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Di, 10. Januar 2017, 12:48

Software::Browser

Min-Browser macht seinem Namen alle Ehre

Der Open-Source-Browser Min setzt in Version 1.5.1 seinem Namen entsprechend weiter auf Minimalismus.

Min ist ein Open-Source-Browser, der einiges anders macht. Das fängt damit an, dass er nicht, wie viele andere Browser, auf Chromium basiert, sondern auf dem Electron-Framework. Min ist komplett in CSS und JavaScript geschrieben und beschreibt sich selbst als »smarteren, schnelleren Web-Browser«. Min wirkt nicht, als wolle er andere Browser ersetzen, er ist eher eine Ergänzung.

Min ist für ablenkungsfreies Arbeiten im Web prädestiniert. Dazu bringt der Browser einen auf EasyList und EasyPrivacy basierenden integrierten Blocker mit, der nach Bedarf in drei Einstellungen Tracker und Werbung, Skripte und Bilder herausfiltert. Als Standard-Suchmachine ist DuckDuckGo voreingestellt, es werden aber auch die anderen großen Suchmaschinen wie etwa Google, Bing, Yahoo, Baidu, Wikipedia und Yandex unterstützt. Die Suchanfragen werden direkt in die Adressleiste eingegeben.

Fotostrecke: 3 Bilder

Strukturiertes Arbeiten mit Tasks
Min Browser
Min im Lesemodus
Für störungsfreies Arbeiten bringt Min einige eigene Ideen mit. Dazu zählt der »Focus-Mode« aus dem View-Menü, der alle Tabs außer dem aktuell offenen versteckt. In diesem Modus lassen sich auch keine neuen Tabs öffnen. Ist der Focus-Mode ausgeschaltet, öffnen neue Tabs rechts vom derzeit offenen Tab. Tabs, die eine Weile nicht besucht wurden, dunkelt Min ab. Tabs können zudem projektbezogen in sogenannte Tasks einsortiert werden. Wird ein Task geöffnet, sind nur die dort zugewiesenen Tabs sichtbar. Neue Tasks lassen sich über das Datei-Menü oder per Strg-N erstellen und über die Suche mit Inhalten füllen.

Wird in einem Tab der Lesemodus »Reader View« aktiviert, entfernt Min alle störenden Elemente und konzentriert die Ansicht auf den Text. Zudem wird die Seite für 30 Tage zum späteren Lesen gespeichert und kann über die »Reading List« im View-Menü wiedergefunden werden. Min ist auf die Bedienung mit der Tastatur und deren Kürzel ausgelegt und bietet so keine Navigationsleiste für die Mausbedienung. Eine weitere Art der Navigation sind »Browser-Actions«, die bei den ebenfalls verfügbaren DuckDuckGo !Bangs abgeschaut sind. Die Eingabe von »!« in die Adressleiste zeigt die verfügbaren Bangs. So kann etwa mit !yt YouTube geöffnet werden. Aber auch Navigation innerhalb des Browsers ist mit !back oder !settings oder !task1 möglich. Erweiterungen darüber hinaus sind im Konzept nicht vorgesehen.

Der auf GitHub entwickelte Browser bietet Versionen für Debian und seine Derivate, macOS und Windows, jeweils in 32- und 64-Bit zum Download an. Dort findet sich auch der Quelltext des Browsers.

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Kommentare (Insgesamt: 19 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[10]: Kein Chromium? (blablabla233, Do, 12. Januar 2017)
Re[9]: Kein Chromium? (Nur ein Leser, Do, 12. Januar 2017)
Re[8]: Kein Chromium? (blanlabla233, Do, 12. Januar 2017)
Re[7]: Kein Chromium? (Nur ein Leser, Do, 12. Januar 2017)
Re[6]: Kein Chromium? (blablabla233, Do, 12. Januar 2017)
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