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Thema: Was ist der perfekte Support-Zeitraum?

25 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Wissenschaftler am Fr, 18. August 2017 um 16:30 #

Der Begriff "Perfektion" wird nur allzu gerne für gut Gelungenes verwendet, seien es wahrlich hohe Errungenschaften im naturwissenschaftlichen oder technischen Bereich oder im Verhältnis dazu unbedeutende Entwicklungen in der Informationstechnologie.

Dabei gibt es Perfektion an sich gar nicht. Weder die Natur noch der Mensch und folglich die durch ihn erschaffenen Dinge werden dieses Stadium jemals erreichen.

Mensch oder Natur erreichen Perfektion auf natürlichem Weg in etwa so wie die Temperatur den absoluten Nullpunkt.

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Von Peterle am Fr, 18. August 2017 um 20:21 #

Auch wenn Solaris nicht mehr Open Source ist, ist es doch beeindruckend, was diese Systeme als Support-Zeitraum haben: PDF-Seite 37 in http://www.oracle.com/us/support/library/lifetime-support-hardware-301321.pdf

==> 23 Jahre

Man mag jetzt über den Sinn streiten, aber ich kann mir schon Systeme vorstellen, bei denen man solch lange Laufzeiten haben möchte...

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Von Unerkannt am Sa, 19. August 2017 um 08:30 #

In einem klassischen Veröffentlichungsmodell sehe ich für mich als Privatnutzer keinen Vorteil. Bei dem schleichendem Prozess gewöhnt man sich besser an Neuerungen in der Software, als beim großen Knall.

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    Von chaos am Sa, 19. August 2017 um 08:37 #

    Schleichender Prozess = Rolling Release?

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      Von Unerkannt am Sa, 19. August 2017 um 09:52 #

      Ja. Die Änderungen sind alle über das Jahr verteilt und es gibt keine Überraschung, wenn die Distribution in die neue Version springt. Wenn einem mal eine neue Version nicht gefällt, dann kehrt man einfach zur alten zurück und kann sich in der Ruhe nach alternativer Software umschauen.

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    Von blubb am Di, 22. August 2017 um 08:07 #

    Ich denke man sollte da differenzieren. Bei Desktop-Software würde ich absolut zustimmen, hier ist es besser häufiger und kleinere Updates zu bekommen, d.h. näher bei der neuesten Version zu sein (muss jetzt nicht unbedingt die neueste sein, aber sollte auch nicht unbedingt schon gammelig riechen).

    Es hat aber durchaus auch seine Vorteile, wenn eine Distribution auf einem stabilen Grundgerüst aufbaut.
    Damit meine ich die grundlegenden Libraries (z.B. glibc), sowie die Systemtools (systemd, coreutils etc.).
    Wenn man einen Teil des Grundsystems zumindest für eine gewisse Zeit fix hält, dann kommt man auch weniger in eine Abhängigkeitshölle, wenn man Versionsfreiheit gewährleisten will (was du ja scheinbar auch bevorzugst).

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Von Potz Blitz am Sa, 19. August 2017 um 09:44 #

Habe jüngst meinen Server neu aufgesetzt - von einer Version mit altem init-Dämon nach systemd. Das hat schon ein wenig Arbeit verursacht, weil ich einige Skripte anzupassen hatte. Es war kein Hexenwerk, aber es musste halt gemacht und getestet werden.

Von daher bin ich froh, dass es Distributionen gibt, die einen längeren Supportzeitraum anbieten. Dann stehe ich nicht wegen tiefergehender Änderungen unter Druck und erhalte trotzdem meine Sicherheitsupdates.

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Von Wiesensohle am Sa, 19. August 2017 um 11:58 #

Ich würde mein Debian gerne 5 Jahre nutzen. Leider wird der Browser Chromium immer nur bis zur neuen Version aktuell gehalten. Da ich es nicht auf die Kette bekomme Chromium selbst zu kompilieren, ich auch weder mit dem Firefox weitersurfen will, noch mir Chrome runterladen möchte, bleibt mir nix anderes übrig, als alle zwei jahre umzusteigen. Das ist lästig…

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Von Wiesensohle am Sa, 19. August 2017 um 11:58 #

Ich würde mein Debian gerne 5 Jahre nutzen. Leider wird der Browser Chromium immer nur bis zur neuen Version aktuell gehalten. Da ich es nicht auf die Kette bekomme Chromium selbst zu kompilieren, ich auch weder mit dem Firefox weitersurfen will, noch mir Chrome runterladen möchte, bleibt mir nix anderes übrig, als alle zwei jahre umzusteigen. Das ist lästig…

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Von Mckbrother am Mo, 21. August 2017 um 10:15 #

Auf dem Server finde ich einen Zeitraum von fünf Jahren angemessen.
Da hat man IMHO einen ganz guten Kompromiss zwischen einem halbwegs aktuellen System und nicht allzu viel Arbeit.

Auf dem Desktop jedoch genieße ich das Rolling Release, auch wenn es manchmal kleinere Probleme gibt.

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Von E-Tux am Fr, 25. August 2017 um 20:37 #

Seit über 12 Jahren fahre ich - gerade auf Serversystemen - mit dem RollingRelease am Besten.
Meine Clients übrigens genauso. Im berufl. Bereich administriere ich meine Server eh durchgehend und halte sie aktuell.
Allerdings bin ich auch in der privilegierten Lage entsprechende Testsysteme (wenn auch wenige) zuhaben. Auf diesen werden die Updates (unterschiedlich detailliert) getestet, bevor diese auf die Produktiv und Entwicklungssysteme losgelassen werden. Selbst wenn etwas schief geht (und das ist ein den letzten Jahren sehr selten gewesen) sind entsprechende Systembackups vorhanden.

Privat halte ich es ähnlich. Da werden jedoch mein Client und eine VM zum Update-Tester bevor ich diese an meine Familie (Kinder, Frau, Schwiegermutter) und den Server verteile. Auch sind seit Jahren keine Neuinstallationen mehr notwendig - bestehende Installationen werden einfach "geclont" & entsprechende Einstellungen angepasst.

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