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Thema: Nutzen Sie Container?

26 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Udo am Fr, 28. Juli 2017 um 14:10 #

Papier-,Schutt-,Altglas- und Mischmüllcontainer.
Eine praktische Sache!

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Von rirasoft am Fr, 28. Juli 2017 um 14:15 #

Wie mein Vorredner schon bemerkte: Papier, Glas, Kunststoff und Biomüll wird alles ordentlich getrennt gesammelt und abgegeben.

Spaß beiseite: ich sehe derzeit überhaupt keine Vorteile oder Nutzen bei Linux-Container.

Gruß
Andreas

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Von Ignatz am Fr, 28. Juli 2017 um 14:45 #

Wir hatten in der Firma mal vor, unsere selbstgestrickten Webapps in verschiedene Container zu packen, aber durch unseren Wunsch, die Software in den Containern (da läuft ja ein halbes Betriebssystem drin) zumindest halbautomatisch mit Sicherheits-Updates zu versorgen, wurde es dermaßen kompliziert -- am Schluss sind wir bei Rancher gelandet, was für zwei Server mal zehn Container einfach Overkill ist -- dass wir es gelassen haben. Jetzt benutzen wir die Container zum Ausprobieren von Software.

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    Von blablabla233 am So, 30. Juli 2017 um 10:16 #

    Ich finde es gerade unglücklich das es Container genannt wird, reden wir von dockercontainern oder LXC/Zones/Jails?
    Fuer euch hätte wohl ein SmartOS/FreeBSD die Sache besser erfüllt und Updates sind wie normal auch (einfach dann im Jail) auszufueren.
    Rancher finde ich genial ABER man merkt es ist fuer das ganz grosse mindestens 3 Host mit jeweils min 16GB-RAM sollte es schon sein.

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Von Max Maier am Fr, 28. Juli 2017 um 15:56 #

Ich verwende für jedes Anwendungsgebiet einen neuen und anderen Kasten. Der Kasten heißt Notebook, Workstation, FritzBox und wieder ein paar Notebooks.

Die Kästen sind alle physikalisch voneinander unabhängig, aber mit Datenleitungen pysische und/oder virtuell verbunden.

Aber Container als Software verwende ich nicht.

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Von Die anämische Linuxdumpfbacke am Fr, 28. Juli 2017 um 16:00 #

Gibt es jetzt auch Wohncontainer für Flüchtlinge...
...auch von Linux?

Fragt sich die Dumpfbacke

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Von needle am Fr, 28. Juli 2017 um 16:40 #

...aber wenn IMUNES/CORE oder GNS3 an ist, dann nutze ich diese Container um Netzwerkclients und Dienste zu emulieren in der Topologie.

Hier ein Beitrag von Jessie Frazelle wie man Container auf einem Destkop nutzen kann.

Meistens aber benuntze ich BSD/jails anstatt container.

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Von Elefant am Fr, 28. Juli 2017 um 19:47 #

Ich selbst verwende ab und zu gerne mal LXC zum rumspielen und experimentieren, auf der Arbeit jedoch wird nur FreeBSD eingesetzt (zumindest auf den Servern), da sind dann natürlich Jails die Lösung.

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Von Blitzgneisser am Sa, 29. Juli 2017 um 07:07 #

klar nutze ich Container. Hinter dem Haus steht ein grosser Müllcontainer.

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Von Blitzgneisser am Sa, 29. Juli 2017 um 07:08 #

klar nutze ich Container. Hinter dem Haus steht ein grosser Müllcontainer.

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Von Condor am Sa, 29. Juli 2017 um 10:34 #

Ich nutze Docker im kleinen Rahmen um Anwendungen in Versionen laufen zu lassen die es primär für meine Distribution nicht gibt. Sonst aber bin ich aber er in Richtung Vagrant in Kombi mit KVM und VBox unterwegs - also anderes Milieu ;)

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Von Condor am Sa, 29. Juli 2017 um 10:48 #

Ich nutze Docker im kleinen Rahmen um Anwendungen in Versionen laufen zu lassen die es primär für meine Distribution nicht gibt. Sonst aber bin ich aber er in Richtung Vagrant in Kombi mit KVM und VBox unterwegs - also anderes Milieu ;)

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Von Unerkannt am Sa, 29. Juli 2017 um 13:17 #

Ich kann mich dem allgemeinem Tenor nur anschließen. Für mich privat sehe ich keinen Sinn in Containern.

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Von Klaus R. am Sa, 29. Juli 2017 um 15:04 #

Meiner Meinung nach machen Container allenfalls für kurze Testszenarien Sinn. Der Einsatz von Containern bläht den Speicherbedarf unnötig auf und birgt massive Sicherheitsrisiken. Dies sind auch die Gründe, weshalb ich zu Linux wechselte - warum soll ich mir diese nun wieder zunichte machen.

Auf Windows-Systemen könnten Container allerdings sinnvoll sein (was nicht heißt, dass Windows sinnvoll ist!), da dort keine sinnvolle Ordnung in der Bibliotheksverwaltung vorhanden ist und ohnehin fast jedes Programm seine eigenen Bibliotheksversionen benötigt.

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Von Anon Y. Mouse am Sa, 29. Juli 2017 um 17:26 #

wohne zu weit weg vom Meer ;-)

Schönes Wochenende euch allen!

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Von VM user am So, 30. Juli 2017 um 22:17 #

Generell verstehe ich diesen Container- und Docker-Hype nicht. Eine VM reicht meistens und das schöne ist diese Dependency-Orgien zwischen Containern finden nicht statt, da keine VM eine andere VM benötigt. Dazu halte ich (persönlich, jedoch fehlt mir da die Erfahrung) eine VM für sicherer.

Na ja, ich sag nur zu dem Thema: My reaction when I watch "Hi*** uses Docker"

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    Von Linux-User am So, 30. Juli 2017 um 22:29 #

    Wie geil! Den kannte ich noch nicht, aber da ist soviel Wahres hinter :lol:

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    Von LH_ am Mo, 31. Juli 2017 um 09:31 #

    Am Ende kommt es darauf an, was man damit macht.
    Generell halte ich eine Aussage wie "VMs sind oftmals nicht "ausreichend" für irreführend. VMs sind die wesentlich komplexere Technologie, aus diesem Grund sind sie auch keineswegs sichererer. Eher führen beide Technologien neue Zwischenschichten ein, die jeweils eigene Fehler mitbringen.

    Bezüglich Docker: Natürlich kann man das ganze übermäßig komplex machen, aber im Kern sind Software Container eine einfache Möglichkeit, schnell (!) z.B. Testumgebungen und kurzzeitig genutzte Umgebungen aufzusetzen. Vor allem sind viele dieser Systeme direkt von Anfang an auf eine große Automatisierbarkeit ausgelegt, was sehr nützlich ist.
    Vieles bis alles geht auch mit VMs, aber oftmals mit deutlich längeren Startzeiten, höherem Resourcenverbrauch und schlechteren Dokumentationen, wenn man das ganze automatisieren will.

    Am Ende sind VMs und Container keine Gegensätze, sondern verschiedene Wege in die gleiche Richtung, die jeweils unterschiedliche Stärken und Schwächen mitbringen. Man muss die Technologie jeweils wählen, die für die aktuelle Aufgabe besser geeignet ist.

    So würde ich für eine langlaufende, komplexe Umgebung immer eine VM vorziehen (Außnahme siehe unten), für kurzlebige Testumgebungen (vor allem, wenn dies automatisierte Tests sind, die häufig laufen) aber immer eher einen Container.
    Außerdem würde ich dort Container aufsetzen, wo ich viele kleine Systeme haben, die ich voneinander trennen will oder muss, die jeweils aber nur sehr wenige Ressourcen benötigen. Hier sind VMs einfach Verschwendung. Speziell wenn man diese Umgebungen durch gemeinsam gepflegte Images einfacher in der Masse warten kann, ist es interessant.

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    Von Imalo am Mo, 31. Juli 2017 um 09:35 #

    Ich stimme dir zu, bei uns in der Firma wird auch mehr auf VMs gesetzt. Wir benutzen Container "um mal kurz was zu testen", doch für den Produktivsystem benutzen wir richtige VMs.

    BTW: Guter Link :D:D

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Von Container-Fan am Mo, 31. Juli 2017 um 11:58 #

Ich möchte hier mal ein paar meiner Erfahrungen aus dem Einsatz von Docker-Containern für die lokale PHP-Entwicklung mitteilen. Eine Docker-Infrastruktur, bestehend aus verschiedenen Containern, eignet sich gut, um die jeweils benötigen Systeme hochzufahren.

Dazu können zählen:
- Apache2 / Ngnix Webserver
- MariaDb/MySQL/...
- phpMyAdmin
- ggf. ein SASS/LESS Container, falls man entsprechendes CSS entwickel möchte
- ...

Die bisherigen Container für die obigen Systeme sind gut dokumentiert und lassen sich mit wenig Aufwand zusammenschalten (z.B. vordefinierte Zugangsdaten, Ports etc.). Sie werden durch scheinbar fähige Leute gewartet und lassen sich per erneutem Ziehen und Bauen i.d.R. einfach aktualisieren. Damit erhält man eine definierte Software- bzw. Systemlandschaft, welche sogar versioniert werden könnte (z.B. Dockerfile in ein Git).

Neben dem schnelle Ausrollen ganzer Entwicklungsumgebungen (ich meine damit keine IDE's!), eignen sich Container auch, um parallel mit verschiedenen Versionen eines Systems zu arbeiten. Bei PHP gibt es aktuell noch die dominierenden 5er Versionen, sowie die mittlerweile recht stabile und sehr fixe 7er. Beide fordern andere Abhängigkeiten. Dies lässt sich schön mit Containern verpacken. Das darunterliegende System kann ein Fedora, Ubuntu oder XYZ sein. Über Umwege geht das mittlerweile auch im MacOS und bald auch Windows(?).

Ich gebe zu, der Einsatz von Containern erfordert eine Umstellung eigener Sichtweisen und Vorgehensweisen. Das lokale System kann nun frei bleiben von Abhängigkeiten, Software-Konflikten o.ä. Jegliche für die Entwicklung benötige Software kann weggekapselt werden. Dies erfordert z.B., dass man innerhalb eines Containers z.B. seine PHPUnit Suite starten muss. Beachtet man Dinge wie Volumes und bekannte Performance Probleme, kann man seine Produktivität stark erhöhen.

[b]Zum Thema Sicherheit:[/b] Ich sehe Container nicht per se als Teil einer Sicherheitslösung an. Sie haben gewisse Vorteile, z.B. erlauben sie nicht einfach das Überschreiben von Systemdateien, jedoch laufen sie direkt auf dem Kernel, standardmäßig als root. Man sollte hier genauso rangehen, als wenn die Software darin direkt im System läuft. Jedoch halte ich gewisse Dinge bewusst verschlossen und glaube, dass bei einer lokalen(!) Entwicklungsgebung gewisse Dinge niedriger priorisiert werden können.

Nach ~6 Monaten aktiver Nutzung, habe ich meine investierten Stunden (ca. 10-20) mehrfach wieder rein. Neben Zusatzwissen, habe ich Stabilität in der Arbeit gewonnen (z.B. Neuinstallation auf Entwickler-Machine dauert ~10 Min.) und nebenbei auch Mitarbeitern direkt das System "zeigen" (was wird in welcher Version wie zusammen eingesetzt).

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