Solange die Unternehmen nur Entwickler stellen und nicht zu viel Einfluss nehmen wollen (wie man es z.B. bei Oracle gesehen hat) sehe ich da kein Problem.
Ja schade eigentlich. Sun war ja auf dem richtigen Weg (JDK frei, OO.o voll unterstützt). Oracle ist mir unsympathisch. Hab letztes in SAP gesehen, dass die auch schon dazu gehören. Pfui.
CrossOver ist auch noch ein gutes Beispiel. Teile deren Entwicklung fließen zurück in WINE.
Red Hat nimmt ja über Fedora und seine Mitarbeit in vielen Linux-Projekten massiv Einfluss auf GNU/Linux, aber eben durch eigene Leistung und unter steter Beachtung der freien Softwareprinzipien. Wenn man das z.B. mit Oracle vergleicht, dann weiß man, dass man in punkto Unternehmen differenzieren muss: Es kommt immer auf den Einzelfall an.
Zu beachten ist auch, dass Communitydistros wie Debian ohne die Entwicklungsarbeiten vieler Unternehmen ihre Linuxe nicht so hochqualitativ anbieten könnten wie das heute der Fall ist.
Von Idiotenpfleger am Fr, 22. Juli 2011 um 16:21 #
man kann nicht generell sagen: "Gut" oder "schlecht". Es kommt immer auf die jeweilige Kultur der Firma an, die sich an einem opensource Projekt beteiligen will.
Wenn es ein verdammte Chaosladen wie Oracle ist, dann ist das natürlich schlecht. Ist es aber eine Firma, die ihren Erfolg auf Kontinuität baut, auf langfristige, verlässliche Planung, so steht zu erwarten, dass diese Firma auch in mehreren Jahren zu diesem Projekt steht. Und es steht auch zu erwarten, dass wenn sie das Projekt aufgeben, dass sie dann das Rückgrat besitzen, eine ordentliche Übergabe der geleisteten Arbeit zu machen. Und nicht wie Oracle einen Scherbenhaufen hinterlassen.
Eigentlich finde ich es sehr gut, wenn sich Firmen an opensource Projekten beteiligen. Nicht aber, wenn sich Oracle (ist für mich eh keine Firma, sondern nur ein Haufen) an opensource beteiligt.
also Oracle ist mir auch ziemlich unsympathisch, aber sonst finde ich es gut, dass Firmen an open source Projekten mitarbeiten, *wenn* sie sich an die Regeln halten, sprich Code auch wieder zurückgeben.
Ich finde, dass Mitarbeiter von Firmen, die full-time an einem Projekt arbeiten, ein ziemlicher Gewinn sind. Ich beteilige mich selber an FOSS-Projekten und kann nur sagen, es gibt manchmal Tage an denen komme ich ziemlich fertig nach Hause. Da liegt meine Motivation, jetzt noch E-Mails zu lesen, oder sonst irgendwas für das Projekt zu tun bei Null. Full-Time Mitarbeiter, zum Beispiel bei SUSE oder IBM, Red Hat, whatever sind da schon eine Bereicherung.
Nichtsdestotrotz, Linux & FOSS lebt imho von der Community!
Sowas wie Oracle und Canonical geht gar nicht. Das schadet der Open-Source-Welt. Wenn die Unternehmen aber auf Copyright Assignment verzichten und mit Beitragenden von anderen Unternehmen und aus der Community gleichberechtigt zusammenarbeiten (bestes Beispiel Linux-Kernel), dann gibt es nix einzuwenden.
Ich würde es mal interessant finden, wenn sich ein paar Regierungen offiziell hinter die Open-Source-Projekte stellen würden, die sie nützen. Abgesehen von ein paar Einzelfällen ist mir zumindest hier in Europa nicht allzu viel bekannt.
Solange die Unternehmen nur Entwickler stellen und nicht zu viel Einfluss nehmen wollen (wie man es z.B. bei Oracle gesehen hat) sehe ich da kein Problem.
Ja schade eigentlich. Sun war ja auf dem richtigen Weg (JDK frei, OO.o voll unterstützt). Oracle ist mir unsympathisch. Hab letztes in SAP gesehen, dass die auch schon dazu gehören. Pfui.
CrossOver ist auch noch ein gutes Beispiel. Teile deren Entwicklung fließen zurück in WINE.
Red Hat nimmt ja über Fedora und seine Mitarbeit in vielen Linux-Projekten massiv Einfluss auf GNU/Linux, aber eben durch eigene Leistung und unter steter Beachtung der freien Softwareprinzipien.
Wenn man das z.B. mit Oracle vergleicht, dann weiß man, dass man in punkto Unternehmen differenzieren muss: Es kommt immer auf den Einzelfall an.
Zu beachten ist auch, dass Communitydistros wie Debian ohne die Entwicklungsarbeiten vieler Unternehmen ihre Linuxe nicht so hochqualitativ anbieten könnten wie das heute der Fall ist.
man kann nicht generell sagen: "Gut" oder "schlecht".
Es kommt immer auf die jeweilige Kultur der Firma an, die sich an einem opensource Projekt beteiligen will.
Wenn es ein verdammte Chaosladen wie Oracle ist, dann ist das natürlich schlecht. Ist es aber eine Firma, die ihren Erfolg auf Kontinuität baut, auf langfristige, verlässliche Planung, so steht zu erwarten, dass diese Firma auch in mehreren Jahren zu diesem Projekt steht.
Und es steht auch zu erwarten, dass wenn sie das Projekt aufgeben, dass sie dann das Rückgrat besitzen, eine ordentliche Übergabe der geleisteten Arbeit zu machen. Und nicht wie Oracle einen Scherbenhaufen hinterlassen.
Eigentlich finde ich es sehr gut, wenn sich Firmen an opensource Projekten beteiligen. Nicht aber, wenn sich Oracle (ist für mich eh keine Firma, sondern nur ein Haufen) an opensource beteiligt.
also Oracle ist mir auch ziemlich unsympathisch, aber sonst finde ich es gut, dass Firmen an open source Projekten mitarbeiten, *wenn* sie sich an die Regeln halten, sprich Code auch wieder zurückgeben.
Ich finde, dass Mitarbeiter von Firmen, die full-time an einem Projekt arbeiten, ein ziemlicher Gewinn sind. Ich beteilige mich selber an FOSS-Projekten und kann nur sagen, es gibt manchmal Tage an denen komme ich ziemlich fertig nach Hause. Da liegt meine Motivation, jetzt noch E-Mails zu lesen, oder sonst irgendwas für das Projekt zu tun bei Null. Full-Time Mitarbeiter, zum Beispiel bei SUSE oder IBM, Red Hat, whatever sind da schon eine Bereicherung.
Nichtsdestotrotz, Linux & FOSS lebt imho von der Community!
Sowas wie Oracle und Canonical geht gar nicht. Das schadet der Open-Source-Welt. Wenn die Unternehmen aber auf Copyright Assignment verzichten und mit Beitragenden von anderen Unternehmen und aus der Community gleichberechtigt zusammenarbeiten (bestes Beispiel Linux-Kernel), dann gibt es nix einzuwenden.
Zwischen Canonical und Oracle liegen Welten...
Ja, sicherlich. Denn Unternemen können als Großkunden OpenSOurce fördern und bewerben.
Ich würde es mal interessant finden, wenn sich ein paar Regierungen offiziell hinter die Open-Source-Projekte stellen würden, die sie nützen. Abgesehen von ein paar Einzelfällen ist mir zumindest hier in Europa nicht allzu viel bekannt.