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Thema: Welchen CPU-Hersteller bevorzugen Sie auf dem Desktop?

28 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Max Maier am Fr, 15. September 2017 um 14:21 #

Moin,
ich bin nun kein AMD Fanboy, aber ich habe festgestellt, dass AMD auch ganz anständig unter Linux läuft. Und es gib noch ein paar Gründe:

- AMD ist günstiger in der Anschaffung als Intel

- AMD ist die einizige Konkurrenz zu Intel im Bereich Desktop PC-Prozessoren (oder), wenn AMD nicht mehr ist, dann hätte Intel ein Monopol. Und das will ich nicht.

Also nehme ich AMD.

CU Max

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    Von Tuxi am Fr, 15. September 2017 um 14:39 #

    AMD ist günstiger in der Anschaffung als Intel

    In der einmaligen Anschaffung schon, aber man muss auch an die Stromkosten denken.
    Soweit ich weiß benötigen AMD-CPUs im Betrieb mehr Strom als Intel-CPUs.

    Bitte korrigiert mich wenn ich mich Irren sollte.

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      Von Ignatz am Fr, 15. September 2017 um 14:50 #

      Stimmt nicht mehr.
      * Ein Atlon X2 unter Windows XP fraß deutlich mehr Strom, weil da Cool'n'Quiet nicht funktionierte (auch wenn es dafür einen Treiber gab), unter Linux sowie Windows Vista und neuer ist das nicht der Fall (meiner war unter Linux sogar recht taktfaul).
      * AMDs Bulldozer leidet unter seiner ärmlichen Single-Thread-Performance, d. h. er rechnet länger und braucht deswegen mehr Strom, außerdem war die Strukturgröße größer als bei Intel
      * AMDs Ryzen-Prozessoren dagegen sind topmodern und deutlich sparsamer als Intel, vor allem bei Volllast.

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        Von blubb am Fr, 15. September 2017 um 18:25 #

        * AMDs Bulldozer leidet unter seiner ärmlichen Single-Thread-Performance, d. h. er rechnet länger und braucht deswegen mehr Strom, außerdem war die Strukturgröße größer als bei Intel
        Das ist richtig, wobei man da dazu erwähnen muss, dass Desktop Rechner eh 90% oder mehr im Leerlauf verbringen, daher finde ich den wichtiger.
        Da war glaube ich der Bulldozer auch ein bisschen hinten dran, aber nicht so viel, dass es wirklich bedeutend wäre.

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          Von gol. am Sa, 16. September 2017 um 07:52 #

          Wenn dein Rechner 90% der Zeit im Leerlauf sich befindet kannst du ihn auch ausschalten.

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            Von irgendwer am So, 17. September 2017 um 09:58 #

            90% ist für den normalen Desktop wahrscheinlich noch untertrieben.
            Beispiel Browser: Klick, 500ms Last für einen Kern, dann ein paar Sekunden bis Minuten warten, bis der Anwender die Seite gelesen hat. Klick, 100ms Last (Großteil ja jetzt aus dem Cache) und wieder lange warten.. usw.
            Das Beispiel Textverarbeitung sieht noch schlechter aus und vieles andere auch.
            Alleine Gaming sorgt da doch nur für eine richtige Auslastung. Aber das macht lange nicht jeder und wer es macht, hat den PC auch weit öfter ohne Spiel an.

            PS: Ach ja, worauf ich hinaus wollte: es ist unpraktisch, zwischen den Klicks den PC jedes Mal auszuschalten. Dann geht ja auch der Monitor aus und man kann nichts mehr darauf sehen. ;-)

            Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 17. Sep 2017 um 10:05.
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              Von blablabla233 am So, 17. September 2017 um 12:07 #

              Stimmt, wir haben eine Auswertung (85 PC's) gemacht und festgestellt dass die CPU 94% im Leerlauf waren, was dann auch ein untertakten aller Büromaschinen zur folge hatte, nur 4 Maschinen blieben normal (grosse Auswertungen undw.) der Stromverbrauch war 7% kleiner im darauffolgendem Jahr was etwa unserer Messung von -5% entsprach.

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    Von artodeto am Fr, 15. September 2017 um 14:40 #

    Eben, AMD damit es kein reines Intel Monopol gibt (wuerde umgekehrt ebenso sein).
    Schade das AMD auch eine "Management Engine" hat, sonst waeren sie noch besser.
    Ebenfalls schade, dass es sonst keine Alternativen gibt. In der Tat funktioniert ARM fuer kleine Bueroarbeiten gut, mit X86-CPU's hat man aber aktuell einen groeszeren Spielbereich. Es waere schoen, wenn es egal waere was ich da zusammenschraube ('n lasse), aber das wird so schnell nicht passieren.

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      Von kamome umidori am Fr, 15. September 2017 um 20:58 #

      > Schade das AMD auch eine "Management Engine" hat, sonst waeren sie _akzeptabel_
      TFTFY

      (U.a.) Die Workstation hier:
      https://store.vikings.net/libre-friendly-hardware

      Wenn es etwas mehr sein darf, u.a. der Desktop hier:
      https://raptorcs.com/TALOSII/

mehr ARM
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Von Tuxi am Fr, 15. September 2017 um 14:32 #

Klein, robust, stromsparend. Genau das was ich für kleinere Büroarbeiten benötige.

mehr ARM
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Von Tuxi am Fr, 15. September 2017 um 14:34 #

Klein, robust, stromsparend. Genau das was ich für kleinere Büroarbeiten benötige.

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Von tronco_flipao am Fr, 15. September 2017 um 15:00 #

Früher, als ich mir den PC noch selber zusammengebaut habe und die Teile schnell veralteten, hatte ich ein paarmal Cyrix Prozessoren gekauft. Die waren vergleichsweise günstig und passten auf den Sockel meines Mainboards.

Jetzt ist es mir eigentlich egal. Leistung haben die Prozessoren für meine Bedürfnisse eh mehr als genug. In meinem PC steckt ein ca. 4-5 Jahre alter Intel i3 den ich passiv kühle. Im Laptop steckt ein Intel i5. LibreELEC läuft aber auf einem Raspberry PI3.

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Von Tuxentier2011 am Fr, 15. September 2017 um 17:53 #

Prinzipiell habe ich im x86-Bereich fast alles durch und da.
Hauptamtlich und am liebsten alles von AMD. Mein 486er war der letzte gewollte intel, den K6 wollte ich haben, der was aber nicht lieferbar, danach nur noch AMD für meine "Hauptrechner".
Ein bißchen habe ich aber auch mit VIA experimentiert, die waren seinerzeit theoretisch sehr schön, da wirklich stromsparend (damals als AMD und intel das MHz-Wettrennen fuhren). Für bestimmte Zwecke braucht man eben keinen schnellen numbercruncher. Und VIA hatte für die wenigen intensiven Tasks ein paar ASICs beigepackt; leider war die GPU-Treibersituation unter Linux da immer etwas gruselig. (zur XDC 2017 wird es einen talk geben)
Naja, und irgendwann kam AMD dann mit "the future is fusion", hat ATI gekauft und die specs rausgegeben und den freien Treiber maßgeblich mitentwickelt (bzw. die ackern ja täglich dran). Und stromsparend haben die jetzt auch: Für Bürosachen, NAS und dergleichen kann man was aus Richtung Kabini und Co nehmen, RavenRidge soll ja wohl auch gut skalieren, da wird es bestimmt auch wieder was geben. Sie waren sonst meist die Zweit-Schnellsten, aber für mich gut genug, und das Preis-Leistungsverhältnis war immer 1a, keine Kundervera-sche.
Inzwischen sind sie auch wieder die Schnellsten, je nach Benchmark. :) Und das mit vollem Instruktionssatz, auch bei den kleinen Maschinen, voller I/O, nichts künstlich eingeschränkt und alles zu guten Preisen (8 Kerne ab knapp 300 Euro, hallo?)

Ich war und bin sehr zufrieden mit AMD, auch mit deren Linux-freundlichkeit. Intels Geschäftsgebaren und deren Coreboot-hostility (bis sie ihr dreckiges UEFI auf dem Markt hatten) hat mich sehr gestört.

Transmeta wollte ich gern haben, aber die kamen irgendwie nicht so recht auf den Enduser-Markt. Oder nur in teueren Flybooks und die kamen immer mit vorinstalliertem W32. Bäh!

ARM kann man vergessen. Nicht weil ARM an sich irgendwie schlecht wäre - RISC-Architekturen haben wohl ihre Vorteile. Leider leider gibt es für Enduser dort 0 brauchbare Boards, keine gescheite Storage-Interfaces, und vor allem 0 GPUs die gescheit mit Linux laufen. Potential sehe ich aber in der ARM-Architektur.
Ich hoffe ja, daß AMD (wieder) das ARM-Engagement fortsetzt - dann hätten wir ARM mit guten Boards und mit einer GPU die sofort mit freiem Treiber unter Linux läuft.

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    Von Gitstompah am Sa, 16. September 2017 um 22:14 #

    Intels Geschäftsgebaren und deren Coreboot-hostility (bis sie ihr dreckiges UEFI auf dem Markt hatten) hat mich sehr gestört.

    Du scheinst deine Fakten nicht ganz beisammen zu haben:

    "Zur Werbung und Weiterentwicklung von EFI wurde 2005 das Unified EFI Forum gegründet. Daran sind außer Intel auch AMD, Microsoft, Hewlett-Packard und viele andere PC- und BIOS-Hersteller beteiligt, sodass die nun als Unified EFI (UEFI) bezeichnete Schnittstelle nicht mehr allein von Intel festgelegt wird. Im Januar 2006 wurde die EFI-Version 2.0 freigegeben." Quote: WIkipedia

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      Von schmidicom am Mo, 18. September 2017 um 09:55 #

      Dieser Haufen ist aber auch nicht der große Wurf, allein Microsoft's Einfluss dort ist für den x86 inzwischen mehr als schädlich. Die hätten dort eigentlich nie etwas zu melden haben dürfen oder zumindest nicht mehr als andere Betriebssystemhersteller.

      Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 18. Sep 2017 um 09:55.
mehr ARM
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Von G/W am Fr, 15. September 2017 um 18:16 #

Ich nutze nur noch ARM. Als Desktop verwende ich einen Odroid-C2, als Laptop dient ein PineBook. Für meine Bedürfnisse völlig ausreichend und die Kosten sind sehr gering. Das gesparte Geld habe ich dann in einen vernünftigen Monitor investiert.

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Von sdfsf am Sa, 16. September 2017 um 00:45 #

RAM ist mir wichtiger.
Früher als ich noch Videos gerippt habe oder man BluRays am PC schaute war ne schnelle CPU wichtig.

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Von sdfsfdfgdgd am Sa, 16. September 2017 um 00:45 #

RAM ist mir wichtiger.
Früher als ich noch Videos gerippt habe oder man BluRays am PC schaute war ne schnelle CPU wichtig.

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Von sdfsfdfgdgd am Sa, 16. September 2017 um 00:45 #

RAM ist mir wichtiger.
Früher als ich noch Videos gerippt habe oder man BluRays am PC schaute war ne schnelle CPU wichtig.

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Von I like prolinux.de am Sa, 16. September 2017 um 17:03 #

AMD ersetzt fehlerhafte Ryzen-7-Prozessoren:

"Neuere Chargen der Ryzen-7-Prozessoren beheben offenbar das als Performance Marginality bezeichnete Problem, das unter Linux bei Volllast Schutzverletzungen (Segmentation Fault, SegFault) verursachte.

[...]

Den Berichten in den verschiedenen Foren zufolge sind frühe Chargen der Ryzen-Prozessoren 1600, 1600X, 1700, 1700X, 1800 sowie 1800X betroffen. Laut der Webseite Phoronix funktionieren Prozessoren-Chargen ab der 25. Woche fehlerfrei. Eine nachweisliche Eingrenzung ist mangels offizieller Mitteilung AMDs freilich nicht möglich. Zumindest berichten Nutzer, dass ihre ausgetauschten Prozessoren alle später gefertigt wurden. Die Angaben zum Zeitpunkt der Fertigung sind auf dem Prozessor in der zweiten Zeile zu lesen. Die ersten vier Zahlen verraten das Jahr und die Woche. Ob eine Abfrage des Fertigungsdatums per Software möglich ist, ist nicht bekannt und eher unwahrscheinlich."

Dies bedeutet, dass bei Gebrauchtgeräten nicht anhand der Beschreibung erannt werden kann, ob sie einen Prozessor der fehlerhaften Serie enthalten.

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