Sehr wahrscheinlich habe ich das überlesen, aber unter welcher Lizenz steht OpenOffice jetzt? Will man tatsächlich diesen LGPL/MPL-Mischmasch auf AL 2 umstellen? Das dürfte aber ziemlich lange dauern, etwa ein bis zwei Jahre.
Die Rechte lagen bei Oracle ergo durch die Überführung Apache License und kompatibel zu (L)GPLv3. Wie bei allen Apache Projekten üblich wird die Aufnahme von GPL-Kram ausgeschlossen.
Hä? Apache hatte Mitspracherecht nur eben nicht die Mehrheit, so funktioniert nun mal Demokratie. Mit Apache License sind die Lizenzprobleme glücklicherweise erledigt und der Weg frei für ein Port auch auf iOS und Phone 7. Danke Oracle.
Wenn man bedenkt, woher OpenOffice kommt, aus der unfreien Softwarewelt nämlich, dann ist die jetzige Situation immer noch vorzuziehen.
Vor zehn Jahren gab es unter Linux nur unfreie Offieprodukte, die mit den Officeprogrammen der Windowswelt einigermaßen gut mithalten konnten: WordPerfect für Linux, Applixware Office und eben StarOffice, der unfreie Vorläufer von OpenOffice und LibreOffice.
Dagegen ist die jetzige Situation ein Schlaraffenland für Nutzer freier Software. Das Office-Codeerbe von Stardivision und Sun ist wenigstens nicht verloren.
Oracle hätte Open Office behalten und weiterentwickeln sollen, zusätzlich zur kostenfreien auch mit einer kommerziellen Variante, so wie damals bei Star Office.
Alles andere ist nur der Anfang vom Ende, leider.
Jetzt geht es nicht mehr ums Überleben für Open Office, sondern nur noch darum, wie lange der Todeskampf dauern und wie schmerzhaft er sein wird.
Die Übergabe des Soucecodes an die Apache Foundation ist besser als wenn man von Oracle abhängig ist. Die Vorstellung das man von Oracle abhängig ist, ist genau so schlimm wie die Abhängigkeit von Microsoft.
Naja, das startet ja erst noch richtig durch. Seit ca. 10 Jahren tut es das bald.. Kann ja nichtmehr solange dauern *g*
Nicht falsch verstehen, mir hat KOffice (das heisst ja nun Caligra oder?) immer gefallen. Gut angepasst an KDE und flott. Leider fehlt ihm einfach ein Alleinstellungsmerkmal, etwas das es besser kann. Wenn es denn wenigstens gleichauf wäre..
> das heisst ja nun Caligra oder? Ich will das nur mal kurz klarstellen: Ab jetzt gibt es Calligra und KOffice. Calligra will es mit LibreOffice aufnehmen und auch Mobilversionen anbieten, die verbliebenen KOffice-Leute (v.a. Thomas Zander) wollen "back to the roots". http://www.pro-linux.de/news/1/16658/koffice-zurueck-zu-den-urspruengen.html
[x] alternatives Officepaket
[x] OO auf Windows
>[x] OO auf Windows
... es ist wohl wieder mal Freitag ?
Die Seite heißt: pro-linux.de
Na und? Deshalb darf man doch (auch) Windows nutzen?
Pfff...
Sehr wahrscheinlich habe ich das überlesen, aber unter welcher Lizenz steht OpenOffice jetzt?
Will man tatsächlich diesen LGPL/MPL-Mischmasch auf AL 2 umstellen?
Das dürfte aber ziemlich lange dauern, etwa ein bis zwei Jahre.
Nein weil die Rechte am Source bei Oracle liegen.
Als Contributor musste man dort sein Copyrigth an Oracle abtretten.
Die Rechte lagen bei Oracle ergo durch die Überführung Apache License und kompatibel zu (L)GPLv3. Wie bei allen Apache Projekten üblich wird die Aufnahme von GPL-Kram ausgeschlossen.
tja oracle...
zu spät, und auch etwas heuchlerisch.
erst keine mitsprache bei java für apache und dann ooo zu apache?
ist apache nun der mülleimer der entsorgten sun projekte?
Hä?
Apache hatte Mitspracherecht nur eben nicht die Mehrheit, so funktioniert nun mal Demokratie.
Mit Apache License sind die Lizenzprobleme glücklicherweise erledigt und der Weg frei für ein Port auch auf iOS und Phone 7. Danke Oracle.
Wenn man bedenkt, woher OpenOffice kommt, aus der unfreien Softwarewelt nämlich, dann ist die jetzige Situation immer noch vorzuziehen.
Vor zehn Jahren gab es unter Linux nur unfreie Offieprodukte, die mit den Officeprogrammen der Windowswelt einigermaßen gut mithalten konnten: WordPerfect für Linux, Applixware Office und eben StarOffice, der unfreie Vorläufer von OpenOffice und LibreOffice.
Dagegen ist die jetzige Situation ein Schlaraffenland für Nutzer freier Software.
Das Office-Codeerbe von Stardivision und Sun ist wenigstens nicht verloren.
Oracle hätte Open Office behalten und weiterentwickeln sollen, zusätzlich zur kostenfreien auch mit einer kommerziellen Variante, so wie damals bei Star Office.
Alles andere ist nur der Anfang vom Ende, leider.
Jetzt geht es nicht mehr ums Überleben für Open Office, sondern nur noch darum, wie lange der Todeskampf dauern und wie schmerzhaft er sein wird.
Die Übergabe des Soucecodes an die Apache Foundation ist besser als wenn man von Oracle abhängig ist.
Die Vorstellung das man von Oracle abhängig ist, ist genau so schlimm wie die Abhängigkeit von Microsoft.
Was auffällt:
Kein einziger sagte hier bis jetzt:
Es gibt doch K-Office....
Naja, das startet ja erst noch richtig durch. Seit ca. 10 Jahren tut es das bald..
Kann ja nichtmehr solange dauern *g*
Nicht falsch verstehen, mir hat KOffice (das heisst ja nun Caligra oder?) immer gefallen. Gut angepasst an KDE und flott.
Leider fehlt ihm einfach ein Alleinstellungsmerkmal, etwas das es besser kann. Wenn es denn wenigstens gleichauf wäre..
> das heisst ja nun Caligra oder?
Ich will das nur mal kurz klarstellen: Ab jetzt gibt es Calligra und KOffice. Calligra will es mit LibreOffice aufnehmen und auch Mobilversionen anbieten, die verbliebenen KOffice-Leute (v.a. Thomas Zander) wollen "back to the roots".
http://www.pro-linux.de/news/1/16658/koffice-zurueck-zu-den-urspruengen.html