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Mo, 25. November 2019, 08:41

Software::Mobilgeräte

Ubuntu Touch macht Fortschritte bei ARM64

Ubuntu Touch soll künftig leichter auf neuen Smartphones installierbar sein. Das ist das Ergebnis der Portierung von Libhybris auf die ARM64-Plattform.

Ubuntu for Phones

Andrew Cunningham

Ubuntu for Phones

In der 63. Q&A-Sitzung haben die Entwickler von Ubuntu Touch die aktuelle Entwicklung besprochen und Fragen der Zuhörer beantwortet. Bereits in der letzten Fragerunde ging es um das anstehende OTA-12 und Mir 1.x sowie Unity 8, die vom experimentellen Edge- in den Dev-Kanal umzogen. Die Aktion lief unter dem Stichwort Edge-Merge.

Die neueste Entwicklung stellt nun die Bibliothek Libhybris, eine Kompatibilitätsebene zwischen der unter Android verwendeten Standard-C-Bibliothek Bionic und der GNU C-Bibliothek oder Musl, im Edge-Kanal für ARM 64 zur Verfügung. Bereits zu Beginn des Monats twitterte der Entwickler Marius Gripsgard, Ubuntu Touch könne als ARM64-Version mit dem Ubuntu-Touch-Installer auf den Geräten Oneplus 3 und Sony Xperia X installiert werden. Somit wird Ubuntu Touch künftig leichter auf neueren Smartphones installierbar sein. Die Verfügbarkeit von Libhybris für ARM64 hilft auch bei der Portierung auf den Raspberry Pi, den die Entwickler als potente Entwicklungsplattform für Ubuntu Touch sehen.

Dass Mir zusammen mit Wayland genutzt werden kann, ist nicht ganz neu. In Q&A 63 stellt Gripsgard nun die Möglichkeit vor, zwei Mir-Sitzungen gleichzeitig unter Wayland laufen zu lassen, wovon eine als Root und eine im User-Kontext läuft. Das soll nicht nur die Sicherheit erhöhen, sondern ermöglicht unter anderem, die User-Sitzung schlafen zu legen, um Akkuleistung einzusparen. Weitere Neuigkeiten betreffen bessere Bluetooth-Unterstützung für Headsets. Das soll durch eine Aktualisierung des Bluetooth-Stacks Bluez und einen Patch für PulseAudio erreicht werden.

Die aktuelle Fragerunde hatte zudem mit Jörg Wurzer einen Gast, der Ubuntu Touch für sein Smartphone-Projekt Volla Phone einsetzen möchte, das derzeit auf Kickstarter finanziert werden soll. Dort sind Nemo OS und Ubuntu Touch als Stretch Goals angegeben.

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