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Thema: Was halten Sie von proprietären, käuflichen Applikationen?

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Von Sturmkraehe am Fr, 3. Juni 2011 um 22:15 #

Sicher haben beide Seiten teils recht.... aber zu OpenOffice.org/LibreOffice und M$ Office vertrete ich eher die Meinung: die Gewohnheit macht den Unterschied.

Ich erstelle auch Bücher, Handbücher, Anleitung, Druckvorlagen etc. und meine Erfahrung ist, dass, OpenOffice.org/LibreOffice für MICH um längen besser und einfacher zu bedienen ist als M$ Office. Ich suche nicht lange, ob es eine Funktion gibt, und wo sie steckt, sondern ich hab sie sofort zur Hand. Konvertierungen laufen meist Problemlos (kleinere Layoutanpassungen sind natürlich auch dort nötig, aber dafür ist ODF mit vielen von mir benutzten Systemen kompatibel).
Ohne eine firmeninternen Schulung von M$ Office wäre ich häufiger nie darauf gekommen an bestimmten Stellen zu suchen um eine Funktion auszuführen (oder einige Symbole sind so klein, dass man dort keinerlei Funktion gesucht hätte).

Für 3 Neulinge die ich beruflich an ein Office-System gewöhnen muss, ist es "scheinbar" auch einfacher die Aufgaben mit LibreOffice zu bewerkstelligen (was natürlich auch daran liegen kann, dass ich es ihnen selbst erkläre und als direkter Ansprechpartner dienen kann - M$ Schulung ist bei uns über das EDV-System standardisiert).

Daher bin ich überzeugt: jeder nutzt was er lernt (oder wo er einfacher Hilfe bekommen kann). Da sind die Funktionsunterschiede nicht mehr ausschlaggebend... wie bei 99% aller Programme.

Ähnlich geht's mit GIMP und Photoshop. Was nützt Photoshop ohne einen Profi der einem die Funktionen lehrt? Daher bleib ich bei GIMP, hier kenn ich mich aus.

Auch bei Windows ist es in meinem Bekanntenkreis so: Funktionen zeigen und unterreichten und dann: Win7 NEIN DANKE... aber wehe es käme ein andere Prophet ;)

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