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Thema: Welche Distribution setzen Sie bevorzugt auf dem Server ein?

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Von openWeb am Fr, 13. Januar 2017 um 14:21 #

...aus dem einfachen Grund, dass auf einem Server nur das laufen sollte, was unbedingt nötig ist! Wenn ich mir anschaue, welche unmöglichen Abhängigkeiten da Ubuntu-System auf ihre Server packen wird mir schlecht!

Will ich nginx/php/mariadb, dann installiere ich nginx/php/mariadb. Ich brauche dann kein X, gtk+ und am besten noch gnome (überspitzt...)!

Wenn ich - aus welchen Gründen auch immer - mal z.B. php selbst kompilieren möchte, dann sind alle Abhängigkeiten bereits da, ich muss mir nicht erst zusammenreimen, wie der genaue Name eines xyz-dev-Pakets ist.

Und: zu allem Überfluss ist ein minimales System mit wenigen Diensten halt auch sauschnell!

  • 4
    Von Admin am Fr, 13. Januar 2017 um 15:36 #

    LOL ich weis ja nicht was du unter Servern verstehst, aber bei nem Produktivsystem wo dir Leute in den Arsch treten wirst du keinen Admin sehen der sowas einsetzt.

    Ich bin seit 15J Linuxadmin und bei diversen großen Firmen 50k+ Mitarbeiter angestellt gewesen, dort hab ich nie ein Gento,Debian oder sonstigen non Enterprise Müll gesehen. Linux auf Servern ist da immer RHEL,SLES,CentOs,Ubuntu.

    Mit RHEL/SLES bekommste von den großen HW Herstellern auch immer support, wenn du da was anderes einsetzt, dann kanns sein das du gar nix bekommst.

    Ich denke 95% der Hobbyadmins hier die Debian einsetzen haben noch nie ein Rechenzentrum von innen gesehen, ich mein hier nicht zwei QNAPs unterm Tisch.

    • 1
      Von tbol.inq am Fr, 13. Januar 2017 um 16:06 #

      *räusper*
      Bei großen Firmen ist das klar. Niemand wird zig Linux-Experten selber bezahlen... dann lieber den Support mit einkaufen, der kostet im Monat + dümmliches Personal, dass den Support anruft, wahrscheinlich weniger als eine Horde Linux-Cracks, die sich auch noch artikulieren können.

      Deine letzte Aussage ist total dämlich, obgleich auch 100% korrekt. "Hobby"-Admins sehen keine RZ's von innen, sonst wären es "Berufsadmins". Sie sehen Consumer-Storage unterm Tisch.

      Es ist letztendlich eine Kostenfrage! In den Unternehmen mit E-Commerce Systemen, in denen ich gearbeitet hatte (3k+ Mitarbeiter), hat es sich gelohnt von RHEL + Support auf Debian + In-House Know-How umzusteigen. Die Sicherheit durch den Support hat man intern durch Know-How ausgeglichen, weil man das eingesparte Geld in eine Stelle intern + Azubi umgewandelt hat. So gesehen wurde das Geld also besser angelegt.

      • 1
        Von tronco_flipao am Fr, 13. Januar 2017 um 16:36 #

        Da hast Du absolut recht.

        Ab einer gewissen Grösse, rechnet es sich für ein Unternehmen, ein eigenes Linux Team inkl. Entwickler zu beschäftigen, anstatt nur ein paar Admins zu beschäftigen und das Geld für Subscriptions auszugeben.

        Dank Opensource ist so eine Linux Team in der Lage jedes Problem zu lokalisieren und gleich selber zu fixen.

      2
      Von openWeb am Fr, 13. Januar 2017 um 16:13 #

      Zunächst mal Glückwunsch für deinen tollen Job...

      Ich betreue ebenso lange wie du diverse Server und wenn vielleicht auch nicht für 50k+, dann doch mit sehr sensiblen Daten.

      Da auch ich - man glaubt es kaum - externe Software einsetze auf die ich keinen Einfluss habe, setze ich dort natürlich auch auf externen Support. Dabei spiel es keinerlei Rolle, welches Linux darunter läuft, ich bekomme das installiert was die als Vorraussetzung angeben, der Rest ist dann deren Problem.

      Ich hab noch keinerlei Hardwaresupport benötigt, welcher mich zu RHEL gezwungen hätte. Thomas Krenn z.b. ist da sehr offen! Vielleicht liegt es an den unterschiedlichen Bereichen? Ich administriere Entwicklungsumgebungen, da braucht man durchaus mal aktuellere Pakete als RHEL sie jemals anbieten wird.

      • 1
        Von Admin am Fr, 13. Januar 2017 um 23:32 #

        Krenn spielt in der Liga Masse statt Klasse und die HW die du da in der Regel bekommst hat auch keinen Rundum Support wie z.B. bei HP. Das kannste einfach nicht vergleichen.

        • 1
          Von blablabla233 am Mo, 16. Januar 2017 um 00:53 #

          Ja mein lieber...Knieschuss, HP leistet Debian support.
          Für Eva's bekommst die Treiber sogar noch vor RHEL

          PS: So klasse hat HP auch nicht, oder hast in einen Google-RZ auch nur ein HP teil gesehen? Facebook? Kleiner RZ-Fanboy der den alten alles nachquatscht (ja die grosskotze die sagen sie hätten noch cobol gelernt....hmm ceph was ist das??)

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        Von autarch am Mo, 16. Januar 2017 um 15:29 #

        "Noch nie RHEL für Hardwaresupport" - Also ich habe es bisher für Infiniband immer, teils für 40 GbE und FC, und sogar schon für 10 GbE als Requirement gesehen.
        Ganz zu schweigen von kommerzieller Software, die habe ich eigentlich nur in RPM-Form gesehen, und offiziell getestet ist eigentlich immer nur RHEL. Natürlich kann der Hobbyadmin auf seinem Raspberry PI einsetzen was er will, aber in einem Unternehmen Software einzukaufen und dann keinen Support zu kriegen ist meiner Erfahrung nach ein absolutes No-Go.
        Wenn man natürlich nur einen PHP-Server für eine kleine Webseite laufen lassen will, dann ist das anders, aber wer setzt da ernsthaft noch eigene Rootserver für ein. Ich habe seit Jahren nur PaaS für so was gesehen.

        • 0
          Von openWeb am Mo, 16. Januar 2017 um 15:53 #

          Stell dir vor... Es gibt gerade im Umfeld der Entwicklung, sei es Web oder auch "normal" einige innovative Produkte (ich denke da an Jetbrains...) welche bevorzugt als TGZs verteilt werden... Aber auch mit den TGZs kommt man unter gentoo gut zurecht... Unter RHEL ist schlichtweg Ich rede nicht von Netzwerkhardware, hier hat HP sehr gute Komponenten... Aber Ich habe viele viele VMs auf TK-Servern laufen, bei ALLEN genügt mir das Gigabit... Bei keinem gab es in den letzten Jahren einen einzigen Ausfall... Bei einigen Anwendungen bevorzuge ich trotzdem Rootserver... Persönliche Präferenzen... Ja es gibt auch Raspberries hier, ernsthaft... Genauso wie viele dutzend mini-PCs...

          Manchmal ist diese Arroganz schon nervig, die einem hier entgegenschlägt, wenn man nicht bei der Denic oder so im Rechenzentrum sitzt...

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      Von 3t234t am Fr, 13. Januar 2017 um 17:47 #

      dort hab ich nie ein Gento,Debian oder sonstigen non Enterprise Müll gesehen. Linux auf Servern ist da immer RHEL,SLES,CentOs,Ubuntu.

      Nach meiner Erfahrung handelt es sich fast immer um RHEL oder SLES, und der Grund sind die Zertifizierungen und der theoretisch vorhandene Support. Mit der Qualität oder dass alles andere Müll ist, hat das eher wenig zu tun.

      Für große Unternehmen ohne IT Fokus, ist das Betriebssystem kaum relevant. Da wird ein Oracle, SAP, ... Stack gekauft der bis zur Storage runter Zertifiziert ist. Schon alleine aus Firmen-Politischen Gründen.
      Wenn es Ausfälle gibt hinterfragt es auf der nicht technischen Management keiner. Oder falls es hinterfragt wird kann man die Schuld leicht auf jemand anderen schieben "Der Parnter/Hersteller analysiert die Ursache!" (nach dem Motto: die betreibenen Admins haben nichts damit zu tun).

      Nach dem es der Admin ja auch nicht zahlen muss, ist es der Weg des geringsten Widerstands, und somit die naheliegende Lösung.

      Greift man zu Alternativen (z.B. Postgres statt Oracle, Debian statt RHEL) wird man in der Praxis immer mit Vorwürfen konfrontiert werden wenn es Probleme gibt: "Mit Oracle wäre das nicht passiert!".

      • 1
        Von MichaMEG am Fr, 13. Januar 2017 um 18:20 #

        Tsss, bei uns setzen wir Debian mit Postgres ein, das macht weniger Probleme als ein ebenfalls benutztes Oracle unter einem SuSE Enterprise Linux.
        Lösungen finde ich für Postgres/Debian viel schneller.

        Wir betreuen ca. 150 Linux-Server in der Firma, fast alle kein Enterprise Linux, auf den Hauptservern fast alle Open-SuSE, Debian und noch ein paar Ubuntu/Linux-Mint auf Desktops.

        Übrigens setzt sogar GLS auf Linux + Postgres ...
        Allerdings soviel ich weiß unter SLES ...

        Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 13. Jan 2017 um 18:21.
        • 1
          Von blablabla233 am Mo, 16. Januar 2017 um 00:57 #

          Ja Du hast meist recht, was er meinte ist die schuldzuweisung, beim einen Fall bist es DU beim andern Oracle, RHEL oder wer auch immer, somit kannst DU auch das Problem abschieben.

          Sehr wichtig wenn Du bei Banken oder Versicherungen Karriere machen willst :-)

        1
        Von Noch ein armer Admin am Sa, 14. Januar 2017 um 17:42 #

        >Für große Unternehmen ohne IT Fokus, ist das Betriebssystem kaum relevant.
        >Da wird ein Oracle, SAP, ... Stack gekauft der bis zur Storage runter Zertifiziert ist.
        Die oben stehenden Sätze widersprechen sich :-)
        Häufig bei "Enterprise"-Software (warum muss ich dabei nur an "Beam me up Scotty" denken ?) ist eben dann das Betriebssystem doch wichtig. JBoss nur auf Oracle Java und auf SLES oder RHEL. Oracle am Liebsten wieder auch nur auf SLES / RHEL. Will sagen: Mit der Zertifizierung kaufst du automatisch eine Linuxdistro der "Großen" mit dazu. Am Liebsten für die Hersteller mit einem Linux gleichen "Geschmacks". Also z.B. RHEL für JBoss oder Oracle Linux für Oracle.

        >Oder falls es hinterfragt wird kann man die Schuld leicht auf jemand anderen schieben
        +1 ....aus meiner Sicht in 99% der Fälle der einzige Grund vollständig zertifizierte Plattformen mit kommerziellem Support zu kaufen, denn dann sind "die Anderen" Schuld.

        Nenne das immer Arschkarten-Rotations-Prinzip.

        Auch wenn die Lösung durch internes Know-How vielleicht viel schneller gefunden würde. Aber das kostet ja Geld. Und Geld gibt man in Zeiten der Cloud lieber anderen.

      1
      Von 1ras am Fr, 13. Januar 2017 um 18:46 #

      Debian ist weiter verbreitet als du dir vorstellen kannst. Gab sogar mal eine Heise-Studie wo Debian die am stärksten genutzte Distribution bei deutschen Unternehmen war.

      Im sogenannten "Enterprise"-Segment großer Firmen wirst du Debian natürlich eher weniger finden. Sachkompetenz ist in solchen Umgebungen erfahrungsgemäß nur sehr eingeschränkt vorhanden. Dort ist man auf Supportverträge angewiesen um an kompetentes Personal zu kommen welches darin geschult ist, Probleme umzuverteilen und totlaufen zu lassen.

      Ich sag immer, Enterprise ist das, was sich kein Mittelständler leisten kann, sonst wäre er schon lange pleite.

      Wer Sarkasmus findet, darf ihn selbstverständlich behalten.

      1
      Von HobbyAdmin am Fr, 13. Januar 2017 um 19:01 #

      >>
      Mit RHEL/SLES bekommste von den großen HW Herstellern auch immer support, wenn du da was anderes einsetzt, dann kanns sein das du gar nix bekommst.
      Ich denke 95% der Hobbyadmins hier die Debian einsetzen haben noch nie ein Rechenzentrum von innen gesehen, ich mein hier nicht zwei QNAPs unterm Tisch.
      < <
      Also du willst uns mitteilen, das du /etc/sysconfig/network-scripts von /etc/network unterscheiden kannst.
      Was ist da so toll dabei.
      Der Virt-Manager läuft auch unter Debian und die Prozessortypen, USB2/USB3 lassen sich wie unter RHEL/CentOs/Scientific einstellen.
      Und die Unterschiede von Debian und Ubuntu sind wohl eher marginal.

      Slackware und Crux sind wieder im Kommen. ;)

      Grüsse vom HobbyAdmin

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      Von lilili am Sa, 14. Januar 2017 um 12:01 #

      Ich habe selbst in großen Firmen 50K+ schon Debian, CentOS und Co gesehen. Gerade in technisch affinen Firmen wo z.B. ordentlich große Berechnungsmodelle laufen hat man genügend internen Support um sich das was man mit SLES oder RHEL einkaufen würde zu schenken und kleinere Firmen können sich diesen Support, der vielleicht einmal im Jahr nützlich wäre schenken weil zu teuer. Man muss sich halt auf Abruf eventuell externes Know How sichern wenn man Linux-Experten nicht vollzeitbeschäftigen kann. Gibt zwischenzeitlich genügend Firmen die das anbieten.

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      Von blablabla233 am Mo, 16. Januar 2017 um 00:48 #

      Ich glaub Dir kein einziges Wort, ich hab schon mehrfach Firmen über 100MA's gesehen die Debian nutzen. Vieleicht sind es genau die Hobbyadmins die eine EL-Distri brauchen. Bei HP bekommst du support für Debian bei IBM auch beides gilt übriens auch für freebsd. Ich glaub Dir echt kein Wort weder dass Du Admin bei einer grossen Firma bist, noch dass dich irgendwer in ein RZ lässt. Hier eine kleine Liste von debin Usern...grosskotz:
      https://www.debian.org/users/

      PS: Dass Du QNAP nutzt sagt alles über Dich...kauf wenigstens richtige Hardware wenn Du schon so ein RZ-Insider bist

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Von shadok am Fr, 13. Januar 2017 um 14:28 #

Debian. Für meine Zwecke aktuell genug, kann sicherlich bei anderen Leuten ganz anders aussehen. Was solls, der Zoo ist groß genug.

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Von tronco_flipao am Fr, 13. Januar 2017 um 15:05 #

In jedem Unternehmen in dem ich bisher war, war eine der beiden Distributionen "strategisch". Wobei Redhat deutlich weiter verbreitet ist als Suse.

Die Qualität beider Distros ist sehr gut und wir haben wenig Überraschungen im Betrieb.

SLES gefällt mir ein klein wenig besser, weil ich mit Autoyast besser klarkomme als mit Kickstart und Zypper mehr Funktionen bietet als Yum.

  • 1
    Von autarch am Fr, 13. Januar 2017 um 21:04 #

    Ja, ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht. Wobei für nicht produktive Systeme häufig CentOS statt RHEL verwendet wird.
    Ich bin sehr überrascht über die Ergebnisse, aber wahrscheinlich sind verhältnismäßig zur Installationsbasis wenig Admins von großen Installationen und Firmen in der Umfrage.

    • 1
      Von Nur ein Leser am Fr, 13. Januar 2017 um 23:41 #

      Bei einem unserer Hauptkunden sind im Rechenzentrum sowohl RHEL als auch SLES im Einsatz.
      Support ist wichtig und wenn man das Komplettpaket kauft, ist man intern aus der Verantwortung. Merke: "Nobody gets fired for buying IBM" ;)
      So ist das eben im Großkonzern.

      Bei uns intern läuft die Infrastruktur mit CentOS und das habe ich in der Umfrage auch angekreuzt. Wir sind aber auch nur eine kleine Software-Bude.

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Von Herr Bert am Fr, 13. Januar 2017 um 15:08 #

K.w.T.

1
Von Ruediger am Fr, 13. Januar 2017 um 15:54 #

Was ist eigentlich aus Windows 2003 Server geworden? Dafür wurde immer so viel Werbung gemacht, dass es so einfach sein soll. Auch einige Leute haben mir damals erzählt wie toll das sein soll. Wie sieht es nun aus? Hält es was es verspricht?

  • 1
    Von tronco_flipao am Fr, 13. Januar 2017 um 16:41 #

    Dann lieber Windows Server 2012 mit Kacheln!

    1
    Von Markus B. am Fr, 13. Januar 2017 um 20:50 #

    Ja, hat absolut gehalten,was versprochen wurde. War ein großer Schritt verglichen mit NT4 Server. Bei uns laufen einige W2K3-Server nach 13 Jahren durchgehendem Einsatz immer noch, für einige alte ASP.NET 2.0 Websites.

    Die Nachfolgerversionen 2008, 2012 und 2016 sind sukzessive noch besser geworden.

    Gilt natürlich nur, wenn man Windows Server braucht. Für alles andere gibt es ja Linux.

    1
    Von komsomolze am Fr, 13. Januar 2017 um 21:20 #

    Die Vollversion, seltener und teurer zu bekommen,
    ist das Windows, wie ich es mir wünsche.

    Die zum Installationszeitpunkt zu treffende Entscheidung ob DC oder standalone,
    ist später wohl nicht änderbar.


    2003SBS (das integrierte Paket) ist recht günstig zu bekommen.
    Es müssen eine ganze Menge Entscheidungen bei der Installation gesetzt werden.
    Transferierung der Daten auf was anderes als SBS scheint nicht trivial.
    Hat man mal damit begonnen, ist man ganz gut daran festgebunden.
    Vielleicht will man dann auch gar nicht mehr.

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 13. Jan 2017 um 21:23.
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Von needle am Fr, 13. Januar 2017 um 15:58 #

im DC mit kommerzielem Support nur RHEL oder CentOS ohne kommerziellen Support.
SuSE früher aber sieht man nur noch selten hier. Debian Server im DC, habe ich noch nie gesehen.

...und wenn es Ultra Stabil laufen soll dann nur noch Free/OpenBSD Server.

Schönes WE

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 13. Jan 2017 um 15:59.
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Von klaus818 am Sa, 14. Januar 2017 um 11:30 #

Ok, ich nutze es privat ja auch, aber das es in der Rangliste auf Platz 4 steht, dass hätte ich nicht gedacht. Und dann sich hier der größte Teil der Diskussionen auch um Gentoo drehen, hei, Wahnsinn!

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Von Astorek86 (n.A.) am Sa, 14. Januar 2017 um 13:30 #

Privat auf dem Raspberry Archlinux. Einmal Owncloud, einmal Dokuwiki; für das, was ich will, reicht die Leistung.

Wenn ich mal ein System aufsetzen muss, was länger läuft aber nichts kosten darf, Debian. SLES oder RHEL würd ich mir gern mal ansehen, leider bietet meine Arbeitsstelle diese Möglichkeit nicht und privat habe ich wirklich Besseres zu tun...

  • 1
    Von blablabla233 am Mo, 16. Januar 2017 um 01:09 #

    RHEL gibts gratis! Aber Du hast ja besseres zu tun:

    developers.redhat.com/blog/2016/03/31/
    no-cost-rhel-developer-subscription-now-available/

    • 0
      Von Astorek86 (n.A.) am Mo, 16. Januar 2017 um 15:56 #

      Lass es mich anders formulieren: Ich habe mit RHEL keinerlei Erfahrungen, und da es mir derzeit aus beruflichen Gründen nichts bringt, sehe ich keinen Vorteil darin, mich aus Jux und Dollerei in eine andere Linux-Distro mit anderen Systemtools und anderem Paketmanagement einzuarbeiten die ich nicht kenne ;)

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Von DH am Sa, 14. Januar 2017 um 17:29 #

Hallo,

in meinem Netz werkelt ein Via C7 Rechner, ohne Bildschirm, Tastatur, Maus unter Ubuntu 14.04 Server LTS, hauptsächlich als Dateiserver.
Eine 40GB Systemplatte reicht locker, dazu 2 24/7 2TB Platten zu Sicherungszwecken. Das Ganze begnügt sich mit ca. 10W, und dazu als Spielwiese MySQL-, Apache-Server, etc.
Was will man mehr?

Gruß - Dieter

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Von Nur ein Admin am Sa, 14. Januar 2017 um 17:51 #

Die Frage / Umfrage ist ein Widerspruch in sich.

Für "zu Hause" wird jeder einsetzen womit er am Besten zurecht kommt. Egal, ob Arch, Gentoo, Ubuntu oder LFS.

Auf der Arbeit hat man häufig keine "Wahl" an sich oder gar die Möglichkeit zu entscheiden was man besser findet.
Durch den Arbeitgeber oder externe Anforderungen wird dann häufig SLES, Debian, CentOS oder sonst was vorgeschrieben. Ist ja bei Datenbanksystemen nicht anders. Wen interessiert es, ob man MySQL oder Postgres für völlig ausreichend hält, wenn der Arbeitgeber auf Oracle oder gar MS SQL setzt.

Wie einer meiner Ex-Chefs immer sagte: "Das Leben ist kein Wunschkonzert !" :-)

  • 1
    Von lililili am Sa, 14. Januar 2017 um 18:36 #

    Oft haben Chefs gerade von IT keinen blassen Schimmer. Sie wollen eine Lösung und Admin darf gucken wie und mit was er es macht.

    • 1
      Von Nur ein Admin am Sa, 14. Januar 2017 um 20:00 #

      Das ist korrekt. Die Vorgesetzten oder die Geschäftsführung haben oft keinen blassen Dunst. Deshalb haben ja auch Clouds und Clouddienste so einen Erfolg.

      Das ändert aber nichts daran, dass du (außer als Ein Mann-Wunder-Admin-Alleskönnenmüsser) entweder in einer großen Firma dein Zeugs vorgeschrieben kriegst (Policies, Vendorverträge, usw) oder in einer kleinen Firma zumindest noch einen Kollegen hast, der eventuell schon eine Lieblingsdistro hat.

      Nachdem ich so gut wie alle Distros durch habe halte ich die Unterschiede für marginal. Der Fehler / Teufel steckt immer im Details. Bei der einen Distro klemmt dies und bei der anderen Distro klemmt jenes. Größere Distros für Enterprise haben häufig den Benefit, dass sie Treiber für Enterprise Hardware mitbringen (HBA, 10 GBit Karten, RAID Controller, usw). Sonst finde ich das Debian versus Ubuntu versus Suse versus Redhat versus PetersPinguinEdition eher langweilig.

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Von Zainaman am So, 15. Januar 2017 um 08:01 #

FreeBSD ist aktuell mein Favorit. Nur wenns um Virtualisierung geht finde ich Linux mächtiger. Allerdings ist Virtualisierung nicht immer notwendig. (Plan A: Jails/Container ---> Plan B: Virtualisierung ---> Plan C: echte Hardware)

Wir haben ein kleines Firmenunternehmen, da geb ich kein vermögen für IT Infrastruktur aus. Debian und FreeBSD sind meine Arbeitstiere auf Servern, ThinClients ...

Ich hab mal in einem Unternehmen mit ca 200 Mitarbeitern gearbeitet. Da hatten wir alles mögliche im Einsatz. SLES, RHES, Solaris, ... für nicht Unternehmenskritische Anwendungen wurde aber von mir am liebsten Debian eingesetzt. Meine Kollegen die fürs Netzwerk zuständig waren haben lieber mit Suse gearbeitet.

Im prinzip wars egal. "Works For Me" & the company

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    Von SonArc am Mi, 18. Januar 2017 um 01:15 #

    Habe auch einen Server in ein RZ eingemietet auf dem Linux für die KVM-Virtualisierung läuft.
    Die "wichtigen" Aufgaben, die man als außenstehender (Webserver) oder als interner (alles außer Control Panel) aufrufen kann, läuft unter FreeBSD.
    Ein absolut geniales System, auch wenn ich mir erst letzte Woche durch nen Upgrade von 10.2 die pf.conf zerhagelt habe.

    Ansonsten habe ich noch zwei Backup(v)server mit Debian im Idle.

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