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Thema: Kennen Sie OOXML?

14 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
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Von Kenner der Szene am Fr, 27. Oktober 2017 um 17:06 #

... denn es ist ein 6.000-Seiten-Monopolistisch-Und- Lobbyistisch-Standardisierter-Zusammengerotzter-Haufen.

Was da abgelaufen ist damals beim ISO-Komitee das hält kein rational denkender Mensch aus.

  • 1
    Von Tuxentier2011 am Fr, 27. Oktober 2017 um 17:22 #

    Genau den Punkt (so ausformuliert) hätte ich mir zum Ankreuzen gewünscht!

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    Von scholle2 am Fr, 27. Oktober 2017 um 17:55 #

    Hervorragend beschrieben!

    Vor allem ist MSOffice nicht in der Lage eine OOXML konforme Datei zu erzeugen.
    Hier zum Nachlesen:
    http://www.pro-linux.de/news/1/12593/ooxml-ein-standard-den-keiner-mag.html
    ---Zitat---
    "... Laut einem von Alex Brown durchgeführten Test mit Microsoft Office 2007 trennen die generierten Dokumente und den anerkannten Standard Welten. ..."
    ---Zitat Ende---

    • 0
      Von theuserbl am Fr, 27. Oktober 2017 um 21:32 #

      Irgendwo hatte ich auch mal im Heise-Forum gelesen, daß die OOXML-Dateien, die Microsoft erzeugt (docx, xlsx, pptx) eigentlich recht ähnlich zu den Binärdateien (doc, xls, ppt) sind. Bloß daß der Binärteil in XML gegossen wurde.
      Im OOXML-"Standard" werden nicht alle Features erwähnt, die Microsoft nutzt.
      So seien bestimmte Formatierungen weiterhin "binär" geblieben. Wurden bloß per Base64 in ASCII-Zeichen umgewandelt und in XML-Tags gesetzt.

      1
      Von Scàth am Sa, 28. Oktober 2017 um 00:00 #

      Ich möchte MS jetzt nicht verteidigen, aber seit Version 2013 hält sich auch MSO an die OOXML Vorgabe. Du solltest dein Wissen womöglich einen Update unterziehen.

      Auch solltest du dich Fragen warum z. B. das Office von SoftMaker deutlich bessere Kompatibilität zu den MSO Formaten aufweist, als z. B. LibreOffice - obwohl die dazu auch den 6000 Seiten Roman lesen mussten, nur offenbar können die besser lesen... Denn der Unterschied in der Darstellungsqualität vor allem bei komplexeren Dokumenten ist teils gewaltig, da hinken OO/LO noch arg hinterher (eventuell mehr Leute für diese Entwicklung mal abstellen, statt nur zu meckern).

      Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 28. Okt 2017 um 00:03.
      • 0
        Von theuserbl am Sa, 28. Oktober 2017 um 14:27 #

        Auch solltest du dich Fragen warum z. B. das Office von SoftMaker deutlich bessere Kompatibilität zu den MSO Formaten aufweist, als z. B. LibreOffice - obwohl die dazu auch den 6000 Seiten Roman lesen mussten, nur offenbar können die besser lesen...
        Liegt es wirklich daran, weil SoftMaker die Dokumentation gelesen hat oder weil sie einfach MS-Office genauer untersucht haben, welche Dateien es bei welcher Eingabe erzeugt und bei welchen XML-Dateien das Dokument in MS-Office wie aussieht.
        LibreOffice/OpenOffice und andere Office-Pakete können und konnten auch die alten Binärdateien doc, xls, .. etc lesen und schreiben und das, obwohl diese Formate nicht dokumentiert sind und waren!
        Irgendwie habe ich das Gefühlk mit den neuen OOXML-Dateien haben alle Office-Pakete (mit Ausnahme von MS-Office selber) mehr Probleme. Und das trotz Dokumentation.

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        Von Smartalec am So, 29. Oktober 2017 um 20:45 #

        Du meinst MSO hat seit Version 2013 die OOXML Vorgabe vollständig implementiert. Ob es sich wirklich daran hält ist eine ganz andere Frage, Für die Implementierung hat MS jedenfalls über 5 Jahre(!!!) gebraucht.

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        Von bremse am Di, 31. Oktober 2017 um 23:25 #

        Auch solltest du dich Fragen warum z. B. das Office von SoftMaker deutlich bessere Kompatibilität zu den MSO Formaten aufweist, als z. B. LibreOffice - obwohl die dazu auch den 6000 Seiten Roman lesen mussten, nur offenbar können die besser lesen..

        Ich benutze beide Office-Suiten und bekomme deutlich öfter "MS-Office-Dokumente", die weniger Fehler aufweisen, wenn ich LO verwende.

        Das mag auch an merkwürdigen Formatierungen liegen, die selbst von Ämtern und Firmen gerne per Hand zurechtgefrickelt werden.
        (Bei Anderen mögen die Ergebnisse, je nach Ausgangsmaterial, auch anders aussehen.)

        Ich benötige aber bis auf Weiteres beide Suiten, weil die Ergebnisse mal so mal so ausfallen, allerdings (derzeit) etwas zugunsten LO.
        (LO ist hier allerdings die Hauptanwendung, allein schon deswegen, weil hier ODF der Standard ist.) 8)

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Von coNP am Fr, 27. Oktober 2017 um 17:29 #

Frage:

Kennen Sie…
Erwartete Antwortmöglichkeiten:
  1. Ja.
  2. Nein.

Zu den tatsächlichen Antwortmöglichkeiten passende Frage:
Was ist…
.
Unter den gegebenen Umständen wäre jede Auswahl einer Antwort meinerseits inkonsistent.
Sonst könnte man meinen, ich gehörte zu den Leuten, die selbst nicht wissen, ob sie OOXML kennen oder nicht.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 27. Okt 2017 um 17:32.
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Von Pete431 am Sa, 28. Oktober 2017 um 21:11 #

Die Antwort "das Standard-Dateiformat von Microsoft Office" ist m.E. falsch.

Microsoft Office 2016 schreibt standardmäßig ISO/IEC 29500 Transitional, welches ein echter Pseudo-Standard ist. Es erlaubt viele Konstrukte, welche explizit nach der MS Office Implementierung modelliert sind. Der Transitional Standard unterscheidet sich doch deutlich vom ISO/IEC 29500 Strict Standard, also dem, was OOXML genannt werden dürfte. Selbst dieser Strict Standard orientiert sich noch nach MS Office Interna.

MS Office 2016 kann Strict lesen und schreiben, aber es ist nicht das Standardformat.

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    Von Bürokrat am So, 29. Oktober 2017 um 12:55 #

    Die Antwort "das Standard-Dateiformat von Microsoft Office" ist m.E. falsch. [...]

    Die Auswahlmöglichkeiten 1 und 3 aber auch. Bei LO und OOo (ab Version 2.0) ist 'ODF' das Standard-Dateiformat.

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Von Jürgen Sauer am So, 29. Oktober 2017 um 08:01 #

bei der durchsetzung als vermeitlichen iso standard gegen alle iso richtlinien.

Deswegen boycott von ooxml hier.

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Von Halb-Wissender am So, 29. Oktober 2017 um 13:26 #

Die Ausrufung zum Standard ging ja durch das ganze Land, und das nicht nur über die Medien. Meine Kenntnisse über die Struktur dieses Formats reichen aber nur bis zur Spitze meiner Nase. Da geht es mir dann wohl nicht wesentlich anders als den Erschaffern von dem, was diese "Format" nennen.

Gut, dass ich mich nicht weiter damit beschäftigen muss. Wenn ein Austausch von weiterhin zu bearbeitenden Dateien im beruflichen oder privaten Umfeld notwendig ist, dann schreibe ich halt mit Libre Office. Wenn alles hinsichtlich Export und Import schiefläuft, kann man damit dann immer noch in 'RTF' speichern. Das sollte selbst MS0 (im Fall von Textdokumenten dann W0rd) lesen und schreiben können, schließlich hat MS das ja hervorgebracht. Geht es nur um das Endergebnis in brauchbarer Form, dann wird das mit LaTeX zu Papier oder in ein plattformübergreifendes Dateiformat (z.B. PDF) gebracht. Punkt.

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