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Thema: Systemausfälle durch Überhitzung?

16 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von urias am Fr, 23. Juni 2017 um 15:51 #

Ja, früher recht häufig, aber seit der Serverraum klimatisiert ist und konstant eine sinnvolle Temperatur hat (Festplatten bei meist 30-40°C) haben sich die Ausfälle drastich reduziert.

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Von Otte am Fr, 23. Juni 2017 um 17:42 #

Wir hier im echten Norden am Meer haben keine Hitzwellen, im Winter wird es nicht richtig kalt und im Sommer nicht sehr heiß, das Meer stabilisiert die Temperatur. Außerdem sind Temperaturen vvon 30°C keine echte Hitze, woanders auf der Welt wird es richtig heiß, aber hier in Deutschland?

Und ein Rechner der keine 30°C aushält, hat eh eine fehldimensionierte Kühlung.

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    Von urias am Fr, 23. Juni 2017 um 19:20 #

    ja, die 30°C waren es auch nie.
    Nur war der Raum garnicht klimatisiert und teilweise Kellerraum(am Hang),.d.h. keine Chance "kühle" 30°C Luft hereinzulassen. Rekord waren 57°C Raumtemperatur im Sommer, das gefiel den meisten Festplatten wenig und ist ziemlich verschleißend.

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      Von Otte am Fr, 23. Juni 2017 um 20:52 #

      (Ironie) Ein Zuluftschlauch, ein Abluftschlauch, und 2 Ventilatoren darin sind ja auch wahnsinnig teuer, da ist es dann billiger die Rechner abkacken zu lassen. Dann hatten die Rechner aber auch wohl keine wichtige Aufgabe...(/Ironie)

      Auch sehr beliebt: Die Kühlsysteme werden nicht von Staub gereinigt und Luftfilter verstopfen langsam...

      Hinweis: Landwirte haben seit den 80ern Ventilatoren im Stall damit den Kühen nicht zu warm wird (und Frischluft). Und Informatiker sind mit Lüftungen überfordert? seltsam.

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        Von urias am Sa, 24. Juni 2017 um 11:22 #

        Ja, genau das Argument bekam ich tatsächlich zu hören, nur eben ohne Ironie, von der Abteilung die für das "Gebäudemanagement" zuständig ist. IT-Haushalt ist ein anderer Punkt und nicht deren Problem fiel auch kurz als Argument.

        Luftfilter in den Geräten standen alle 6 Monate auf meinem Plan, Klimaanlage ist im Wartungsvertrag und einmal pro Jahr dran, damit lief es dann recht gut.

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          Von Otte am Sa, 24. Juni 2017 um 16:42 #

          Du hast das Problem ja in den Griff bekommen. Ich bin mit meinem Kommentar wohl auch etwas über das Ziel hinausgeschossen. Sorry.

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        Von Armin H. am Sa, 24. Juni 2017 um 11:58 #

        Ein Zuluftschlauch, ein Abluftschlauch, und 2 Ventilatoren darin

        Ist so ähnlich wie: "Ein Stromkabel, ein Netzwerkkabel und ein Rechner dazwischen". Kann doch nicht so schwer sein... ;)

        Und Informatiker sind mit Lüftungen überfordert? seltsam.

        Sind deiner Meinung nach Informatiker gleichzeitig Klima- und Lüftungstechniker? Kältesystemtechnik und Klimasystemtechnik ist ein FH-Studium. Ich wusste gar nicht das Informatiker das so quasi nebenher machen... ;)

        PS: Übrigens braucht es in der BRD auch 3 Jahre um Landwirt zu werden.

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          Von Otte am Sa, 24. Juni 2017 um 16:52 #

          Gewisse Grundkentnisse in Lüftungstechnik sollte man schon haben, mehrere Rechner können Einiges an Wärme produzieren. Und das Fenster klappen oder die Tür aufmachen hilft nicht wirklich...

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Von DH am Fr, 23. Juni 2017 um 18:36 #

hab in einem mittelständischen Unternehmen gearbeitet, da ist die ES9000 bei Hitze regelmäßig abgeknackt, übel: war Alles 'just in time' Fertigung.
Rechenzentrumstür auf ins Freie, ca. 20 Lüfter zusätzlich, etc.

Ein Höllenlärm, die hatten noch schrankgroße Festplatten im Einsatz...

VG - Dieter

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Von Unerkannt am Sa, 24. Juni 2017 um 08:02 #

Bei Hitze ist mir mein Notebook regelmäßig in die CPU-Drossel gelaufen. Kompilieren mit halben Takt macht nur bedingt Freude. Mit einem USB-Ventilator auf die Tastatur gerichtet konnte es den Takt etwas höher halten. Schaden hat das Gerät davon allerdings nicht genommen.

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Von lilili am Sa, 24. Juni 2017 um 09:49 #

Nach 3 Jahren hat es im Sommer zuerst mit einzelnen Hitzeausfällen angefangen. Sommer war aber dann bald vorbei. Im nächsten Jahr habe ich die Festplatte rausgebaut um eine Wärmequelle weniger zu habenund das Dingends dann mit USB-Festplatte noch ein Jahr lang ohne betrieben bis ich mir dann ein neues Notebook geholt habe.

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Von nachbarnebenan am So, 25. Juni 2017 um 07:40 #

An einer früheren Arbeitsstelle ist das passiert. Das Außenmodul der Klimaanlage eines der Serverräume wurde bei Dacharbeiten beschädigt, aber keiner hat es gemeldet bzw. sich darum gekümmert. Äußerlich war da für einen Laien nichts zu erkennen und weder der Polier der Dachbauer noch der Hausmeister haben etwas gemerkt. Die Arbeiten fanden zudem im Frühjahr nach der Schneeschmelze statt und bis Ende Mai lief alles problemlos. Anfang Juni war es dann für ein paar Tage "etwas wärmer" und mit einem Mal stieg nachts die Temperatur in dem Serverraum schlagartig an. Die Temperatursensoren (von den Klimabauern angebracht) waren leider an der ungünstigsten, weil noch am besten belüftetsten, Stelle gelegen und haben viel zu langsam reagiert. Statt 20°C waren dann am Ende knapp 70°C, stellenweise vermutlich sogar noch mehr, bis irgendwann die Sicherungen rausflogen. Bei diesen Temperaturen wird die Isolierung von Kaltgeräte- und Netzwerkkabeln tropfweich und es gab dann mehr als ein Kabel, wo das Kupfer blanklag und dementsprechend Kurzschlüsse auftraten.
Der Admin auf Bereitschaft war nach einer Stunde vor Ort, aber in dieser Zeit hatte die Klimaanlage den Raum schon wieder auf Normalwerte runtergekühlt und er stand nun da und kratzte sich am Kopf, was denn passiert war… Hat einige Zeit gedauert, das rauszukriegen: Bei den Dacharbeiten war Teer in den Luftein- bzw. Auslass der Klimaanlage geraten und an die Stelle gekommen, wo die Außenmodule miteinander verbunden sind. Als es dann wärmer wurde, reichte der verbliebene Durchmesser für den Luftstrom nicht mehr aus, einen der Serverräume zu kühlen und die Wärme wurde dann über die anderen Außenmodule mit abgeführt. Das wäre auch problemlos gutgegangen, nur leider war die Verstopfung eben an dieser Verbindungsstelle und die dort vorbeikommende Luft aus den Wärmetauschern ist extrem heiß und hat den Teer geschmolzen. Somit wurde letztlich fast die gesamte Abwärme in einen der Serverräume zurückgeleitet, noch dazu leider den kleinsten :(

Ausfälle oder Verluste gab es zwar keine, da für jeden Server woanders ein Failover lief, aber der Schaden war ziemlich immens. Am teuersten war, das Teile des Gebäudes aufgerissen werden mussten, um die Rohre der Klimaanlage zu tauschen und die Außenmodule zu wechseln. In der Zeit standen dann auf dem Parkplatz zwei Tieflader mit großen Kühlaggregaten — eine Wonne im Sommer, wenn man früh lüften will aber wegen des Lärms und Dieselgestanks die Fenster freiwillig zulässt…

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Von hjb am So, 25. Juni 2017 um 09:16 #

Mainboards, Lüfter und besonders Netzteile sind bei mir schon oft ausgefallen. Festplatten natürlich auch. Nicht immer lässt sich aber ein Zusammenhang zur Temperatur herstellen. Aktuell habe ich Fehler auf einer Platte in meinem NAS. Nachdem ich die betroffene Partition zweimal mit Nullen überschrieben und die Platte wieder ins RAID aufgenommen habe, ist der Fehler weg, lediglich ein "pending sector" ist geblieben. Wie auch immer es weitergeht, eine Ersatzplatte liegt seit Freitag bereit :)

Ein Ausfall war aber ganz sicher auf Hitze zurückzuführen, denn er passierte vor ein paar Jahren an einem der heißesten Tage des Jahres, als ich rund 31° im Arbeitszimmer hatte. Das brachte einen der Spannungsregler auf einem Mainboard zum Durchbrennen.

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Von jochenplumeyer am Mo, 26. Juni 2017 um 10:22 #

Ohne Klimatisierung kann es in der Karibik und wohl auch in Teilen Europas für einen PC zu warm werden.
Das ist dann für den Menschen auch der Fall, und ein Ventilator ist für beide notwendig.

Ich habe dann einfach das PC-Gehäuse geöffnet und für mich und den PC einen Bodenventilator (Lasko wind machine 20") auf der kleinsten Stufe auf mich gerichtet. Beim PC kam auch noch genügend Luftstrom an, damit Wärmeprobleme ausgeschlossen waren.

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Von needle am Mo, 26. Juni 2017 um 16:03 #

Aus aktuellem Anlass:

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Jun 26 14:03:45 MEST: %HARDWARE-2-THERMAL_WARNING: Temperature has reached warning threshold
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Jun 26 14:44:24 MEST: %C4K_IOSMODPORTMAN-4-MODULETEMPHIGH: Module 10 Sensor Air outlet remote temperature is at or over threshold - CurrentTemp: 52C, Threshold: 52C
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Jun 26 12:22:32 MEST: %C7600_ENV-SP-4-MINORTEMPALARMRECOVER: EARL 4/0 inlet temperature crossed threshold #1(=60C). It has returned to normal operating temperature range.
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Aber Ausfälle sind keine zu Beklagen. Es is nicht so schlimm wenn es ausfällt oder kaputt geht, dann gibt es wenigstens einen Test für die Redundanz ob sie immer noch einwandfrei funktionieren. Für die Klima sind andere zuständig/verantwortlich; SNMP (Simply Not My Problem).

mfg

needle

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