Es dürfte wohl wesentlich einfacher sein den Fallback Modus zu forken, die bekannten Fehler zu fixen und das was noch fehlt (so viel ist es jetzt auch wieder nicht) zu portieren oder neu zu schreiben als Gnome 2 zu forken und vollständig sammt Unterbau zu pflegen und weiter zu entwickeln.
Das sich Gnome und somit auch Redhat mit dem neuen Desktop keinen sonderlich großen Gefallen getan haben, werden sie schön noch bemerken.
Von Idiotenpfleger am Sa, 21. Januar 2012 um 19:26 #
Zitat: "Das sich Gnome und somit auch Redhat mit dem neuen Desktop keinen sonderlich großen Gefallen getan haben, werden sie schön noch bemerken."
Zustimmung. Sie werden es dann merken, wenn ihr RHEL 7 herauskommt und sich auf einmal nicht mehr so gut verkauft. Dann wird eben doch die Horrorvision wahr: Red Hat von irgend einem Idiotenladen gekauft. Und das nur, weil sie so hochnäsige Spinner in ihren und in den Reihen von Gnome haben.
"Sie werden es dann merken, wenn ihr RHEL 7 herauskommt und sich auf einmal nicht mehr so gut verkauft."
Die Abostruktur verhindert erst einmal solche fatalen Reaktionen. Sollte es während der RHEL7-Beta-Phase aber entsprechende Reaktionen wichtiger Kunden geben, wird Red Hat kundenkonform reagieren. Notfalls bietet man solchen Kunden einen eigenen Gnome2- oder Gnome3-Fallback dauerhaft "im Alleingang" an. Ich gehe davon aus, dass der Gnome3-Fallback in RHEL 7 sowieso noch dabei sein wird.
"Und das nur, weil sie so hochnäsige Spinner in ihren und in den Reihen von Gnome haben."
Die werden im Red Hat-Enterprisebereich das tun, was Ihnen ihr Brötchengeber aufträgt.
Von Idiotenpfleger am Sa, 21. Januar 2012 um 23:40 #
Zitat: "Notfalls bietet man solchen Kunden einen eigenen Gnome2- oder Gnome3-Fallback dauerhaft "im Alleingang" an."
ach... es wird schon seit Monaten gebetsmühlenartig heruntergebetet, dass es nicht möglich sei, einen Fork von Gnome 2 zu erstellen. Und dass es alles total schwierig bis unmöglich ist, wegen dem portieren auf GTK3 und so.... Aber Red Hat kann dies dann "notfalls" tun...? Was für ein Blödsinn. Die Wahrheit ist: die können es genau so wenig.
Wenn ich Kunde von denen wäre, würde ich denen ihre Abostruktur sonstwo hinschieben, wenn die mir mit Gnome 3 auf die Bude rücken würden.
Ist schon eine komische Situation... da wollte man kurzsichtigerweise Ubuntu einen Schaden zufügen, indem man den Erfolgsdesktop einfach zugrunde richtet... und dann... ein paar Jahre später, wenn sich die Mehrheit der Nutzer und damit auch die Mehrheit derjenigen, die Beiträge und Extensions liefern könnten, abgewandt hat, bringt man die neue Version seines Flaggschiffs heraus.... also ich bin sehr gespannt... Vielleicht werden ja bald die Red Hat Aktien wieder ein bißchen billiger...
ach... es wird schon seit Monaten gebetsmühlenartig heruntergebetet, dass es nicht möglich sei, einen Fork von Gnome 2 zu erstellen. Und dass es alles total schwierig bis unmöglich ist, wegen dem portieren auf GTK3 und so.... Aber Red Hat kann dies dann "notfalls" tun...? Was für ein Blödsinn. Die Wahrheit ist: die können es genau so wenig.
Um genau zu sein ist der Gnome 3 Fallback Modus eine nicht ganz saubere und vollständige Portierung des Gnome 2 Panels. Das müsste bereinigt und das was fehlt noch dazu portiert bzw. neu geschrieben werden. Denke nicht das das unmöglich ist. Das Weiterverfolgen von Gnome 2.x dürfte sich als weitaus größere Aufgabe herausstellen, bedeutet es doch das man auch den ganzen Unterbau weiter pflegen und erweitern muss.
Es dürfte wohl wesentlich einfacher sein den Fallback Modus zu forken, die bekannten Fehler zu fixen und das was noch fehlt (so viel ist es jetzt auch wieder nicht) zu portieren oder neu zu schreiben als Gnome 2 zu forken und vollständig sammt Unterbau zu pflegen und weiter zu entwickeln.
Das sich Gnome und somit auch Redhat mit dem neuen Desktop keinen sonderlich großen Gefallen getan haben, werden sie schön noch bemerken.
Zitat: "Das sich Gnome und somit auch Redhat mit dem neuen Desktop keinen sonderlich großen Gefallen getan haben, werden sie schön noch bemerken."
Zustimmung. Sie werden es dann merken, wenn ihr RHEL 7 herauskommt und sich auf einmal nicht mehr so gut verkauft. Dann wird eben doch die Horrorvision wahr: Red Hat von irgend einem Idiotenladen gekauft.
Und das nur, weil sie so hochnäsige Spinner in ihren und in den Reihen von Gnome haben.
"Sie werden es dann merken, wenn ihr RHEL 7 herauskommt und sich auf einmal nicht mehr so gut verkauft."
Die Abostruktur verhindert erst einmal solche fatalen Reaktionen.
Sollte es während der RHEL7-Beta-Phase aber entsprechende Reaktionen wichtiger Kunden geben, wird Red Hat kundenkonform reagieren. Notfalls bietet man solchen Kunden einen eigenen Gnome2- oder Gnome3-Fallback dauerhaft "im Alleingang" an.
Ich gehe davon aus, dass der Gnome3-Fallback in RHEL 7 sowieso noch dabei sein wird.
"Und das nur, weil sie so hochnäsige Spinner in ihren und in den Reihen von Gnome haben."
Die werden im Red Hat-Enterprisebereich das tun, was Ihnen ihr Brötchengeber aufträgt.
Zitat: "Notfalls bietet man solchen Kunden einen eigenen Gnome2- oder Gnome3-Fallback dauerhaft "im Alleingang" an."
ach... es wird schon seit Monaten gebetsmühlenartig heruntergebetet, dass es nicht möglich sei, einen Fork von Gnome 2 zu erstellen. Und dass es alles total schwierig bis unmöglich ist, wegen dem portieren auf GTK3 und so.... Aber Red Hat kann dies dann "notfalls" tun...? Was für ein Blödsinn. Die Wahrheit ist: die können es genau so wenig.
Wenn ich Kunde von denen wäre, würde ich denen ihre Abostruktur sonstwo hinschieben, wenn die mir mit Gnome 3 auf die Bude rücken würden.
Ist schon eine komische Situation... da wollte man kurzsichtigerweise Ubuntu einen Schaden zufügen, indem man den Erfolgsdesktop einfach zugrunde richtet... und dann... ein paar Jahre später, wenn sich die Mehrheit der Nutzer und damit auch die Mehrheit derjenigen, die Beiträge und Extensions liefern könnten, abgewandt hat, bringt man die neue Version seines Flaggschiffs heraus.... also ich bin sehr gespannt... Vielleicht werden ja bald die Red Hat Aktien wieder ein bißchen billiger...
ach... es wird schon seit Monaten gebetsmühlenartig heruntergebetet, dass es nicht möglich sei, einen Fork von Gnome 2 zu erstellen. Und dass es alles total schwierig bis unmöglich ist, wegen dem portieren auf GTK3 und so.... Aber Red Hat kann dies dann "notfalls" tun...? Was für ein Blödsinn. Die Wahrheit ist: die können es genau so wenig.
Um genau zu sein ist der Gnome 3 Fallback Modus eine nicht ganz saubere und vollständige Portierung des Gnome 2 Panels. Das müsste bereinigt und das was fehlt noch dazu portiert bzw. neu geschrieben werden. Denke nicht das das unmöglich ist. Das Weiterverfolgen von Gnome 2.x dürfte sich als weitaus größere Aufgabe herausstellen, bedeutet es doch das man auch den ganzen Unterbau weiter pflegen und erweitern muss.