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Thema: Wie sieht die Zukunft von Qt aus?

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Von mnbvcx am Fr, 18. Februar 2011 um 17:57 #

IMO wird man auf die Dauer nicht um einen Fork herumkommen.
Ansonsten besteht die Gefahr, dass in Zukunft die QT-Entwicklung vielleicht sogar fast zum Stillstand kommt.
Nokia hat nun nachweislich völlig andere Prioritäten als Qt.

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Von Die Zukunft von Qt... am Fr, 18. Februar 2011 um 18:13 #

... wurde bereits engeläutet:
http://www.msqt.org/

SCNR

mehr C#
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Von gargamehl am Fr, 18. Februar 2011 um 18:20 #

Ich denke, die ersten (bisherigen) Qt-Entwickler bei Nokia werden schon damit anfangen C# zu lernen.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 18. Feb 2011 um 18:20.
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    Von Neuer am Sa, 19. Februar 2011 um 09:41 #

    Eher unwahrscheinlich, dass die Personen es tun. Aber Nokia sieht es für sein Personal sicher so. Passieren wird es dann eher durch Wechsel/Entlassung/Neueinstellung von passenden Personen.

    Ein Qt-Entwickler passt nicht als WMF-Toolkit Verwender.

    Gruss,
    Kay

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      Von Alter am Sa, 19. Februar 2011 um 10:10 #

      Ich denke nicht das dafür Zeit ist. Neues Personal suchen, einarbeiten, usw. ist teurer und dauert länger als eigene Leue umschulen. Zeit ist ja genau was Nokisoft nicht hat. Vielleicht wird das auch alles von Microsoft gemacht? Würde gerne mal in die Verträge gucken.

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        Von dogCat3 am So, 20. Februar 2011 um 10:07 #

        Ich denke nicht das dafür Zeit ist. Neues Personal suchen, einarbeiten, usw. ist teurer und dauert länger als eigene Leue umschulen.Wird in Deutschland aber genauso praktiziert.

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Von Frank Frank am Fr, 18. Februar 2011 um 18:55 #

Qt hat perfekt in Nokias Strategie gepasst solange Symbian, MeeGo und der PC (für Desktop-Anwendungen) im Mittelpunkt standen. Für genau diese drei Plattformen wurde ja auch stark entwickelt. Nun sind alle drei Plattformen nicht mehr relevant, nicht mal mehr der PC, denn Microsoft liefert für WP7 eigene Desktop-Anwendungen aus.

Noch sieht es ja so aus dass Nokia demonstrativ Geld und und Personal auf Qt wirft (http://labs.qt.nokia.com/2011/02/18/buckets-of-cold-water/). Aber man muss sich da schon mal fragen: Warum eigentlich? Steckt da wirklich ein Plan dahinter, oder agieren Teile des Unternehmens unabhängig von der Führung und versuchen die alte Agenda beizubehalten? Zumindest im Rest des Nokia-Lagers sieht es derzeit tatsächlich so aus dass viele Entwickler auf Android wechseln, weil dort einfach mehr Geld zu machen ist und man nicht zwei komplett unterschiedliche Plattformen (Symbian und WP7) pflegen muss. Gerade die Symbian-Entwicklerschaft bricht auf diese Weise weg - bleibt aber bei Qt: Dank Project Lighthouse gibt es mittlerweile einen Qt Creator der ganz einfach Android-Anwendungen ausspuckt. Wenn Qt bei Nokia bleibt finanzieren die also immer stärker die Android-Entwicklung mit, können Qt aber auf Windows Phone 7 selbst nicht benutzen, und Symbian will eh keiner mehr. Das wird irgendwann jemandem auffallen.

Ob Qt wieder als eigenständiges Unternehmen überleben kann ist fraglich, die Lizenzverkäufe sollen seit der LGPL-Lizensierung (verständlicherweise) deutlich zurückgegangen sein, gleichzeitig wurde die Belegschaft aber auf über 260 aufgeblasen.

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    Von Neuer am Sa, 19. Februar 2011 um 09:47 #

    Nokia will und muss Hardware verkaufen.

    Microsoft ist auch mal bereit Hardware zu subventionieren. Das war bei zuletzt Netbooks und davor Vista, davor XP der Fall.

    Nokia will schlicht deshalb WP7 verkaufen, weil es dann mehr Gewinn mit diesen Telefonen macht, und weil Microsoft jemand gesucht hat, der dazu bereit ist. Für Nokia könnte WP7 deshalb ein Interims-Plan sein, bevor andere Lösungen auch akzeptabel sind.

    Im Grunde kann Nokia jedenfalls Android, Qt, WP7, etc. alles egal sein. Hauptsache die Leute kaufen ihre Hardware und sie verdienen dabei Geld.

    Gruss,
    Kay

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      Von uta am Sa, 19. Februar 2011 um 10:38 #

      Jaein. Ovi, Maps, etc. sind nicht Hardware aber wichtige Bestandteile des Nokia-Ökosystems. Die sind schon lange nicht mehr nur Hardware-Hersteller sondern auch Service-Dienstleister.

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      Von Frank Frank am Sa, 19. Februar 2011 um 12:25 #

      Wenn Nokia ein reiner "Hardware-Schieber" wäre würden sie Mobiltelefone nach dem PC-Modell bauen: Vorinstalliert mit verschiedenen Betriebssystemen erhältlich, aber jederzeit mit etwas anderem neu installierbar. Dem ist aber nicht so, denn das Modell funktioniert so nicht: Ein großer Teil der Smartphones kommt als Zugabe zu einem Mobilfunkvertrag. Da muss dann Branding, Spezial-Software etc. her mit dem sich Hersteller und Mobilfunkkonzern von der Konkurrenz abheben. Nokia hat ja nicht umsonst kostenlose Navigation im Angebot, Ovi etc. im Angebot. Dass sie mit WP7 mehr Geld machen glaube Ich auch nicht, es wird ja für jedes Mobiltelefon eine Lizenzgebühr fällig, bei Symbian und MeeGo dagegen fallen nur die Kosten für die internen Entwicklungsabteilungen an. Je mehr WP7-Smartphones Nokia also verkauft desto schlechter wird das Kostenverhältnis gegenüber Symbian und MeeGo.

      Letztlich wird es eher um das Microsoft-Ökoystem gegangen sein: Dank der starken Verbreitung von Windows auf dem Desktop gibt es mittlerweile extrem viele .NET-Entwickler die nun ganz einfach auch für Mobiltelefone entwickeln können, mit den Tools die sie schon kennen. Diese Leute interessieren sich auch nicht für Open Source da sie sowieso gewohnt sind proprietären Krams einzusetzen.

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        Von uiae am Sa, 19. Februar 2011 um 13:49 #

        Angeblich ist es eher so, dass Microsoft Nokia den Wechsel auf WP7 mit einer gewissen Summe versüßt hat.

        Microsoft geht es aktuell nur darum, WP7 auf dem Smartphonemarkt in Stellung zu bringen. Wenn sie das geschafft haben, werden die Lizenzgebühren noch früh genug fällig. Derzeit ist das von den Anschaffungskosten für Nokia wohl kein Unterschied oder sogar billiger.

        Dass man sich damit eher sogar die Zukunft verbaut interessiert Manager doch nicht wirklich, da wird eher nach dem "Nach mir die Sintflut"-Modell gearbeitet.

        Man wird sehen, wie sich Nokia zukünftig präsentieren kann und ob es so ein Erfolg wird.
        Ich sehe jedenfalls keinen Grund mehr, warum ich mir ein Nokia-Handy oder -Smartphone kaufen sollte...

        Was Qt angeht muss man abwarten. Ich tippe darauf, dass es irgendwann verkauft wird, an Intel, Oracle, IBM oder wer auch immer dann gerade in Kauflaune ist. Seitens Nokia kann man nicht mehr wirklich Engagement erwarten.
        Vielleicht sollte man wirklich mal über einen LGPL-Fork nachdenken...

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          Von Frank Frank am Sa, 19. Februar 2011 um 15:19 #

          > Angeblich ist es eher so, dass Microsoft Nokia den Wechsel auf WP7 mit einer gewissen Summe versüßt hat.

          Das war eine Ente, wurde schon vor Tagen klargestellt. Elop hat lediglich gesagt dass der Deal Nokia "Milliarden einbringe" und wurde falsch zitiert. Um eine tatsächliche Finanztransaktion ging es nie. Warum auch, Nokia wird doch schon von Microsoft-Managern regiert, die drücken die neue Linie nun einfach so durch.

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            Von kjk am Sa, 19. Februar 2011 um 17:43 #

            Nokia wird doch schon von Microsoft-Managern regiert, die drücken die neue Linie nun einfach so durch.
            Ja, wobei denen (Aufsichtsrat), die Elop installiert haben, dass auch klar war. Alles andere wäre unglaubwürdig und wenn denen der MS-Deal stören würde, wäre er (Elop) auch schon wieder weg.

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Von Henrikx am Fr, 18. Februar 2011 um 19:15 #

Meine Meinung, zu diesem Zeitpunkt..

Kein Zweifel besteht für mich darüber, dass Microsoft Linux nicht nur als Konkurrenz ansieht, sondern gerade im Zusammenhang mit Android, Meego und Co als ernsthafte Bedrohung.
Hinter Android steht Google, hinter MeeGo Intel, dazu gesellt sich WebOs von HP und iOS von Apple. Sämtliche genannten Firmen sind mehr oder weniger Schwergewichte, die auch ganz locker den Markt ohne Microsoft unter sich aufteilen.
Wer kann schon einschätzen ob Tablett-PC und Co. den klassischen PC nicht mittelfristig ablösen.
Microsoft ist also gezwungen zu handeln. Unterschätzen- auch in Bezug auf finanzielle Ressourcen, sollte man Microsoft auf keinen Fall. Gleich mehrere Probleme ließen sich aus Sicht Microsoft mit dem "Einschläfern" von Qt schaffen. Die MeeGo-Entwicklung von Intel verzögert sich und auch KDE wird die Entwicklung erschwert. Microsoft hat auch kein Interesse an einem Plattform übergreifenden Entwicklungstool. Microsoft will Windows only. Und somit sehe ich die Zukunft von Qt einzig und alleine in einem Fork. Und sollte das wirklich zu Stande kommen, wäre sicherlich Intel ein Förderer. Sollte ein Fork nicht zu Stande kommen, wird sicherlich auch Intel einen anderen Weg als Qt einschlagen...Vielleicht GTK3, wer weiß das schon?

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Von J. am Fr, 18. Februar 2011 um 22:24 #

Nokia - warum war mir der Laden doch gleich sooo unsympathisch? Die gehen einfach gar nicht.

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Von Was soll die Panikmache? am Sa, 19. Februar 2011 um 01:27 #

Es gibt zig Firmen die Qt einsetzen und dafür bezahlen
Es gibt Vereinbarungen mit der KDE e.v.

Nokia wird sicher nicht so blöde sein und Qt stagnieren oder sterben lassen, da sich sonst jemand Qt schnappt und vermarktet sobald es unter einer BSD Lizenz ist.


Qt:
Adobe
Google
Samsung
Skype
Deutsche Flugsicherung
Autodesk
Intel
ILM
Dreamworks
uvm.

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Von GTKmm am Sa, 19. Februar 2011 um 04:21 #

GTK+ 3.0 wird zusammen mit gtkmm in Führung gehen und Qt verdrängen, insofern ist Qt kein Verlust.

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    Von GTKmm am Sa, 19. Februar 2011 um 05:49 #

    Genau, vorallem da GTK+ und GTKmm nicht annährend an den Funktionsumfang von Qt ranreichen!

    Multitouchframework?
    Animationsframework?
    usw.

    Pustekuchen!


    Da GTK+ und GTKmm so toll sind musste selbst Canonical Qt nehmen um Unity 2D zu realisieren.

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      Von Mc Bain am Sa, 19. Februar 2011 um 13:45 #

      Mhhh, was meinst Du? Gtk scheint dies durchaus zu können.

      Linux Magazin - Gtk 3.0 bringt Multipointer-Unterstützung
      Multipointer- und Multitouch-Programmierung mit GTK+

      Aus dem GDK-PixBuf Reference Manual: "Creates a new animation by loading it from a file. The file format is detected automatically. If the file's format does not support multi-frame images, then an animation with a single framVielleicht täusche ich mich ja. Dann poste doch am Besten Referenzen, e will be created."

      Grüße.

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        Von GTKmm am Sa, 19. Februar 2011 um 17:38 #

        Dann ließ dir mal die Qt Dokumentation durch!
        Da ist das was du zeigtst gerade zu lächerlich, vorallem weil wie schon gesagt Qt einiges mehr drauf hat.

        Oder denkst du canonical musste grundlos Qt nehmen?

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          Von CRB am Sa, 19. Februar 2011 um 21:10 #

          Canonical musst nicht Qt nehmen, sie wollten. Ihnen war Clutter für 2D nicht passend.

          Gegenfrage: warum nehmen sie für 2D Qt und für 3D GTK+? Genau, weil alles andere als Qt lächerlich ist.

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            Von GTKmm am So, 20. Februar 2011 um 02:59 #

            Zitat: "Mark Shuttleworth hat in seinem Blog bekanntgegeben, dass er in Zukunft auch Qt für Ubuntu nutzen möchte. Gleichzeitig wurde auch bekannt, dass die 2D Variante des neuen Ubuntu Standarddesktops Unity in Qt geschrieben wird. Dadurch können einige Effekte auch ohne 3D Hardware umgesetzt werden"

            Wenn das ganze auch mit .tk Gingrich wieso verkündete Mark dann im blog das man Qt braut um die Effekte zu realisieren?

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              Von dudel am So, 20. Februar 2011 um 10:47 #

              Weil Shuttleworth Nokia hinterherhecheln wollte. Mal schauen, ob sie demnächst eine halbfertige Portierung von Unity auf Windows Phone 7 ankündigen.

              Sie verwenden mittlerweile übrigens ein selbstzusammengefrickeltes "Toolkit" Namens Nux.

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              Von CRB am So, 20. Februar 2011 um 12:38 #

              >> Wenn das ganze auch mit .tk Gingrich wieso verkündete Mark dann im blog das man Qt braut um die Effekte zu realisieren?

              Falsch. a) einige Effekte b) ohne 3D

              zum anderen wären sie sehrwohl mit GTK+ möglich, Canonical fand Qt für 2D wohl besser. Aber nochmal für dich: Für die Hauptlösung GTK+, für den Ersatz Qt. Es gibt also keinen Grund sich so aufzuspulen.

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          Von Mc Bain am Mo, 21. Februar 2011 um 13:53 #

          Dann ließ dir mal die Qt Dokumentation durch!
          Ja, genau.

          Da ist das was du zeigtst gerade zu lächerlich,
          Besser als das, was Du gezeigtst hast?

          vorallem weil wie schon gesagt Qt einiges mehr drauf hat.
          Schlagendes Argument.

          Oder denkst du canonical musste grundlos Qt nehmen
          Sie mussten bestimmt nicht, hatten aber bestimmt Gründe.

          Weder argumentierst Du, noch verlinkst Du zu Beispielen oder Dokumentationen. Dein einziges Argument ist, dass du recht hättest. Das ist schwach.

          • 0
            Von Bolitho am Mo, 21. Februar 2011 um 20:28 #

            Qt bietet u.a. Abstraktionen für Datenbanken, Netzwerkverkehr, Multimedia, uvm. Das bietet GTK+ nicht. Wenn man Qt mit GTK vergleicht, dann kann sich das nur auf die GUI-Komponenten von Qt beziehen.

            • 0
              Von Mc Bain am Mo, 21. Februar 2011 um 23:54 #

              Hi,

              Wenn man Qt mit GTK vergleicht, dann kann sich das nur auf die GUI-Komponenten von Qt beziehen.
              Ja, das denke ich auch. Das Gtk3-Framework dürfte ähnlich umfangreich und schnell sein wie das Qt4-Framework.

              Qt bietet u.a. Abstraktionen für Datenbanken, Netzwerkverkehr, Multimedia, uvm.
              Es ist eine sehr schöne Eigenschaft von Qt, dass vieles aufeinander abgestimmt ist. Das kommt vor allen reinen GUI-Programmierern entgegen.
              Gtk verfolgt einen etwas anderen Ansatz: Programmiere ein Programm. Nimm die Sprache und die Bibliothek, die Du möchtest. Soll dein Programm eine GUI haben, kannst du Gtk nehmen. Gtk gibt es für viele Sprachen und hat nicht den Anspruch alles (vieles) zu vereinen, sondern eben nur das Fenstermanagement. Für andere Aufgaben gibt es andere Bibliotheken: Gnome C++ Development

              Beide Ansätze bieten für unterschiedliche Programmierer verschiedene Vorteile. Qt4 ist im Gegensatz zu Gtk3 vor allen Dingen bereits verbreitet. Ins Gewicht dürfte dies aber nur bei neuen Techniken wie Multipointer fallen, weil Gtk3 weitgehend mit Gtk2 kompatibel ist.

              Grüße.

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              Von Mc Bain am Mo, 21. Februar 2011 um 23:54 #

              Hi,

              Wenn man Qt mit GTK vergleicht, dann kann sich das nur auf die GUI-Komponenten von Qt beziehen.
              Ja, das denke ich auch. Das Gtk3-Framework dürfte ähnlich umfangreich und schnell sein wie das Qt4-Framework.

              Qt bietet u.a. Abstraktionen für Datenbanken, Netzwerkverkehr, Multimedia, uvm.
              Es ist eine sehr schöne Eigenschaft von Qt, dass vieles aufeinander abgestimmt ist. Das kommt vor allen reinen GUI-Programmierern entgegen.
              Gtk verfolgt einen etwas anderen Ansatz: Programmiere ein Programm. Nimm die Sprache und die Bibliothek, die Du möchtest. Soll dein Programm eine GUI haben, kannst du Gtk nehmen. Gtk gibt es für viele Sprachen und hat nicht den Anspruch alles (vieles) zu vereinen, sondern eben nur das Fenstermanagement. Für andere Aufgaben gibt es andere Bibliotheken: Gnome C++ Development

              Beide Ansätze bieten für unterschiedliche Programmierer verschiedene Vorteile. Qt4 ist im Gegensatz zu Gtk3 vor allen Dingen bereits verbreitet. Ins Gewicht dürfte dies aber nur bei neuen Techniken wie Multipointer fallen, weil Gtk3 weitgehend mit Gtk2 kompatibel ist.

              Grüße.

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      Von default am So, 20. Februar 2011 um 05:24 #

      > Da GTK+ und GTKmm so toll sind musste selbst Canonical Qt nehmen um Unity 2D zu realisieren.

      Naja. Das Problem ist eher, dass Clutter OpenGL voraussetzt. Mit Qt geht auch ohne OpenGL ein bisschen was. Aber mithalten kann GTK mit Clutter ansonsten sehr gut.

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        Von GTKmm am So, 20. Februar 2011 um 08:03 #

        Eben, GTK + GDK + GTKmm + Clutter + Pango und dann kann diese Kombo ggf. 80 - 90% was Qt kann.

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          Von HAHAHA am So, 20. Februar 2011 um 21:18 #

          [ ]Du weißt schon, dass GTKmm nur ein Binding für GTK ist.
          [ ]Du weißt, dass GTK nur als Widgetset gedacht ist, während Qt die eierlegende Wollmilchsau ist.

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            Von GTKmm am Mo, 21. Februar 2011 um 04:09 #

            [ ] Du weißt schon, dass nicht ich sagte "wir haben GTK und GTKmm wir brauchen kein Qt"?
            [ ] Du weiß schon, dass ich GTK + GDK + usw mit Qt verglichen habe, da GTK nur ein Toolkit ist und z.B. ohne GDK nicht mal Threads unterstützt


            Dieses gebashe gegen Qt find ich einfach nur lächerlich vorallem wenn dann Sprüche kommen wir "wir haben GTK", der Vergleich hinkt und anscheinend hat der Poster NULL Plan.

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    Von Arnomane am So, 20. Februar 2011 um 21:23 #

    Mein Gott, lass doch dieses alberne GTK vs. Qt. Womöglich empfindest du Qt-/KDE-Programme auch noch als Verunreinigung deiner Festplatte.

    Ich als zufriedener KDE-Nutzer (Deskop, Anwendungen, Gemeinschaft usw.) bin auch zufriedener Nutzer von GTK-Software, die im Übrigen dank der fleißigen Arbeit diverser KDE-Entwickler und Distributoren (bspw. von openSuse) nicht fremd aussehen und gut integriert sind.

    Da ich auch häufiger Gnome benutze (bspw. auf Rechnern meiner Firma) würde ich mich freuen, wenn KDE-Programme ebenso hübsch von Gnome integriert wären.

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