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Thema: Lagern Sie Ihre Daten in die Cloud aus?

22 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von snodo am Fr, 23. März 2018 um 14:09 #
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Von NoCloud am Fr, 23. März 2018 um 15:11 #

Das hat ein weiser ITler mal gesagt und er hat recht.

Kommerzielle Cloud käme für mich nur in Frage, wenn die Daten vollverschlüsselt (verschlüsselt auf meinem Rechner!!!) rübergeschoben werden.
Private Cloud (owncloud/nextcloud o.ä.) wäre ein Option, allerdings habe ich derzeit keinen so hohen Bedarf. Deshalb derzeit keinerlei Cloudlösung bei mir.

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    Von Lausi am Mo, 26. März 2018 um 13:19 #

    Voll einverstanden.
    Guck Dir mal Tresorit an. End-to-end-Vollverschlüsselung, 2-Weg-Authentifizierung und gut funktionierender Linux Client, dazu schneller Support und Weiterentwicklung, falls mal was ist. Funzt bei mir hervorragend seit Wuala tot ist.
    Nachteil: Kostet eine Kleinigkeit, die ich aber mit Zeit- und Serverersparnis problemlos wieder reinhole.
    LG Lausi

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Von Josef Hahn am Fr, 23. März 2018 um 16:54 #

Ich tue mich mit dem Begriff so ein bisschen schwer. Er wirkt mir sinnverdreht. Vielleicht kapiere ich ihn auch einfach nur nicht.

Meint es im Speziellen das Auslagern in ein großes zentrales Rechenzentrum (wo es vom Dienstleister in diesem oder jenem Maße gepflegt wird)? Wenn es das ist, was ist dann eine "private Cloud"? Ist das was für Leute, die zufälligerweise ein Rechenzentrum besitzen?

Oder ist "Cloud" jetzt ein ganz allgemeines Synonym für "ich benutze das Internet"? Wenn ja, warum nennen wir es nicht weiterhin einfach "Internet"?

Wenn hinter allem Marketing-Blafasel um den Begriff "Cloud" noch irgendwas übrigbleibt, dann doch, dass es einen _externen_ Dienstleister gibt, der mir in irgendeiner Form Infrastruktur/Software/Whatever anbietet?! Es gehört zu dem Begriff doch ganz entscheidend dazu, das Betreiben in externe Hände zu geben.

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    Von Seelsorger am Fr, 23. März 2018 um 17:48 #

    So viele Fragen, die unbeantwortet bleiben werden. Ein schwerer Rückschlag. Schließe die Augen und stelle dir vor, die Daten wären an einem besseren Ort, also wie auf "Wolke 7". Paradiesische Vollkommenheit. Das ist doch wie Schmetterlinge im Bauch, oder? Wenn das nicht reicht, mache dich auf die Suche nach Antworten. Aber beachte, dass nicht nur das Netz oder der Himmel voller Wolken sind. Rauchende Schlote erzeugen unangenehme Rauchwolken, die der Wind durch die ganze Welt weht. So ist das nun mal mit Wolken. Sie werden über die Luft bewegt und so in die ganze Welt entsandt. Ein unvergleichbares Abenteuer. Folge ihnen, und Du erlebst dein eigenes. Es wird unvergesslich und sehr privat.

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    Von Mr.Cloud am Fr, 23. März 2018 um 17:57 #

    Eine private Cloud ist, wenn DU die Cloud SELBST betreibst. Dazu kannst du dir auch Server mieten. Solange du sie selbst betreibst ist es eine "private Cloud", sobald das jemand anderes macht eben nicht mehr.

    Nein, Cloud ist kein Synonym für "Ich benutze das Internet". Es geht um Services, IaaS, PaaS, SaaS, etc. z.B. mietest du dir einen Fileservice, um Daten über mehrere Geräte und der Cloud zu syncen, oder du mietest dir zum Beispiel eine Applikation, z.B. eine Officeanwendung auf die du von überall zugreifen kannst.

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      Von ___# am Mo, 26. März 2018 um 10:04 #

      Wenn ich mir ein Server miete und eine Cloud betreibe, mag sie "private Cloud" heißen, aber sie ist nicht privat. Ich habe dann nur die Arbeit, aber der, bei dem der Computer steht, kann trotzdem auf meine Daten zugreifen. Wenn ich sie jedoch verschlüssel, dann kann ich die Daten auch auf eine der "nicht privaten" Clouds laden.

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    Von LH_ am Sa, 24. März 2018 um 17:27 #

    Cloud beschreibt üblicherweise eine besonders weitgehende Abstraktion von Diensten oder Hardware im Bezug auf die Nutzung.
    Das muss aber keineswegs in einem externen Rechenzentrum passieren, dies kann auch in den eigenen Systemen der Fall sein. Typische Beispiele sind Kubernetes cluster.

    Die genaue Abgrenzung des Begriffs ist aber schon etwas schwierig, da viele den Begriff etwas anders auslegen. Zumal der Begriff auch einer Wandlung unterliegt. Früher war es schon eine Cloud, wenn jemand ein CRM im Webbrowser nutzte, weil es so ungewöhnlich war. Heute ist das eher der Normalfall.

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Von CentOS_7 am Fr, 23. März 2018 um 17:22 #

Ich selbst setze auf NFS4, gekurbelt wird das ganze auch durch das Internet und das ganz problemlos. Ob ich nun Daten in einen Browser hochlade, einen speziellen Client benutze oder einfach im Dateimanager alles in einem Ordner werfe ist doch wurscht. Kunden bekommen auch mal Nextcloud vorgesetzt, aber nur weil sie es so fordern. Hm Schulterzuck

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Von Freier Himmel am Fr, 23. März 2018 um 17:24 #

Keine Ahnung, bin da irgendwie raus, oder noch zu jung. Weiß nicht wo da der Vorteil liegt und ehrlich gesagt interessiert mich das nicht die Bohne.

Meine Daten liegen bei mir zu Hause das sind nicht so viele Daten. Kann mich da immer per SSH einloggen wenn was benötigt ist. Oder das git repository dass zu Hause liegt "klonen". Das sind alles nur Textdateien und da ist der Gebrauch von all diesen Wolkendiensten mir den binären Klientapplikationen schon total unpraktisch und total unheimlich.

Benutze nur SSH/SCP und git. Dann habe ich alles. Aber Klaut-Dienste? Der Name ist Programm.

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Von klaus818 am Fr, 23. März 2018 um 18:58 #

Bekommt man doch mit jedem Smartphone ein paar GB Speicherplatz frei Haus. Was da drauf geht, sind ausschließlich Sachen, die von keinem öffentlichen Interesse sind aber trotzdem für mich sehr wichtig. Geschäftsunterlagen würde ich da wenn nur verschlüsselt hochladen. Mal so als Beispiel der Lebenslauf. Den kann jeder einsehen, aber wenn du ihn komplett neu schreiben musst, voll daneben. Nett ist z.B. auch die Funktion, dass die Bilder, die ich mit meinem Smartphone gemacht habe, automatisch hochgeladen werden. Zum einen hat man sie dann sofort auf dem PC griffbereit, zum anderen, wenn sie weg sind, man kann sie selten noch einmal machen.

Vor allem speichere ich da wichtige Sachen, warum sollte ich da unwichtige Sachen hochladen, wie als Antwortmöglichkeit vorgesehen? Jedes lokale Backup kann mal abrauchen. Und da ist dann die Cloud die einfachste Lösung, für ein alternatives Backup. Was machst du sonst, wenn dir die Bude abbrennt? Medien im Bankschließfach?

Oder wenn man jemanden Daten zukommen lassen will, die zu groß für Email sind. Gibt es ja auch genug Anbieter. Du schickst dem den Downloadlink und da steht dann, diese Daten stehen eine Woche zum Download bereit.

Für wichtige Geschäftsdaten sehe ich das dann aber sehr kritisch. Die NSA betreibt mit ihrem Arschkriecherverein BND in erster Linie Wirtschaftsspionage. Und da sind amerikanische Unternehmen weisungsgebunden, sie dürfen nicht mal darüber berichten, dass sie dazu verdonnert wurden, mal eben bestimmte Daten auszuliefern. Und diese Firmen haben ja auch absolut kein Problem, in mehreren Rechenzentren dezentrale Backups anzulegen, wo es dann egal ist, ob der Laden abraucht. Bei meinem Brötchengeber ist das so geregelt: Wenn es in der EDV brennt, dann ertönt eine Lautsprecherdurchsage: Sie haben eine Minute Zeit, diesen Raum zu verlassen. Dann wird alles mit CO2 geflutet.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 23. Mär 2018 um 19:13.
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Von Töppke am Fr, 23. März 2018 um 20:23 #

Nein. Wozu auch? Das einige Gerät was ans Netz geht ist dieser PC. Aber auch nur zum Surfen,bzw zum Update. Daten (Spiele/Texte/Bilder) werden grundsätzlich auf Offlinesystemen bearbeitet! Meine Daten gehören mir und die bleiben hier!

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    Von Anonymous am Fr, 23. März 2018 um 21:37 #

    Sehe ich auch so.

    Das schützt uns aber nicht davor, dass Andere ihre über uns erhobene und verarbeitete Daten in die Cloud auslagern, wo sie dann früher oder später geklaut werden (man verzeihe das Wortspiel; sie werden ja nicht geklaut, sondern kopiert).

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Von Blubblubundzubehör am Sa, 24. März 2018 um 02:39 #

Alles an Dateien in Clouds Auszulagern,
auf Computer anderer Leute, die zu 1000 Milliarden Prozent
den Geheimdiensten Verpflichtet sind,
ähnelt ein bisschen dem Schädlichen Prinzip,
sein Gehirn in F@c€bock, Tw!tt€r und Klo.... aus auszulagern!

Ps. Bald wird es dann noch Lustiger, wenn mit Quanten Computern
jede Verschlüsselung in einer Milliardelsten Sekunde
gelöst wird, oder gibt es das hinter den Kulissen vielleicht jetzt schon,
wer weiß!

Alles was man denkt, hier ihr habts geschenkt,
schon werdet ihr gelenkt, und keiner hats gedenkt!!!!

Gute Besserung, oder Gute Nacht!!!!

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    Von Gelomir am Sa, 24. März 2018 um 11:13 #

    Ich weiß ja nicht, was für ein Interesse irgendwelche Geheimdienste an Deinen Daten haben sollten. Falls doch, verschaffen sie sich Zugang zu Deiner Wohnung und zu Deinem PC, holen sich, was sie brauchen, und Du merkst es hinterher nicht einmal.

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      Von hh am Sa, 24. März 2018 um 12:14 #

      Ja, sowas kommt immer wieder. Es geht hier nicht um die Daten von einer Person, die man natürlich problemlos per Hausdurchsuchnung bekommen kann.
      Es um das massenhafte Abgreifen der Daten von allen Menschen. Und diese werden nicht nur abgegriffen und irgendwo gespeichert, sondern es wird von jedem ein Profil erstellt, das bei Bedarf auf Knopfdruck vorliegt.

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    Von Lausi am Mo, 26. März 2018 um 13:32 #

    Alles was man denkt, hier ihr habts geschenkt,
    schon werdet ihr gelenkt, und keiner hats gedenkt!!!!
    Schönes Wortspiel :)
    Deshalb lasse ich auch die Finger von so genannten Gratisdiensten, welche mich kosten, ohne dass ich es merke.

    Ich habe meine Daten bei Tresorit eingelagert und wie oben schon erwähnt: End-to-end-Vollverschlüsselung, 2-Weg-Authentifizierung und gut funktionierender Linux Client, dazu schneller Support und Weiterentwicklung, falls mal was ist. Funzt bei mir bestens. Und personifizierte, passwortgeschützte, zeitlich/anzahlmässig limitierte Freigaben für Hinz&Kunz sind auch ganz praktisch.
    Kostet halt was, wie eigentlich normal für jedwelche Qualität.

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Von Celric am So, 25. März 2018 um 09:46 #

Ich nutze Tarsnap, um meine persoenlichen Daten zusaetzlich verschluesselt zu sichern.

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