... hab es vor drei Wochen erst nach insgesamt sechs Stunden Partitionenjonglage geschafft, mich auf meine aktuelle Partitionierung und ext2* festzulegen, da will ich nicht gleich schon wieder alles platt machen.
Grueße Ignatz
*um für Linux und mein Neben-OS (nur zum Zocken und für Blu-Ray) ein gemeinsames Heimverzeichnis einrichten zu können
Ext2 ist schließlich schon gut erprobt. :-) Die vielen Ext4-Bugs, die in den letzten Jahren in allen Distributionen aufgeschlagen sind, sollten aber Mahnung genug sein. Btfrs wird es in dieser Hinsicht ganz bestimmt nicht besser machen (können).
Das bräuchtest du auch gar nicht (also alles platt machen), denn btrfs unterstützt die Konvertierung von ext* Dateisystemen. Sogar so, dass man das ursprüngliche Dateisystem wiederherstellen kann (natürlich nur im ursprünglichen Zustand).
Ich benutze Btrfs nun schon seit längerer Zeit ohne größere Probleme oder Datenverlust auf allen neuen Festplatten. Vor Kernel 2.6.32 gab es noch einige Ecken und Kanten, grade was den overhead der Metadaten betrifft (lag bei >10%) oder instabilität wenn man das Dateisystem komplett füllt aber mittlerweile bin ich sehr zufrieden mit dem was Btrfs bietet und würde es durchaus auch anderen empfehlen. Snapshots z.B. sind super wenn man seine Distribution aktualisiert oder anderweitig am System fummelt. Wenn was schief geht einfach den alten Snapshot hernehmen. Schnell und einfach. Das einzige was ich mir noch wünsche sind RAID5/6 und Datendeduplizierung.
werde ich umsteigen. Ich wüsste nicht warum man jetzt auf einem Desktoprechner ein realtiv junges Dateisystem einsetzen sollte. Das bisschen Schnelligkeitsgewinn zieht da nicht. Man wird es nicht bemerken. Dafür geht man mit sienen Daten ein höheres Risiko ein.
Schnelligkeitsgewinn sollte auch nicht unbedingt der Grund für den Wechsel sein, zumal es in recht vielen Benchmarks gar nicht schneller ist, oder sogar langsamer als ext3 oder ext4. Da wird sicherlich noch viel geändert, aber auf Grund des COW-Prinzips wird es immer Dinge geben, die nicht schneller sind.
Es gibt einfach zuviele Dateisysteme. Da blickt ja niemand mehr durch, welches für welchen Anwendungsfall Vor- oder Nachteile hat. Ein allgemeinverständliches Tutorial/Howto, das die Verschiedenen Systeme gegenüberstellt und somit dem Anwender die Entscheidung erleichtert, habe ich bisher nicht gefunden. Da die meisten Leute sich sicher nicht selbst in die Tiefen der einzelnen Systeme einarbeiten wollen oder können, werden sie das Dateisystem benutzen, das ihre Distribution als Standardeinstellung bietet.
Deshalb wird ja btrfs entwickelt. Wenn(!) das mal stabil ist, dann brauchst du kein ext*, reiserfs, xfs o.ä. mehr (außer evtl. für Spezialanwendungen, aber die Leute wissen das dann schon), dann reicht btrfs.
Dann wird es sicherlich auch genug Tutorials, tools und ähnliches geben.
Da die meisten Leute sich sicher nicht selbst in die Tiefen der einzelnen Systeme einarbeiten wollen oder können, werden sie das Dateisystem benutzen, das ihre Distribution als Standardeinstellung bietet. Wenn du kein tieferes Interesse an Dateisystemen hast, dann wird das von dem Installationsprogramm deiner Distribution schon für dich passen. Oder willst mir erzählen, dass du dich unter Windows mehr mit FAT (in allen Varianten), NTFS (in allen Versionen) beschäftigt hast? Ich gehe davon aus, dass du das nicht hast und dass das Dateisystem-Problem nur nicht aufgefallen ist, weil das Windows-Installationsprogramm dir die Frage nach dem Dateisystem gar nicht gestellt hat.
Wie war das noch: "Jedes Huhn kann Debian installieren, man muss nur genug Körner auf die Enter-Taste legen."
Das ginge auch mit Windows, nur leider passen auf eine Maustaste weniger Körner und die bleiben auch nicht unbedingt liegen, da Maustasten heutzutage ja "ergonomisch" geformt sind. :p
Das ginge auch mit Windows, nur leider passen auf eine Maustaste weniger Körner und die bleiben auch nicht unbedingt liegen, da Maustasten heutzutage ja "ergonomisch" geformt sind. :p Uuiihh, hat MS seit der Einführung von Windows 7 (22. Oktober 2009) oder gar seit Windows Vista (30. Januar 2007) endlich einen grafisches Installationsprogramm?
Von Infos zu Vista und 7 Setups. am Sa, 26. Februar 2011 um 13:24 #
"Uuiihh, hat MS seit der Einführung von Windows 7 (22. Oktober 2009) oder gar seit Windows Vista (30. Januar 2007) endlich einen grafisches Installationsprogramm?"
Vista wurde bereits im November 2006 rtm und an Volumenlizenzkunden in Form von Business und Enterprise Edition ausgeliefert. Einen Monat später auch "Windows Fundamentals for Legacy PCs" für ebensolche Kunden, um die Win98 Generations-Rechner auf XPSP2-Stand hieven zu können.
Beide BEtriebssysteme benutzen ebenso wie Windows7 ein Image-basiertes Deployment-Setup, ganz ohne Textpart - alles grafisch und mit wenigen Mausklicks installierbar. Unterschied zum alten NT/XP-Setup : es werden nicht hunderte Dateien in Ordner geschaufelt, sondern ein Standard-Festplattenimage auf die frische Partition gespult, bei Vista und 7 ein Gigabytegrosses Monster, welches nicht nur den Windows-Ordner und die komplette Treiberdatenbank beinhaltet sondern auch schon sämtliche Features der höheren Edition mitbeinhaltet. Bei FLP welches auf Embedded XP basiert, legt der Admin selber fest, welche Bestandteile überhaupt mitinstalliert werden, er kann also das Image vor dem Rollout mittels GUI anpassen- in allen WIM-basierten Setups jedoch : die Hardwareerkennung findet erst beim Reboot statt.
Vorteil : die Installation ist binnen 15 Minuten erledigt. Massenspeichertreiber (S-ATA & co ) lassen sich vom USB-Stick einlesen und das Windows-PE ( als "DOS (NTFS-TEXTTEIL) -Ersatz" ist in der Lage GUI-basierte Win32 exe auszuführen, selbst ohne ein installiertes Vista vorzufinden. Daher lassen sich viele Rettungsoperationen starten, etwa Systemwiderherstellung,Backups etc - alleine mit einer Vista DVD. Win7 installiert dieses PE (Preinstallation Environment) sogar auf eine versteckte Partition- so dass Win7 bei Bootfehlern automatisch dieses "Not-Windows" startet, um das eigentliche OS retten zu können.
Nachteile : Service Packs und Updates lassen sich bei diesen OS nicht mehr "slipstreamen", da das gesamte Image auf der DVD erst gemountet werden muss, um verändert zu werden- um danach wieder ungemountet in eine neue WIM-Datei exportiert zu werden.
IM Falle von Vista sieht das so aus dass die 15 Minuten Setup.exe bis zum Einloggen sich schnell in Luft auflösen : SP1 dauert nahezu 45 Minuten, SP2 nochmals. Und dann folgen die hunderte Windows Update,die Treiber und der andere Krempel ..
...also kannst du doch die WIM wieder auf DVD bringen und dann hast du wieder das 15-Minuten Setup --> ergo kein Marketingmurks Du bist so gut informiert - dann wird aber alles zu Marketingmurks weil du den letzten Gedanken nicht zu Ende gebracht hast...schade.
Man kann MS viel nachsagen, aber diese unterschwellige, grundsätzliche MS=Murks - Mentalität können entweder nur Leute vertreten, die sich damit nicht auskennen oder der Wahrheit nicht ins Gesicht schauen wollen.
> Oder willst mir erzählen, dass du dich unter Windows mehr mit FAT (in allen Varianten), NTFS (in > allen Versionen) beschäftigt hast?
Immerhin ist allgemein bekannt, dass FAT mit großen Dateien (wie sie beispielsweise von gerippten DVDs oder Blurays entstehen) nicht klar kommt und dass aktuelle Windows-Systeme gar kein FAT mehr bei der Installation anbieten. Der Anwender kann also gar keine Entscheidung treffen.
Immerhin ist allgemein bekannt, dass FAT mit großen Dateien (wie sie beispielsweise von gerippten DVDs oder Blurays entstehen) nicht klar kommt Dass das so allgemein bekannt ist, wage ich mal sehr stark zu bezweifeln. Ob es ghkh weiß, entzieht natürlich meiner Kenntnis.
dass aktuelle Windows-Systeme gar kein FAT mehr bei der Installation anbieten. Der Anwender kann also gar keine Entscheidung treffen. Unter anderem habe ich folgendes geschrieben: Oder willst mir erzählen, dass du dich unter Windows mehr mit FAT (in allen Varianten), NTFS (in allen Versionen) beschäftigt hast? Ich gehe davon aus, dass du das nicht hast und dass das Dateisystem-Problem nur nicht aufgefallen ist, weil das Windows-Installationsprogramm dir die Frage nach dem Dateisystem gar nicht gestellt hat. Speziell der unterstrichene Teil ist interessant.
>>Immerhin ist allgemein bekannt, dass FAT mit großen Dateien ...
Bitte ordentlich Lesen, der OP hat nämlich "FAT (in allen Varianten)" geschrieben, somit fällt da auch exFAT drunter und das hat keine Probleme mit großen Dateien.
Gut, sind jetzt alle auf Englisch, aber wenn du ein Dateisystem aussuchen willst, solltest du schon die Begriffe kennen, sonst macht es keinen Sinn und du bist mit der Standardeinstellung sehr gut bedient.
Ich habe BTRFS mit ZFS verglichen. Kein Vergleich, BTRFS ist der klare Verlierer. Zwecks Tests habe ich zwei VMware Images mit Debian online. Fehlt allerdings noch ne Seite zu. Nun ein Debian mit nativen ZFS von KQ Infotech. Und ein Debian bootend von einem BTRFS Subvolume. Die Images sind für VMware. Sollten sich leicht umwandeln lassen. ZFS unter Linux ist noch verbesserungswürdig. Richtig geht es derzeit nur unter FreeBSD oder Solaris damit ab. Nun bei Interesse mal anfragen
Auf Performance, oder Stabilität oder Bugs oder Features? Oder was sonst?
Mal ganz abgesehen davon, dass btrfs ein sehr junges Dateisystem ist, ZFS ein ausgereiftes FS.
Wenn ich Ext2/3 mit btrfs auf Stabilität vergleiche, dann wird natürlich btrfs der Verlierer sein. Genauso ist es auch längst noch nicht in allen Benchmarks perfekt. Es ist eben noch in der Entwicklung...
... hab es vor drei Wochen erst nach insgesamt sechs Stunden Partitionenjonglage geschafft, mich auf meine aktuelle Partitionierung und ext2* festzulegen, da will ich nicht gleich schon wieder alles platt machen.
Grueße
Ignatz
*um für Linux und mein Neben-OS (nur zum Zocken und für Blu-Ray) ein gemeinsames Heimverzeichnis einrichten zu können
Ext2 ist schließlich schon gut erprobt. :-)
Die vielen Ext4-Bugs, die in den letzten Jahren in allen Distributionen aufgeschlagen sind, sollten aber Mahnung genug sein.
Btfrs wird es in dieser Hinsicht ganz bestimmt nicht besser machen (können).
Das bräuchtest du auch gar nicht (also alles platt machen), denn btrfs unterstützt die Konvertierung von ext* Dateisystemen. Sogar so, dass man das ursprüngliche Dateisystem wiederherstellen kann (natürlich nur im ursprünglichen Zustand).
Danke, verzichte trotzdem. ;)
Vielleicht wenn's für völlig stabil erklärt wurde.
Grueße
Ignatz
Ich werde, wenn alles glatt läuft, den Herbst 2011 für eine Unstellung vormerken.
Freudscher Versprecher :)
Es sollte natürlich Umstellung heißen.
Ich benutze Btrfs nun schon seit längerer Zeit ohne größere Probleme oder Datenverlust auf allen neuen Festplatten. Vor Kernel 2.6.32 gab es noch einige Ecken und Kanten, grade was den overhead der Metadaten betrifft (lag bei >10%) oder instabilität wenn man das Dateisystem komplett füllt aber mittlerweile bin ich sehr zufrieden mit dem was Btrfs bietet und würde es durchaus auch anderen empfehlen. Snapshots z.B. sind super wenn man seine Distribution aktualisiert oder anderweitig am System fummelt. Wenn was schief geht einfach den alten Snapshot hernehmen. Schnell und einfach.
Das einzige was ich mir noch wünsche sind RAID5/6 und Datendeduplizierung.
btrfs unterstützt bereits dedupe.
mit .35 hatte ich noch verlorenen (und nicht wieder herstellbare) btrfs Dateisysteme.
werde ich umsteigen. Ich wüsste nicht warum man jetzt auf einem Desktoprechner ein realtiv junges Dateisystem einsetzen sollte. Das bisschen Schnelligkeitsgewinn zieht da nicht. Man wird es nicht bemerken. Dafür geht man mit sienen Daten ein höheres Risiko ein.
Schnelligkeitsgewinn sollte auch nicht unbedingt der Grund für den Wechsel sein, zumal es in recht vielen Benchmarks gar nicht schneller ist, oder sogar langsamer als ext3 oder ext4. Da wird sicherlich noch viel geändert, aber auf Grund des COW-Prinzips wird es immer Dinge geben, die nicht schneller sind.
COW-Prinzips -> http://de.wikipedia.org/wiki/Copy-On-Write
Für die, die es auch nicht wussten..
Es gibt einfach zuviele Dateisysteme. Da blickt ja niemand mehr durch, welches für welchen Anwendungsfall Vor- oder Nachteile hat. Ein allgemeinverständliches Tutorial/Howto, das die Verschiedenen Systeme gegenüberstellt und somit dem Anwender die Entscheidung erleichtert, habe ich bisher nicht gefunden. Da die meisten Leute sich sicher nicht selbst in die Tiefen der einzelnen Systeme einarbeiten wollen oder können, werden sie das Dateisystem benutzen, das ihre Distribution als Standardeinstellung bietet.
Deshalb wird ja btrfs entwickelt. Wenn(!) das mal stabil ist, dann brauchst du kein ext*, reiserfs, xfs o.ä. mehr (außer evtl. für Spezialanwendungen, aber die Leute wissen das dann schon), dann reicht btrfs.
Dann wird es sicherlich auch genug Tutorials, tools und ähnliches geben.
Da die meisten Leute sich sicher nicht selbst in die Tiefen der einzelnen Systeme einarbeiten wollen oder können, werden sie das Dateisystem benutzen, das ihre Distribution als Standardeinstellung bietet.
Wenn du kein tieferes Interesse an Dateisystemen hast, dann wird das von dem Installationsprogramm deiner Distribution schon für dich passen.
Oder willst mir erzählen, dass du dich unter Windows mehr mit FAT (in allen Varianten), NTFS (in allen Versionen) beschäftigt hast? Ich gehe davon aus, dass du das nicht hast und dass das Dateisystem-Problem nur nicht aufgefallen ist, weil das Windows-Installationsprogramm dir die Frage nach dem Dateisystem gar nicht gestellt hat.
Wie war das noch: "Jedes Huhn kann Debian installieren, man muss nur genug Körner auf die Enter-Taste legen."
Das ginge auch mit Windows, nur leider passen auf eine Maustaste weniger Körner und die bleiben auch nicht unbedingt liegen, da Maustasten heutzutage ja "ergonomisch" geformt sind. :p
Das ginge auch mit Windows, nur leider passen auf eine Maustaste weniger Körner und die bleiben auch nicht unbedingt liegen, da Maustasten heutzutage ja "ergonomisch" geformt sind. :p
Uuiihh, hat MS seit der Einführung von Windows 7 (22. Oktober 2009) oder gar seit Windows Vista (30. Januar 2007) endlich einen grafisches Installationsprogramm?
"Uuiihh, hat MS seit der Einführung von Windows 7 (22. Oktober 2009) oder gar seit Windows Vista (30. Januar 2007) endlich einen grafisches Installationsprogramm?"
Vista wurde bereits im November 2006 rtm und an Volumenlizenzkunden in Form von Business und Enterprise Edition ausgeliefert. Einen Monat später auch "Windows Fundamentals for Legacy PCs" für ebensolche Kunden, um die Win98 Generations-Rechner auf XPSP2-Stand hieven zu können.
Beide BEtriebssysteme benutzen ebenso wie Windows7 ein Image-basiertes Deployment-Setup, ganz ohne Textpart - alles grafisch und mit wenigen Mausklicks installierbar. Unterschied zum alten NT/XP-Setup : es werden nicht hunderte Dateien in Ordner geschaufelt, sondern ein Standard-Festplattenimage auf die frische Partition gespult, bei Vista und 7 ein Gigabytegrosses Monster, welches nicht nur den Windows-Ordner und die komplette Treiberdatenbank beinhaltet sondern auch schon sämtliche Features der höheren Edition mitbeinhaltet. Bei FLP welches auf Embedded XP basiert, legt der Admin selber fest, welche Bestandteile überhaupt mitinstalliert werden, er kann also das Image vor dem Rollout mittels GUI anpassen- in allen WIM-basierten Setups jedoch : die Hardwareerkennung findet erst beim Reboot statt.
Vorteil : die Installation ist binnen 15 Minuten erledigt. Massenspeichertreiber (S-ATA & co ) lassen sich vom USB-Stick einlesen und das Windows-PE ( als "DOS (NTFS-TEXTTEIL) -Ersatz" ist in der Lage GUI-basierte Win32 exe auszuführen, selbst ohne ein installiertes Vista vorzufinden. Daher lassen sich viele Rettungsoperationen starten, etwa Systemwiderherstellung,Backups etc - alleine mit einer Vista DVD. Win7 installiert dieses PE (Preinstallation Environment) sogar auf eine versteckte Partition- so dass Win7 bei Bootfehlern automatisch dieses "Not-Windows" startet, um das eigentliche OS retten zu können.
Nachteile : Service Packs und Updates lassen sich bei diesen OS nicht mehr "slipstreamen", da das gesamte Image auf der DVD erst gemountet werden muss, um verändert zu werden- um danach wieder ungemountet in eine neue WIM-Datei exportiert zu werden.
IM Falle von Vista sieht das so aus dass die 15 Minuten Setup.exe bis zum Einloggen sich schnell in Luft auflösen : SP1 dauert nahezu 45 Minuten, SP2 nochmals. Und dann folgen die hunderte Windows Update,die Treiber und der andere Krempel ..
theoretisch also gut. Praktisch Marketingmurks.
...also kannst du doch die WIM wieder auf DVD bringen und dann hast du wieder das 15-Minuten Setup --> ergo kein Marketingmurks
Du bist so gut informiert - dann wird aber alles zu Marketingmurks weil du den letzten Gedanken nicht zu Ende gebracht hast...schade.
Man kann MS viel nachsagen, aber diese unterschwellige, grundsätzliche MS=Murks - Mentalität können entweder nur Leute vertreten, die sich damit nicht auskennen oder der Wahrheit nicht ins Gesicht schauen wollen.
> Oder willst mir erzählen, dass du dich unter Windows mehr mit FAT (in allen Varianten), NTFS (in > allen Versionen) beschäftigt hast?
Immerhin ist allgemein bekannt, dass FAT mit großen Dateien (wie sie beispielsweise von gerippten DVDs oder Blurays entstehen) nicht klar kommt und dass aktuelle Windows-Systeme gar kein FAT mehr bei der Installation anbieten. Der Anwender kann also gar keine Entscheidung treffen.
Immerhin ist allgemein bekannt, dass FAT mit großen Dateien (wie sie beispielsweise von gerippten DVDs oder Blurays entstehen) nicht klar kommt
Dass das so allgemein bekannt ist, wage ich mal sehr stark zu bezweifeln. Ob es ghkh weiß, entzieht natürlich meiner Kenntnis.
dass aktuelle Windows-Systeme gar kein FAT mehr bei der Installation anbieten. Der Anwender kann also gar keine Entscheidung treffen.
Unter anderem habe ich folgendes geschrieben:
Oder willst mir erzählen, dass du dich unter Windows mehr mit FAT (in allen Varianten), NTFS (in allen Versionen) beschäftigt hast? Ich gehe davon aus, dass du das nicht hast und dass das Dateisystem-Problem nur nicht aufgefallen ist, weil das Windows-Installationsprogramm dir die Frage nach dem Dateisystem gar nicht gestellt hat.
Speziell der unterstrichene Teil ist interessant.
>>Immerhin ist allgemein bekannt, dass FAT mit großen Dateien ...
Bitte ordentlich Lesen, der OP hat nämlich "FAT (in allen Varianten)" geschrieben, somit fällt da auch exFAT drunter und das hat keine Probleme mit großen Dateien.
exFAT ist eine Nischenanwendung, hat mit FAT wenig zu tun und kann nicht auf der Systemfestplatte benutzt werden.
Du meinst ein englischsprechendes afrikanisches Huhn?
Sorry, aber mit so einem System kann ich nix anfangen
Du meinst Listen wie solche:
http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_file_systems
http://www.debian-administration.org/articles/388
http://www.kevinhatfield.org/?p=104
http://www.linuxnov.com/ext4-vs-ext3-vs-ntfs-comparison-file-systems/
http://linuxgazette.net/102/piszcz.html
Gut, sind jetzt alle auf Englisch, aber wenn du ein Dateisystem aussuchen willst, solltest du schon die Begriffe kennen, sonst macht es keinen Sinn und du bist mit der Standardeinstellung sehr gut bedient.
war da nicht mal was mit oracle?
Auf meinem Laptop benutze ich btrfs als root-Dateisystem, und alles funktioiert prima, bei meinem Desktop bootet Linux dann aber nicht.
Ich habe BTRFS mit ZFS verglichen. Kein Vergleich, BTRFS ist der klare Verlierer.
Zwecks Tests habe ich zwei VMware Images mit Debian online. Fehlt allerdings noch ne Seite zu.
Nun ein Debian mit nativen ZFS von KQ Infotech. Und ein Debian bootend von einem BTRFS Subvolume. Die Images sind für VMware. Sollten sich leicht umwandeln lassen.
ZFS unter Linux ist noch verbesserungswürdig. Richtig geht es derzeit nur unter FreeBSD oder Solaris damit ab.
Nun bei Interesse mal anfragen
Was für eine ZFS-Poolversion wird denn dort verwendet?
"verglichen"
Ja was denn?
Auf Performance, oder Stabilität oder Bugs oder Features? Oder was sonst?
Mal ganz abgesehen davon, dass btrfs ein sehr junges Dateisystem ist, ZFS ein ausgereiftes FS.
Wenn ich Ext2/3 mit btrfs auf Stabilität vergleiche, dann wird natürlich btrfs der Verlierer sein.
Genauso ist es auch längst noch nicht in allen Benchmarks perfekt. Es ist eben noch in der Entwicklung...
Gibt es eine Möglichkeit bei Btrfs Dateien wiederherzustellen?