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Mo, 15. April 2019, 09:47

Software::Distributionen::Debian

Debian ruft zum Test von «Debian Live« auf

Debian ruft zum Test der Live-Medien zum kommenden Debian 10 »Buster« auf. Neu in diesem Entwicklungszyklus ist der zusätzlich enthaltene Calamares-Installer.

Software in the Public Interest (SPI)

Debian-Entwickler Jonathan Carter ruft auf seiner Webseite zum Testen der aktuellen Debian Live-Medien für die Veröffentlichung von Debian 10 »Buster« auf. Die mit Debian 9 »Stretch« veröffentlichten Live-Medien hatten im Sommer 2017 Kritik erregt, da sie unter anderem einen Fehler enthielten, der die Installation nach wenigen Schritten blockierte. Die damals erstmals auf der Basis von »Live Wrapper« anstatt mit »Live Build« erstellten Images waren vorab nicht ausreichend getestet worden und die Fehler traten somit erst bei der stabilen Veröffentlichung zutage. Der für die Erstellung der Debian-Images verantwortliche Steve McIntyre stellte daraufhin Live-Abbilder von Debian gänzlich infrage.

Carter möchte verhindern, dass Ähnliches wieder passiert und ruft zum frühzeitigen Testen der Live-Abbilder auf, die er für ausreichend stabil für öffentliche Tests hält. Neu hinzugekommen ist ein zweiter Installer auf der Basis des Calamares Installer-Frameworks, das von immer mehr Distributionen als Grundlage für die Installation auf Live-Medien genutzt wird. Die Images bieten im Bootmanager weiterhin wie gewohnt die Auswahl des Debian-Installers in Textform oder in der grafischen Variante an. Calamares bietet zwar nicht die Vielfalt der Optionen des Debian-Installers, ist aber für schnelle Tests eher geeignet als dieser.

Auf dem Downloadserver stehen aktuelle Abbilder mit Cinnamon, Gnome, Plasma, Lxde, LXQt und Mate mit 32- und 64-Bit zum Testen bereit. Mit dem Erscheinen von RC1 des Debian-Installers solle es auch eine Beta-Version der Live-Medien geben. Debian befindet sich seit dem 12. März im Full Freeze und bereitet die Veröffentlichung von Debian 10 »Buster« vor. Mit einer Veröffentlichung wird in den nächsten Monaten gerechnet, derzeit sind noch rund 150 kritische Fehler zu beheben.

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