändest du es gut, wenn Debian mit Excel-, Word- und Powerpointviewer unter Wine ausgeliefert würde? Es gibt Grenzen! Und _eine_ natürliche Grenze ist frei/unfrei. Wenn deine Grenze wo anders verläuft ist das eine Sache, das Bemühen freie Software zu fördern als Mist abzutun eine andere.
Freie Software existiert nur weil Menschen (in diesem Fall Programmierer) Ideale haben, daran muss man gelegentlich erinnern!!!

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    Von nico am Fr, 13. Juli 2012 um 23:40 #

    In einer idealen Welt ist freie Software super. Die Welt ist nun mal bunt. Zwischen Frei und Unfrei ist eben auch noch open und shared. Und in dem Umfeld gibt es einen Haufen von Firmen und Programmierern die auch noch mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen etwas Geld verdienen müssen.

    Freie Software zu fördern finde ich gut, nur gelingt dies nicht dadurch indem eine bestehende, gewachsene Community vor den Kopf gestoßen wird.

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      Von asdfgh am Fr, 13. Juli 2012 um 23:58 #

      Ich habe kritisiert, dass die Forderungen der FSF als ideologischer Mist abgetan werden.


      Freie Software kommt nicht aus dem luftleeren Raum. Sie beruht auf einer humanistischen Einstellung.

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    Von fuffy am Sa, 14. Juli 2012 um 11:40 #

    Konsequenterweise müsste Debian LibreOffice ohne Im- und Exportfilter für DOC, XLS und PPT ausliefern, da man anderenfalls die Verbreitung unfreier Formate fördert, usw. Wer Kompatibilität zu MS Office braucht, muss sich LibreOffice von Upstream besorgen.
    libmad etc. gehören natürlich auch entfernt.

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      Von Peter Lustich am Sa, 14. Juli 2012 um 14:34 #

      Ist doch toll ... wenn man in einem Gefaengnis ist .... und den Zellenschluessel gereicht bekommt ;)

      Nochmal back2topic:

      Wenn Debian sich der FSF anschliesset ist das ein Zeichen an die Grossen Hardware-Hersteller. Ich bin mir sicher, es wuerden weitere Distributionen/Projekte folgen. Es gibt keine andere Moeglichkeit.

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        Von .-,-.,-,.-, am Sa, 14. Juli 2012 um 14:49 #

        Doch, es gibt eine andere Möglichkeit, nämlich die, das noch eine weitere Distro in der Bedeutungslosigkeit verschwindet.

        Auch setzt Du voraus, dass Debian u.U. geschlossen ins FSF-Lager wandert. Das wird IMO nicht passieren.

        Ich hoffe sehr, dass die FSF Debian die Unterstützung aus bekannten Gründen verweigert und Debian so seinen eigenen Weg weitergehen kann. Squeeze ist aufgrund des neuen Vorgehens in Debian Main zwar etwas komplizierter in der Handhabung geworden, aber immerhin weiß man, wo man die herausgerissenen Firmwaredateien gleich wiederfindet.

        Debian Main ist schon völlig frei. Dazu braucht es keine Bestätigung der FSF, DFSG-Konformität reicht vollkommen.

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        Von nico am Sa, 14. Juli 2012 um 15:15 #

        Die Hersteller pfeifen doch auf Debian. Immerhin steht da kein Unternehmen dahinter. Bei RedHat würden die sich wohl etwas bewegen.

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