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Fr, 22. März 2019, 12:07

Gemeinschaft::Veranstaltungen

Gewinner der Thomas-Krenn Open-Source-Förderung vorgestellt

Der Freyunger Server-Spezialist Thomas-Krenn.AG hat auf den Chemnitzer Linux-Tagen die Gewinner der mittlerweile neunten Open-Source-Förderung bekannt gegeben. Auf dem ersten Platz landete Home Assistant, der zweite Platz ging an Linuxmuster.net und der dritte an j-lawyer.

Gewinner der Thomas-Krenn Open-Source-Förderung 2019

Thomas-Krenn.AG

Gewinner der Thomas-Krenn Open-Source-Förderung 2019

Schon im Oktober 2018 hatte die Thomas-Krenn.AG zum neunten Mal den Thomas-Krenn-Award ausgeschrieben. Bewerben durften sich alle freien Projekte, die für die weitere Entwicklung eine Unterstützung in Form von Server-Hardware gebrauchen können. Anlässlich der Chemnitzer Linux-Tage wurden dann die Gewinner der diesjährigen Thomas-Krenn Open-Source-Förderung bekannt gegeben.

Erstmals durfte in diesem Jahr neben der Jury auch die Gemeinschaft über die Vergabe abstimmen. Den ersten Platz erreichte dabei das Projekt Home Assistant, das im Jahr 2017 bereits mit dem zweiten Platz und im letzten Jahr mit dem dritten Platz bedacht wurde. Home Assistant ist eine Heim-Automatisierungsplattform, die unter MIT-Lizenz steht. Die Software ist in Python geschrieben und kommt ohne Cloud aus. Mit Home Assistant lassen sich unterschiedliche Geräte steuern und automatisieren. Von der Heizung über das Türschloss bis hin zur Beleuchtung und dem Media-Player – die freie Anwendung unterstützt zahlreiche Protokolle und Technologien. Die stetig wachsende Gemeinschaft sorgt für eine konstante Weiterentwicklung, neue Integrationen und bietet schnelle Hilfe bei Installations- und Konfigurationsproblemen.

Mit den gewonnenen 3.000 Euro will das Projekt die Continuous Integration auf eigenen Servern selbst betreiben. Die neue Hardware soll dann die Wartezeit bei eingehenden Pull Requests verringern, wodurch das Projekt noch schneller wachsen kann und Entwickler kürzere Wartezeiten haben.

Den zweiten Platz belegte Linuxmuster.net, eine Weiterentwicklung der freien Schulserverlösung openML. Linuxmuster.net liefert eine umfassende Komplettlösung für den Betrieb schulischer Netzwerke. Lehrkräfte und Dienstleister entwickeln Linuxmuster.net dabei speziell für die Anforderungen des Schulalltags. So beinhaltet es eine webbasierte und benutzerfreundliche Schulkonsole, pädagogische Funktionen, eine intelligente Benutzerverwaltung und viele weitere Komponenten.

Der dritte Preis ging an das Projekt j-lawyer, eine freie Kanzleisoftware für Juristen. J-lawyer ist angetreten, die komplette Dominanz von proprietären Lösungen im Bereich Kanzleisoftware endlich zu brechen. Es bietet alle Funktionen, die Juristen benötigen, darunter eine Dokumentenverwaltung, Adress- und Aktenverwaltung, Funktionen zur direkten Recherche in Urteilen und Gesetzen und Schnittstellen zu anderen Diensten wie Drebis. Die Software baut auf eine Drei-Schichten-Architektur auf, die auf einer Datenbank (MySQL oder MariaDB), Middleware (Wildfly) und Client beruht.

Die Thomas-Krenn.AG will sich nach eigenen Angaben auch in den kommenden Jahren weiter für Open Source und innovative Projekte einsetzen. Die nächste Runde der Open-Source-Förderung wird im Herbst 2019 starten.

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