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Thema: Wie oft spielen Sie unter Linux?

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Jemand am Mo, 30. Januar 2012 um 19:41 #

Whuuuhuuuu. Wine ist des Teufels!

/Schon wieder so einer ....


Klartext: Linux hat leider immer noch einen verschwindend geringen Anteil auf dem Desktop. Und ob du dir da nun ein oder drei Prozent zurecht legst, macht keinen Unterschied, da jene, die für aktuelle Vollpreistitel Geld hinlegen, diese eh auf einem Windows oder einer Konsole spielen werden. Mit Wine gehen davon nur die wenigsten (insb. Multiplayerspiele mit ihren Anticheatprogrammen wie Punkbuster sind ein echtes Problem). Was bleibt ist eine wachsende Indieszene, die dank der Treue der Linuxnutzer immer mehr auch für Linux entwickelt, und die Tonnen an älteren Spielen vom Grabbeltisch, die schon längst ihre Dukaten abgeworfen haben und die dank Wine ein Grund sind, ganz auf Linux zu bleiben. Gäbe es Wine nicht, so wäre das Angebot an Spielen unter Linux verschwindend gering und quasi niemand würde sich drum bemühen. Durch die Natur von Wine werden aber neue Vollpreisspiele nie 100% des Niveaus erreichen, das sie als native Titel könnten, was, wüchse der Linuxanteil denn mal, dafür Sorge tragen wird, entsprechende Nachfrage nach echten Portierungen zu schaffen (Punkbuster!). Wer aber meint, Wine boykottieren zu müssen, der schießt sich selbst ins Knie.

  • Score: 3 Von Hanson am Mo, 30. Januar 2012 um 22:32 #

    Richtig! Wine ist auch des Teufels und sollte sterben. Ich will keine nicht-nativen Programme. Wer dringend auf wirkliche Windows-Kompatibilität angewiesen ist, benutzt ein echtes Windows in einer virtuellen Maschine. Bei den allermeisten Privatpersonen, die ihren PC mit Windows bekommen haben, ist das eh kein Problem.

    Ansonsten bin ich absolut anderer Meinung. Wine stimuliert gar nichts. Welchen Grund sollten Publisher/Entwickler sehen, native Linux-Versionen von Spielen anzubieten, wenn es doch auch mit Wine (wenn auch nicht zu 100%) geht? Da brauchen sie gar nichts tun und verdienen trotzdem Geld, wie ich eingangs schon geschrieben hatte. Da wäre ein massives Crowdfunding, mit dem ein Publisher/Entwickler das Geld schon vorher gezeigt bekommt, dass er mit einer nativen Portierung verdienen könnte, wahrlich erfolgsversprechender als das ewige Prinzip Hoffnung.

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