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Thema: Sollten die Kartellbehörden den Verkauf von Novell stoppen?

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von utuntu am Fr, 14. Januar 2011 um 15:34 #

Es ist egal ob Novell verkauft wird oder auch nicht, CPTN wird irgenwann die Patentkeule rausholen. Von mir aus kann Novell auch Pleite gehen!

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    Von knossos am Fr, 14. Januar 2011 um 16:10 #

    CPTN ist, wie ich es verstanden habe, eine Defensivorganisation. Novell hatte früher gegen Microsoft patentgetrollt, und jetzt will MS die Patente in Sicherheit bringen, damit sowas nicht nochmal passiert. Da geht es vor allem um Office-Patente.

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    Von SuSE am Fr, 14. Januar 2011 um 16:34 #

    Hm... Novell beschäftigt aber viele Leute an LibreOffice bzw. OpenOffice.org. Ich fänds nicht so toll. (Um openSUSE mache ich mir weniger Sorgen. Die können sich bei der aktuell aus meiner sicht starken Community selbst aus der Schei*e reiten, wenn sie wollen.)

    Wäre nur schade um das Gehalt von Greg..... ;)

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Von SuSE am Fr, 14. Januar 2011 um 16:32 #

weil ich nicht denke das Novell Patente verkaufen wird, die Linux und freie Software gefährden. SLE (und damit SUSE/openSUSE) haben den "Löwenanteil" des Novell-Umsatzes ausgemacht. Ich denke nicht das Novell diesen nun gefährden will.

Auf der anderen Seite: Apple vertraue ich, aber vor Oracle habe ich Angst. Microsoft.... wer mich kennt das ich diesen Laden wirklich hasse. (Mit mir ist es nicht möglich normal über MS zu reden, soviel dazu.) Ich denke aber das Microsoft ungefährlich ist, eben weil sie in der Vergangenheit schon mal versucht haben, Konkurrenten mit unlauterem Wettbewerb auszustechen. ich denke, in einem demokratisch-regierten Amerika haben sie dort noch weniger Kredit....

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Von Meinung am Fr, 14. Januar 2011 um 19:20 #

Sinnvoller wär's SW Patente weltweit ganz abzuschaffen

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Von murksi am Sa, 15. Januar 2011 um 10:11 #

Aha, die Free Software Foundation (da werden sich die entsprechenden Leute bei der Kartellbehörde wahrscheinlich erstmal fragen: Was? Wer?) schwärzt die CPTN, also Microsoft, Apple, Oracle, also Größen der amerikanischen IT und angehende Monopolisten mit ordentlich Lobby und Kohle, bei der (amerikanischen) Kartellbehörde an.

Ist doch absehbar, wie das ausgehen wird...

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    Von Neuer am So, 16. Januar 2011 um 17:31 #

    Dank der Samba-Geschichte, kennen die Kartellbehörden Freie Software recht gut. Die Entwickler haben zusammen mit der FSF dort ja einen epischen Sieg errungen. Und Microsoft ist natürlich z.B. in der EU mit seiner Rekord-Strafe aufgefallen und ohnehin kein Unbekannter.

    Ich habe mit "Nein" gestimmt, weil ich wohl noch nicht so weit bin, die Patente und ihre Anwendbarkeit auf Freie Software anzuerkennen. Wenn man es so verfolgt, erkennt wohl die FSF inzwischen die Patente an, was ich für einen Fehler halte, denn wenn die FSF jetzt sagt "die dürfen nicht, sonst können die", dann ist das gleich zu, "die können das machen" schon morgen.

    Und das stimmt doch überhaupt nicht. Und wenn es stimmt, dann soll es passieren, und dann wird es schon bald danach nicht mehr gehen, und die Welt wäre besser.

    Gruss,
    Kay

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Von Ravenbird am So, 16. Januar 2011 um 00:06 #

Ich bin grundsätzlich dagegen den Verkauf Novells zu stoppen, aber die Kartellbehörden sollten für den Verkauf entsprechende Vorgaben machen. Einer dieser Vorgaben sollte sein das die Patente Novells nicht verkauft werden dürfen sondern in einen Portfolio landen das es jeden erlaubt sie frei zu nutzen. Dadurch hat keiner Vor- oder Nachteile daraus.

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Von gerd am Mo, 17. Januar 2011 um 16:40 #

Ist doch schon gestoppt. Das müssen die nochmal neu einbringen.

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