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Mo, 11. Februar 2019, 12:13

Software::Distributionen::Mandriva

OpenMandriva Lx 4.0 Beta freigegeben

Die erste Veröffentlichung von OpenMandriva im neuen Jahr ist die Betaversion von OpenMandriva Lx 4.0. Die neue Version sollte bereits 2018 auf die letzte Veröffentlichung OpenMandriva Lx 3.03 aus dem Jahr 2017 folgen.

openmandriva.org

Eigentlich sollte OpenMandriva Lx 4.0 bereits 2018 erscheinen. OpenMandriva Lx 4.0 Beta folgt einer Alphaversion kurz vor dem Jahresende. Laut der offiziellen Ankündigung flossen seit der Alpha 1 eine Menge an Verbesserungen und Fehlerbehebungen in die Betaversion zu Lx 4.0 ein.

So wurde im Live-Modus die Auswahl der Sprache und Tastatureinstellung erneuert. Der Kernel wurde auf Linux 4.20.4 angehoben. OpenMandriva setzt als Standard auf KDE Plasma als Desktopumgebung und bietet mit Plasma 5.14.90, KDE Frameworks 5.54.0 und KDE Applications 18.12.1 aktuelle Versionen. Als Grundlage dient das Qt Framework 5.12.

Auch bei der sonstigen Ausstattung mit Software bietet OpenMandriva LX 4.0 Beta aktuelle Pakete an. Systemd wird in Version 240 ausgeliefert, Xorg 1.20.3 und Mesa 18.3.3 kümmern sich um die Grafikausgabe. Als Browser dient Firefox Quantum 65.0. LibreOffice ist bereits in Version 6.2 integriert. Digikam 6.0 und Krita 4.1.7 wurden ebenfalls aktualisiert.

Einige neue Pakete wurden in das Image aufgenommen. So ersetzt Kuser das bisher für die User- und Gruppenverwaltung zuständige Userdrake. Das gleiche gilt für Dnfdragora, das Rpmdrake als grafisches Frontend beim Paketmanagement ersetzt. KBackup ersetzt zudem Draksnapshot. Hinzu kam zudem das Plasma-Applet Plasma-Software-Updates, das Software-Aktualisierungen per PackageKit bietet.

Für die Betaversion stehen nur Images mit dem Plasma-Desktop bereit. Als alternative Desktopumgebungen sollen nach der Veröffentlichung von OpenMandriva Lx 4.0 auch LXQt und Lumina bereitstehen. Lx 4 soll nicht nur die X86-Plattform bedienen, sondern auch für ARM64 und ARM v7 verfügbar sein und damit auf vielen eingebetteten Geräten installierbar sein. An einer Portierung auf die RISC-V-Plattform wird gearbeitet, jedoch ohne Angabe der Verfügbarkeit.

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