Von Gnome 3 hasser am Mo, 23. Januar 2012 um 17:32 #
Gnome hat, wenn man Gnome2 und Gnome3 zusammenzählt, leicht abgenommen (von 30 auf 26%). Nimmt man indes Unity hinzu (7%), dann ist das Gnomelager leicht auf 33% angewachsen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass das Gnomelager stabil geblieben ist.
Ob das Gnomelager stabil geblieben ist, läßt sich nur überprüfen, in dem man schaut, ob schon alle auf neue Distributionsversionen wie Ubuntu 11.10 umgestiegen sind, in denen es Gnome 2 nicht mehr gibt.
Wenn das Gnome lager also momentan noch stabil erscheint, dann liegt es daran, weil die meisten User die Distribution noch nicht aktualisieren und entweder eine LTS Version einsetzen oder das Update auf eine neue Distribution so lange wie möglich hinauszögern.
Die letzte aktuelle Ubuntu Version, die Gnome 2 enthält ist z.B. 11.04 und die wird noch bis zum Oktober 2012 supported. Die 10.04 LTS wird bis zum April 2013 (für den Desktop) supported.
So lange muß man noch warten, bis man sehen kann, wie sich dies in den Umfrageergebnissen niederschlägt.
Und wer das nicht möchte, der sollte eine Umfrage starten und mal schauen, wer auf Ubuntu 11.10 upgedated hat und dabei unter Verwendung von Gnome 3 oder Unity geblieben oder auf andere Desktop Environsments umgestiegen ist. Der Zulauf beim Ubuntu Derivat Linux Mint (die sich dem Support von Gnome 2 oder einer Bereitstellung einer Alternative zu Gnome 2 verschrieben hat) hat deutlich zugenommen, auch diese Entwicklung müßte in der Umfrage mit einbezogen werden.
Die momentanen Ergebnisse beruhren also lediglich darauf, daß alle Gnome 2 User mit dem Wechsel noch warten und daher diese noch Gnome 2 einsetzen.
Es bieten halt noch recht viele, beliebte Distros immer noch unterstützte Gnome2-Desktops an. Ende 2013 sind wir aber bestimmt schlauer. Die Gnomenutzerschaft befindet sich mitten in einer Phase des allmählichen Übergangs weg von Gnome2, das stimmt.
Das hat aber alles nichts mit dem deutlichen KDE-Verlust zu tun. Einen solchen Rückgang, zumindest unter einer gewissen Anzahl registrierter Prolinuxnutzer, gibt es also tatsächlich. Hier wird wahrscheinlich ein allgemeiner Trend einigermaßen korrekt wiedergegeben. Die Prolinuxleserschaft scheint aber trotzdem so etwas wie eine "KDE4-Hochburg" zu sein.
Ob das Gnomelager stabil geblieben ist, läßt sich nur überprüfen, in dem man schaut, ob schon alle auf neue Distributionsversionen wie Ubuntu 11.10 umgestiegen sind, in denen es Gnome 2 nicht mehr gibt.
Wenn das Gnome lager also momentan noch stabil erscheint, dann liegt es daran, weil die meisten User die Distribution noch nicht aktualisieren und entweder eine LTS Version einsetzen oder das Update auf eine neue Distribution so lange wie möglich hinauszögern.
Die letzte aktuelle Ubuntu Version, die Gnome 2 enthält ist z.B. 11.04 und die wird noch bis zum Oktober 2012 supported.
Die 10.04 LTS wird bis zum April 2013 (für den Desktop) supported.
So lange muß man noch warten, bis man sehen kann, wie sich dies in den Umfrageergebnissen niederschlägt.
Und wer das nicht möchte, der sollte eine Umfrage starten und mal schauen, wer auf Ubuntu 11.10 upgedated hat und dabei unter Verwendung von Gnome 3 oder Unity geblieben oder auf andere Desktop Environsments umgestiegen ist.
Der Zulauf beim Ubuntu Derivat Linux Mint (die sich dem Support von Gnome 2 oder einer Bereitstellung einer Alternative zu Gnome 2 verschrieben hat) hat deutlich zugenommen, auch diese Entwicklung müßte in der Umfrage mit einbezogen werden.
Die momentanen Ergebnisse beruhren also lediglich darauf, daß alle Gnome 2 User mit dem Wechsel noch warten und daher diese noch Gnome 2 einsetzen.
Es bieten halt noch recht viele, beliebte Distros immer noch unterstützte Gnome2-Desktops an.
Ende 2013 sind wir aber bestimmt schlauer.
Die Gnomenutzerschaft befindet sich mitten in einer Phase des allmählichen Übergangs weg von Gnome2, das stimmt.
Das hat aber alles nichts mit dem deutlichen KDE-Verlust zu tun.
Einen solchen Rückgang, zumindest unter einer gewissen Anzahl registrierter Prolinuxnutzer, gibt es also tatsächlich.
Hier wird wahrscheinlich ein allgemeiner Trend einigermaßen korrekt wiedergegeben.
Die Prolinuxleserschaft scheint aber trotzdem so etwas wie eine "KDE4-Hochburg" zu sein.