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Thema: Wie lange haben Sie schon dieselbe Desktop-Distribution?

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Von schade am Fr, 11. August 2017 um 14:17 #

ich habe immer mit Linux geflirtet aber vor 4 Jahren hab ich mir mal einen Riesenberg Distri-Versionen installiert und angetestet.
Für mich war der Einstieg über Opensuse (damals noch 13.1) am einfachsten .. Yast war mir ein willkommener Helfer. Überall sonst musste ich sofort auf die Konsole.
Die schreckt mich jetzt bei OS auch nicht mehr - ganz im Gegenteil - ist ein guter Freund geworden.

Über Opensuse bin ich bei Linux hängen geblieben und außer einer Wechselplatte mit w7 für das Update meines Navis gibt es hier nichts mehr aus Redmond ..

Klar - es gibt immer was zu meckern aber immer wenn ich 'fremdgehe' merke ich, wie unkomfortabel die anderen Distris in meinen Augen sind.
Hinzu kommt inzwischen, dass btrfs mit snapper-snapshots der absolute Hit ist .. und welche Distri liefert das noch so out-of-the-box und ready-to-use mit ..?

Alle Probs konnte ich die letzten Jahre lösen bzw mit ihnen leben.. also .. bleibe ich mal dabei!

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 11. Aug 2017 um 14:54.
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    Von Nur ein Leser am Fr, 11. August 2017 um 16:00 #

    Bin jetzt seit ca. 3,5 Jahren bei openSUSE und auch mit 13.1 eingestiegen, aktuell Leap 42.3
    Ich bin zufrieden und werde weiterhin dabei bleiben. Windows 7 ist als virtuelle Maschine noch vorhanden (Lizenz war bei dem Recher sowieso dabei).

    Davor ca. 3 Jahre Linux Mint, worüber ich den Einstieg in Linux gemacht habe.

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Von artodeto am Fr, 11. August 2017 um 14:23 #

Nachdem ich viele Jahre mit Debian zufrieden war hat mich ZFS gereizt.
"Damals" war es noch viel Handarbeit ZFS unter Linux gescheit zu nutzen und so hab ich auf Arch Linux gewechselt - zugegeben auch, weil es damals "cool" war.
Nun lebe ich mit systemd und komme noch um pulse audio herum (dank apulse).
Gentoo hab ich immer mal in einer VM laufen aber so richtig ist da der Funke noch nicht uebergesprungen, Arch ist aktuell zu sehr ins Blut gegangen.
Von Debian kommt man ja nie los, es ist wie CentOS, irgendwo laeuft das immer :-).

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Von sdadasdassa am Fr, 11. August 2017 um 14:57 #

Mit dem Release von Windows Vista habe ich mir auf meinem Server und Notebook Debian installiert. Hab's zuerst versucht damit zu arbeiten. No Chance, es wird nicht umsonst als "Sta(b)le" deklariert. Außerdem hat Debian viele hässliche Bugs und der freie Community Support ist auch nur ein schöner Gedanke.

Jetzt macht mein Debian Server nichts anderes als etliche VM's mit Remote Zugang zu hosten. Davon sind einige leider noch Windows basiert. Zum professionellen Arbeiten gibt es für viele Programme einfach keine freien oder zumindest Linux Alternativen. Zwei für mich wichtige Programme konnte ich schon in den letzten Jahren ohne Qualitätsverlust umstellen, da es mittlerweile Linux Binaries und passende Lizenzmodelle gibt. Hoffen wir, dass es sich in den nächsten 10 Jahren ebenfalls so positiv entwickelt.

Ich fühle mich auch nach 10 Jahren mit dem Wechsel immer wieder bestätigt. Habe keine Abneigung gegen Windows 8 oder Windows 10. Auch nicht gegen Cortana oder Telemetrie. Einfach das OS in VM packen, Netzwerkzugang deaktivieren und glücklich arbeiten. Zickt das OS, dann gehe ich auf einen früheren Snapshot und alles ist wieder gut.

Seit dieser Umstellung ist mein Frickel- und Neuinstallationsaufwand ist damit praktisch Null.

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Von Anonymous am Fr, 11. August 2017 um 15:42 #

Slackware 9.0 war meine erste.
Vorher 5 Jahre SuSE.

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    Von Unerkannt am Fr, 11. August 2017 um 16:53 #

    Bei mir sind es 13 Jahre Gentoo und davor ebenfalls ein paar Jahre Suse. Auf meinem Hauptsystem habe ich mal ein Jahr Arch Luft geschnuppert, hatte aber dann die Nase voll.

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    Von Slackware Linux 96 am Fr, 11. August 2017 um 20:01 #

    Witzig! Meine erste war ebenfalls Slackware. Und zwar Slackware Linux 96. Hab damals eine Walnut Creek CDROM im Buchhandel gekauft, und meine ersten Linux-Schritte mit Hilfe des darin enthaltenen Booklets gemacht 8) Hab die CDROM immer noch im CD-Regal. Kann mich einfach nicht davon trennen :love: Nach einigen Versuchen mit SuSE, RedHat, Fedora, Debian und Gentoo, bin ich damals mit dem Aufkommen von Ubuntu komplett auf Linux umgestiegen. Nach einer langen Affäre mit Linux Mint bin ich auf Grund der tollen Community bei Arch gelandet, und seit über zwei Jahren überglücklicher Arch-User. Für Firmware-Updates usw. hab ich noch irgendwo eine Windows 7 VM herumfahren. Könnte aber nicht mit Sicherheit sagen, ob die überhaupt noch bootet :lol:

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      Von Unerkannt am Sa, 12. August 2017 um 08:38 #

      Könnte aber nicht mit Sicherheit sagen, ob die überhaupt noch bootet
      Wenn du sie seit dem letzten Booten nicht mehr angerührt hast, dann wird sie wohl noch Booten. Windows zerstört sich zwar manchmal selbst, aber selten im ausgeschalteten Zustand.

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Von GLassnig am Fr, 11. August 2017 um 15:50 #

Blicke immer wieder mal über den Tellerrand, doch andere Distributionen und Desktops konnten mich nie überzeugen.

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Von Feuervogel am Fr, 11. August 2017 um 16:08 #

Seit 2005: SUSE Linux 9.3; aktuell openSUSE Leap 42.3
Seit 2013: Mageia 3; aktuell Mageia 6

Desktop bei openSUSE: Meist KDE (zwischendurch mal Gnome 2); aktuell KDE Plasma.

Desktop bei Mageia: Meist KDE (parallel MATE auf einem älteren Rechner); aktuell KDE Plasma.

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Von coNP am Fr, 11. August 2017 um 16:29 #

Bin Ende 2013 von Fedora zu Arch gewechselt und habe seither nichts besseres gefunden.
Wichtig ist mir, bleeding Edge Software zu haben. Bei Fedora hat es mich immer genervt, jedes halbe Jahr das System neu aufsetzen zu müssen.

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Von rirasoft am Fr, 11. August 2017 um 16:30 #

Zwar war meine erste Linux-Installation eine SuSE 4.2 (ja, damals schrieb man es so) auf über 30 Disketten, bin danach relativ schnell zu Red Hat gewechselt. Habe sämtliche Versionen bis zur Trennung Red Hat (Red Hat Enterprise und Fedora) mitgemacht. Danach viele Jahre Fedora Core bzw. Fedora benützt bis dann CentOS (ich glaube das war 4.2) heraus kam. Seitdem eingefleischter CentOS Nutzer.
Gruß
Andreas :up:

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Von Abräumer am Fr, 11. August 2017 um 16:31 #

Die beste, die es gibt. Und das seit sie existiert. Ein entspannteres Arbeiten mit dem Rechner ist kaum vorstellbar. Wenn jemand wissen, will um welche Distribution es sich handelt, gebe ich die Antwort vielleicht bei der nächsten Umfrage. Vielleicht …

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Von pataa am Fr, 11. August 2017 um 17:17 #

So gute 6-7 Jahre Debian als Desktop gehabt. Danach mit Linux aufgehört. Momentan ist OpenSuSE neben weiteren Betriebssystemen in Benutzung. Hauptsächlich als virtuelles Gastsystem.

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Von Mint-User am Fr, 11. August 2017 um 17:32 #

Habe auch viel angetestet. Linux Hefte mit DvDs sei Dank.
Herauskristallisiert haben sich: Linux-Mint und Lubuntu.
Hauptsache: Debianbasiert und LxDE!

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Von asdfghjkl am Fr, 11. August 2017 um 19:02 #

Debian Testing.

Mit Suse Linux 8 oder 9 angefangen (ca. 2003), dann Xandros, dann Fedora, MEPIS, Fedora, OpenSuse, Ubuntu, Debian, Manjaro, Debian, Xubuntu, Debian...oder so ähnlich. Und dann bin ich auch bei Debian geblieben. Das war damals "Squeeze", also 2011. Das hat gerockt. Seither finde ich andere Distros zwar nett zum Ausprobieren (in der VM), aber nicht zum Arbeiten (und was man sonst so mit dem Rechner macht). Seit Jessie "Testing" war, brauchte ich nicht mal mehr Drittrepositories, also nur noch Debian pur. Familienmitglieder versorge ich aus Bequemlichkeit mit Xubuntu LTS. Das kann ich denen fast Out-of-the-Box drauf klatschen.

Bei einer Desktop-Distro ist die Frage nach dem Desktop-Environment aber auch interessant: Anfangs war ich voll der KDE-Fan, ab KDE4 bin ich zähneknirschend auf Gnome 2 umgestiegen, was ich dann aber bald besser fand, und ab Gnome 3 zum guten XFCE, wobei ich bislang geblieben bin. LXQt behalte ich aber im Auge.

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    Von DE am Fr, 11. August 2017 um 19:30 #

    Zumindest den Desktop betreffend ist es mir recht ähnlich ergangen. War Anfangs auch am meisten von KDE-3.x angetan, dann der Umstieg auf 4.0 - Aua. Also mal eine kurzen Ausflug zu Gnome 2.x gemacht, aber nicht wirklich damit warm geworden. Daher dann, als KDE so ab ca. ab 4.1 langsam wieder benutzbar wurde dahin zurück gekehrt.
    Beim Übergang auf Plasma der gleiche Mist (Hallo, Mc Fly/ KDE-Devs, nichts daraus gelernt?)
    Also ging die Suche wieder los, LXDE, LXQT probiert, aber dann letztlich beim flexibleren Xfce hängen geblieben. Ok, da ist auch nicht alles Friede Freude Eierkuchen, was aber in erster Linie an den starken Umbrüchen von GTK 3 liegt, was man aber umschiffen kann wenn es denn zu sehr nervt.

    Teste zwischendrin trotzdem immer mal wieder Plasma, aber irgendwie kriegen die nicht die Kurve. Baloo indexiert sich zu Tode, z.B. hier 48h am Stück ohne fertig zu werden, während dessen ist der Desktop nicht wirklich responsive.
    KDE-Pim, speziell Kmail kommt aus dem Sumpf auch nicht raus, stattdessen fangen andere lieber ganz neu an Alternativen zu entwickeln.
    Breeze finde ich nach wie vor viel zu flach und zu Monochrom, wobei das Dark Theme nun wenigstens die PL-Seite im Browser nun vernünftig zeigen kann, wenn man so wie hier gerade eingaben macht.

    Kurz und Knapp, ich bleib weiter bei meinem individuell angepassten Xfce, so ähnlich wie hier von mir beschrieben (ein bisserl Schleichwerbung gefällig ;-)
    http://www.pro-linux.de/artikel/2/1864/xfce-desktop-individuell-anpassen.html

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    Von chaos am Sa, 12. August 2017 um 12:39 #

    Für KDE/Plasma sollte das Gerät ein wenig Dampf haben.
    Wird selten erwähnt, iss aber so.

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      Von linux-macht-glücklich am Sa, 12. August 2017 um 20:32 #

      Mein Rechner ist ziemlich alt, mit AMD Phenom II X6 1075T (ca. von 2010) und als ich da kürzlich durch das Dist-Upgrade auf Mageia 6 auch zu Plasma kam, wurde sogar alles flotter.
      Zumindest subjektiv gefühlt, ich hab nicht mit der Stoppuhr gemessen.

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      Von Nur ein Leser am Sa, 12. August 2017 um 23:36 #

      Wird selten erwähnt, iss aber so
      Wird deswegen selten erwähnt, weil es nicht stimmt.

      Zwar setzt Plasma eine OpenGL (2.0) - fähige Grafikkarte voraus, da diese für das Compositing benötigt wird. Wenn der Rechner eine solche nicht hat, wird es tatsächlich zäh bis unbenutzbar, das ist aber bei anderen "modernen" Desktops wie GNOME3 auch nicht anders.
      Aber ansonsten ist Plasma nicht besonders fordernd. Mein openSUSE Plasma Desktop hat nach dem Start eine Speicherbelegung von 420 MB. Das muss eine andere Desktop-Umgebung erst mal toppen. (Unfairer Vergleich: Mein Arbeitsrechner mit Win7 hat direkt nach dem Start deutlich über 1 GB belegt)

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Von pinguinesser am Fr, 11. August 2017 um 20:08 #

Ubuntu seit ich glaube 6 oder 8. Davor Suse, OpenSuse war zu schrottig. Davor auch immer wieder mal Redhat, Mandrake und Delix, Slackware war glaube ich die allererste Distro oder wars doch Suse?

Heute habe ich immer noch Ubuntu in Form von Xubuntu das auch stark modifiziert wurde. Arch mal getestet und nicht mehr für zeitgemäss befunden, nutze aber immer deren Doku wenns mal klemmt.

Auf Embeddedrechnern laufen entweder
* armbian
* was selber geschnitztes auf debian jessie-basis
* buildroot läuft glaube ich auch noch auf einigen Controllern.

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Von Randy Andy am Fr, 11. August 2017 um 20:15 #

Leider erst...
Könnte mich Heute noch im Nachhinein ärgern, dass so spät bzw. später als es mir möglich gewesen wäre, vollständig zu Linux gewechselt bin.

Die ersten 1,5 Jahre hab ich damit verbracht über 30 verschiedene Distros auszuprobieren, um überhaupt erst mal die Unterschiede sowie Vor- und Nachteile zu erfahren. Aber irgendwas war/funktionierte/gefiel stets besser und zugleich schlechter als bei der Anderen.
Dann las ich irgendwo, dass man mehr Einflussmöglichkeiten nutzen könne, wenn man selber aus den Quellen baut - das wollte ich auch!
Also versuchte ich mich zu diesem Zeitpunkt am Paketbau unter Binären Distros und dann testete ich einigen komplett quell-basierenden Distributionen.
So landete ich letztlich bei Gentoo, das diesen Vorgang für mich am besten umgesetzt hat, was die Mischung aus Komfort und Kontrolle aufgrund des Grades der Automatisierung, umgesetzt hat.
Hat man die ersten Hürden der Installation genommen, stellt man fest, das es im Grunde viel einfacher als ein Ruf ist. Für mich ist es einfacher als typische Binary-Distros, weil es so logisch aufgebaut ist (straight forward).
Und durch dessen unglaubliche Flexibilität, konnte ich es dann stets genauso anpassen, wie es mir gefiel und ließ mich im Vergleich mit Anderen nie wieder etwas vermissen.
Gucke oft genug über den Tellerrand und wenn sich dort etwas findet, das gefällt, baut man es sich eben flugs auch mit ein.
Seit 10 Jahren daher kein Grund mehr gesehen zu wechseln und dank Rolling Release trotzdem stets aktuell gewesen.

So macht Linux für mich Spaß und Sinn.

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    Von Potz Blitz am Fr, 11. August 2017 um 22:59 #

    Könnte mich Heute noch im Nachhinein ärgern, dass so spät bzw. später als es mir möglich gewesen wäre, vollständig zu Linux gewechselt bin.

    Das geht mir genauso. Leider bin ich erst seit 2-3 Jahren dabei. Ich könnte mich heute noch in den Allerwertesten beißen, dass ich nicht schon viel früher zu Linux gewechselt bin.

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Von linux-macht-glücklich am Fr, 11. August 2017 um 20:45 #

Die letzten 2 Mandriva Versionen noch mit gerechnet, bin ich dann wohl so 9-10 Jahre auf der Schiene.
Davor war auch so einiges, SuSE, Debian direkt (SID), Sidux, Aptosid.
Aber Mageia ist nun wohl die Distri bei der ich inzwischen am längsten bin.

Und nach dem kurz zurückliegenden Dist-Upgrade auf Mageia 6 kann ich sagen, da gibt es _für mich_ keinen Anlass zu wechseln.

Und ich bin KDE Fan der ersten Stunde, nie was anderes (ausser mal anschauen) egal ob bei SuSE oder Debian usw. und Mageia (bzw, Mandriva vorher!) hab ich mir dann u.a. auch deswegen angesehen, weil ich gelesen hatte das die eine gute KDE Einbindung haben.

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Von MichaMEG am Fr, 11. August 2017 um 22:50 #

Benutze SuSE seit Version 95.
An der Arbeit seit ca. 4 Jahren Debian.

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Von SuperMän am Fr, 11. August 2017 um 23:16 #

10x habe ich bestimmt damit angefangen, mir Linux auf den Desktop zu holen. Jedes mal endete es - egal welche Distri es war - damit, dass ich mir durch irgendwelche Installationen und updates alles zerlegt hatte. Wenn man noch in der Experimentierphase war konnte man sehr viel Zeit damit verbringen, die Sache wieder zu korrigieren oder notfalls neu zu installieren. Die Helferszene ist leider - wenn die echten Probleme kommen - mehr Schein als Sein.

Wenn man aber ein Arbeitssystem haben möchte ist das nicht tragfähig.

Vor 3 Jahren hab ich es dann nochmal mit Opensuse probieren - und siehe da: snapper war das Reanimationswunder.
Abgesehen davon hab ich mich sooo an KDE- und Plasma gewöhnt, dass ich die Fehlerchen schon gar nicht mehr spüre oder der Würgaround mein Leben ist. Auch dafür liege ich mit OS richtig.

Ich hoffe, dass das Beispiel von RH kein Beispiel für das OS-Team ist und es bei btrfs bleibt. Andere Communities haben auch nette Töchter aber ich hab die Lust zum Probieren verloren. Die VMs werden kaum noch geupdatet
S kann es bleiben - so lange OS keinen Fundamentalquatsch baut.

Die Sache hat nur eine Nachteil: Es ist sooooo langweiig, wenn alles funktioniert. ..

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Von Bonzo am Sa, 12. August 2017 um 00:13 #

Davor 2004-07 mit Redhat 8-9, Fedora 1-3 (hat sich immer selbst kaputt ge-updated), Mandrake, Ubuntu rumgemurkst. Ubuntu kam nahe ran, hatte am Ende dann aber doch immer komische Bugs. Also warten auf Version +6 Monate... ein paar Bugs behoben, ein paar neue eingeführt, LTS lief etwas besser. Bis dann mit 04- oder 10-2007 (?) gar nichts mehr ging, Grafik kaputt, Audio kaputt (Hallo, Pulse Audio). Kam mir immer schon komisch vor... Hauptsache alle 6 Monate ein neues Release und ein neues ugly Theme raushauen.

Da ich Vista gesehen hatte, wollte ich wirklich weg von Windows. Also mal das "kompliziert zu installierende" (gar nicht) Debian installiert, zu dem Zeitpunkt 4.0 Etch. Und - oh Wunder -: sah genau so aus wie Ubuntu, nur schön blau statt k**ck-braun und die Version von diversen Programmen hinter dem Komma war evtl. 1 Nr. niedriger. Aber alles funktionierte.

Zum ersten mal habe ich mich getraut, meine Daten von der Windows-Partition umzuziehen und das Windows (damals 2000) zu plätten.

The rest is history.

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Von chaos am Sa, 12. August 2017 um 08:15 #

Ich bin mit openSuse 10.2 ? eingestiegen.
Das war genau das richtige System für einen Mausschubser wie mich.
Mit neuerster Hardware kamen mit 13.1 richtige Probleme. Das lag vermutlich daran, daß ich unbedingt den neuesten Kernel brauche.
Kernelpanic, jeden Tag den Kernel neu installieren hat mich dann doch genervt.
Tumbleweed war seinerzeit auf meinen Geräten unbrauchbar. Und das ist ziemlich wohlwollend ausgedrückt.
Die ewige Upgraderei wollte ich auch nicht mehr, ein RollingRelease mußte es sein.
Also habe ich als durchaus unterdurchschnittlicher Linuxexperte an einem Wochenende
Archlinux installiert.
Für einen bekennenden Masochisten wie mich ist das genau die richtige Distribution.
Läuft bombig mit meinen i4770/90k sowie 32GB RAM.
Kleinere Probleme wie z.B. 4k Monitor sowie deren Behebung waren bereits im Wiki beschrieben. Das Archwiki ist neben dem Ubuntuwiki einfach genial.
Für meinen uralten Canonscanner habe ich ein nicht unbedingt legales Windows 7 als virtuelle Maschine laufen. Irgendwelche Dokumente als .pdf scannen/speichern ist mit Linux wirklich nicht so richtig grell.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 12. Aug 2017 um 08:25.
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    Von Nur ein Leser am Sa, 12. August 2017 um 12:11 #

    Für meinen uralten Canonscanner habe ich ein nicht unbedingt legales Windows 7 als virtuelle Maschine laufen. Irgendwelche Dokumente als .pdf scannen/speichern ist mit Linux wirklich nicht so richtig grell.
    Warum? Ich verwende ganz gerne SimpleScan, da ich einfach nur schnell was abscannen will, Skanlite wäre aber auch nicht soo schlecht, wenn man mehr einstellen möchte.

    Ich kann mich jedenfalls in Hinsicht auf Scanner unter Linux nicht beklagen: Ich habe noch einen Agfa Snapscan Touch (aus Zeiten von Win 95/98), welcher tadellos funktioniert, die drei oder vier mal im Jahr, wenn ich ihn brauche. Da Agfa selbst den Support schon 2001 eingestellt hat, dürften Windows ME und vielleicht 2000/XP die letzten sein, für die es noch offizielle Treiber gibt.
    Natürlich gibt es Drittanbieter-Treiber, man würde ihn auch unter Win 7 zum Laufen bekommen.

    Unter Linux ist es jedoch noch einfacher: Funktioniert auch mit den aktuellen Distributionen quasi Plug & Play, da der Scanner von den entsprechenden Libraries unterstützt wird.

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    Von ehWurst am Sa, 12. August 2017 um 13:07 #

    >>Für meinen uralten Canonscanner habe ich ein nicht unbedingt legales Windows 7 als virtuelle Maschine laufen. Irgendwelche Dokumente als .pdf scannen/speichern ist mit Linux wirklich nicht so richtig grell.< <
    Das kommt vielleicht auch auf die Linux-Unterstützung des Herstellers an. Mit meinem neuen Brother z.B. null Problemo. Bin übrigens seit Sarge bei Debian und bleibe dabei. :)

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    Von Max Maier am Sa, 12. August 2017 um 20:16 #

    Mein uralter Canon Lide Scanner aus dem letzen Jahrtausend läuft nur noch unter Win.XP oder unter Linux, gut, aber nicht schnell. (Dafür kann er auch Geldscheine in hoher Auflösung scannen!)

    Mein Brothermulifunktionsgerät, welches ich wie WLAN im Netzwerk habe, läuft auch voll problemlos. Der Scanner wird über WLAN betätigt. Als Notbooknutzer ist das besonders gut, ich kann überall sitzen und brauche keine Kabel

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      Von ehWurst am So, 13. August 2017 um 19:02 #

      Mindestens genauso viel Spaß macht es, ihn direkt über die Brother App am Smartphone zu steuern. Macht Sinn, wenn ich das eingescannte Dokument bspw. sofort per Mail weiterschicken möchte.

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Von graviton am Sa, 12. August 2017 um 08:33 #

Seit 1994 bin ich mit Linux unterwegs, damals noch als Dualboot bzw. Tiralboot (Linux, DOS und OS/2),

Eingestiegen bin ich mit der deutschen Distri DLD, dann später erfolgte der Wechsel auf eine SuSE 4.?. Bis SuSE 9.2 habe ich es ausgehalten, war aber immer mehr genervt von der Distributionspolitik und -entwicklung (Novell etc.). Danach habe ich meine Heimat in Debian Sid als rolling release (Einstieg: Sidux --> Aptosid --> Siduction) gefunden, für mich absolut perfekt, ein stets aktuelles Debian mit allen Vorteilen von apt.

Das Debian Paket Management ist für mich letztlich der alles entscheidende Faktor und erzeugt als rolling release das Gefühl im Heimathafen angekommen zu sein. Sorry, aber #ubuntu ist für mich nicht Debian, sondern ein verbasteltes Linux (da keine root, etc.) und hatte deshalb auf meiner Festplatte nie eine Chance.

graviton

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert. Zuletzt am 12. Aug 2017 um 09:09.
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Von ubu17 am Sa, 12. August 2017 um 08:41 #

Angefangen mit Suse 6.1 und Debian 2.2, dann Corel Caldera Turbolinux usw.
Lange bei Mandrake.

Seit ca 2004/2005 Debian und Ubuntu abwechselnd und parallel, momentan Debian 9.

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Von mark am Sa, 12. August 2017 um 09:07 #

Hatte grade mein zwanzigstens Jahr. Angefangen mit den üblichen Verdächtigen, hänge ich seit 10 Jahren bei Debian (testing) fest und fühle mich dort sehr wohl. Dank VM schaue ich immer wieder, was die Mitbewerber so auf die Beine stellen, aber überzeugt hat mich da bislang nichts so wirklich.

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    Von graviton am Sa, 12. August 2017 um 09:21 #

    Gratulation zum Jubiläum! Bei mir wird es 2019 schon ein Vierteljahrhundert, man wird langsam alt.

    Du musst aber nicht bei Debian testing festhängen, sondern solltest mal Debian Sid in Form von Siduction ausprobieren. Dann wärst Du auch angekommen und mit Deiner Erfahrung ist Debian Sid auch kein Problem.

    graviton

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Von devent am Sa, 12. August 2017 um 10:56 #

Erst Ubuntu, dann Fedora, ein wenig OpenSuse, jetzt Debian.

Edit: Oh, es geht um die Distribution. Ich habe nur "Desktop" gelesen und dachte es geht halt nur um den Desktop.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 12. Aug 2017 um 11:00.
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Von wolfgang-p am Sa, 12. August 2017 um 11:08 #

Moin,

habe im Herbst 2007 mit Ubuntu angefangen und war schwer begeistert. Zwischendurch, als Unity neu und noch wenig brauchbar war, bin ich zu Xubuntu gewechselt. Auf meinem jetzigen Notebook läuft Ubuntu mit Unity - gefällt mir ausgezeichnet! - und auf einem alten PC läuft Xubuntu. Ich verwende nur LTS-Versionen - ich will mit den Systemen arbeiten und nicht ständig neu installieren.

Und ich gestehe: Ich trauere jetzt schon um den Tod von Unity.

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Von eugeniak2 am Sa, 12. August 2017 um 13:08 #

Seit 2007: SUSE Linux 10.3; aktuell openSUSE Leap 42.2
Seit 2015: Arch

Desktop bei openSUSE: KDE

Desktop bei Arch: KDE (parallel LXQT auf einem älteren Rechner).

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Von michaelmnl am Sa, 12. August 2017 um 15:10 #

Seit August 2011 bin ich openSUSE mit KDE Plasma treu und habe keine Ambitionen zu wechseln. Plasma gefällt mir bei openSUSE besser als bei Fedora oder Kubuntu. Yast macht das Leben angenehmer und einfacher, Davor war ich ein Jahr bei Fedora. An Gnome 3 mit Fedora 15 konnte bzw. wollte ich mich nicht gewöhnen.Nach einer kurzen Irrfahrt über Mint ging es zu openSUSE mit Gnome 2 in den letzten Zügen und dann zu Plasma.

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Von emmele am Sa, 12. August 2017 um 18:46 #

Ich verwende seit 2014 Ubuntu, aber seit 1998 FVWM. Ich frage mich immer was dieses Distributionsgefrage bringt. Hätte ich nicht FVWM verwendet, wäre ich mit unity bei ubuntu ausgestiegen.

Sobald ich neu installiere kommt sofort FVWM drauf.

Ich verwende aber gelegentlich Nautilus (im Nicht-Desktop-Modus) z.B. für USB-Sticks oder Fotosortieren oder Dateiensortieren

und für das wlan startet ich über eine Tastenkombination gnome-panel und nm-applet als sudo. die Leiste und das Applet schließen sich dann nach 30 Sekunden automatisch.

Ich denke bei vielen Linuxusern >15Jahre hängt die Distributionswahl mehr davon ab, wo was am schnellsten wie gewohnt funktioniert.

Aber vielleicht werde ich auch nur alt.

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    Von Condor am Sa, 12. August 2017 um 21:07 #

    Das Gnome Panel kannst doch sparen indem du nm-cli verwendest. oder einen Systray nutzt der das nm-applet unterstützt. Damit hast du einfach weniger Overhead. Aber fvwm ist schon geil.

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Von Max Maier am Sa, 12. August 2017 um 20:08 #

Moin,

vor 10 Jahren habe ich wegen WIN.Vista mal Linux ausprobiert, ich hatte da ein paar alte Hasen unter den Kollegen.
Start mit OpenSuse, Ubuntu und Mint.
Habe zwischen den 3 am Anfang häufig gewechselt. Anschließend auch mal kurz ein paar andere ausprobiert.

Ich bin faul und ein Gewohnheitstier, deshalb habe ich auf meinem Rechner und auf den vielen meiner Verwandtschaft (insges. ca. 10 Computer) nur Ubuntu Mate oder Mint Mate. Es läuft gut, es sieht aus wie früher, es ist von der Installation an fast sofort lauffähig. Es läuft und läuft und läuft. Was will ich mehr.

Außerdem konnten sich bisher alle, die von Win kam sehr gut an das Design gewöhnen.

Aktuell habe ich Mint mit Cinnamon und frage mich warum? Es wird bald wieer zurück zu Mate gewechselt. Gnome 2 war gut und sollte ewig leben.

(Ich startete mit Atari, anschl. von 1987 an hatte ich 20 Jahre Macs und leider dienstlich immer Dos und Win, aber Gnome 2 bzw. aktuell Mate sind mir nach allen meinen Erfahrungen einfach noch immer die angenehmste ergonomische Aufbereitung einer Mensch-Computer Schnittstelle.)

Fazit: 10 Jahre Ubuntu und Mint

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Von Ede am So, 13. August 2017 um 18:01 #

2002/Woody –––> 2017/Buster

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Von Holger W. am Mo, 14. August 2017 um 05:58 #

Hallo,

seit knapp zwei Jahren nutzen meine Frau und ich nun FreeBSD als Desktopsystem, ebenfalls läuft unser Daten-Nas mit FreeBSD

Davor waren es viele Jahre Debian, begonnen habe ich 1998 mit S.u.S.E 5.3.

Gründe dafür sind
- etwas konservativere Entwicklungen als bei Linux
- kein systemd und dadurch noch richtiger KISS Ansatz
- saubere Trennung von Basissystem und Userland
- poudriere
- native zfs-Unterstützung
...

Was Hardware abgeht, gibt es mehr Einschränkungen als bei Linux, aber unseren Kram zu Hause habe ich bisher abgesehen von einer M-Delta Audiophile gut zum Laufen bekommen.

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Von Christoph Schmees am Mo, 14. August 2017 um 10:04 #

mein Linux-Start war mit suse. Erst begeistert, nervte mich irgendwann der Zwang zu regelmäßigen Upgrades, die oft scheiterten und dann doch Neuinstallation erforderlich machten. Ungefähr bei Version 10.irgenwas bin ich auf unbuntu 6.04 LTS umgestiegen. Dort bin ich sehr zufrieden geblieben, bis 12.04 LTS veröffentlicht wurde. Das fand ich völlig inakzeptabel, einmal durch den kranken neuen Desktop, vor allem aber durch die Spionage von Canonical. Daraufhin bin ich zu Mint gewechselt, und zwar die LTS Versionen. Inzwischen gibt es Mint nur noch als LTS, und das ist auch gut so! Und LTS heißt hier fünf Jahre Sicherheitsupdates. Das nenne ich mal Stabilität. Ich selber habe mehrere Mint-Installationen im Haus, und alle meine Kunden haben Mint. Es ist stabil und benutzerfreundlich, im Wortsinne Schwiegermutter-tauglich. :-)
Zugegeben: Als Host für meinen Bürorechner mit etlichen VM unter VirtualBox läuft ein pures debian. :-)
Meine tägliche Arbeit mache ich in einer VM mit Mint.
Ab und an experimentiere ich mit anderen Distris aber bisher hat mich noch keine von Mint weg locken können.

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