CPTN ist, wie ich es verstanden habe, eine Defensivorganisation. Novell hatte früher gegen Microsoft patentgetrollt, und jetzt will MS die Patente in Sicherheit bringen, damit sowas nicht nochmal passiert. Da geht es vor allem um Office-Patente.
Hm... Novell beschäftigt aber viele Leute an LibreOffice bzw. OpenOffice.org. Ich fänds nicht so toll. (Um openSUSE mache ich mir weniger Sorgen. Die können sich bei der aktuell aus meiner sicht starken Community selbst aus der Schei*e reiten, wenn sie wollen.)
weil ich nicht denke das Novell Patente verkaufen wird, die Linux und freie Software gefährden. SLE (und damit SUSE/openSUSE) haben den "Löwenanteil" des Novell-Umsatzes ausgemacht. Ich denke nicht das Novell diesen nun gefährden will.
Auf der anderen Seite: Apple vertraue ich, aber vor Oracle habe ich Angst. Microsoft.... wer mich kennt das ich diesen Laden wirklich hasse. (Mit mir ist es nicht möglich normal über MS zu reden, soviel dazu.) Ich denke aber das Microsoft ungefährlich ist, eben weil sie in der Vergangenheit schon mal versucht haben, Konkurrenten mit unlauterem Wettbewerb auszustechen. ich denke, in einem demokratisch-regierten Amerika haben sie dort noch weniger Kredit....
Aha, die Free Software Foundation (da werden sich die entsprechenden Leute bei der Kartellbehörde wahrscheinlich erstmal fragen: Was? Wer?) schwärzt die CPTN, also Microsoft, Apple, Oracle, also Größen der amerikanischen IT und angehende Monopolisten mit ordentlich Lobby und Kohle, bei der (amerikanischen) Kartellbehörde an.
Dank der Samba-Geschichte, kennen die Kartellbehörden Freie Software recht gut. Die Entwickler haben zusammen mit der FSF dort ja einen epischen Sieg errungen. Und Microsoft ist natürlich z.B. in der EU mit seiner Rekord-Strafe aufgefallen und ohnehin kein Unbekannter.
Ich habe mit "Nein" gestimmt, weil ich wohl noch nicht so weit bin, die Patente und ihre Anwendbarkeit auf Freie Software anzuerkennen. Wenn man es so verfolgt, erkennt wohl die FSF inzwischen die Patente an, was ich für einen Fehler halte, denn wenn die FSF jetzt sagt "die dürfen nicht, sonst können die", dann ist das gleich zu, "die können das machen" schon morgen.
Und das stimmt doch überhaupt nicht. Und wenn es stimmt, dann soll es passieren, und dann wird es schon bald danach nicht mehr gehen, und die Welt wäre besser.
Ich bin grundsätzlich dagegen den Verkauf Novells zu stoppen, aber die Kartellbehörden sollten für den Verkauf entsprechende Vorgaben machen. Einer dieser Vorgaben sollte sein das die Patente Novells nicht verkauft werden dürfen sondern in einen Portfolio landen das es jeden erlaubt sie frei zu nutzen. Dadurch hat keiner Vor- oder Nachteile daraus.
Wie wissen ja nicht, um welche Softwarepatente es sich überhaupt handelt. Normalerweise erstreckt sich der Softwarepatentschutz auch "nur" auf 20 Jahre, sie gelten nicht auf ewig. Gerade hier muß man aber aufpassen. Denn z.B. viele MPEG-LA- und auch praktisch alle MP3-Patente müssten in dieser Dekade auslaufen.
Das ist schon möglich. Jedoch bis die Patente auslaufen kann man damit noch viel Schaden anrichten. Es bleibt wie es ist, Software- und Logikpatente gehören weltweit verboten, sie schaden der Wirtschaft und den Menschen.
Volle Zustimmung. "Softwareerfindungen", denen nur eine geringe bis gar keine Schöpfungshöhe zukommt (das dürften so gut wie alle sein), müssten weltweit zwingend von der Patentierung ausgeschlossen werden.
Wie einfach du dir anscheinend das Handwerk des Programmierers vorstellst. Ich hoffe du stehst nicht hinter dieser Aussage, dass diesem Handwerk "eine geringe bis gar keine Schöpfunghöhe zukommt". Ansonsten hast du noch nicht viel davon verstanden.
Ich stehe da voll dahinter. Der etwas schwammige Begriff "Schöpfungshöhe" scheint hier meist das Problem zu sein. Überspitzt und sehr einfach formuliert: Wenn jemand sagt 1+1=2 und ein anderer sagt, 3+5=8 und lässt sich Letzteres in allgemeinerer Form patentieren, dann ist die Möglichkeit der Patentierung an sich und das Verlangen von Patentgebühren von Ersterem ein Supergau für jede Form der Innovation. Genau das passiert heutzutage in einem weiten Bereich der Softwarepatente. Viel zu viel Triviales darf patentiert werden.
Hier ein paar Beispiele, damit das Ganze nicht so allgemein bleibt: http://webshop.ffii.org/index.de.html http://eupat.ffii.org/patente/wirkungen/index.de.html#links http://www.ostc.de/patent.html#TrivialeSoftwarepatente
Es ist egal ob Novell verkauft wird oder auch nicht, CPTN wird irgenwann die Patentkeule rausholen. Von mir aus kann Novell auch Pleite gehen!
CPTN ist, wie ich es verstanden habe, eine Defensivorganisation. Novell hatte früher gegen Microsoft patentgetrollt, und jetzt will MS die Patente in Sicherheit bringen, damit sowas nicht nochmal passiert. Da geht es vor allem um Office-Patente.
Hm... Novell beschäftigt aber viele Leute an LibreOffice bzw. OpenOffice.org. Ich fänds nicht so toll. (Um openSUSE mache ich mir weniger Sorgen. Die können sich bei der aktuell aus meiner sicht starken Community selbst aus der Schei*e reiten, wenn sie wollen.)
Wäre nur schade um das Gehalt von Greg.....
LO droht damit leider ein früher tot.
weil ich nicht denke das Novell Patente verkaufen wird, die Linux und freie Software gefährden. SLE (und damit SUSE/openSUSE) haben den "Löwenanteil" des Novell-Umsatzes ausgemacht. Ich denke nicht das Novell diesen nun gefährden will.
Auf der anderen Seite: Apple vertraue ich, aber vor Oracle habe ich Angst. Microsoft.... wer mich kennt das ich diesen Laden wirklich hasse. (Mit mir ist es nicht möglich normal über MS zu reden, soviel dazu.) Ich denke aber das Microsoft ungefährlich ist, eben weil sie in der Vergangenheit schon mal versucht haben, Konkurrenten mit unlauterem Wettbewerb auszustechen. ich denke, in einem demokratisch-regierten Amerika haben sie dort noch weniger Kredit....
"in einem demokratisch-regierten Amerika"
In welcher Utopie soll es das geben?
Geh doch nach Nordkorea, wenn's dir bei uns nicht gefällt
Die USA, du und dein Deutschland können ja nach Nordkorea auswandern wenn es dir da so gefällt, ich bleibe hier und gründe meinen eigenen Staat,
Mit demokratisch meinte ich, dass die Partei, Die Demokraten momentan an der Macht sind. Welche vorstellung hast du denn bitte von Demokratie?
Sinnvoller wär's SW Patente weltweit ganz abzuschaffen
+1
Aha, die Free Software Foundation (da werden sich die entsprechenden Leute bei der Kartellbehörde wahrscheinlich erstmal fragen: Was? Wer?) schwärzt die CPTN, also Microsoft, Apple, Oracle, also Größen der amerikanischen IT und angehende Monopolisten mit ordentlich Lobby und Kohle, bei der (amerikanischen) Kartellbehörde an.
Ist doch absehbar, wie das ausgehen wird...
Dank der Samba-Geschichte, kennen die Kartellbehörden Freie Software recht gut. Die Entwickler haben zusammen mit der FSF dort ja einen epischen Sieg errungen. Und Microsoft ist natürlich z.B. in der EU mit seiner Rekord-Strafe aufgefallen und ohnehin kein Unbekannter.
Ich habe mit "Nein" gestimmt, weil ich wohl noch nicht so weit bin, die Patente und ihre Anwendbarkeit auf Freie Software anzuerkennen. Wenn man es so verfolgt, erkennt wohl die FSF inzwischen die Patente an, was ich für einen Fehler halte, denn wenn die FSF jetzt sagt "die dürfen nicht, sonst können die", dann ist das gleich zu, "die können das machen" schon morgen.
Und das stimmt doch überhaupt nicht. Und wenn es stimmt, dann soll es passieren, und dann wird es schon bald danach nicht mehr gehen, und die Welt wäre besser.
Gruss,
Kay
Ich bin grundsätzlich dagegen den Verkauf Novells zu stoppen, aber die Kartellbehörden sollten für den Verkauf entsprechende Vorgaben machen. Einer dieser Vorgaben sollte sein das die Patente Novells nicht verkauft werden dürfen sondern in einen Portfolio landen das es jeden erlaubt sie frei zu nutzen. Dadurch hat keiner Vor- oder Nachteile daraus.
Wie wissen ja nicht, um welche Softwarepatente es sich überhaupt handelt.
Normalerweise erstreckt sich der Softwarepatentschutz auch "nur" auf 20 Jahre, sie gelten nicht auf ewig.
Gerade hier muß man aber aufpassen. Denn z.B. viele MPEG-LA- und auch praktisch alle MP3-Patente müssten in dieser Dekade auslaufen.
Das ist schon möglich. Jedoch bis die Patente auslaufen kann man damit noch viel Schaden anrichten. Es bleibt wie es ist, Software- und Logikpatente gehören weltweit verboten, sie schaden der Wirtschaft und den Menschen.
Naja, aber dann fehlt vielen Firmen auch die Motivation, etwas neues zu entwickeln, wenn sie es nicht patentieren können. :/
Volle Zustimmung.
"Softwareerfindungen", denen nur eine geringe bis gar keine Schöpfungshöhe zukommt (das dürften so gut wie alle sein), müssten weltweit zwingend von der Patentierung ausgeschlossen werden.
Wie einfach du dir anscheinend das Handwerk des Programmierers vorstellst.
Ich hoffe du stehst nicht hinter dieser Aussage, dass diesem Handwerk "eine geringe bis gar keine Schöpfunghöhe zukommt". Ansonsten hast du noch nicht viel davon verstanden.
Ich stehe da voll dahinter.
Der etwas schwammige Begriff "Schöpfungshöhe" scheint hier meist das Problem zu sein.
Überspitzt und sehr einfach formuliert: Wenn jemand sagt 1+1=2 und ein anderer sagt, 3+5=8 und lässt sich Letzteres in allgemeinerer Form patentieren, dann ist die Möglichkeit der Patentierung an sich und das Verlangen von Patentgebühren von Ersterem ein Supergau für jede Form der Innovation.
Genau das passiert heutzutage in einem weiten Bereich der Softwarepatente. Viel zu viel Triviales darf patentiert werden.
Hier ein paar Beispiele, damit das Ganze nicht so allgemein bleibt:
http://webshop.ffii.org/index.de.html
http://eupat.ffii.org/patente/wirkungen/index.de.html#links
http://www.ostc.de/patent.html#TrivialeSoftwarepatente
Ist doch schon gestoppt. Das müssen die nochmal neu einbringen.