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Thema: Wie sichern Sie Ihre Fotos?

25 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
1
Von Jürgen Sauer am Fr, 17. März 2017 um 16:43 #

Moin,
nachdem mir sowas ähnliches auf meinem Server (mit ECC Ram) und mit einem Hardware Raid5 (ICP Vortex) und ext4 Serverfilesystem passiert ist:

http://abload.de/thumb/rimg0073zsjik.jpg http://abload.de/thumb/rimg0077frjw5.jpg http://abload.de/thumb/rimg00803hkwv.jpg http://abload.de/thumb/rimg0081lfjjl.jpg

Des weitern waren auf den Backup Platten (externe USB Drives mit ext4) andere Fehler zu finden.
Im mitlaufenden Bareos Backup waren die Fehler ebenfalls mit eingezogen und die betreffenden Daten waren völlständig zerstört.

Deshalb habe ich den Server auf ein BTRFS Raid6 mit 4 Platten formatiert. Zwar ist BTRFS Raid 6 "experimental" eingestuft, doch mit den aktuellen Kerneln gefällt mir das Ergebnis sehr gut. "Works for me".

Die Backups laufen auf ein 3-Festplatten BTRFS Raid5 (baucht 3 USB3 Ports) mit subvolume snapshots und rsync.

#!/bin/bash
ROPTS="-ax --delete-excluded --delete"
MDIR="/tmp/bak"
NOBAK="/home/.not-backup"
LABELS=$(cat "/etc/backup.labels")
SRCDIRS=$(cat "/etc/backup.list")
# set -x

##########################################################################
function mountdisk
{
for i in $LABELS
do
mount -t btrfs -o compress=lzo,subvol=/ LABEL="$i" "$MDIR" &>/dev/null && return 0
done
echo "Keine passende Platte gefunden"
umount "$MDIR"
exit -1
}

##########################################################################
function checklabel
{
for i in $LABELS
do
L=$( btrfs fi label "$MDIR" )

if [ "$L" != "$i" ] ; then
continue
else
rsync -a "$0" "$MDIR"
rsync -a "$NOBAK" "$MDIR"
rsync -a /etc/backup.labels "$MDIR"
rsync -a /etc/backup.list "$MDIR"
return 0
fi
done
umount "$MDIR"
echo "Falscher Datenträger: $L";
exit -1;
}
##########################################################################
## Mounten
test -d "$MDIR" || mkdir "$MDIR"
mountpoint -q "$MDIR" || mountdisk

checklabel

for i in $SRCDIRS
do
# Testen ob "$MDIR/$i" vorhanden
d=$(basename "$i")
test -d "$MDIR/$d" || btrfs su cre "$MDIR/$d" &>/dev/null
rsync $ROPTS --exclude-from=$NOBAK $i/ "$MDIR/$d/"
TS=$(date +%Y%m%d)
TS="$TS $(date +%H%M)"
btrfs su snap -r "$MDIR/$d" "$MDIR/$TS AXS $d" &>/dev/null
echo "$TS $d Backup @ $HOSTNAME fertig" >>"$MDIR/protokoll.log"
done

sync
## Dismounten
cd $HOME
mountpoint -q "$MDIR" && umount "$MDIR"
rmdir "$MDIR"
##############

Seither nie wieder Ärger mit intern gematschten Dateien gehabt.


----
1 Quelle Original Kontext der Bilder Links: http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=1461605
2 Ja, das geht auch mit dem "erprobten" ZFS... abet BTRFS ist einfacher mit Arch Linux und selbst der Wartungs USB Stick kann alle Multivolume BTRFS öffnen

  • 0
    Von tete am Sa, 18. März 2017 um 13:52 #

    Und wo prüfst du da die Datenintegrität?

    • 1
      Von Jürgen Sauer am Sa, 18. März 2017 um 15:35 #

      Das tut beim BTRFS der Kernel automatisch bei jedem Zugriff. Icinga mailt es dann zu, falls es einen Vorfall gab.
      Der Vorzug bei einer Raid[1|5|6] Konstellation ist die selbst Korrektor des BTRFS, beim Zugriff.
      Kernel liest eine Datei, bildet die CheckSum und bei abweichungen wird transparent korrigiert, aber kein Error ausgegeben, wenn Korrektur erfolgreich. Schlimmstenfalls dauert der Zugriff "etwas" länger.

      Wenn man es doch mal manuell tun will "btrfs scrub ... "

    1
    Von MeisterLampe am Mo, 20. März 2017 um 16:42 #

    Die Integrität von Backups muss nicht unbedingt auf Dateisystemebene sichergestellt werden. Restic kümmert sich grundsätzlich darum. Ich finde eh, dass der/die Entwickler viel richtig gemacht haben und setze restic mittlerweile als meine Standardlösung ein.

0
Von erikms5 am Fr, 17. März 2017 um 19:20 #

Reguläres Backup auf der internen Festplatte würde auch wenig Sinn machen.

0
Von Fotofritze am Sa, 18. März 2017 um 13:53 #

?
Dias lasse ich nach dem Entwickeln auf CD scannen. (Fotoladen)
Schwarzweisfilme entwickle ich selber. Bei Bedarf digitaliesieren lassen.
Rodinal ist immer noch zu haben. :-)

  • 0
    Von V_180_358 am So, 19. März 2017 um 09:19 #

    Ja, Rodinal 1:100 verdünnt.
    Für schwarz-weiß im Kleinbild- oder Mittelformat bevorzuge ich allerdings heute noch die Aufnahmen- und Entwicklungstechnik von Jenö Dulovits.

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19. Mär 2017 um 09:33.
    • 0
      Von Analogie am Mo, 20. März 2017 um 11:52 #

      Danke für den Tip : Entwicklungstechnik von Jenö Dulovits !!

      Das ist auch meine Schiene (wo es paßt), Schwarzweiß, Ausgleichsentwicklung der Negative, und hier und da leicht weichgezeichnet!

      Sei ausdrücklichst bedankt!

    0
    Von Lokomobile am So, 19. März 2017 um 11:37 #

    Für schwarz-weiß hat sich digital bei mir nie durchgesetzt.

0
Von Töppke am Sa, 18. März 2017 um 17:56 #

Interessant:

Reflecta Combo Album Scan – Dias, Negative und Fotos digitalisieren

http://www.digitalphoto.de/news/
reflecta-combo-album-scan-dias-
negative-fotos-digitalisieren-100296645.html

0
Von Töppke am Sa, 18. März 2017 um 17:58 #

Interessant:

Reflecta Combo Album Scan – Dias, Negative und Fotos digitalisieren

http://www.digitalphoto.de/news/
reflecta-combo-album-scan-dias-
negative-fotos-digitalisieren-100296645.html

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Von DH am So, 19. März 2017 um 17:45 #

Stufe 1: Datenplatte auf meinem Homeserver.

Stufe 2: DL-BluRay (50Gb Kapazität).

Gruß - Dieter

0
Von mark am Mo, 20. März 2017 um 06:22 #

Cloud, per Boxcryptor.

Nachdem mir einige Platten verreckten in den letzten Jahren, zog ich diese Variante jetzt vor. Zwei unterschiedliche Anbieter für kleines Geld.

0
Von lohrermopper am Mo, 20. März 2017 um 08:15 #

Hallo,

ich sichere meine Bilder auf CDs und wenn ich 6 Stück voll habe, werden diese auf eine DVD gesichert.

Meine Erfahrungen mit CDs sind sehr positiv (entgegen anderen Meinungen).
Ich habe Backups von 1994 auf CD, die immer noch lesbar sind.

USB-Sticks verwende ich nicht gerne, da habe ich schon etliche vernichtet.
Besonders ärgerlich: Meist gehen die Controller im Stick kaputt, die Daten sind noch auf dem Speicherchip, lasen sich aber nicht mehr auslesen.

Auch einige Kartenleser sind bei mir schon verreckt, dann einfach die Speicherkarten in einen anderen Leser stecken und es kann weiter gehen.

Grüße

  • 0
    Von ZFS am Mo, 20. März 2017 um 17:16 #

    Bei CDs und DVDs sind, wenn man richtig kauft, also Medien mit anorganische Substrat, nicht die Medien das Problem, sondern die Laufwerke.

    Schon ein anderes Laufwerk kann mit dem Lesen der Daten enorme Probleme machen.
    Und die heutigen Laufwerke werden so minderwertig gebaut, dass die so gut wie immer nichts mehr taugen.
    Den letzten guten CD Brenner den ich hatte, war mein Plextor EIDI CD Brenner aus dem Jahr 2001, der kostete aber auch > 300 €.

    Alles was danach kam, DVD fähige LG und Pioneer EIDI Brenner, sowie DVD fähige Pioneer SATA Brenner und BluRay Brenner haben sich alle als Schrott erwiesen.
    Bei einem Preis von < 100 € ist da wohl auch nicht mehr Qualität zu erwarten und dabei habe ich mit den Pioneer Brennern die teureren Laufwerke gekauft.
    LG ist mit ca. nur 20 € noch billiger, was will man da erwarten? Die Zahnräder sind aus Plastik, nicht aus Metall.

    Einzige löbliche Ausnahme, mein Matsushita DVD Brenner von meinem alten damals teuren Notebook.

    Ich würde dir daher mal empfehlen, die CDs und DVDs in einem anderen Laufwerk und zwar neuerer 20 € Plastik Bauart zu lesen, denn wenn dein alter Brenner ausfällt und die Daten dann nicht mehr lesbar sind, hast du auch ein Problem, falls du kein altes Ersatzgerät auf dem Gebrauchtmarkt findest.


    Aufgrund der Datenmenge sichere ich daher nur noch unter Verwendung von Redundanz auf Festplatten.
    Zusätzlich zu Backupfestplatten nehme ich noch eine NAS, die vereinfacht die Verwaltung der Daten.

    Lediglich ganz wichtige Daten, die sichere ich auch noch zusätzlich auf optischen Medien.

    • 0
      Von lohrermopper am Di, 21. März 2017 um 10:12 #

      meine Erfahrungen hinsichtlich optische Laufwerke decken sich im Großen und Ganzen mit den Ihren.

      Ein Backup von Bildern auf CDs hat aber noch einen anderen großen Vorteil:
      Man kann sich die Bilder auf jedem handelsüblichen DVD-Abspieler und TV-Gerät ansehen.

      LG-Laufwerke habe ich schon etliche weggeschmissen, weil die Schublade nicht mehr aufgegangen ist.

      Besonders hier gilt die Devise: "Wer billig kauft, kauft zweimal".

      Ich teste meine gebrannten Bilder-CDs tatsächlich auf einem Notebook sowie einen DVD-Abspieler auf Funktion, denn ich hatte mit Inkompatibilität zwischen verschiedenen Laufwerken schon so meine Erfahrungen gemacht.

      Leider habe ich zu Festplatten nicht sehr viel Vertrauen, denn da hatte ich schon sehr viel Malheur.

      NAS mag ich nicht, weil die im Netzwerk hängen, welches eh' meist ausgelastet ist..

      • 0
        Von ZFS am Di, 21. März 2017 um 23:34 #

        Ein Backup von Bildern auf CDs hat aber noch einen anderen großen Vorteil:
        Man kann sich die Bilder auf jedem handelsüblichen DVD-Abspieler und TV-Gerät ansehen.
        Das hängt aber auch vom Dateiformat ab.

        JPEG, TIF und PNG sollte natürlich keine Problem machen.

        Der größte Vorteil von optischen Medien ist ihre Wertlosigkeit.
        Einbrecher werden sich für diese 20-50 Cent Artikel kaum interessieren, für die Festplatten und die NAS allerdings schon.

        Besonders hier gilt die Devise: "Wer billig kauft, kauft zweimal".
        Leider in dem Fall nicht, denn ich würde gerne teuer kaufen, kriege aber gar nichts auf dem Markt.
        Meine teuren Pioneer Brenner waren jedenfalls genauso Müll.

        Hochwertige Optische Laufwerke werden einfach nicht mehr produziert, da gibt es also gar keine Wahlmöglichkeit zwischen teuer und billig, weil alles billig ist.

        Leider habe ich zu Festplatten nicht sehr viel Vertrauen, denn da hatte ich schon sehr viel Malheur.
        Das stimmt schon, aber deswegen baue ich hier auf Redundanz.
        Die große Datenkapazität hält den Aufwand gering.

        NAS mag ich nicht, weil die im Netzwerk hängen, welches eh' meist ausgelastet ist..
        Bei mir hängt das NAS direkt an meinem Switch an dem auch mein PC hängt, das geht dann schon ordentlich und benachteiligt die anderen Netzwerkteilnehmer, sofern sie nicht auf das NAS zugreifen, nicht.
        Aber selbst wenn letzteres zutreffen sollte. Es gibt Servermainboards mit 4 Ethernetbuchsen.
        Die Übertragungsrate kann man somit durch Kombination mehrerer physischer Verbindungen erhöhen.
        Auch hier sollte man alles an einen starken Switch hängen.

    0
    Von haha am Di, 21. März 2017 um 14:48 #

    USB-Sticks gehen nur an Windows-PC kaputt, ohne Mist.
    Ich hatte noch nie einen Ausfall, aus meiner Umgebung waren es schon einige.
    Wahrscheinlich sterben die den Stromtod durch schlechte Treiber ;-)

    • 0
      Von lohrermopper am Mi, 22. März 2017 um 09:20 #

      meine größten Verluste hatte ich an einem Kubuntu-PC.
      Ein Bekannter, der sich damit auszukennen meint, sagte mir, es läge an den dünnen Kabeln zur Front-USB-Buchse. Wenn man mehr als ein Gerät an den Frontbuchsen hat (so wie ich) dann wird die Spannungsstabilisierung des USB-Hubs wegen den dünnen Kabeln nicht richtig arbeiten und es entstehen Spannungsspitzen, die die Controller-Chips im Stick zerstören. :shock:

0
Von lohrermopper am Mo, 20. März 2017 um 08:17 #

Hallo,

ich sichere meine Bilder auf CDs und wenn ich 6 Stück voll habe, werden diese auf eine DVD gesichert.

Meine Erfahrungen mit CDs sind sehr positiv (entgegen anderen Meinungen).
Ich habe Backups von 1994 auf CD, die immer noch lesbar sind.

USB-Sticks verwende ich nicht gerne, da habe ich schon etliche vernichtet.
Besonders ärgerlich: Meist gehen die Controller im Stick kaputt, die Daten sind noch auf dem Speicherchip, lasen sich aber nicht mehr auslesen.

Auch einige Kartenleser sind bei mir schon verreckt, dann einfach die Speicherkarten in einen anderen Leser stecken und es kann weiter gehen.

Grüße

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Von asdfghjkl am Mo, 20. März 2017 um 14:37 #

Gibt es einen Grund, warum man Fotos anders sichern sollte, als andere Daten? Bei mir werden Fotos selbstverständlich zusammen mit allen anderen Daten gesichert.

  • 0
    Von Sie haben vergessen, Ihren Nam am Mo, 20. März 2017 um 17:47 #

    Ja. Fotos fallen i.A. chronologisch an und ändern sich danach nicht mehr.

    Es ist daher sinnvoll, statt einfach den ganzen Bestand dem regelmäßigen Backup hinzuzufügen, z.B. wöchentlich oder monatlich ein Archiv anzulegen und sicher abzuspeichern.

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