Die Linux Foundation ist sehr wichtig. Wenn es möglich wäre, sollte die Linux Foundation sich mehr um die Standardisierung von GNU/Linux kümmern. Man hat aus der Geschichte von Unix nicht so viel gelernt wie es sein sollte. GNU/Linux ist derzeit in so viele Distributionen zersplittert, so das viele Firmen den Support für ihre Linuxprogramme nicht leisten können. Ich will damit nicht sagen das man die Anzahl der Distributionen beschränken soll, aber es wäre schön wenn sich mehr Ditributionen an die Linuxstandards halten würden. Dadurch wäre es für die Softwarefirmen einfacher für ihre Linuxprogramme den Support zu leisten.
Ich würde mal behaupten das die fehlenden Standards bei Unix letztendlich dazu beigetragen haben, das sich Unix im Desktopbereich hat nicht durchsetzen können. Ich sehe das gleiche Problem bei GNU/Linux. Die Firmen brauchen die Standards um den Arbeitsaufwand zu reduzieren, gerade für kleine Firmen ist das ganz wichtig.
Von DriverDevel am So, 27. November 2011 um 12:43 #
Ganz richtig. Gerade wieder das sehr irritierende Problem gehabt, dass das Default-Package von wxWidgets 2.8.x auf RHEL5 nicht ABI-kompatibel zum Default-Package wx 2.8.x auf SLED 11 ist, und das, obwohl mein (ja, proprietäres...) App-Package ansonsten jegliche Dependencies möglichst vermeidet/strikt behandelt. Ungut, um es mal milde zu sagen.
http://trac.wxwidgets.org/ticket/10169
Es bleibt also momentan tatsächlich nichts anderes übrig, als wirklich spezifisch für jede Distribution einen Build/Packaging zu machen (nun gut, eigentlich tendiert man auch dazu, das bei den besser supporteten Distributionen zu machen, aber der Aufwand für _alle_ relevanten Distributionen ist dann doch recht hoch).
Genau das ist der Grund warum der Linux Desktop für viele Entwickler überhaupt nicht auf dem Radar ist. Keinerlei Kompatibilitäten. Jede Distribution ist praktisch ein eigenständiges Betriebssystem - von den unterschiedlichen Versionen will ich erst gar nicht anfangen. Die LSB taugt für so was auch kaum, weil dort kaum Bibliotheken standardisiert sind. Vielleicht sollte sich die Linux-Foundation mal hinsetzen und genau dieses Problem in Angriff nehmen. Dann würde auch dieses ständige Gejammer: "Warum können die Software XY nicht auch für Linux portieren." aufhören.
Das sind doch hauptsächlich pseudo Argumente. Wie machen es die Anbieter proprietärer Software denn unter Windows?
Genau, sie liefern entweder ein statisches Binary aus wo alles was benötigt wird im Binary enthalten ist, oder sie liefern die Bibliotheken mit welche sie benötigen und wo nicht sichergestellt ist, dass der Anwender sie in einer kompatiblen Version installiert hat.
Dieses Vorgehen kann praktisch 1:1 auch für Linux angewandt werden.
Glaub mir ich weiß sehr wohl wovon ich spreche. Genau wie DriverDevel. Software Distribution ist ein Krampf unter Linux, wenn man nicht auf die Packager der Distribution angewiesen sein möchte. Füll also erst mal _deine_ Wissenslücken bevor du anfängst mit mir zu argumentieren. Deine Theorie und die wirkliche Praxis liegen eben sehr weit auseinander.
Die Linux Foundation ist sehr wichtig. Wenn es möglich wäre, sollte die Linux Foundation sich mehr um die Standardisierung von GNU/Linux kümmern.
Man hat aus der Geschichte von Unix nicht so viel gelernt wie es sein sollte. GNU/Linux ist derzeit in so viele Distributionen zersplittert, so das viele Firmen den Support für ihre Linuxprogramme nicht leisten können. Ich will damit nicht sagen das man die Anzahl der Distributionen beschränken soll, aber es wäre schön wenn sich mehr Ditributionen an die Linuxstandards halten würden. Dadurch wäre es für die Softwarefirmen einfacher für ihre Linuxprogramme den Support zu leisten.
Ich würde mal behaupten das die fehlenden Standards bei Unix letztendlich dazu beigetragen haben, das sich Unix im Desktopbereich hat nicht durchsetzen können. Ich sehe das gleiche Problem bei GNU/Linux. Die Firmen brauchen die Standards um den Arbeitsaufwand zu reduzieren, gerade für kleine Firmen ist das ganz wichtig.
Ganz richtig. Gerade wieder das sehr irritierende Problem gehabt, dass das Default-Package von wxWidgets 2.8.x auf RHEL5 nicht ABI-kompatibel zum Default-Package wx 2.8.x auf SLED 11 ist, und das, obwohl mein (ja, proprietäres...) App-Package ansonsten jegliche Dependencies möglichst vermeidet/strikt behandelt. Ungut, um es mal milde zu sagen.
http://trac.wxwidgets.org/ticket/10169
Es bleibt also momentan tatsächlich nichts anderes übrig, als wirklich spezifisch für jede Distribution einen Build/Packaging zu machen (nun gut, eigentlich tendiert man auch dazu, das bei den besser supporteten Distributionen zu machen, aber der Aufwand für _alle_ relevanten Distributionen ist dann doch recht hoch).
Genau das ist der Grund warum der Linux Desktop für viele Entwickler überhaupt nicht auf dem Radar ist. Keinerlei Kompatibilitäten. Jede Distribution ist praktisch ein eigenständiges Betriebssystem - von den unterschiedlichen Versionen will ich erst gar nicht anfangen. Die LSB taugt für so was auch kaum, weil dort kaum Bibliotheken standardisiert sind. Vielleicht sollte sich die Linux-Foundation mal hinsetzen und genau dieses Problem in Angriff nehmen. Dann würde auch dieses ständige Gejammer: "Warum können die Software XY nicht auch für Linux portieren." aufhören.
Das sind doch hauptsächlich pseudo Argumente. Wie machen es die Anbieter proprietärer Software denn unter Windows?
Genau, sie liefern entweder ein statisches Binary aus wo alles was benötigt wird im Binary enthalten ist, oder sie liefern die Bibliotheken mit welche sie benötigen und wo nicht sichergestellt ist, dass der Anwender sie in einer kompatiblen Version installiert hat.
Dieses Vorgehen kann praktisch 1:1 auch für Linux angewandt werden.
Du hast keine Ahnung wovon du sprichst, aber gut das wir darüber geredet haben. Siehe Posting über mir.
Für deine Wissenslücken ist nur einer verantwortlich - du selbst.
Glaub mir ich weiß sehr wohl wovon ich spreche. Genau wie DriverDevel. Software Distribution ist ein Krampf unter Linux, wenn man nicht auf die Packager der Distribution angewiesen sein möchte. Füll also erst mal _deine_ Wissenslücken bevor du anfängst mit mir zu argumentieren. Deine Theorie und die wirkliche Praxis liegen eben sehr weit auseinander.