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Do, 10. Januar 2019, 09:28

Software::Systemverwaltung

AMI und Phoenix unterstützen LVFS

Nachdem bereist Ende des vergangenen Jahres der BIOS/UEFI-Hersteller AMI eine Zusammenarbeit mit dem Firmware-Update-Dienst LVFS verkündete, will auch der Konkurrent Phoenix den Dienst mit aktueller Firmware beliefern.

fwupd.org

Bereits seit geraumer Zeit arbeiten die bei Red Hat angestellten Richard Hughes und Peter Jones mit Hardware- und Systemherstellern wie beispielsweise Dell, Foxconn, HP und Wistron zusammen, um Linux-Nutzern auf eine einfache Art und Weise Firmware-Aktualisierungen bereitzustellen. Dazu hat Hughes bereits 2015 ein Projekt unter dem Namen Linux Vendor Firmware Service (LVFS) gestartet, das sich als eine zentrale, distributionsunabhängige Anlaufstelle für Firmware versteht und das mittlerweile auch durch Gnome und KDE unterstützt wird.

Nachdem bereits diverse Systemhersteller das Projekt unterstützen, gesellen sich nun die zwei großen BIOS/UEFI-Hersteller AMI und Phoenix dazu. American Megatrends Inc. (AMI) hatte bereits Anfang Dezember eine Zusammenarbeit mit LVFS bekannt gegeben und will unter anderem OEM-Versionen der eigenen Firmware über den Dienst vertreiben. Ob die Firmware allerdings tatsächlich in LVFS verfügbar gemacht wird, hängt von jedem einzelnen OEM des Motherboards ab. Vor allem bei kleineren Produzenten kann dieser Vorgang länger dauern.

Ebenfalls neu in der Liste der Unterstützer ist Phoenix, der unter anderem die Firmware für die bekannten ThinkPad-Laptops liefert. Laut Aussage von Hughes arbeiteten der Hersteller und dessen OEMs bereits seit geraumer Zeit an einer Unterstützung des Dienstes. Mittlerweile seien alle Klippen umschifft und jedem Kunden steht nun der Weg frei, die eigene Hardware auch unter Linux auf einem einfachen Weg zu aktualisieren. Doch auch hier sei die Gemeinschaft auf die Hilfe der Motherboard-Hersteller angewisen – denn sind sie nicht gewillt, eine spezielle Update-Datei auch für LVFS bereitzustellen, wird auch das Bekenntnis des BIOS-Herstellers zu LVFS folgenlos verpuffen.

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