Login
Login-Name Passwort


 
Newsletter

Thema: Wie gut kennen Sie vi(m)?

42 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
1
Von Ichdernich am Fr, 9. Juni 2017 um 16:46 #

Ich vermute mal, alle, die meinen, sie kennen Vim mehr als Fortgeschritten hätten besser "Anfänger" angekreuzt.

Vim ist ein so mächtiges Werkzeug und ich würde mich selbst nach über 20 Jahren ausschließlicher Vim-Verwendung nicht als mehr als "Fortgeschritten" bezeichnen. Und ich behaupte mal, ich kenne Vim besser als 99% derer, die "Experte" angekreuzt haben.

  • 1
    Von John Smith am Fr, 9. Juni 2017 um 16:58 #

    Genau das denken alle von sich ;-)

    0
    Von vim - benutzer am Fr, 9. Juni 2017 um 17:09 #

    Vim ist ein tolles Werkzeug,
    mit vielen Möglichkeiten,
    hauptsächlich über die Tastatur Text bearbeiten zu können (Ohne die Maus bemühen zu müssen).
    Ich kenne genügend Mnemonics,
    um gut damit arbeiten zu können.
    Fehlen tut mir eigentlich nur eine Rechtschreibprüfung,
    die mir schon bei der Eingabe von Text Hinweise geben würde.
    Ansonsten hat man ja aspell.

    Ab und zu macht es Spass, sich weitere Mnemonics einzuprägen und seine Vim Fähigkeiten zu verbessern.

    • 0
      Von Ichdernich am Fr, 9. Juni 2017 um 18:27 #

      Versuch mal ":setlocal spell spelllang=de_19"

      • 0
        Von vim - benutzer am Fr, 9. Juni 2017 um 18:53 #

        Super.
        Vielen Dank

        Jetzt lese ich erst mal weiter
        z.B. https://www.linux.com/learn/using-spell-checking-vim
        Mich würde interessieren, ob der spell checker mit aspell verheiratet ist oder, ob die verschiedene Wörterbücher verwenden.

        • 0
          Von vim - benutzer am Fr, 9. Juni 2017 um 19:39 #

          Jetzt habe ich mir
          :help spell
          angesehen.

          Offensichtlich bevorzugst Du auch die alte Schreibweise (de_19):
          Specific exception: For German these special regions are used:
          de all German words accepted
          de_de old and new spelling
          de_19 old spelling
          de_20 new spelling
          de_at Austria
          de_ch Switzerland

          • 0
            Von Ichdernich am Fr, 9. Juni 2017 um 21:12 #

            > Offensichtlich bevorzugst Du auch die alte Schreibweise (de_19):

            Nein, die Rechtschreibung. Das de_20 ist ja alles andere, nur nicht richtig geschrieben.

            0
            Von Ichdernich am Fr, 9. Juni 2017 um 21:12 #

            > Offensichtlich bevorzugst Du auch die alte Schreibweise (de_19):

            Nein, die Rechtschreibung. Das de_20 ist ja alles andere, nur nicht richtig geschrieben.

2
Von Holla die Waldfee am Fr, 9. Juni 2017 um 17:22 #

Ich kann Vi(m) wieder verlassen u. damit bin ich sicher schon weiter als viele andere ... ;)

3
Von asdfghjkl am Fr, 9. Juni 2017 um 18:15 #

Ich kenne Vim gut genug, um mich für Nano zu entscheiden.

  • 0
    Von Potz Blitz am Fr, 9. Juni 2017 um 18:23 #

    Ich nutze auch lieber Nano, aber nur weil ich bisher zu faul war Vim zu lernen. Es ist jedoch offensichtlich, dass Vim der erheblich leistungsfähigere Editor ist. Trotzdem braucht ihn halt nicht jeder...

    • 0
      Von klaus818 am Fr, 9. Juni 2017 um 19:00 #

      Ich kenne Nano gut genug, um mich nicht für Vim zu entscheiden. Ich denke mal, es gibt nur noch wenige, die mit VT52 arbeiten. Das wäre der einzigste Grund für mich, Vim zu nutzen. Es mag ja sein, dass dieses Teil vor 20 Jahren mal seine Berechtigung hatte. Neben Nano gibt es noch Kate und sonstiges. Ich nutzte doch keinen Editor, der wegen VT52 erfunden wurde.

      0
      Von klaus818 am Fr, 9. Juni 2017 um 19:00 #

      Ich kenne Nano gut genug, um mich nicht für Vim zu entscheiden. Ich denke mal, es gibt nur noch wenige, die mit VT52 arbeiten. Das wäre der einzigste Grund für mich, Vim zu nutzen. Es mag ja sein, dass dieses Teil vor 20 Jahren mal seine Berechtigung hatte. Neben Nano gibt es noch Kate und sonstiges. Ich nutzte doch keinen Editor, der wegen VT52 erfunden wurde.

      • 0
        Von vim - benutzer am Fr, 9. Juni 2017 um 19:23 #

        > Ich nutzte doch keinen Editor, der wegen VT52 erfunden wurde.

        vi wurde nicht wegen VT52 erfunden,
        sondern er hat die Existenz von Cursor Tasten nicht vorausgesetzt (hjkl)

        Heute (seit VT100 Zeiten...) versteht er aber auch die Escape Sequenzen, die die Cursor Tasten erzeugen.
        (bzw. die Scan Codes, die man heute hat)

        0
        Von Ichdernich am Fr, 9. Juni 2017 um 21:16 #

        Dieses Nano ist einer der schlimmsten Editoren, finde ich. Wenn ich denn mal vergessen habe, ihn zu deinstallieren und aus Versehen darin lande, weiß ich nie, wie ich ihn verlassen kann ohne die geöffnete Datei hoffnungslos zu vernichten.

0
Von ehWurst am Fr, 9. Juni 2017 um 18:29 #

Kann mir jemand sagen, warum ich - z.B. fürs Editieren irgendeiner Config - nicht genausogut einen x-beliebigen grafischen Editor verwenden kann? Ich bin seit 17 Jahren nur schlichter User und so hat sich mir die Notwendigkeit der "wahren" Editoren für Nichtprogrammierer bis jetzt leider nicht erschlossen

  • 0
    Von vim - benutzer am Fr, 9. Juni 2017 um 19:16 #

    Beispiel:
    Man befindet sich auf einem entfernten Rechner, auf dem man sich über
    ssh user@entfernter.rechner
    eingeloggt hat und hat jetzt keine GUI auf dem entfernten Rechner zur Verfügung.

    Dann kann man vi oder nano immer noch im Terminal verwenden.

    0
    Von Sie haben vergessen, Ihren Nam am Fr, 9. Juni 2017 um 21:38 #

    vi (in welcher Ausprägung auch immer) gehört zur Standardausstattung eines jeden unixähnlichen Systems. Selbst auf einem Router o.ä. ist er in der Busybox drin. Es lohnt sich sehr, zumindest halbwegs damit umgehen zu können.

    0
    Von Anonymous am Sa, 10. Juni 2017 um 13:11 #

    Da die vorhergehenden Antworten nicht auf Deinen use case (schlichter User) eingegangen sind:

    Nötig kann er werden, wenn das Grafiksystem nicht mehr startet, aber man sich noch auf einer der Textkonsolen anmelden kann und in Config-Dateien herumferkeln möchte. Allerdings ist fraglich, ob man als schlichter User, genug weiss, um da irgendwas sinnvolles anzustellen....

    • 0
      Von ehWurst am So, 11. Juni 2017 um 18:05 #

      Da gebe ich dir recht! :) Um für solche - recht seltene - Fälle auch halbwegs "gerüstet" zu sein lege ich seit vielen Jahren ein Backup an, das ich gelegentlich gegen ein Neueres austausche. So habe ich mir auch schon viel Ärger erspart.

    0
    Von .,-.,-.,-.,-.,-.,-., am Sa, 10. Juni 2017 um 19:28 #

    Alter Spruch: Wenn nichts mehr geht, geht immer noch vi. :-)

    0
    Von theofolk am Mo, 12. Juni 2017 um 22:26 #

    Komisch, gerade für das schnelle Editieren von config-Dateien und bash-Skripten nutze ich vim, weil das für mich am schnellsten geht. Erst für größere Sachen einschließlich meinem persönlichen Organizer (ja, org-mode :-D ) setze ich dann emacs ein. So ein grafischer Editor ist für mich nur dann gut, wenn man ihn mit vim- oder emacs-artigen Tastatur-Steuerungen bedienen kann. Was dann ganz natürlich gvim oder eben wieder emacs heißt.

0
Von VimFried am Sa, 10. Juni 2017 um 12:04 #

Vor 20 Jahren wurde ich an einem halben Tag eines UNIX-Kurses dazu veranlasst, vi endlich vernünftig zu lernen. Dieser halbe Tag war eine der besten Zeitinvestitionen. Alles was man danach noch lernt, erhöht sofort die Produktivität.

Brams Vortrag "Seven habits of effective text editing"

https://www.youtube.com/watch?v=p6K4iIMlouI

ist ein weiteres Highlight in Bezug auf gut investierte Zeit.

Leider sind IDEs oft nicht Vi kompatibel. Das aufbohren vom Vim zu einem vollen IDE ist oft ein steiniger Weg. IDE-Funktionalität für sh, bash, zsh, perl, python, C, Java, docbook etc. finde ich sehr praktisch, ist aber meist ein etwas aufwändiger Weg, der zudem dann für die Sprachen verschieden gelöst wird. Ich meine sowas wie folding, name completion, syntax highlighting,

  • 0
    Von da-real-lala am Sa, 10. Juni 2017 um 19:54 #

    Genau. Vor allem in Zeiten von Stackoverflow, wo man jedes mögliche Szenario sich zusammengoogeln kann, ist vim schnell gelernt. Die Basics an einem Wochenende, dann jede Woche mal was neues dazu. Nach nem Monat wundert man sich, wie man vorher ohne Funktionen wie: „Lösch doch bitte die nächsten 10 Zeilen“ oder „wandle doch mal bitte diesen Markdown Code in eine schicke reveal.js Präsentation um“ leben konnte. Und die IDE Funktionen, die du nanntest, kann ich dann dank vim sogar auf meinem schwachbrüstigen 8 Jahre alten Netbook nutzen.

0
Von openWeb am Sa, 10. Juni 2017 um 16:32 #

Ich nutze ihn, wenn man ein vorkonfiguriertes System hat, wo nix anderes da ist und man nix installieren kann... Ansonsten habe ich noch nie in den fast 20 Jahren Linuxerei vim "gebraucht"... Früher joe, heute immer nano...
Obwohl ich die Konsole für fast jeden Job vorziehe (ich verlasse auch Web-/PhpStorm um in der Konsole zu gitten...) gibt es viele Dinge, die ich mittlerweile auch in Kate mache... Die Regexersetzung und auch das Zeilenmerging z.b. sind einfach eleganter zu lösen, wenn man das in Kate macht (und man direkt danach das Ergebnis mittels C&P in das nächste GUI-Tool holen will...

Trotzdem... Ich bewundere die Vimmer...

0
Von Ein weiterer Nutzer... am Sa, 10. Juni 2017 um 17:19 #

... ist zumindest meine Meinung ;)

Ach, waren das noch schöne Zeiten als die Church of Emacs und der Cult of vim sich bekriegten.

0
Von count zero am Sa, 10. Juni 2017 um 17:41 #

Ohne ernst zu bleiben eine sehr alte vi Diskussion, bei:

http://www.tiraecol.net/modules/comic/cache/images/tiraecol-3

0
Von ah am Mo, 12. Juni 2017 um 21:34 #

Uff. "Äußerst effizient"? "Möglichst einfach zu merken"? Ernsthaft, ist das jetzt Realsatire?

Pro-Linux
Pro-Linux @Twitter
Neue Nachrichten