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Thema: Wie alt ist Ihr Standarddesktop?

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Von SonArc am Fr, 24. Februar 2017 um 15:15 #

1. Quartal 2014 bin ich zu ArchLinux.
Zuvor hatte ich Gentoo, das mich zunehmend genervt hat.

Generell habe ich nie die schnellsten Maschinen und wenn ich "mal eben schnell" ein Programm benötigt hatte, weil ich beispielsweise die erste CD seit Jahren brennen oder mal kurz eine Grafik mit GIMP bearbeiten wollte, war es zu den unpassendsten Zeiten erforderlich, das halbe System mit neuen Flags durch den Compiler zu jagen.

Und bei einem Rechner mit 8GB Ram und Terrabyteweise Festplattenspeicher (Naja, auf der System-SSD bin ich noch lange nicht bei TB), halte ich es auch nicht mehr für nötig, ein Libreoffice(?) ohne GTK-Support zu bauen, auch wenn ich QT/KDE-User.

Irgendwann zum Jahreswechsel hat mein Gentoo dann angefangen mit den neuen Repositories zu zicken und habe mich dann nicht weiter auf Fehlersuche begeben.

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    Von Benno am Fr, 24. Februar 2017 um 20:55 #

    Bin auch damals von Gentoo zu Arch gewechselt, muss so 2012 gewesen sein, und mich hat auch das ewige Kompilieren angenervt. Die Rolling Sache war aber schon cool, also wurde es dann Arch. Bin seitdem wunschlos glücklich, hab das gleiche System über mehrere Festplatten und Laptops nie nachinstallieren müssen

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      Von mekeor am Sa, 25. Februar 2017 um 04:01 #

      Bin auch irgendwann von Gentoo nach Arch gewechselt. Bin nach langem Experimentieren dann aber irgendwann wieder bei Debian gelandet für lange Zeit. Letzten Monat habe ich GuixSD installiert. Hast du mal NixOS ausprobiert?

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    Von Benno am Fr, 24. Februar 2017 um 20:55 #

    Bin auch damals von Gentoo zu Arch gewechselt, muss so 2012 gewesen sein, und mich hat auch das ewige Kompilieren angenervt. Die Rolling Sache war aber schon cool, also wurde es dann Arch. Bin seitdem wunschlos glücklich, hab das gleiche System über mehrere Festplatten und Laptops nie nachinstallieren müssen

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Von Max Maier am Fr, 24. Februar 2017 um 15:25 #

ich habe doch Linux.

Ein neuer Desktop bzw. eine neue Version von Windows kostet doch Geld, bei Linux nicht. Warum soll ich dann alte Technik verwenden.

Da Ubuntu 16.4 LTS hat, habe ich aktualisiert und deshalb habe ich noch einen jungen Desktop, aber dass mein Desktop jemals älter als 2 Jahre werden kann, kann ich mir bei mir nicht vorstellen.

Eine neue Version auzuspielen, die Programme zu installieren und die Daten und Einstellungen zu übertragen geht doch bei Linux echt schnell. Man muss nur wissen, von welchem Programm man die Einstellungen sicher muss. ;-)

CU Max

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Von tadaa am Fr, 24. Februar 2017 um 15:41 #

Ich habe mein System heute mit multilibs zerstört. Ich konnte meine Projekte nicht mehr bauen, daher neu installiert.

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Von Polynomial-C am Fr, 24. Februar 2017 um 15:43 #

Mein Desktop:

# genlop -nl | head -n 3
* packages merged:

Wed Feb 18 03:17:30 2009 >>> app-misc/pax-utils-0.1.19

Mein Notebook:

# genlop -nl | head -n 3
* packages merged:

Tue Oct 27 19:47:59 2009 >>> sys-devel/gcc-4.4.2

Bei beiden Systemen wurde über die Jahre mehrfach die Hardware getauscht aber nicht das (Gentoo) Linux. Rolling release Distros sind einfach was Schönes :)

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    Von Randy Andy am Fr, 24. Februar 2017 um 16:57 #

    Meine sind aber älter, Ätsch! :-)

    Mein Desktop:


    # genlop -nl | head -n 3
    * packages merged:

    Fri May 2 17:51:56 2008 >>> sys-apps/portage-2.1.4.4


    Mein Netebook:


    # genlop -nl | head -n 3
    * packages merged:

    Wed Nov 5 22:09:31 2008 >>> app-admin/eselect-1.0.10

    Hab bestimmt doch ältere, aber ich will jetzt nicht uralte Laptops mit leeren Bios Batterien aus dem Dornröschen-Schlaf reißen. :)
    Meine Gentoo Installationen sind auch schon auf verschiedene Hardware-Plattformen umgezogen und immer nur darauf angepasst worden, von daher liegt meine Installationsquote pro Hardware kleiner 1.
    Angefangen mit HAL, dann UDEV, von KDE3x zu 4.0 zu Gnome zurück bei KDE 4.1 bis Plasma, dann zuz Xfce und immer mit der gleichen Ursprungsinstallation.

    Funktionierendes Rolling-Release ist für uns Gentooler ja Normalität, der geschilderte Fall des Arch-Users aus dem Post oben wohl eher die Ausnahme. ;-)

    Gruß, Andy.

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      Von Unerkannt am Fr, 24. Februar 2017 um 18:04 #

      Funktionierendes Rolling-Release ist für uns Gentooler ja Normalität, der geschilderte Fall des Arch-Users aus dem Post oben wohl eher die Ausnahme.
      Fiese Probleme mit manchen Paketen sind leider aber auch normal. Ich erinnere mich mindestens an Libpng, aber da waren auch noch wenigstens zwei andere Ausreißer die ich nicht mehr zusammen bekomme.

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        Von Randy Andy am Fr, 24. Februar 2017 um 18:40 #

        Expat käme mir noch spontan in den Sinn.
        Klar kommt so was alle Jahre mal wieder vor, letztlich aber alles kein Grund sein system neu aufsetzen zu müssen und genau hier liegt für mich auch einer der Vorteile des Gentoo way.

        Schließlich hat man durch den steinigen Installationsprozess gelernt sein system auf der command line aufzusezten, da fällt eine Reparatur auf ähnlichem Wege relativ leicht.

        Im worst case heisst es dann Live-CD booten, chroot ins System, und dann das Problem fixen!

        Gruß, Andy.

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      Von Polynomial-C am Sa, 25. Februar 2017 um 21:02 #

      Ich habe 2009 auf amd64 umgestellt und da halt dann komplett neu installiert.
      Würden meine alten x86 Systeme noch bestehen, könnte ich vermutlich noch Installationen von 2003 vorzeigen ;)

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    Von Unerkannt am Sa, 25. Februar 2017 um 14:31 #

    Da kann ich noch gerade so mithalten.

    # genlop -nl | head -n 3
    * packages merged:

    Fri May 1 12:05:17 2009 >>> sys-kernel/gentoo-sources-2.6.28-r5

    Wen ich nicht zwischenzeitlich von x86 auf amd64 gewechselt wäre, dann hätte das System vier Jahre mehr auf dem Buckel. Das System ist allerdings in all den Jahren nur einmal umgezogen.

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Von tronco_flipao am Fr, 24. Februar 2017 um 15:57 #

Auf dem Dekstop Ubuntu 14.04. Da will ich eine einfach Oberfläche und ein Linux das wenig zickt und funktioniert. Bin auch sehr glücklich damit. Langsam wird es jedoch Zeit den dist-upgrade auf 1604 zu machen.

Auf dem Laptop und der Workstation im Büro läuft openSUSE Leap mit XFCE.

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Von mdosch am Fr, 24. Februar 2017 um 16:55 #

Ich habe zwar mit Debian Testing auch ein (Semi-) Rolling-Release aber ich nehme Laptop- oder Festplattenaustausch gerne als Anstoß mal wieder tabula rasa zu machen und das System neu von einem Minimalsystem ausgehend zu installieren. Wäre zwar nicht nötig, aber es schadet ja auch nicht.

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    Von mnbvcxy am So, 26. Februar 2017 um 15:56 #

    Im Hinblick auf die Sicherheit ist eine regelmäßige Neuinstallation der /-Partition (damit meine ich jetzt alles von /bin bis /var; wichtige Daten von /home kann man ja separat sichern) IMO durchaus zu begrüßen. Distributionsupdates laufen nicht immer hundertprozentig, so dass sich im Extremfall sogar Reste der alten Distributionsausgabe noch auf der Festplatte befinden könnten. Zudem könnten Updateserver wie vor kurzem bei Linux Mint auch in der Vergangenheit unbemerkt kompromittiert worden sein. Dann würde man unter Umständen Schadcode jahrelang mit sich herumschleppen.

    IMO steigt das Sicherheitsrisiko an, wenn man nicht regelmäßig neu installiert.

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Von Töppke am Fr, 24. Februar 2017 um 20:32 #

Nun ja, auf dem Hauptsystem : Linux Mint LXDE seit v.17, das läuft und läuft und läuft... :-)

Ansonsten: andere SSDs - aber gleicher PC

das wechselt des öffteren, je nach Lust und Laune (Neugier) um andere Linux Variationen kennen zu lernen

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Von DriverDevel am Fr, 24. Februar 2017 um 21:50 #

Sorry ;-)

Neuinstallation (aufgrund fataler Vorkommnisse o.ä.) war eben nie nötig...

Teile des Systems sind sogar von 1995, allerdings eben nicht dort "installiert" worden.

Gestartet mit irgendwas Debian Bo/Slink/Hamm o.ä.

Und mittlerweile kann man sich natürlich fragen, ob in der Box noch irgendeine Rest-Hardware-Komponente tatsächlich original geblieben ist.

So, und das jetzt bitte mit irgendeinem "grandiosen" Proprietär-Schrott-System nachmachen :x

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Von mekeor am Sa, 25. Februar 2017 um 03:41 #

Ich nutze seit 1-2 Jahren wieder XMonad als „Standarddesktop“. Erst seit weniger als zwei Monaten nutze ich GuixSD mit dem Linux-Kernel als Betriebssystem. Andererseits ist Emacs quasi mein Standarddesktop und Betriebssystem.

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Von holgerw am Sa, 25. Februar 2017 um 11:48 #

Hallo,

wegen sauberer zfs-on-root Einrichtung der Desktoprechner (von meiner Frau und mir) mit Paketen eines kürzlich per poudriere selbst gebauten lokalen Repos sind die FreeBSD 11 Systeme bei uns nur wenige Tage alt.

Ein antiX auf unsererm HTPC ist schon einige Monate alt.

Viele Grüße,
Holger

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Von Lord am Sa, 25. Februar 2017 um 12:02 #

Seit Opensuse 11.4 nicht neuinstalliert, nur upgegraded -> 12.2,12.3,13.1,13.2,42.2

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Von adlerh53 am Sa, 25. Februar 2017 um 13:11 #

Früher konnte ich von Opensuse 11.3 bis 13.1 mich von Update zu Update hangeln.

Mein Update auf 13.2 scheiterte, weil wegen eines "8 bit Fehlers" das neue System nicht lauffähig war.
Der Kernel wurde nicht erkannt.

Nach der Neuinstallation von Opensuse 13.2 lief alles rund. Ich hatte die Neuinstallation dazu benutzt, die Festplattenstruktur von Grund ab zu erneuern.

Von Opensuse 13.2 ausgehend konnte ich mein System zu Leap 42.1 und von dort kürzlich zu 42.2 updaten.

Der Umstieg von KDE 4 zu Plasma 5 wurde gleich mit erledigt !

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Von klonk am Sa, 25. Februar 2017 um 15:27 #

Debian Testing seit März 2010. Siebter Geburtstag steht an ;-)

Ein einziges Mal gab´s Stress mit dem Nvidia-Treiber, ansonsten einmal fröhlich pro Woche "apt-get update && apt-get -f dist-upgrade"

deb http://ftp.de.debian.org/debian/ testing main contrib non-free
deb http://security.debian.org/ testing/updates main contrib non-free

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Von boelwerkr am Sa, 25. Februar 2017 um 15:52 #

Zumindest sagt das tune2fs -l /dev/sda2

Das ist das beste was ich habe. Auf neue Festplatten umgezogen bin ich dann immer mit dd.

das älteste installierte Paket scheint das hier zu sein:
-rw-r--r-- 1 root root 366 Dez 14 2004 /var/lib/dpkg/info/cramfsprogs.list

Ich wüsste nicht wie man "offiziell" bei Debian raus finden kann wie alt eine Installation ist.
Ich denke in dem Zeitraum sollte ich Debian das installiert haben.

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Von Erdie am Mo, 27. Februar 2017 um 14:35 #

Habe seit ca. 6 Jahren Gentoo damals auf neuer Hardware installiert. Immer wieder höre ich "die Kompiliererei nervt mich". Neulich auch von einem Kumpel, der zurück zu Ubuntu wechselte. Ich versteh es nicht, was macht Ihr? Schaut ich beim Kompilieren zu? Sowas läuft doch dunkel ab und man merkt es kaum. Aber jedem das seine.

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    Von SonArc am Mi, 1. März 2017 um 00:46 #

    Wie ich in meinem Beitrag ( http://www.pro-linux.de/umfragen/2/367/comm/603649/distributionswechsel.html ) bereits erwähnt hatte, kam die Kompiliererei oft zu unpassenden Zeiten. - Beispielsweise musste ich nach einem unverschuldeten Autounfall mit einem Leihwagen, der kein USB am Radio hatte, eine größere Strecke zurücklegen und wollte mir zwischen Feierabend und Abfahrt noch schnell eine CD brennen um dann festzustellen, dass ich kein Brennprogramm habe.
    War dann aber leider schon zu spät dran und musste die Strecke mit UKW-Radio zurücklegen (bei meinem Musikgeschmack ist das eine Qual).

    Ein anderes mal wollte ich auf die Schnelle für einen Bekannten den Hintergrund aus einer JPEG Grafik rauslöschen, da seine Internetseite ein neues Design mit einem hellgrauen statt weißem Hintergrund bekam. - Soweit kein Problem, nur speichern konnte ich nicht, da ich den PNG Support vergessen hatte einzubauen.
    Dann kam es auch schon vor, dass ich ein Programm ohne LDAP-Flags gebaut hatte und dachte, dass ich es eh nicht verwende. Aus irgendwelchen Gründen wollte das Programm trotzdem nicht richtig laufen und musste den Fehler suchen.

    Wenn ich nun aber immer alles mit reinbaue und generische Pakete erstelle, so habe ich zwar weniger "Probleme", übergehe damit aber DEN Vorteil von Gentoo.

    Und da ich Programme dann installiere, wenn ich sie brauche und mir beim Aufsetzen des Systems keine Gedanken darüber mache (wozu auch, könnte es ja in wenigen Sekunden aus den Repos gezogen haben) bin ich mit meinem normalen PC bei einem Binärsystem besser aufgehoben.

    Ich habe auch keine Probleme mit Gentoo, nutze es auch selbst noch. Dann aber auf dedizierten Geräten (unter anderem auch wegen einem gehärteten Kernel), die ich aufsetze, zu funktionieren haben und an denen ich keine "Spielereien" dulde, die ich mir auf meinem PC erlaube.

    Außerdem sehe ich außer die volle Kontrolle beim "Paketmanager" kaum Vorteile gegenüber einem Arch. - Auch von der Performance: Mein altes i3 System mit KDE fühlt sich an wie ein Echtzeitbetriebssystem. Bei keinem Programm, das ich verwende habe ich Ladezeiten von über einer Sekunde (außer Plasma, aber das ist auch unter Gentoo mit restriktiven Settings nicht der schnellste).

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    Von SonArc am Mi, 1. März 2017 um 00:47 #

    Doppelpost. - Kommentarfunktion von "Pro Linux" zickt mal wieder....

    @Admins: Eine Löschfunktion für eigene Beiträge wäre super. - Gerne auch nur zeitlich begrenzt für ein paar Minuten.

    Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 01. Mär 2017 um 00:51.
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Von needle am Mi, 1. März 2017 um 10:27 #

seit über 6 Jahren. Einmal installiert und läuft.

Ich kann es verstehen wenn Benutzer über das Kompilieren von Paketen schimpfen. Das würde ich auch nicht jedem GNU/Linux Benutzer zumuten wollen. Es gibt so viele andere Distributionen wo die Paketierung einfacher funktioniert.

Ich bevorzuge lieber mehr Kontrolle über das System was ich benutze deswegen benutze ich Gentoo. ;)

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