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Mo, 15. Juli 2019, 08:14

Software::Distributionen::Fedora

Fedora 31 stellt i686-Kernel ein

Fedora 31 stellt keine i686-Kernel mehr bereit und liefert keine 32-Bit Installationsmedien mehr aus. Zudem sollen laut einem neuen Vorschlag Teile der 32-Bit Repositorien wegfallen.

fedoraproject.org

Wie bereits berichtet lag dem Führungsgremium von Fedora (FESCo) ein Vorschlag vor, ab Fedora 31 im Spätherbst keine 32-Bit Kernel mehr zu erstellen und somit auch keine Installationsmedien für die 32-Bit Plattform mehr zu produzieren. Lediglich die Kernel-Header sollen weiterhin bereitgestellt werden, um die notwendigen Abhängigkeiten für 32-Bit-Programme zu bedienen, die diese Header benötigen. Diesem Vorschlag stimmte FESCo auf seiner letzten Sitzung jetzt zu. Ein weiterer Vorschlag geht noch darüber hinaus. Auch bestimmte 32-Bit Repositorien sollen kurzfristig entfernt werden. Darüber muss jedoch noch abgestimmt werden.

Bedeutet der Wegfall der 32-Bit x86 (i686) Kernel, dass 32-Bit Installationen von Fedora 31 und folgenden Veröffentlichungen nicht mehr möglich sind, so würden wegfallende 32-Bit Repositorien auch Bestandsanwender treffen, wie letzthin der Vorstoß von Canonical in diese Richtung zeigte. Der Vorschlag unter dem Namen »No i686 Repositories« will die Repositorien »Everything« und »Modular« aus dem Zugriff entfernen, die Multilib-x86_64 Repositorien aber weiterhin anbieten.

Das hätte zur Folge, dass Anwender von 32-Bit Installationen ihre Rechner nicht mehr aktualisieren können. Der Initiator des Vorschlags will damit verhindern, dass 32-Bit Installationen auf Fedora 31 aktualisiert werden, aber wegen des Fehlens passender aktueller Kernel auf alten, unsicheren Kerneln verbleiben. Durch das Beibehalten des Multilib-Repositoriums würde aber sichergestellt, dass Pakete in 32 Bit weiterhin installierbar sind. Somit dürften sich die Proteste gegen diese Maßnahmen in Grenzen halten, sollte FESCo in dieser Woche auch dem Vorschlag »No i686 Repositories« zustimmen.

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