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Thema: Welches Datenbanksystem nutzen Sie bevorzugt?

22 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von tadaa am Fr, 14. Juli 2017 um 15:33 #

Bevorzugt nutze ich MySQL.

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Von tvn am Fr, 14. Juli 2017 um 15:35 #

Kommt bei mir ganz auf die Anwendung an. Nachdem die Pfeiler für ein Projekt stehen teste ich in der Regel MariaDB und Postgresql auf die jeweilige Performance.

Wenn es ne kleine Applikation mit einer Datenbank < 1GB wird die nicht auf einem Client läuft bevorzuge ich Sqlite und letztens habe ich für einen Dateiindizierer Mongodb als Backend verwendet.

Daher kann ich wirklich nicht von präferenzen reden auch wenn ich Adminstrationsbedingt die größten Erfahrungen mit MariaDB habe. Bin aber auch nur ein Administrator mit Entwicklungshintergrund (vlt. auch umgekehrt) und kein Datenbank Spezialist.

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Von autarch am Fr, 14. Juli 2017 um 16:34 #

Wenn es nicht ohnehin vom Kunden verlangt wird, hängt es ganz vom Einsatzzweck ab.

Häufig sind es bei uns aber mittlerweile keine SQL-Datenbanken mehr.
MongoDB, CouchDB und Redis (vor allem in der Form von Elasticache) überbieten die Anzahl von SQL Datenbanken bei weitem.

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Von ict am Fr, 14. Juli 2017 um 17:44 #

wie z.B. eben SAP HANA, DB2, Oracle, Sybase ASE, aber auch MaxDB und Hadoop mit SAP Vora.
Im nonSAP Bereich hauptsächlich mit MySQL/MariaDB und Postgres.

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Von Alter Sack am Fr, 14. Juli 2017 um 18:03 #

Inzwischen fast nur noch PostgreSQL. Bin dank des Streits MySQL/MariaDB gewechselt und frage mich, warum ich diesen Schritt nicht schon früher gemacht habe. Angenehme Community, kein Vergleich zu der verbiesterten MariaDB-Truppe. Klassischer Fall von wenn zwei sich streiten, dann freut sich der Dritte.

  • 1
    Von Jürgen Sauer am Fr, 14. Juli 2017 um 18:32 #

    Kann ich nur beipflichten.
    Die PostGreSQL Entwickler sind richtig gut drauf.
    Geht nicht, gibt es nicht und unfreundlich oder RTFM ist nie vorgekommen.

    Technisch/Performance erreicht eine ordentlich justierte PostGreSQL alle Anforderungen.

    Man bedenke, die Distro Parameter müssen überall rennen, sind also "schmalhans Küchenmeister", gerade hier lohnt es sich richtig mal in die postgres.conf zu zu gucken.

    Ist aber bei Oracle und DB/2 oder MaxDB auch nicht wirklich anders.

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    Von beccon am Sa, 15. Juli 2017 um 09:23 #

    Wohl dem, der so eine Entscheidung so aus der Lameng treffen kann. Meist sind es externe Parameter, die das Datenbanksystem vorgeben (Kundenwunsch, Software die damit laufen soll) - Der Vorteil von MySQL ist, daß es MySQL und MariaDB gibt - deren Austausch niemand merken würde :-)

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    Von Kimberon am Sa, 15. Juli 2017 um 20:48 #

    Ist bei mir inzwischen genauso. Seitdem sich Oracle MySQL unter den Nagel gerissen hat, da hat sich bei mir mittlerweile fast alles Richtung PostgreSQL verschoben. Einzig Beruflich habe ich manchmal noch mit MySQL/MariaDB zu tun. Neuerdings kommt auch noch Cassandra dazu.

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Von Abnicker am Fr, 14. Juli 2017 um 23:04 #

die mysql und mariadb trolle kommen wieder aus ihren löchern gekrochen hahahaHA!

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Von beccon am Sa, 15. Juli 2017 um 11:16 #

- Data Warehouse mit Oracle
- Investment- Banking- Risikomanagement- System mit Sybase
- Migration für ein ERP System im Baubereich mit SQL-Server
- Webportal mit MySQL
- Open Source ERP System mit PostgreSQL
... und jetzt neu: Informix für ein Kreditrisiko- Data Warehouse bei einer Auto-Bank
mit DB2 hatte ich noch nichts zu tun (dafür aber mit Adabas - aber das ist schon eine Weile her)

Ich programmiere recht viel mit Perl und dem DBI-Interface (wo das I für "Independent" steht - oder halt mit den Skriptsprachen...

Zum Glück gibt es ja SQL- Standards und wenn man sich daran hält, dann macht das Hin- und Herwandern von der einen zur anderen nicht so viel aus.

Wenn nicht, dann wird es haarig: Es gibt gefühlt 10 proprietäre Schreibweisen für (OUTER) JOINS, vielleicht noch einmal fünf für COALESCE (was für ein dummes Wort) -> IS_NULL, ISNULL, NVL usw.

Als besonders "uneinsichtig" haben sich gestandene Oracler erwiesen: es hält sich hartnäckig das Gerücht, daß die "klassische" Schreibweise für joins (SELECT * FROM bla,tra where la=ha) "schneller" ist oder wenn das nicht hilft, dann wird argumentiert, daß das "neumodische" SELECT * FROM bla JOIN tra ON la=ha "unverständlich" sei. Auch die DECODE Funktion wird leidenschaftlich verteidigt. Da es viele Oracler der ersten Stunde zum Projektleiter oder "Architekten" geschafft haben, schreiben die manchmal auch die Programmierrichtlinien aarrggghhh. (OK von Oracle migriert "niemand" weg - niemand kündigt bei IBM oder BMW :-) )

Ich finde es auch wieder wichtig, mit einem Universal-Client zu arbeiten - da benutze ich seit einiger Zeit DBeaver was man als Eclipse Plugin auch immer noch recht einfach installiert bekommt (Richtlinien vom Kunden hin oder her)

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Von Bolitho am Sa, 15. Juli 2017 um 16:06 #

Ich finde es ein wenig befremdlich, wieso im Jahre 2017 nur relationale Datenbanksysteme zur Auswahl stehen bzw. diese nicht explizit kenntlich gemacht worden ist‽

In vielen Geschäftsanwendungen finden sich imho immer mehr polyglotte DB-Systeme, also neben klassischen relationalen eben auch spezielle Systeme (Gruppe NoSQL), wie KV-Stores, dokumentenzentrierte Systeme, Graphendatenbank usw.

Vor diesem Hintergrund wäre eine Präzisierung imho wünschenswert!

  • 1
    Von ProSQL am So, 16. Juli 2017 um 17:10 #

    Ich finde es ein wenig befremdlich, wieso im Jahre 2017 nur relationale Datenbanksysteme zur Auswahl stehen bzw. diese nicht explizit kenntlich gemacht worden ist‽

    Haarspalterei. Denk dir das Wort "relationale" in der Frage einfach dazu.

    Vor diesem Hintergrund wäre eine Präzisierung imho wünschenswert!
    Ich denke eine Umfrage mit "NoSQL Systemen" macht im Allgemeinen keinen Sinn. Relationale DBMS sind i.d.R. ersetzbar. Alle lösen das selbe Problem. Jemand der MySQL verwendet hätte wohl auch ohne große Abstriche/Änderungen auch Postgres oder Oracle verwenden können.

    NoSQL ist erstmal ein Buzzword welches vor ein paar Jahren erfunden wurde. Die Technologien welche heute NoSQL genannt werden haben ihren Ursprung schon in einer Zeit bevor es den Begriff gab, und wurden auch schon vorher eingesetzt.
    Worüber man sich klar werden muss ist, dass NoSQL nicht das neuere SQL oder die "bessere" Alternative zu relationalen DB ist. NoSQL ist ein Begriff der eigentlich nur aussagt, dass allgemein bekannte Eigenschaften von Relationalen DB aufgegeben werden um sehr spezifische Probleme zu lösen. Die Art der Probleme die sie Lösen sind genau so verschieden wie die Lösungen die sie bereit stellen. Darum sind sie nicht (oder nur sehr eingeschränkt) vergleichbar, darum sind auch auf absehbare Zeit relationale SQL DB als standard Daten-Backend zu sehen.

    Wenn man nicht wirklich weiß, dass man eines dieser Probleme hat welches es NoSQL System löst, ist man auch heute noch am besten mit einer relationalen DB bedient.

    Ich habe in den letzten Jahren 2 Projekte scheitern gesehen weil man einfach sich mit einem oberfächlichen "es muss schnell" entschieden hat etwas "mit NoSQL" zu verwenden. Die in dieser Entscheidung inkludieren Konsequenzen waren keinem der beteiligten bewusst.

    Das hört sich vielleicht sehr negativ an, soll es aber nicht sein. NoSQL Technologien haben durchaus ihren Nutzen und Anwendungzweck. Meine Erfahrung ist nur, dass heute immer nach "NoSQL" geschriehen wird, wenn man das erste performance Problem hat, statt ein "Explain Plan" zu machen und den passenden Index anzulegen.

    Bevor man ein NoSQL-Projekt angeht sollte einem klar werden, dass es nicht per Definition schneller, billiger oder Effizienter ist. I.d.R. ist es erstmals teuerer und aufwendiger zu Entwickeln. Erst wenn man wirklich das Bedürftnis hat z.B. PByte an Daten zu verarbeiten oder aus Perfomance grüden auf 200 Node skalieren muss, erst dann wird man davon profitieren.

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    Von ProSQL am So, 16. Juli 2017 um 17:11 #

    Ich finde es ein wenig befremdlich, wieso im Jahre 2017 nur relationale Datenbanksysteme zur Auswahl stehen bzw. diese nicht explizit kenntlich gemacht worden ist‽

    Haarspalterei. Denk dir das Wort "relationale" in der Frage einfach dazu.

    Vor diesem Hintergrund wäre eine Präzisierung imho wünschenswert!
    Ich denke eine Umfrage mit "NoSQL Systemen" macht im Allgemeinen keinen Sinn. Relationale DBMS sind i.d.R. ersetzbar. Alle lösen das selbe Problem. Jemand der MySQL verwendet hätte wohl auch ohne große Abstriche/Änderungen auch Postgres oder Oracle verwenden können.

    NoSQL ist erstmal ein Buzzword welches vor ein paar Jahren erfunden wurde. Die Technologien welche heute NoSQL genannt werden haben ihren Ursprung schon in einer Zeit bevor es den Begriff gab, und wurden auch schon vorher eingesetzt.
    Worüber man sich klar werden muss ist, dass NoSQL nicht das neuere SQL oder die "bessere" Alternative zu relationalen DB ist. NoSQL ist ein Begriff der eigentlich nur aussagt, dass allgemein bekannte Eigenschaften von Relationalen DB aufgegeben werden um sehr spezifische Probleme zu lösen. Die Art der Probleme die sie Lösen sind genau so verschieden wie die Lösungen die sie bereit stellen. Darum sind sie nicht (oder nur sehr eingeschränkt) vergleichbar, darum sind auch auf absehbare Zeit relationale SQL DB als standard Daten-Backend zu sehen.

    Wenn man nicht wirklich weiß, dass man eines dieser Probleme hat welches es NoSQL System löst, ist man auch heute noch am besten mit einer relationalen DB bedient.

    Ich habe in den letzten Jahren 2 Projekte scheitern gesehen weil man einfach sich mit einem oberfächlichen "es muss schnell" entschieden hat etwas "mit NoSQL" zu verwenden. Die in dieser Entscheidung inkludieren Konsequenzen waren keinem der beteiligten bewusst.

    Das hört sich vielleicht sehr negativ an, soll es aber nicht sein. NoSQL Technologien haben durchaus ihren Nutzen und Anwendungzweck. Meine Erfahrung ist nur, dass heute immer nach "NoSQL" geschriehen wird, wenn man das erste performance Problem hat, statt ein "Explain Plan" zu machen und den passenden Index anzulegen.

    Bevor man ein NoSQL-Projekt angeht sollte einem klar werden, dass es nicht per Definition schneller, billiger oder Effizienter ist. I.d.R. ist es erstmals teuerer und aufwendiger zu Entwickeln. Erst wenn man wirklich das Bedürftnis hat z.B. PByte an Daten zu verarbeiten oder aus Perfomance grüden auf 200 Node skalieren muss, erst dann wird man davon profitieren.

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    Von Interesierter Semantic Webler am Mo, 17. Juli 2017 um 08:30 #

    Guten Morgen,

    mich würde auch mal interessieren, wieviele Leute hier schonmal TripleStores verwendet haben? Das sind Graph-Datenbanken, welche sich mit SPARQL abfragen lassen. Die dahinterliegenden Konzepte sind ein wenig anders als bei den (No)SQL-Datenbanken, jedoch ebenfalls nützlich und spannend.

    Vielleicht könnte man solche "Exoten" noch mit in die Umfrage aufnehmen?

    Danke und Grüße!

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Von Janka am Mo, 17. Juli 2017 um 10:03 #

Die meisten Leute werden ohne es zu wissen SQLite einsetzen, weil es z.B. von Firefox zur Verwaltung der Lesezeichen genutzt wird (die Liste der Software, die SQLite benutzt ist lang und illuster.)

Ist ganz allgemein eine simple Möglichkeit, die eigene Software mit etwas einfacher zu Benutzendem und besser Getesteten als einem selbstgestrickten Dateiformat auszustatten. Und man kann spätzer dasselbe Datenmodell auf einem SQL-Server einsetzen, sollte das mal nötig werden.

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert. Zuletzt am 17. Jul 2017 um 10:05.
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Von der-don am Mo, 17. Juli 2017 um 10:23 #

Ganz einfach: MariaDB. Wir haben keine so großen Datenmengen (1.000.000 Datensätze ist das Maximum), unsere CMS-Systeme sind darauf angepasst und die Lernkurve ist sehr gering. Es gibt viel Dokumentation und Tutorials, ebenso viele GUI-Anwendungen. Die Workbench ist nicht immer die stabilste, funktioniert in Summe aber gut.

Daher ist ein Wechsel einfach nicht rentabel, obschon andere Systeme performanter und funktionsreicher sind. Einzig eine Postgres-Datenbank läuft für diverse OpenStreetMap-Anfragen :)

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