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Di, 6. März 2018, 11:13

Software::Distributionen

Kali Linux im Windows-Subsystem for Linux

Kali, die Distribution für Penetrationstests und digitale Forensik ist der neueste Zugang für Microsofts Windows Subsystem for Linux (WSL).

Offensive Security

Bereits im Januar war auf der Kali-Webseite eine Anleitung zu finden, wie man Kali Linux im Windows Subsystem for Linux (WSL) installieren kann. Dazu kam der auf GitHub zu findende »WSL-Distribution-Switcher« zum Einsatz. Diesen Blogeintrag griff die Gemeinschaft um WSL auf und zeigte Interesse an einer einfacheren Verfügbarkeit von Kali über den Windows Store.

Diesem Interesse wurde nun entsprochen, wie Microsofts Tara Raj im MSDN-Blog schreibt. Kali Linux kann ab sofort direkt aus dem Windows Store heruntergeladen und per WSL gestartet werden. Der Download ist ein 133 MByte großes Basis-System von Kali Linux und enthält keine Penetrationssoftware, diese muss per APT heruntergeladen und installiert werden.

Bevor eine Linux-Distribution wie Kali im WSL gestartet werden kann, muss dieses aktiviert werden. Microsoft bietet hierzu eine Anleitung auf seiner Dokumentations-Webseite.

Kali Linux wird seit 2012 bei der Firma Offensive Security entwickelt und ist der offizielle Nachfolger von BackTrack, das seinerseits 2006 aus dem Zusammenschluss von Auditor Security Collection und Whoppix/Whax entstand. Setzte Backtrack auf Ubuntu als Unterbau, so verwendet Kali Debian als Basis. Mit der Herausgabe von Version 2016.1 wurde die Distribution auf Rolling Release umgestellt. Kali Linux ist in verschiedenen Varianten für x86 in 32 und 64 Bit sowie für ARM in 32 Bit mit verschiedenen Desktop-Umgebungen verfügbar.

Kali Linux ist die dritte Distribution, die Microsoft per WSL verfügbar gemacht hat. Zuvor waren bereits Ubuntu sowie Suse als Enterprise Server 12 und als openSuse Leap 42 verfügbar. Fedora, bereits seit längerem angekündigt, hat es noch nicht ins WSL geschafft. Anwender, die sich neben den offiziell verfügbaren Distributionen ein anderes Linux-Betriebssystem in WSL wünschen, sollten sich den oben erwähnten WSL-Distribution-Switcher näher anschauen.

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