Von Ueberzeugter Linux-Nutzer am Fr, 15. Juli 2011 um 22:35 #
Wenn man die Votes der kohaerenten Fragen aufaddiert, sind fast 50% mit dem neuen Gnome unzufrieden oder nur eingeschraenkt zufrieden. Ich bin empoert!
Es wurde doch so oft hervorgehoben, dass die Gnome-Entwickler nicht die selben Fehler wie bei KDE4 machen wollten.
Vielleicht haette man doch noch etwas zum Release warten sollen? Ein Release-Druck sollte bei Open-Source-Software nie bestehen, zumal man keine kommerziellen Zwaenge hat. Microsoft koennte sich eine Verzoegerung von einigen Monaten nicht leisten, Apple, hingegen, schon. (Sie wuerden wahrscheinlich noch gelobt werden, dafuer, dass sie sich soviel Muehe gaeben. :D)
Die Umfrage zeigt eindeutig, dass die Nutzer mit dem herkoemmlichen Konzept besser zurecht kommen. Haette man mehr auf Kommunikation mit den Anwendern gesetzt und das finale Release verschoben, waere es deutlich besser angekommen. Ein- oder zwei Monate sind voellig akzeptabel. Nur, weil die neue Version noch nicht fertig ist, ist die alte Version doch immer noch funktionstuechtig und fuer den kurzen Zeitraum haetten alle Nutzer Verstaendnis gehabt. Wer will denn schon unausgereifte Software nutzen?
Aber manchmal versuchen Entwickler wohl zu viel beeindrucken zu wollen und vergessen dabei, dass auch normale Anwender ihre Software benutzen werden. Anwender, die Qualitaet, ausgereifte Ideen/Konzepte und Stabilitaet erwarten.
Wir versuchen immer so viel besser als Microsoft und andere proprietaere Hersteller zu sein. Nur, weil wir diese Ueberheblichkeit haben (ja, es ist in der Tat Ueberheblichkeit!), sind wir es doch noch lange nicht! Wir muessen auch entsprechend handeln und nicht die selben Fehler machen, die alle schon zig mal gemacht wurden, sowohl von anderen Open-Source-Projekten als auch von Apple oder Microsoft!
Auf Englisch sagt man auch: to get carried away. Kurzum: Wir versuchen zwar immer alle rational zu handeln, aber wie Gnome leider eindrucksvoll bewiesen hat, denken einige Entwickler oft zu emotional und lassen sich von falschen Impulsen leiten.
Mit nichten. Den ein zufriedener KDE-User wird sich im Regelfall Gnome 3 schlicht und ergreifend gar nicht erst anschauen. Das sind also all jene die mit dem Grundkonzept von Gnome 2.x zufrieden waren und sich mit dem Konzept von Gnome 3 und der entsprechenden extremen Bevormundung nicht anfreunden können.
Die Umfrage kann sowieso nur zu eingeschränkt representativen Ergebnissen führen.
Zum einen haben die meisten Linuxnutzer noch kein Gnome3 gesehen, das von ihrer jeweiligen Distro ausgeliefert wurde (Fedora ist da bislang die Ausnahme unter den großen Distros), und zum anderen wird mit Ubuntu die Distro mit den meisten Nutzern auf (einen "polierten") Gnome3 verzichten. Wer dann selbst Gnome3 hinzuinstallieren möchte (vielleicht aus dem eher schlecht als recht unterstützten Universe-Repo, vielleicht aus irgendwelchen PPAs), darf sich dann mit Gnome3- und ubuntuspezifischen Gnome3-Bugs selbst herumschlagen.
"Auf Englisch sagt man auch: to get carried away. Kurzum: Wir versuchen zwar immer alle rational zu handeln, aber wie Gnome leider eindrucksvoll bewiesen hat, denken einige Entwickler oft zu emotional und lassen sich von falschen Impulsen leiten."
IMHO ist das eine Art "KDE4-Effekt": Die Gnome-Entwickler mussten unbedingt rein optisch alles auf den Kopf stellen, obwohl darunter das meiste beim Alten geblieben ist, damit Gnome3 eben so aussieht, als wäre es wirklich neu und revolutionär.
Gnome3 ist in technischer Hinsicht nicht revolutionär, an der evolutionären Entwicklungsrichtung hat sich auch beim Übergang von Gnome 2.32 nach Gnome 3.0 nichts geändert.
Nur die GUI sieht für viele Leute halt so aus, als wären die Gnomeentwickler "verrückt" geworden.
Gnome3 an sich ist schon klasse, es braucht nur eine oder ein paar andere GUIs zur Auswahl, am besten für jeden speziellen Anwendungszweck vom Handy übers Smartphone bis hin zum Netbook und Desktop jeweils eine eigene. Etwas "Plasma-Artiges" würde hier weiterhelfen.
Wenn man die Votes der kohaerenten Fragen aufaddiert, sind fast 50% mit dem neuen Gnome unzufrieden oder nur eingeschraenkt zufrieden. Ich bin empoert!
Es wurde doch so oft hervorgehoben, dass die Gnome-Entwickler nicht die selben Fehler wie bei KDE4 machen wollten.
Vielleicht haette man doch noch etwas zum Release warten sollen? Ein Release-Druck sollte bei Open-Source-Software nie bestehen, zumal man keine kommerziellen Zwaenge hat. Microsoft koennte sich eine Verzoegerung von einigen Monaten nicht leisten, Apple, hingegen, schon. (Sie wuerden wahrscheinlich noch gelobt werden, dafuer, dass sie sich soviel Muehe gaeben. :D)
Die Umfrage zeigt eindeutig, dass die Nutzer mit dem herkoemmlichen Konzept besser zurecht kommen. Haette man mehr auf Kommunikation mit den Anwendern gesetzt und das finale Release verschoben, waere es deutlich besser angekommen. Ein- oder zwei Monate sind voellig akzeptabel. Nur, weil die neue Version noch nicht fertig ist, ist die alte Version doch immer noch funktionstuechtig und fuer den kurzen Zeitraum haetten alle Nutzer Verstaendnis gehabt. Wer will denn schon unausgereifte Software nutzen?
Aber manchmal versuchen Entwickler wohl zu viel beeindrucken zu wollen und vergessen dabei, dass auch normale Anwender ihre Software benutzen werden. Anwender, die Qualitaet, ausgereifte Ideen/Konzepte und Stabilitaet erwarten.
Wir versuchen immer so viel besser als Microsoft und andere proprietaere Hersteller zu sein. Nur, weil wir diese Ueberheblichkeit haben (ja, es ist in der Tat Ueberheblichkeit!), sind wir es doch noch lange nicht! Wir muessen auch entsprechend handeln und nicht die selben Fehler machen, die alle schon zig mal gemacht wurden, sowohl von anderen Open-Source-Projekten als auch von Apple oder Microsoft!
Auf Englisch sagt man auch: to get carried away. Kurzum: Wir versuchen zwar immer alle rational zu handeln, aber wie Gnome leider eindrucksvoll bewiesen hat, denken einige Entwickler oft zu emotional und lassen sich von falschen Impulsen leiten.
Das ist in etwa der Anteil der KDE-Nutzer in der Pro-Linux.de-Welt.
Mit nichten. Den ein zufriedener KDE-User wird sich im Regelfall Gnome 3 schlicht und ergreifend gar nicht erst anschauen. Das sind also all jene die mit dem Grundkonzept von Gnome 2.x zufrieden waren und sich mit dem Konzept von Gnome 3 und der entsprechenden extremen Bevormundung nicht anfreunden können.
Das hält den Pro-Linux-KDE-User nicht davon ab, trotzdem abzustimmen und im Forum herumzutrollen.
Und Du willst wirklich eine Antwort auf Deinen Trollbeitrag?
Die Umfrage kann sowieso nur zu eingeschränkt representativen Ergebnissen führen.
Zum einen haben die meisten Linuxnutzer noch kein Gnome3 gesehen, das von ihrer jeweiligen Distro ausgeliefert wurde (Fedora ist da bislang die Ausnahme unter den großen Distros), und zum anderen wird mit Ubuntu die Distro mit den meisten Nutzern auf (einen "polierten") Gnome3 verzichten. Wer dann selbst Gnome3 hinzuinstallieren möchte (vielleicht aus dem eher schlecht als recht unterstützten Universe-Repo, vielleicht aus irgendwelchen PPAs), darf sich dann mit Gnome3- und ubuntuspezifischen Gnome3-Bugs selbst herumschlagen.
"Auf Englisch sagt man auch: to get carried away. Kurzum: Wir versuchen zwar immer alle rational zu handeln, aber wie Gnome leider eindrucksvoll bewiesen hat, denken einige Entwickler oft zu emotional und lassen sich von falschen Impulsen leiten."
IMHO ist das eine Art "KDE4-Effekt": Die Gnome-Entwickler mussten unbedingt rein optisch alles auf den Kopf stellen, obwohl darunter das meiste beim Alten geblieben ist, damit Gnome3 eben so aussieht, als wäre es wirklich neu und revolutionär.
Gnome3 ist in technischer Hinsicht nicht revolutionär, an der evolutionären Entwicklungsrichtung hat sich auch beim Übergang von Gnome 2.32 nach Gnome 3.0 nichts geändert.
Nur die GUI sieht für viele Leute halt so aus, als wären die Gnomeentwickler "verrückt" geworden.
Gnome3 an sich ist schon klasse, es braucht nur eine oder ein paar andere GUIs zur Auswahl, am besten für jeden speziellen Anwendungszweck vom Handy übers Smartphone bis hin zum Netbook und Desktop jeweils eine eigene.
Etwas "Plasma-Artiges" würde hier weiterhelfen.